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MMW Arzneimittelpreis 2008

SQ-Allergene von ALK-SCHERAX ausgezeichnet

Teilnehmer der Preisverleihung auf dem Foto von links nach rechts: Professor Dr. Hermann S. Füeßl, geschäftsführender Schriftleiter der Fachzeitschrift MMW-Fortschritte der Medizin; Dr. Eckhard Puchert, Geschäftsführer der ALK-SCHERAX Arzneimittel GmbH, Wedel; Dr. Dirk Einecke, Chefredakteur MMW-Fortschritte der Medizin; Professor Dr. Dr. Johannes Ring, Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der TU München. 

Wedel (7. Juli 2008) - Die Firma ALK-SCHERAX Arzneimittel aus Wedel erhielt am 14. Juni 2008 den MMW Arzneimittelpreis 2008 für alle Präparate mit SQ-Allergenen. Der Preis ging an die SQ-Allergene (standardisierte Qualität), weil ihr Einsatz eine etablierte und im Laufe der Jahre stetig weiterentwickelte sowie optimierte Behandlungsmöglichkeit für allergiekranke Menschen darstellt.

Eine spezifische Immuntherapie (SIT) ist die einzige Möglichkeit, Atemwegs- und Insektengift-Allergien ursächlich zu behandeln. Die Therapie reduziert die Allergiesymptome effektiv und lang anhaltend. Den Langzeiteffekt der SQ-Allergenpräparate konnten mehrere placebokontrollierte Studien nachweisen: Die Allergiebehandlung mit diesen Allergenen führt zu einer langfristigen Toleranz des Immunsystems, denn die SIT wirkt gegen die Allergieursache. Sie stellt die normale Balance zwischen bestimmten Immunzellen wieder her und senkt die Konzentration Allergen-spezifischer IgE-Antikörper.

 

Die Immuntherapie mit standardisierten Allergenen wirkt zudem vorbeugend. Sie kann bei Allergiepatienten das Risiko senken, zusätzlich an Asthma zu erkranken oder sich gegen weitere Allergieauslöser zu sensibilisieren. Erst kürzlich erhielten zehn Präparate mit SQ-Allergenen die Zulassung zur Prävention von allergischem Asthma bronchiale (Baum-, Gräser- und Roggenpollen) und zur Prävention von Neusensibilisierungen (Milbenallergene).

 

Menschen, die in diesem Sommer unter Heuschnupfenbeschwerden leiden, sollten spätestens im Herbst nach der Pollensaison einen Allergologen aufsuchen. Der Facharzt kann aufgrund der Krankengeschichte und mit Hilfe von Allergietests feststellen, ob der Betroffene eine SIT erhalten sollte. Üblicherweise werden dazu in regelmäßigen Abständen Allergene unter die Haut des Oberarms gespritzt. Gegen eine Allergie auf Gräser- oder Roggenpollen steht seit 2006 außerdem eine Gräser-Impf-Tablette mit standardisierten Allergenen zur Verfügung. Sie wird einfach täglich unter die Zunge gelegt.


Quelle: Pressemitteilung der Firma ALK-SCHERAX Arzneimittel vom 7. Juli 2008 (MasterMedia) (tB).