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24 | 11 | 2017
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Allergie in den Griff bekommen

Experten fordern: Allergiker-Karriere erkennen und handeln

 

Kloster Eberbach (23. Mai 2014) – Wem heute „nur“ die vermeintlich harmlose allergische Rhinitis (AR) zusetzt, dem kann als nächster Schritt in der Allergiker-Karriere gefährliches Asthma drohen. Dabei nimmt die Anzahl der AR-Patienten weltweit zu. Ebenso steigt die Inzidenz der atopischen Dermatitis und auch der Nahrungsmittelallergien, die eine akut lebensbedrohliche Anaphylaxiegefahr nach sich ziehen können. Oftmals erreichen Allergiker keine befriedigende Kontrolle ihrer Beschwerden, unter anderem weil Allergien häufig bagatellisiert werden und damit unzureichend therapiert werden. Daher möchte MEDA einen Beitrag für eine bessere Versorgung von Allergiepatienten leisten. Anlässlich des von dem pharmazeutischen Unternehmen organisierten Fachsymposiums im Rahmen der diesjährigen Tagung „Allergologie im Kloster“ in Eltville erläuterten führende europäische Allergie-Experten Prof. Dr. med. Ludger Klimek, Wiesbaden, Prof. Dr. med. Christian Virchow, Rostock und Prof. Dr. med. Tilo Biedermann, München den aktuellen medizinischen Stand und die Anforderungen an eine zielführende Allergie-Therapie. Hier sind effiziente Lösungen, die die allergiebedingte Beschwerden möglichst rasch in den Griff kriegen, gefragt.


Noch immer wird die AR unterschätzt und daher häufig nicht adäquat therapiert. Die Folge: gravierende gesundheitliche Folgen für viele Betroffene: 75 % der AR-Patienten hierzulande betreiben Selbstmedikation oder erhalten gar keine AR-Therapie1. Beinahe die Hälfte der unbehandelten Patienten entwickelt innerhalb von acht Jahren ein allergisches Asthma, wie beim Symposium erörtert wurde. Dieser Etagenwechsel ist ein gefährlicher Schritt in der Allergiker-Karriere, den es zu vermeiden gilt. Daher besteht dringender Handlungsbedarf. Zumal Allergikern heute wirksame Therapieoptionen  zur Verfügung stehen.

 

 

AR effektiv behandeln und Asthma unter Kontrolle bringen

 

Eine schnelle und effektive Linderung der nasalen und okularen Symptome muss das Ziel der AR-Therapie sein. Die fixe Kombination aus dem Glukokortikoid Fluticasonpropionat und dem selektivern H1-Blocker Azelastinhydrochlorid (Dymista® Nasenspray) wirkt stark, schnell und anhaltend2,3,4: Die bessere Linderung der nasalen und okularen Symptome im Vergleich zu den Einzelsubstanzen wurde in Studien mit  über 4600 Patienten belegt4,5,6: Die Patienten konnten mit dem Dymista® Nasenspray den rTNSS (reflective total nasal symptom score) drei Tage früher als mit Fluticasonpropionat und bis zu fünf Tage früher als mit Azelastin­hydrochlorid um 50 % reduzieren5.

 

Besteht bereits ein persistierendes Asthma, brauchen die Patienten einen einfach zu handhabenden Inhalator mit optimaler – am besten vierfacher – Inhalationskontrolle. Vorteilhaft ist es zudem, wenn das β2-Sympathomimetikum (Formoterol) und das Glukokortikosteroid (Budesonid) zur Inhalation frei kombinierbar sind – wie mit dem Novolizer®. Darüber hinaus sind regelmäßige Anwendungs-Schulungen für die Patienten unabdingbar, um eine optimale Asthmakontrolle für den Patienten zu erreichen.

 

 

Bei Anaphylaxiegefahr: im Zweifel immer Adrenalin!

 

Ein Adrenalinautoinjektor ist im Notfall lebensrettend. Das setzt voraus, dass Anaphylaxie-gefährdete Patienten ihren Autoinjektor immer griffbereit haben. Laut Expertenmeinung sollte dieser, auch im Zweifel, immer angewendet werden7. Die einfache und schnelle Adrenalininjektion, z. B. mit Fastjekt® kann vom Patienten selbst oder von einer zweiten Person durchgeführt werden. Dabei ist es wichtig, die korrekte Handhabung des Injektors regelmäßig zu üben und darüber hinaus das Verwendbarkeitsdatum zu kontrollieren, denn eine akut drohende Anaphylaxie muss so schnell wie möglich effektiv behandelt werden, wie beim Symposium betont wurde.

 

 

Bei atopischer Dermatitis Schübe vermeiden

 

Die Haut von Patienten mit atopischer Dermatitis ist anfällig gegenüber Irritationen, die mit einem starken Juckreiz – insbesondere nachts – einhergehen. Schlafmangel und Übermüdung am Tag sind die Folge. Sensible Hautareale entzünden sich leicht. Insbesondere für betroffene Kinder und deren Familien kann das sehr belastend sein, wie beim Symposium erläutert wurde. Daher gilt es, Provokationsfaktoren, die akute Erkrankungsschübe hervorrufen, möglichst zu vermeiden und die Haut dauerhaft zu pflegen. Zudem ist eine frühzeitige und adäquate medizinische Behandlung der betroffenen Hautareale wichtig, um den Patienten möglichst lange schubfreie Phasen zu gewähren. Dazu hat sich der Immunmodulator Pimecrolimus (Elidel®) als First-Line-Therapie in den sensiblen Hautarealen (wie z. B. Gesicht, Hals) bewährt, wenn eine Kortikoidbehandlung nicht in Frage kommt8.9.

 

 

Referenzen

 

1. Maurer M et al. Allergy 2007;62:1057-63

2. Meltzer E et al. Int Arch Allergy Immunol 2013;161(4):369-77

3. Bachert C et al. Poster. Presented at EAACI 2011 in Istanbul

4. Price D et al. J Investig Allergol Clin Immunol 2013;23(7):495-503

5. Carr W et al. J Allergy Clin Immunol 2012;129:1282-9

6. Hampel FC et a. Ann Allergy AsthmaImmunol 2010;105:168-73

7. Niggemann B. Pädiatrische Allergologie – Sonderheft Anaphylaxie 2011:18-23

8. DDG Leitlinie. AWMF - Leitlinie Neurodermitis, 04/2008

9. Elidel®-Fachinformation Dez. 2013

 

 

Informationen über MEDA Pharma GmbH & Co. KG

 

MEDA Pharma GmbH & Co. KG, Bad Homburg ist die deutsche Niederlassung von MEDA AB, einem führenden internationalen pharmazeutischen Spezialitäten-Unternehmen mit Sitz in Solna, Schweden. Seine Niederlassungen befinden sich in fast 60 Ländern weltweit, in weiteren 60 Ländern wird das Unternehmen durch Partner vertreten. MEDA bietet Spezial- und OTC-Produkte sowie Markengenerika mit Fokus auf den Therapiegebieten Allergie, Dermatologie, Atemwege, Kardiologie, Neurologie und Schmerz/Entzündung an.

 

Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie auf www.meda.se und www.medapharma.de  

 


Quelle: MEDA Pharma, 23.05.2014 (tB).

 
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