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Anästhesie
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Verbesserung der Behandlung älterer Patienten in der perioperativen Medizin

Deutschlandweit erste Professur für Gerontoanästhesiologie

 

Hamburg (19. November 2015) - Prof. Dr. Rainer Kiefmann ist auf die Dr. Günther Buch-Stiftungsprofessur für Gerontoanästhesiologie im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) berufen worden. Prof. Kiefmann besetzt damit die deutschlandweit erste Professur, die die Verbesserung der Behandlung älterer Patienten in der perioperativen Medizin, also der Medizin im zeitlichen Umfeld eines chirurgischen Eingriffs, zum Ziel hat. Die Professur ist auf fünf Jahre ausgelegt und mit einer Millionen Euro dotiert.

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Satellitensymposium der Linde Gas Therapeutics GmbH im Rahmen des 17. Hauptstadtkongresses der DGAI

Internationale Multicenter-Studie ENIGMA II bestätigt Sicherheitsprofil von Lachgas

 

Berlin (18. September 2015) – Auf dem Satellitensymposium der Linde Gas Therapeutics GmbH im Rahmen des 17. Hauptstadtkongresses der DGAI für Anästhesiologie und Intensivtherapie wurde über die Sicherheit von Lachgas und dessen Einsatz diskutiert. Dabei konnte das hohe Sicherheitsprofil von Lachgas (wie beispielsweise das äquimolare Lachgas-Sauerstoffgemisch LIVOPAN®) durch die Daten der internationalen Multicenter-Studie ENIGMA II1 bestätigt werden.

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HAI 2015

Mütterliches Umarmen im Aufwachraum senkt Stress

 

Berlin (17. September 2015) – Etwa 450.000 Kinder im Alter von eins bis 15 Jahren werden in Deutschland jährlich vollstationär operiert [1,2]. Die Zeit direkt vor der Operation inklusive der Narkoseeinleitung bedeutet für sie sowie ihre Eltern bekannterweise Stress [3]. Die meiste Zeit verbringt die Familie am Operationstag jedoch postoperativ am Krankenbett des Kindes. Nach dem Aufwachen sind viele Kinder von der Anästhesie desorientiert, ängstlich und haben Schmerzen [4]. Um den prä- und postoperativen Disstress bei Kindern zu minimieren, haben Kinderanästhesiologen in den letzten Jahren eine Vielzahl von Strategien entwickelt.

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HAI 2015

Modellprojekt für mehr Patientensicherheit bei Narkosen etabliert sich

 

Berlin (17. September 2015  – Patientensicherheit wird in der Anästhesie groß geschrieben. Diverse Konzepte tragen nachweislich zu einem effizienten Risikomanagement und einer kontinuierlichen Fehlervermeidung bei. Als fester Bestandteil dieser Sicherheitsstrukturen haben sich Ereignis-Meldesysteme, Critical Incident Reporting System (CIRS), etabliert. Alle im Gesundheitswesen Tätige können damit freiwillig, anonym und sanktionsfrei über sicherheitsrelevante Ereignisse berichten. Aus der Zusammenarbeit des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten (BDA), der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) und des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) ist das Modellprojekt CIRSmedical Anästhesiologie (CIRS-AINS), eine der größten fachspezifischen Plattformen in Deutschland, entstanden.

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Hauptstadtkongress der DGAI

5 Jahre CIRS-AINS - Modellprojekt für mehr Patientensicherheit bei Narkosen etabliert sich

 

Berlin (15. September 2015) Patientensicherheit wird in der Anästhesie groß geschrieben. Diverse Konzepte tragen nachweislich zu einem effizienten Risikomanagement und einer kontinuierlichen Fehlervermeidung bei. Als fester Bestandteil dieser Sicherheitsstrukturen haben sich Ereignis-Meldesysteme, Critical Incident Reporting System (CIRS), etabliert. Alle im Gesundheitswesen Tätige können damit freiwillig, anonym und sanktionsfrei über sicherheitsrelevante Ereignisse berichten.

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Deutscher Anästhesiecongress vom 7. bis 09. Mai 2015 in Düsseldorf

Teleintensivmedizin: Qualitätsoffensive in der Versorgung kritisch kranker Patienten

 

Düsseldorf (5. Mai 2015) – Die Teleintensivmedizin ermöglicht neue Wege für eine qualitativ hochwertige Versorgung schwerstkranker Patienten in Wohnortnähe. Durch die virtuelle Zuschaltung von Fachkollegen können auf Intensivstationen kritische Situationen vermieden, bessere Behandlungsergebnisse erzielt und Leben gerettet werden. So das Ergebnis internationaler Studien sowie zahlreicher Projekte in den USA [1,2,3,4]. Vorreiter in Deutschland ist das Universitätsklinikum RWTH Aachen. Das Modellprojekt zeichnet sich durch eine hohe Zufriedenheit bei Ärzten und Patienten aus.

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Wie die Leitlinie ans Bett kommt - Neue Fortbildungsinitiative für Ärzte und Pflegekräfte auf Intensivstationen. Orion Pharma startet eine neue Fortbildungsinitiative für ein patientenorientiertes Management von Schmerz, Agitation und Delir auf der Intensivstation. Ärzte und Pflegekräfte werden gemeinsam geschult und trainiert, um die evidenzbasierten Vorgaben der deutschen S3-Leitlinie1 und der US-PAD-Guidelines2 konsequent, strukturiert und nachhaltig umzusetzen. Ziel ist eine signifikante Verbesserung von Patientenführung und Outcome. Ziel ist der wache, kooperative, schmerzfreie, delirfreie, mobilisierbare Patient ohne kognitive Einbußen. Photo: Orion PharmaWie die Leitlinie ans Bett kommt

Neue Fortbildungsinitiative für Ärzte und Pflegekräfte auf Intensivstationen

 

Hamburg (4. Dezember 2014) – Orion Pharma startet eine neue Fortbildungsinitiative für ein patientenorientiertes Management von Schmerz, Agitation und Delir auf der Intensivstation. Ärzte und Pflegekräfte werden gemeinsam geschult und trainiert, um die evidenzbasierten Vorgaben der deutschen S3-Leitlinie1 und der US-PAD-Guidelines2 konsequent, strukturiert und nachhaltig umzusetzen. Ziel ist eine signifikante Verbesserung von Patientenführung und Outcome. Ziel ist der wache, kooperative, schmerzfreie, delirfreie, mobilisierbare Patient ohne kognitive Einbußen.

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HAI 2014

Herausforderung Pulmonale Hypertonie:

Therapeutische Optionen durch inhalatives NO (INOmax®)

 

Berlin (18. September 2014) - Die schwere und häufig lebensbedrohliche pulmonale Hypertonie stellt die Medizin vor große Herausforderungen. Dies unterstrichen die Experten anlässlich des Satellitensymposiums „Pulmonale Arterielle Hypertonie – Diagnostik und Therapie“, das am 18.09.2014 im Rahmen des HAI (Hauptstadtkongress der DGAI) in Berlin stattfand. Unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Jörg Weimann (Berlin) referierten Prof. Dr. Peter Germann (Wien), Prof. Dr. Udo X. Kaisers (Leipzig) sowie Dr. Philipp Pickerodt (Berlin). Deutlich wurde bei dieser wissenschaftlichen Bestandsaufnahme auch, dass die therapeutische Anwendung des medizinischen Gases Stickstoffmonoxid (NO) eine unverzichtbare Behandlungsoption in der intensivmedizinischen Betreuung zahlreicher Patienten darstellt.

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HAI 2014

Regionalanästhesie mit Ultraschall: Sicherheit und Komfort für Patienten

 

Berlin (18. September2014) – Der Einsatz moderner, hochauflösender Ultraschallgeräte hat den Präzisionsgrad der Regionalanästhesie maßgeblich erhöht und etabliert sich zunehmend als Standard. So lautet das Ergebnis einer Handlungsempfehlung der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) zur Nervenlokalisation in der peripheren Regionalanästhesie [1]. Anästhesisten können mit Hilfe von Ultraschall die zu blockierenden Nerven gezielt lokalisieren und betäuben.

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Abb oben. 1: Der 15,3“-Widescreen-Monitor des neuen Anästhesiearbeitplatzes Perseus A500 ist mit dem Infinity Acute Care System Monitoring (IACS) kombinierbar. Photo: Drägerwerk AG & Co. KGaAAnästhesiearbeitsplatz für die Kleinsten im OP

Schonende Beatmung mit Perseus A500

 

Leipzig (10. Mai 2014) – Der Anästhesiearbeitsplatz Perseus A500 unterstützt bei der schonenden Beatmung von Früh- und Neugeborenen sowie Säuglingen vor, während und nach der Operation. Die Herausforderungen der Beatmung dieser kleinen Patienten diskutierten Experten anlässlich eines Symposiums zum Deutschen Anästhesiecongress (DAC) in Leipzig.

 

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http://www.dac2014.de - Kongress-WebsiteEinzigartige Daten zur Patientensicherheit

Wie sicher sind Narkosen in Deutschland?

 

Nürnberg (7. Mai 2014) - In Deutschland ist ein hoher Sicherheitsstandard in der Anästhesiologie erreicht, auch wenn eine Narkose genauso wie eine Operation mit Risiken für den Patienten behaftet ist. Eine von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. (DGAI) und dem Berufsverband Deutscher Anästhesisten e. V. (BDA) initiierte, groß angelegte retrospektive Analyse von prospektiv erhobenen Kohorten-Daten [1], die im British Journal of Anaesthesia veröffentlich wurde, liefert erstmals einzigartige Hinweise auf das Narkoserisiko hierzulande: Die Analyse von etwa 1,4 Millionen Narkosen ergab ein anästhesiebedingtes Risiko für schwere Zwischenfälle von 7,3 pro einer Million Narkosen.

 

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Telenotarzt

Diagnose per Live-Übertragung steigert Qualität der Patientenversorgung

 

Nürnberg (6. Mai 2014) - Der Einsatz eines Telenotarztes als zusätzlicher Bestandteil des Rettungsdienstes kann die notärztliche Versorgung deutlich verbessern. Dieses Fazit ziehen Experten im Rahmen des von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. (DGAI) ausgerichteten Deutschen Anästhesie-Congresses (DAC), der vom 8. bis zum 10. Mai 2014 in Leipzig stattfindet. Häufig treffen Rettungsassistenten vor dem Notarzt beim Patienten ein. Wenn sie schon bei ihrer Ankunft den Rat eines Telenotarztes hinzuziehen, können sie die Behandlung früher einleiten.

 

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Abb.: Mittels eines mobilen ECMO-Gerätes können auch Patienten mit Herz-Lungenversagen in einem stabilen Zustand zur Weiterbehandlung transportiert werden. Photo: Jan Pauls / KUVECMO-Fortbildung am Uni-Klinikum Bergmannsheil

Lebensrettendes Verfahren bei akutem Herz- und Lungenversagen

 

Bochum (12. Februar 2014) - Nicht erst seit den jüngsten H1N1-Pandemien („Schweinegrippe“) sind die therapeutischen Möglichkeiten von mobilen Herz-Lungenmaschinen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Diese Unterstützungssysteme (sogenannte ECMO bzw. ECLS) erlauben es, bei akutem Herz- oder Lungenversagen die Funktion der erkrankten Organe für einen begrenzten Zeitraum zu übernehmen. Die betroffenen Organe werden dadurch entlastet und erhalten die Chance, sich zu regenerieren. Das Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil zählt zu den Vorreitern dieses Verfahrens und veranstaltet jetzt eine medizinische Fortbildungsveranstaltung zum Thema „ECLS/ECMO: Neue Wege, neue Indikationen“.

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Ratiopharm Satelliten-Symposium auf dem 15. Hauptstadtkongress der DGAI für Anästhesie und Intensivtherapie

Blutdruck im Fokus: Prä-, intra und postoperativ

 

1. Präoperative Identifikation von Risikopatienten

Prof. Dr. med. Berthold Bein, Kiel

Berlin (20. September 2013) - Eine Hypotension nach Einleitung einer Allgemein‑ oder Regionalanästhesie ist häufig zu beobachten. Neben der Einsch ätzung des allgemeinen Anästhesierisikos an Hand der Einteilung der American Society of Anesthesiology (ASA) und des kardialen Risikos an Hand des Revised Cardiac Risk Index nach Lee und Mitarbeitern konnten für die Inzidenz einer Hypotension nach Einleitung einer Allgemeinanästhesie unter anderem ein ASA Status >I 11, ein mittlerer arterieller Blutdruck vor Einleitung <70 mm Hg, Alter > oder =50 Jahre,und die Verwendung von Propofol und höherer Fentanyldosen als Risikofaktoren identifiziert werden. Auch die perioperative Fortführung einer Therapie mit ACE‑Hemmern ist mit einer ausgeprägteren und therapiebedürftigen Hypotension während der Anästhesie vergesellschaftet. Eine Hypotension nach Spinalanästhesie scheint bei Patienten mit Alkoholabusus, arteriellem Hypertonus in der Vorgeschichte, Adipositas, höherem sensorischem Block und dringlichen Eingriffen häufiger aufzutreten. Auch der aktuelle Sympathikotonus zum Zeitpunkt der Spinatanästhesie spielt hier offenbar eine wichtige Rolle.

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HAI 2013: Forschen für die Lebensrettung

DGAI erweitert Deutsches Reanimationsregister

 

Berlin (18. September 2013) – Mit dem Deutschen Reanimationsregister hat die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. (DGAI) die größte überregionale Datenbank in Deutschland zur Erfassung und Auswertung von Wiederbelebungsmaßnahmen etabliert: Mehr als 35.000 Daten zu Wiederbelebungsmaßnahmen von 235 Kliniken und Notarztstandorten in Deutschland wurden hier zusammengetragen [1]. Das unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) stehende Projekt wurde aktuell um ein neues Modul erweitert, zwei weitere folgen zum Jahresende.

 

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Spezielle Narkoseüberwachung durch Anästhesisten kann vorbeugen

Verwirrtheit nach Operationen

 

Berlin (18. September 2013) – Orientierungslosigkeit, Angst und Halluzinationen sind Anzeichen von Verwirrtheitszuständen, die auch nach einer größeren Operation vorkommen können. Von dem sogenannten postoperativen Delir sind besonders ältere Menschen betroffen. Die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. med. Claudia Spies, Direktorin der Klinik für Anästhesiologie mit Schwerpunkt operative Intensivmedizin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, hat auf dem Hauptstadtkongress (HAI) 2013 in Berlin aktuelle Forschungsergebnisse zur Delir-Prävention präsentiert.

 

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