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Anästhesie
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Bessere Vorhersage von Operationsrisiken in der Herzchirurgie

 

Lübeck (18. Januar 2011) - Operationsrisiken in der Herzchirurgie lassen sich mit der Bestimmung der cerebralen Sauerstoffsättigung schnell, einfach und - bei Patienten mit hohem Risiko - verlässlicher als mit den bisher üblichen Methoden vorhersagen. Dies geht aus einer Studie der Universitätskliniken für Anästhesie und Herzchirurgie in Lübeck hervor, die in der Januar-Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Anesthesiology“ veröffentlicht wurde*. Die Studie basiert auf der Auswertung der Behandlungsverläufe von 1.178 Herzoperationen am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck.

 

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DGAI: Wissenschaftliches Fehlverhalten in der Anästhesie inakzeptabel

 

Chefarzt der Anästhesie am Klinikum Ludwigshafen entlassen

 

Nürnberg (26. November 2010) – Wie gestern bekannt wurde, hat das Klinikum Ludwigshafen den Chefarzt, Professor Dr. med. Joachim Boldt, mit sofortiger Wirkung seines Amtes enthoben. Dem Anästhesisten wird vorgeworfen, sich eines wissenschaftlichen Fehlverhaltens schuldig gemacht zu haben. Er soll eine angebliche Originalarbeit in der Fachzeitschrift „Anesthesia & Analgesia“ publiziert haben, deren Aussagen keine wissenschaftliche Studienerhebung zugrunde liegt. Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) verurteilt jedes Fehlverhalten dieser Art und bedauert, dass eines ihrer Mitglieder gegen die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis verstoßen hat.

 

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Der SmartPilot View stellt den aktuellen und prognostizierten künftigen Narkoseverlauf zweidimensional dar und unterstützt den Arzt dabei, den Patienten bestmöglich durch die Anästhesie zu führen. © Drägerwerk AG & Co. KGaACockpit im OP: Software SmartPilot View unterstützt sichere Anästhesieführung

           

Düsseldorf (18. November 2010) – Erstmals ist mit der neuen Dräger-Software SmartPilot View eine zweidimensionale Darstellung nicht nur des errechneten aktuellen, sondern auch des prognostizierten Verlaufs des Narkoselevels in Echtzeit möglich. Diese Darstellung kann den Anästhesisten dabei unterstützen, den Patienten sicher durch die Narkose zu führen.

„Der SmartPilot View gibt dem Anästhesisten eine wichtige Orientierungshilfe“, so Professor Jürgen Schüttler, Direktor der Anästhesiologischen Klinik am Universitätsklinikum Erlangen. „Der Anästhesist erhält Informationen darüber, wie sich der Zustand eines Patienten während der Narkose entwickeln wird. So kann er den Narkoseverlauf sicher steuern und Medikamente besser dosieren.“

 

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Fall des Monats November 2010

CIRSmedical Anästhesiologie - Berichten und Lernen

Nürnberg (16. November 2010) - Ein Patient wird nach einer unauffälligen Narkose in die Aufwachstation verlegt. Da es sich um den letzten Elektivpunkt handelt, werden Beatmungsschläuche, Handbeatmungsbeutel und Atemkalkbehälter abgebaut und in die Waschmaschine eingeräumt. Kurze Zeit später erfolgt die Meldung "Nachblutung im Aufwachraum" und der gleiche Patient kommt umgehend zurück in den OP. Die Anästhesie-Pflege bestückt das Narkosegerät "Cicero" mit neuen Schläuchen und startet den "Leckagetest" (Taste rechts oben). Ein Notfallnarkosetisch wird vorbereitet. Der eintreffende Narkosearzt erhält die Meldung von der Anästhesie-Pflege: "Gerät mit neuen Schläuchen getestet"; am Monitor des Narkosegerätes ist die Meldung "Standby-Leckagetest abgebrochen" zu lesen. Bei der üblichen manuellen Dichtigkeitsprüfung durch den Narkosearzt vor Narkosebeginn lässt sich kein Druck in den Schläuchen aufbauen und auch der Handbeatmungsbeutel füllt sich nicht. Es dauert einige Momente, bis der Pflegekraft auffällt, dass der Atemkalkbehälter nicht eingeschraubt ist; für den Anästhesisten war der Behälter "von oben" nicht einsehbar. Nach Einbau des Behälters ist das Gerät betriebsbereit.

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Deklaration von Helsinki zur Patientensicherheit in der Anästhesiologie

 

Hintergrund

Helsinki, Finnland (13. Juni 2010) - Die Anästhesiologie trägt große Verantwortung für Qualität und Sicherheit in der Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie einschließlich des gesamten perioperativen Prozesses sowie in vielen anderen für die Patienten potentiell gefährlichen Situationen inner- und außerhalb des Krankenhauses.

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Photo: AirLiquideXenon – das „Edelgas“ der Anästhesie

Uniklinikum Franfurt testet schonende Narkose auch für Risikopatienten

 

Frankfurt am Main (1. Juni 2010) - Am 26. Mai 2010 wurde am Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main in der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie der erste Patient für einen chirurgischen Eingriff mit Hilfe des Edelgases Xenon (Air Liquide) in Narkose versetzt. Der Patient unterzog sich einem Eingriff in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und war bereits wenige Minuten nach Beendigung der Narkose wieder wach und ansprechbar. Die Extubation des Patienten konnte unmittelbar erfolgen.

 

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Gesundheitsökonomische Aspekte bei antimykotischen Therapien

Anidulafungin – kein Kostenproblem für Krankenhäuser

 

Mannheim (27. November 2009) - In vielen Häusern besteht noch der Eindruck, dass Patienten mit Pilzinfektionen die Intensivmedizin sehr kostenintensiv machen. Dr. André Michel, Leiter Stabsstelle für Qualitätsmanagement und Medizincontrolling, Universitätsklinikum Heidelberg, stellte die provokante Frage, ob solche Fälle eine Klinik in den Ruin treiben können.

Dass dem nicht so ist, belegte er am Beispiel des Antimykotikums Anidulafungin (EcaltaÒ): Zum einen kann eine adäquate antimykotische Behandlung die Verweildauer in der Klinik und damit die Kosten reduzieren. Zum anderen gibt es geeignete Instrumentarien, wie der Antrag auf „neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden“ (NUB) und Zusatzentgelte, um solche Medikamente zu refinanzieren.

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Mehr Sicherheit und Effizienz im OP Reversierung neuromuskulärer Blockaden durch ein innovatives Therapiekonzept

 

Berlin, 18. September 2009: Auf einer Hauptsitzung im Rahmen des 11. Hauptstadtkongresses für Anästhesiologie und Intensivmedizin (HAI) in Berlin diskutierten Anästhesisten und Chirurgen gemeinsam neue Optionen im Muskelrelaxanzien‑Management. Hintergrund ist die Zulassung von Sugammadex (BRIDION®), einem Aminosteroid‑Muskelrelaxanz‑Enkapsulator (AMRE), im Juli 2008. Durch Sugammadex (BRIDION®) sind innovative Möglichkeiten für die Routine in der modernen Anästhesie entstanden. Aminosteroid‑induzierte neuromuskuläre Blockaden können schnell und zuverlässig reversiert werden, die Muskelrelaxierung ist besser kontrollierbar.

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Schnell zur Rehabilitation:

Intelligente Therapiebausteine für die perioperative Betreuung

 

Effektive postoperative Schmerztherapie: Der Mehrlochkatheter PAINfusor®-Katheter sorgt für eine kontinuierliche und gleichmäßige Analgetikagabe ins Wundgebiet. Photo: Baxter Deutschland GmbHLeipzig (10. Mai 2009) – Volatile Inhalationsanästhetika, balancierte Volumensubstitution sowie innovative Formen der Analgetikagabe sind entschei­dende Bestandteile für eine optimale perioperative Rundumbetreuung. Sie tragen dazu bei, dass Patienten schonend und effektiv behandelt sowie schneller mobilisiert werden können. Klinische Experten stellten bei einem Sympo­sium auf dem Deutschen Anästhesiecongress (DAC) in Leipzig aktuelle Entwicklungen sowie vorteilhafte Indikationen für moderne Produkte und Verfahren in der peri­operati­ven Medizin vor. Diese Fortschritte bei der Versorgung sowie eine verbes­serte interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit ermöglichen es, Opera­tionen selbst bei Schwerstkranken mit einem hohen Sicherheitsstandard durch­zuführen.

 

Sichere Narkosesteuerung:  Aufgrund seines geringen Blut/Gas- und Fett/Blut-Verteilungskoeffizienten kommt Desfluran dem idealen Inhalationsanästhetikum für Patienten mit einem erhöhten Anteil an Körperfettgewebe sehr nahe, erläuterte Prof. Dr. Bernhard M. Graf, Göttingen. Das Anästhetikum ist besonders gut steuerbar und wird nur gering metaboli­siert. Es ist daher auch besonders gut für Narkosen bei adipösen sowie älteren Patien­ten geeignet. Für beide Patientengruppen sei, so Graf, ein schnelles Erwachen und eine rasche Rückverlegung in die ihnen vertraute Umge­bung wichtig. Zur inhalativen Narkoseeinleitung, besonders bei Kindern, gilt bisher Sevoflu­ran als das volatile Anäs­thetikum der ersten Wahl. Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Kombination aus Sevofluran und Desfluran ein verbessertes Aufwachverhalten von Kindern nach Operationen bewirkt.[1]

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Neue Perspektiven im Muskelrelaxanzien-Management

Eine innovative Therapieoption zur Behandlung neuromuskulärer Blockaden

 

Leipzig (10. Mai 2009) - Auf dem Deutschen Anästhesiecongress (DAC) hoben führende Experten anlässlich eines Satellitensymposiums den einzigartigen Wirkmechanismus von Sugammadex (BRIDION®) hervor und forderten aufgrund der dadurch schnellen, zuverlässigen Reversierung und der besseren Steuerbarkeit der neuromuskulären Blockade seinen routinemäßigen Einsatz in der modernen Anästhesie.

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Sugammadex-Studie zeigt erstmals, dass eine schnelle Reversierung einer tiefen Rocuronium-induzierten Muskelrelaxation möglich ist

 

Die Veröffentlichung einer vergleichenden Studie zeigt, dass Sugammadex eine signifikant schnellere Reversierung einer tiefen, Rocuronium-induzierten Muskelrelaxation bietet als Neostigmin

 

Hamburg (5. Dezember 2008) - Die Muttergesellschaft der Essex Pharma GmbH (S-P) gab am 28. Oktober bekannt, dass eine im November 2008 in der medizinischen Fachzeitschrift Anesthesiology (Vol. 109, No. 5)1 veröffentlichte Studie gezeigt hat, dass Sugammadex eine signifikant schnellere Erholung einer tiefen Rocuronium-induzierten Muskelrelaxation bewirkt hat als der herkömmliche Antagonist Neostigmin. Wichtig ist, dass es sich dabei um die erste Vergleichsstudie handelt, die zeigt, dass eine schnelle Reversierung einer tiefen Rocuronium-induzierten Muskelrelaxation möglich ist. In der Studie betrug die mediane Zeit bis zur Erholung in der Sugammadex-Gruppe 2,7 Minuten, in der Neostigmin-Gruppe im Vergleich dazu 49 Minuten.

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Muskelrelaxation und Reversierung

 

Berlin (7. November 2008) - Muskelrelaxanzien sind heute routinemäßiger Bestandteil der Allgemeinanästhesie. Sie werden eingesetzt, um die endotracheale Intubation zu erleichtern und optimale Operationsbedingungen zu schaffen. Wesentliche Wirkung der Muskelrelaxanzien ist die Relaxation der quergestreiften Muskulatur. Dabei lagert sich die Substanz an die Acetylcholinrezeptoren der Muskelzelle an. Acetylcholin ist ein Botenstoff, der bei Erregung der Nervenzelle zwar freigesetzt wird, aber an der Muskelzelle aufgrund der Blockade der Rezeptoren nicht wirken kann. Muskelrelaxanzien verhindern vorübergehend die Übertragung von Nervenimpulsen zwischen Nerv und Muskel und führen so zu einer Muskelentspannung. Unwillkürliche und aktive Bewegungen können auf diese Weise vermieden werden. Dies kann zur Verbesserung der Operationsbedingungen und zur Vereinfachung der Intubation beitragen.

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Muskelrelaxanzien in der Anästhesie:

Eine Nutzen-Risiko-Abwägung

 

Von Prof. Dr. Manfred Blobner

 

Berlin (7. November 2008) - Muskelrelaxanzien sind ein wesentlicher Beitrag einer Allgemeinanästhesie. Sie erlauben eine sichere und nebenwirkungsarme endotracheale Intubation und optimieren die Operationsbedingungen für die Chirurgen. Leider haben Sie jedoch auch eine wesentliche unerwünschte Wirkung: Neuromuskuläre Restblockaden. Werden sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, erhöhen postoperative Restblockaden das Risiko für Muskelschwäche und Hypoventilation (1) sowie für Schluckstörungen und Aspiration (2). So können Restblockaden ursächlich für eine postoperative respiratorische Insuffizienz im Aufwachraum (3), besonders bei alten Patienten im Verlauf der folgenden fünf Tage, für Atemwegserkrankungen im schlimmsten Fall Pneumonien sein.(4) Nicht ausgeschlossen werden kann, ob die postoperative Mortalität bzw. Komainzidenz innerhalb der ersten 24 Stunden durch Restblockaden erhöht ist.(5) Daher müssen neuromuskuläre Restblockaden durch ein neuromuskuläres Monitoring erkannt werden und am Ende der Operation durch Reversierung behandelt werden.(6) Alternativ muss die Narkose solange fortgeführt werden, bis die Restblockaden sich spontan erholt haben.

 

Neuromuskulären Restblockaden werden bisher fast ausschließlich über eine Hemmung der Acetylcholinesterase reversiert. Dadurch steigt die Konzentration von Acetylcholin im synaptischen Spalt. Am häufigsten verwendet wird zurzeit Neostigmin (20 – 70 µg/kg). Allerdings ist beim Einsatz von Cholinesterasehemmern zu beachten, dass eine Reversierung erst möglich ist, wenn eine partielle neuromuskuläre Erholung eingesetzt hat.(7,8) Dies kann im neuromuskulären Monitoring an einer Erholung der Einzelreizantwort über 30-40 % festgestellt werden. Eine Antagonisierung eines „tiefen“ neuromuskulären Blocks ist mit den verfügbaren Antagonisten nicht zu empfehlen.

 

 

Literatur

 

  1. Eikermann M, Groeben H, Husing J, Peters J: Accelerometry of adductor pollicis muscle predicts recovery of respiratory function from neuromuscular blockade. Anesthesiology 2003; 98: 1333-7
  2. Eriksson LI, Sundman E, Olsson R, Nilsson L, Witt H, Ekberg O, Kuylenstierna R: Functional assessment of the pharynx at rest and during swallowing in partially paralyzed humans: simultaneous videomanometry and mechanomyography of awake human volunteers. Anesthesiology 1997; 87: 1035-43
  3. Murphy GS, Szokol JW, Marymont JH, Greenberg SB, Avram MJ, Vender JS: Residual neuromuscular blockade and critical respiratory events in the postanesthesia care unit. Anesthesia and Analgesia 2008; 107: 130-7
  4. Berg H, Roed J, Viby-Mogensen J, Mortensen CR, Engbaek J, Skovgaard LT, Krintel JJ: Residual neuromuscular block is a risk factor for postoperative pulmonary complications. A prospective, randomised, and blinded study of postoperative pulmonary complications after atracurium, vecuronium and pancuronium. Acta Anaesthesiol Scand 1997; 41: 1095-1103
  5. Arbous MS, Meursing AE, van Kleef JW, de Lange JJ, Spoormans HH, Touw P, Werner FM, Grobbee DE: Impact of anesthesia management characteristics on severe morbidity and mortality. Anesthesiology 2005; 102: 257-68; quiz 491-2
  6. Baillard C, Clec'h C, Catineau J, Salhi F, Gehan G, Cupa M, Samama CM: Postoperative residual neuromuscular block: a survey of management. Br J Anaesth 2005; 95: 622-6
  7. Bartkowski RR: Incomplete reversal of pancuronium neuromuscular blockade by neostigmine, pyridostigmine, and edrophonium. Anesth Analg 1987; 66: 594-8
  8. Kopman A, Kopman D, Ng J, Zank L: Antagonism of profound cisatracurium and rocuronium block: the role of objective assessment of neuromuscular function. J Clin Anesth 2005; 17: 30-5

 

Referent

Prof. Dr. Manfred Blobner

Technische Universität München

Klinikum rechts der Isar

Ismaninger Str. 22

81675 München

 


 

Quelle: Quelle: Launch Pressekonferenz „Bridion®“ der Firma Essex Pharma zum Thema Neuer Meilenstein in der Anästhesie: Innovation im Muskelrelaxtanzien-Management“ am 07.11.2008 in Berlin (Hill & Knowlton Communications).

 
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Neuer Meilenstein in der Anästhesie: Innovation im Muskelrelaxanzien‑Management

Neuer Therapieansatz für Anästhesisten zur raschen und verlässlichen Reversierung von flachen und tiefen Muskelrelaxationen

 

Berlin (7. November 2008) - Führende deutsche Experten haben auf einer Einführungspressekonferenz in Berlin mit BRIDION® (Sugammadex) ein neues innovatives therapeutisches Konzept und eine neue Substanzklasse vorgestellt. Mit dem neuen steroidalen Muskelrelaxanz‑Enkapsulator (SMRE) ist es möglich, durch Rocuronium oder Vecuronium induzierte neuromuskuläre Blockaden gezielt und schnell aufzuheben. Den neuartigen Therapieansatz mit dem innovativen Wirkmechanismus bezeichneten Experten als einen Meilenstein in der Anästhesie und betonten den Nutzen für das Muskelrelaxanzien‑Management. Sie machten deutlich, dass damit das Problem der postoperativen Restcurarisierung (PORC) verhindert werden kann.

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HAI 2008: Besseres Krisenmanagement bei Grippe-Pandemie erforderlich

 

Notfallmediziner fordern besseres Krisenmanagement:
Gefahren einer Grippe-Pandemie häufig unterschätzt


Berlin (16. September 2008) - Die Intensivstationen deutscher Krankenhäuser sind derzeit nur unzureichend auf eine Grippe-Pandemie vorbereitet. Grund dafür, so Experten ist, dass die Gefahr einer Influenza-Pandemie oft unterschätzt wird. Bricht eine Pandemie aus, ist ein gut funktionierendes Krisenmanagement überlebensnotwendig. Auch ohne Massenansteckung ist ein Influenza-Virus gefährlich: Zwischen 2001 und 2007 starben, laut Robert-Koch-Institut (RKI), rund 31.000 Menschen an einer Influenza. Experten fordern deshalb im Vorfeld des HAI 2008 ein verbessertes Krisenmanagement.

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Künstliche Beatmung:

Neue Strategien könnten Tausenden das Leben retten

3D-Neutronentomografie einer Rattenlunge. Bild: Robert Metzke/TUM.München (1. September 2008) - Aktuellen Schätzungen zufolge werden in Europa jedes Jahr mehr als 100.000 Patienten mit akutem Lungenversagen intensivmedizinisch behandelt. Müssen Patienten mehrere Tage künstlich beatmet werden, sinkt die Überlebensrate auf unter 50 Prozent. Viele der überlebenden Patienten tragen schwere Lungenschäden davon und leiden ihr Leben lang unter den Folgen. Die behandelnden Ärzte stehen vor einem Dilemma: Viele Details der Lungenfunktion sind nicht bekannt. Eine genaue Steuerung der Beatmung ist daher kaum möglich. Wissenschaftler der TU München und der Universität Freiburg entwickeln nun ein Modell, das die Grundlagen für eine Feinabstimmung der Beatmung schafft und damit vielen Patienten das Leben retten könnte. Als Bild gebendes Verfahren nutzen sie die Neutronentomografie.

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