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Anästhesie
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Kleines Volumen, kleine Probleme?

Das optimale Beatmungsvolumen bei einer Narkose beleuchtet Dr. Tanja Meyer-Treschan von der Universität Düsseldorf und erhält ein Graduierten-Stipendium der Novartis-Stiftung

 

Nürnberg (4. Juli 2008) -  Die Narkose-Medizin ist auf einem hohen Standard. Dennoch zeichnet sich in der scheinbar ausgereiften Disziplin eine neue Entwicklung ab – weg von einer aggressiven hin zu einer schonenderen Beatmung. In diesem Zuge ist auch das ideale „Tidalvolumen“ Gegenstand aktueller Studien. Der Begriff umschreibt die Menge Atemluft, die der Patient während einer Narkose bei jedem Atemzug erhält. So will Dr. Tanja Meyer-Treschan vom Universitätsklinikum Düsseldorf jetzt herausfinden, ob bestimmte Risiko-Patienten nach größeren Baucheingriffen von einem kleineren „Tidalvolumen“ profitieren. Ihre Arbeiten würdigt die Nürnberger Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung mit einem Graduierten-Stipendium.

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Anästhesie und Schmerztherapie:

Zwei wichtige Faktoren für die Qualität der postoperativen Erholung

 

Die Qualität der postoperativen Erholung ist für das Konzept des ambulanten Operierens, bei dem die Patienten möglichst rasch nach dem Eingriff entlassungsfähig sein sollen, von enormer Bedeutung. Schonende Narkoseverfahren und eine effektive Schmerztherapie tragen wesentlich zu einer schnellen und günstigen Rekonvaleszenz bei.

 

München (4. Juni 2008) – Nach orthopädisch-traumatologischen Eingriffen an den Extremitäten haben sich lokale Schmerzkatheter, die kontinuierlich mit Lokalanästhetika beschickt werden, seit längerem etabliert und bewährt. In der Abdominalchirurgie wird diese Analgesiemethode im Wesentlichen nach kleineren Operationen eingesetzt. „Die Therapieergebnisse waren damit in der Vergangenheit jedoch nicht immer zufrieden stellend“, so Prof. Dr. Wolfgang Schwenk, Charité Berlin*. Nach Ansicht des Chirurgen lässt sich dies vor allem auf die unzureichenden Möglichkeiten der kontinuierlichen Instillation mit den bisherigen Kathetersystemen zurückführen. Inzwischen erlauben jedoch neu entwickelte Mehrlochkatheter (PAINfusor) und mechanische Einweginfusionssysteme (INfusor) eine kontinuierliche Applikation der Lokalanästhetika in den präperitonealen oder epifaszialen Raum.

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DGSS-Umfrage: 98 Prozent der deutschen Kliniken bieten schmerzfreie Geburt an

Große Unterschiede zwischen Stadt und Land, Ost und West

Boppard (13. Mai 2008) - 98 Prozent aller deutschen geburtshilflichen Abteilungen bieten derzeit die rückenmarksnahe Regionalanästhesie zur Linderung des Geburtsschmerzes an, 1996 waren es nur 89 Prozent. Das hat eine Umfrage ergeben, die in der aktuellen Ausgabe von „Der Schmerz“, dem offiziellen Organ der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) ver-öffentlicht ist. Fast jedes fünfte Baby (17,5 Prozent) kommt demnach vaginal unter einer rückenmarksnahen Regionalanästhesie (z.B. als Periduralanalgesie) auf die Welt. In Großstädten und Ballungsräumen liegt die Rate sogar bei über einem Viertel. Eine Tatsache, die vermutlich auf den Konkurrenzdruck zwischen den Krankenhäusern zurückzuführen ist, vermuten die Autoren der Studie. Sie werteten Fragebögen aus 397 Kliniken aus, in denen im Befragungszeitraum 297.212 Entbindungen, d.h. 41,3 Prozent aller Geburten in Deutschland, stattgefunden hatten.

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