Home Awards GlaxoSmithKline Forschungsstipendium für Atemwegserkrankungen: Lassen sich Asthmatypen bei Kindern auf den Genen ablesen?
19 | 10 | 2017
PDF Drucken

Forschungsstipendium von GlaxoSmithKline für Studie zur Identifikation neuer Biomarker zu Asthma im Kindesalter

Lassen sich Asthmatypen bei Kindern auf den Genen ablesen?

 

Hannover (20. März 2013) - Inwiefern unterscheiden sich allergisches und nicht-allergisches Asthma im Kindesalter hinsichtlich ihrer Genexpression und -regulation? Dieser Frage geht Diana Rädler, Diplom-Biologin am Dr. von Haunerschen Kinderspital München nach und erhält dafür das mit 10.000 € dotierte GlaxoSmithKline Forschungsstipendium für Atemwegserkrankungen.

 

 

Der Preis wurde im Rahmen des 54. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Hannover verliehen. Prof. Dr. Carl-Peter Criée, Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga, und Dr. Markus Michael Müller, Senior Medical Advisor Pneumologie bei GlaxoSmithKline, gratulieren der Gewinnerin des Stipendiums sehr herzlich. Photo: iKOMM Bonn 

 

Der Preis wurde im Rahmen des 54. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Hannover verliehen. Prof. Dr. Carl-Peter Criée, Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga, und Dr. Markus Michael Müller, Senior Medical Advisor Pneumologie bei GlaxoSmithKline, gratulieren der Gewinnerin des Stipendiums sehr herzlich. Photo: iKOMM Bonn

 

 

Microarray- und PCR-Analysen zur Gen-Identifikation

 

Die Prävalenz von Asthma bei Kindern ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. Das kindliche Asthma lässt sich aus klinischer Sicht in zwei Haupt-Phänotypen einteilen, das allergische und nicht-allergische Asthma. Ziel der Arbeit von Diana Rädler ist es, mithilfe von Microarray-Analysen, also modernen molekularbiologischen Untersuchungsmethoden, unterschiedlich ausgeprägte Gene zwischen den verschiedenen Asthma Phänotypen zu identifizieren und diese mittels qRT-PCR (quantitative reverse transcription polymerase chain reaction) Analyse zu validieren. Somit könnten neue Gene bestimmt werden, deren Expression sich bei Kindern mit allergischem und nicht-allergischem Asthma und einer gesunden Kontrollgruppe unterscheidet.

 

Hierbei könnten neue Biomarker identifiziert werden, die eine detailliertere und bessere Charakterisierung der Asthma-Phänotypen im Kindesalter ermöglichen. Längerfristig soll dadurch ein besseres Verständnis der Immunmechanismen sowie gezieltere Diagnostik und spezifischere Therapie für das einzelne Kind ermöglicht werden.

 

„Auch für GSK steht der Patient - und somit auch Kinder mit Asthma - im Mittelpunkt aller unserer Bemühungen. Deshalb freut es mich besonders, den Preis für eine Arbeit zu überreichen, die für diese Patienten auf eine Verbesserung der Diagnostik und Therapie abzielt“, so Dr. Markus Michael Müller.

 

GlaxoSmithKline – eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen – engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktives, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen. In Deutschland gehört GSK zu den wichtigsten Anbietern medizinischer Produkte und engagiert sich darüber hinaus in vielfältigen sozialen Projekten: So unterstützen wir „wellcome – für das Abenteuer Familie“, den „Verein zur Förderung kranker Kinder und Jugendlicher der Staatlichen Schule für Kranke München e.V.“ und „Plan International“. Zudem stellt GSK seine MitarbeiterInnen einen Tag im Jahr am so genannten „OrangeDay“ frei, um in sozialen Einrichtungen mitzuhelfen.

 

 


 

Quelle: GlaxoSmithKline, 20.03.2013 (tB).

 
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson