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Chirurgie
CIRSmedical Anästhesiologie - Berichten und Lernen
CIRS AINS: Fall des Monats – Januar 2013
Der Fall (1): Operation mit fraglich sterilem Instrumentarium
Wo ist das Ereignis eingetreten? Krankenhaus
Versorgungsart? Routine
Wichtige Begleitumstände: Im Laufe der Operation fand ein Personalwechsel wegen Schichtwechsel statt
Fallbeschreibung
Operationsinstrumente werden üblicherweise in Sterilisiercontainern sterilisiert und gelagert. Der Deckel dieser Container enthält Perforationen, die seitens der ZSVA (Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung) mit Einwegpapierfiltern verschlossen werden. Im Normalfall ist von außen nicht sichtbar, ob ein derartiger Filter vorhanden ist. Am Ende einer Operation entsorgt die instrumentierende OP-Schwester die gebrauchten Instrumente in zugeordneten Entsorgungscontainern, die unbenutzten Instrumente in den Sterilisiercontainern. Beim Entsorgen der Instrumente stellt die OP-Schwester das Fehlen der Filter in einem Containerdeckel fest. Das gesamte pflegerische OP-Team wechselte während der Operation, da das Schichtende überschritten wurde.
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Expertenempfehlung zur Schmerztherapie bei Kniegelenkimplantation
Effektive Analgesie verbessert Therapieerfolg
Frühzeitige Gabe eines starken und verträglichen Opioids ermöglicht schnelle Mobilisierung des Knies
Konsequente Therapie verbessert Rehabilitations-ergebnis
Interdisziplinäre Zusammenarbeit sichert kontinuierliche, stark wirksame Schmerztherapie
Baden-Baden (28. April 2012) – Eine effektive Schmerztherapie vor, während und nach einer Kniegelenkimplantation verbessert den Therapie- und den Rehabilitationserfolg. Das ist das Fazit einer interdisziplinären Expertenempfehlung, die auf einer Pressekonferenz im Rahmen der 60. Jahrestagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen e.V. in Baden-Baden vorgestellt wurde.
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Thromboseprophylaxe
Unscharfe S3-Leitlinie bringt Ärzte ins Schlingern
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Expertengruppe stellt die Kombination von Heparinen und Thromboseprophylaxestrümpfen auf den Prüfstand
Berlin (27. Februar 2012) - Die Frage ist einfach zu beantworten: Wenn ein Krankenhaus eine Thromboseprophylaxe unterlässt, begeht es einen groben Behandlungsfehler. Dies geht nicht zuletzt aus einem Urteil des Landesgerichts Potsdam vom 5. Mai 2011 hervor. Weniger einfach ist die Frage zu beantworten, welche Einzelmaßnahmen eine adäquate Thromboseprophylaxe umfassen sollte. Gehören etwa im Zeitalter der niedermolekularen Heparine die Thromboseprophylaxestrümpfe (MTPS) noch dazu?
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Mangelnde Versorgung mit Sterilgütern in OP-Bereichen: OP-Barometer 2011
Befragung von OP- und Anästhesie-Pflegekräften
Frankfurt am Main (9. Januar 2012) - An der Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) liegen erste Ergebnisse des OP-Barometers 2011 vor. Das OP-Barometer ist eine alle zwei Jahre durchgeführte Befragung zur Arbeitssituation der Pflegekräfte im Operations(OP)- und Anästhesie-Bereich an deutschen Krankenhäusern. Sie wurde 2008 von Prof. Thomas Busse, Direktor des Zentrums für Gesundheitswirtschaft und -recht (ZGWR) an der FH FFM ins Leben gerufen. Mehr als 2.000 OP- und Anästhesiepflegekräfte aus ganz Deutschland haben sich am OP-Barometer 2011 beteiligt, darunter rund 58 Prozent OP-Pflegekräfte, rund 29 Prozent Anästhesie-Pflegekräfte und rund 11 Prozent operationstechnische Assistent(inn)en.
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Perioperative Patientenerwärmung bei chirurgischen Eingriffen
Vermeidung von Hypothermien – Vorteile für Patient und Klinik
Frankfurt am Main (28. November 201) – Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 14 Millionen Operationen durchgeführt. Hierbei wird oft unterschätzt, dass jede Anästhesie mit einer Gefahr für eine Hypothermie verbunden ist. Hypothermien können Auslöser für zahlreiche klinische Komplikationen sein, die nicht nur für den Patienten mit einem höheren Mortalitätsrisiko1 verbunden sind, sondern auch für die Klinik einen erhöhten Kostenaufwand2 bedeuten. Systeme basierend auf konvektiver Lufterwärmung sollten daher inzwischen zur Standardausrüstung jeder Klinik gehören. Nach den im Sommer in Deutschland verabschiedeten Neuerungen im Infektionsschutzgesetz3 sind Krankenhäuser und medizinischen Einrichtungen aufgefordert, die Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention4 beim Robert Koch-Institut zu beachten.
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Juzo® Soft
Postoperativer Einsatz von medizinischen Kompressionsstrümpfen nach Hüft- und Kniegelenksoperationen
Workshop mit Dr. med. Christian Lange,
Oberarzt der Reha-Klinik Schwertbad, Aachen
Berlin (26. Oktober 2011) – Im routinemäßigen klinischen Alltag wird in der orthopädischen Chirurgie bzw. Unfallchirurgie neben der medikamentösen Thromboseprophylaxe auch der medizinische Throboseprophylaxestrumpf (MT(P)S) eingesetzt. In der Vergangenheit war die Adhärenz der Patienten präoperativ zu diesen Strümpfen limitiert, so ist nach der Operation häufig aus den unterschiedlichsten (persönlichen) Gründen, wie z.B. starke Schwellung, postoperatives Lymphödem, intraartikulärer Erguss, schmerzhafte Wunde, etc. – der MT(P)S von den Patienten nicht mehr getragen worden.
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Infektionsgefahr in Krankenhäusern eindämmen
Wirksame Strategien gegen gefährliche „Killerkeime“ beim Gelenkersatz
Berlin (26. Oktober 2011) – In deutschen Krankenhäusern infizieren sich jährlich allein rund 20 000 Patienten mit dem multiresistenten Erreger MRSA. Neben dem hohen Leidensdruck und den gesundheitlichen Gefahren für Patienten verursacht diese Infektion den Krankenhäusern nach Schätzungen Zusatzkosten von bis zu 175 Millionen Euro pro Jahr. Auch die hohe Ansteckungsgefahr ist für Betroffene und Personal eine enorme gesundheitliche und logistische Belastung. Besonders dramatisch sind die Folgen bei Menschen mit einem künstlichen Gelenk oder einer Prothese. Experten des Universitätsklinikums Münster untersuchen orthopädische-unfallchirurgische Patienten daher frühzeitig auf gefährliche Erreger und behandeln sie, wenn möglich, noch vor einem operativen Eingriff. Nur so lassen sich die Langlebigkeit des Implantats und damit der Behandlungserfolg garantieren. Welche Methoden sich am besten eignen, gefährliche Infektionen zu verhindern, diskutieren Experten heute auf einer Pressekonferenz anlässlich des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin.
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DKOU 2011 in Berlin
BVMed wirbt für Teilnahme am Endoprothesenregister
Berlin (24. Oktober 2011) - Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) wirbt anlässlich des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU vom 25. bis 28. Oktober 2011 im ICC Berlin) für eine Teilnahme der Kliniken am Endoprothesenregister Deutschland (EPRD). „Ziel aller Beteiligten ist es, die Ergebnisqualität der endoprothetischen Versorgung zu messen, vergleichend zu bewerten und zu verbessern. Dafür sollte die Teilnahme der Kliniken am EPRD verpflichtend geregelt werden, um eine möglichst breite Datenbasis zu erreichen“, sagte BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt.
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Einweg- oder Mehrweg-Kleidung im OP?
Hohenstein Forscher nutzen neues Prüfsystem, um den Einfluss von OP-Bekleidung auf die Konzentrationsfähigkeit von Chirurgen zu untersuchen
Bönnigheim (19. Juli 2011) - Im Operationssaal ist höchste Konzentration gefordert – und das oft über mehrere Stunden hinweg. Aus diesem Grund haben sich die Forscher der Hohenstein Institute im Rahmen einer nun abgeschlossenen Auftragsstudie mit der Frage beschäftigt, welchen Einfluss die OP-Kleidung auf die Konzentrationsfähigkeit von Chirurgen hat. Zum Einsatz kam dabei ein computergestütztes arbeitspsychologisches Testsystem, mit dem die Hohenstein Wissenschaftler in der Lage waren, das Konzentrationsvermögen von Chirurgen messtechnisch zu erfassen. Erstmals kann damit also der Einfluss von Bekleidungssystemen auf die Leistungsfähigkeit ihrer Träger nicht nur aus Sekundärdaten abgeleitet werden, sondern anhand einer direkten Messung der geistigen Leistungsfähigkeit unter praxisnaher Simulation der spezifischen Arbeitstätigkeit im OP.
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Arthrose-Schmerzen mit starken Opioiden wirksam und verträglich lindern
– vor und nach einer Knie-TEP-Implantation
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Arthrose-Schmerzen frühzeitig effektiv lindern
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Wiederherstellung von Funktionalität und Lebensqualität im Fokus
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Studiendaten belegen Wirksamkeit und Verträglichkeit der Fixkombination Oxycodon/Naloxon
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OP-Checklisten erhöhen Patientensicherheit
Hannover (10. Mai 2011) - In der Luftfahrt gehören sie seit Jahren zum Alltag, jetzt beschäftigen sich auch Krankenhäuser zunehmend mit dem Thema: Checklisten sollen helfen, organisationstechnische Fehler vor, während und nach einer Operation zu vermeiden. In der MHH sind OP-Checklisten nichts Neues, einige chirurgische Abteilungen arbeiten schon seit langem damit. Die Maßnahme für erhöhte Patientensicherheit wird nun noch weiter professionalisiert. Zurzeit integriert die Hochschule die Listen in ihr IT-System. Gleichzeitig werden sie für alle Operationen an sämtlichen Kliniken auf dem Campus eingeführt.
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Advanced Trauma Care for Nurses
Qualifizierungsangebot jetzt auch in Deutschland
Berlin (3. März 2011) - Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) bietet in Zusammenarbeit mit der Akademie der Unfallchirurgie ab März das Fortbildungsformat Advanced Trauma Care for Nurses (ATCN) in Deutschland an. ATCN ist ein aus Amerika kommendes Ausbildungskonzept für Pflegekräfte zur Verbesserung der Qualität und Sicherheit der Schwerverletztenversorgung, teilt Professor Hartmut Siebert, Generalsekretär der DGU und Mitglied im Vorstand des Aktionsbündnisses Patientensicherheit e.V., mit.
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Neue Perspektiven mit Rivaroxaban
Ein Antithrombosekonzept auf dem Vormarsch
Kloster Irsee (22. Februar 2011) - Kein orales Antithrombotikum wird derzeit mit so vielen Patienten und in so vielen Indikationen untersucht wie Rivaroxaban (Xarelto®). Die Studien schließen mehr als 65.000 Patienten ein, die Anwendungsgebiete umfassen die Primär- und Sekundärprophylaxe sowie die Akutbehandlung thromboembolischer Ereignisse in verschiedensten Risikokollektiven. Damit hat Rivaroxaban das Potenzial, zum Antithrombotikum mit den meisten zugelassenen Indikationen zu werden.
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EORNA
Europäische Operationsschwestern fordern einheitliche Ausbildung
Brüssel, Belgien und Dublin, Irland (14. Februar 2011) - Anlässlich des 6. Europäischen Tags der Perioperativen Pflege, der am 15. Februar stattfindet, fordert die "European Operating Room Nurses Association" (EORNA) die unverzügliche Umsetzung eines Mindestgrundniveaus bei der Pflegeausbildung auf EU-Ebene, ein auf einem Punktesystem basierendes kontinuierliches Bildungssystem sowie ein obligatorisches Rotationsprinzip für Schwesternschülerinnen in den Fachabteilungen, um sie mit diesem Intensivpflegebereich zu konfrontieren und die Beschäftigung zu fördern. Dieses immens wichtige Pflegefachgebiet steht vor einem Arbeitskräftemangel, der durch zu wenig einheitliche Ausbildungsprogramme und Anerkennung von Abschlüssen auf EU-Ebene durch andere Mitgliedsstaaten noch verschärft wird. Dies schafft ein Mobilitätshindernis innerhalb der EU, trägt zu einem weiterhin niedrigen Einkommensniveau bei und behindert die Anerkennung eines entscheidenden Pflegefachgebiets.
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Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser eingeschränkt:
FH Frankfurt befragt OP- Pflegepersonal
Frankfurt am Main (24. November 2010) - Zu dem Mangel an Operations(OP)- und Anästhesie-Pflegekräften in Krankenhäusern hat Thomas Busse, Direktor des Zentrums für Gesundheitswirtschaft und –recht (ZGWR) der Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM), geforscht. Der bereits bekannte Mangel an Pflegekräften insgesamt hat Busse und sein Team bewogen, die Stellensituation im OP-Bereich genauer zu untersuchen. Hierfür wurde das Personal von mehr als 150 Krankenhäusern mit OP-Abteilungen befragt. Dies entspricht etwa zehn Prozent aller deutschen Kliniken. 25 Prozent der teilnehmenden Krankenhäuser gaben an, ihre OP-Leistungen einschränken zu müssen. 30 Prozent der untersuchten Häuser müssen wegen Personalmangels sogar bereits jetzt ihre OP-Säle schließen. Mit Überstunden versuchen mehr als 60 Prozent der befragten Kliniken den Mangel an Pflegepersonal zu kompensieren.
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Katarakt-OP: AQUA veröffentlicht erstmals sektorenübergreifendes QS-Verfahren
Göttingen (12. November 2010) - Heute veröffentlichte das AQUA-Institut den Abschlussbericht zur sektorenübergreifenden Qualitätssicherung (QS) bei Kataraktoperationen. Der Veröffentlichung war die Freigabe durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) vorangegangen. Damit wurde erstmals die Entwicklung eines Verfahrens im Rahmen des Auftrags nach § 137a SGB V abgeschlossen.
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