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24 | 06 | 2017
Chirurgie-Medizin
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Abb.: Als erste Klinik in Deutschland führt das Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, Simulatortrainings für OP-Teams ein. Foto: Laura Pippa Erstmals in Deutschland:

Echtzeit-Simulatortraining für OP-Teams in Bad Oeynhausen

Bad Oeynhausen (9. Dezember 2016) - Was für Piloten schon lange zur Pflicht zählt, soll jetzt auch im OP-Saal zu größerer Sicherheit bei unerwarteten Ereignissen beitragen. Als erste und größte Herzchirurgie in Deutschland richtet das Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen unter der Leitung von Prof. Dr. Jan Gummert ein Echtzeit-Simulatortraining für Operationsteams ein.

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Überlebenschancen für Schwerverletzte weiter verbessern

Neue S3-Leitlinie Polytrauma erschienen

Berlin (17. Oktober 2016) – Mehr als 30.000 Menschen erleiden jedes Jahr eine schwere Verletzung. Wie das TraumaRegister DGU® der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) belegt, ist die Versorgung von Schwerverletzten in Deutschland im internationalen Vergleich vorbildlich. In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Klinik-Sterblichkeit deutlich reduziert. Ziel der DGU ist es, die Versorgung der schwerverletzten Patienten noch weiter zu verbessern. Gemeinsam mit 20 medizinischen Fachgesellschaften hat sie deshalb die S3-Leitlinie Polytrauma / Schwerverletzten-Behandlung überarbeitet und neu herausgegeben. Die neue Leitlinie dokumentiert aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Versorgung Schwerverletzter am Unfallort, im Schockraum und im Operationssaal. Wie schwerverletzte Patienten optimal versorgt werden können, berichten die Experten auch auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2016, der vom 25. bis 28. Oktober in Berlin stattfindet.

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DGU und Bundeswehr stellen 5-Punkte-Plan vor

Terrorgefahr in Deutschland: Unfallchirurgen ergreifen Maßnahmen für den Ernstfall

Berlin (27. September 2016) - Angesichts der steigenden Terrorgefahr in Deutschland bereitet sich die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) im engen Schulterschluss mit der Bundeswehr auf einen möglichen Terroranschlag vor: Mit Hilfe eines neuen 5-Punkte-Planes wollen DGU und Bundeswehr für die Zukunft Sorge tragen, dass Opfer von möglichen Terroranschlägen in Deutschland zu jeder Zeit und an jedem Ort schnell und situationsgerecht auf hohem Niveau versorgt werden können. So findet erstmals bundesweit und flächendeckend einheitlich die fachliche Schulung von Chirurgen zur medizinischen Versorgung von Terroropfern statt. Den Auftakt dazu gibt die Notfallkonferenz der DGU „Terroranschläge – eine neue traumatologische Herausforderung“, zu der morgen rund 200 Teilnehmer aus Chirurgie, Notfallmedizin und Politik in Berlin erwartet werden. „Mit dieser Initiative nehmen wir als Unfallchirurgen gemeinsam mit der Bundeswehr unsere nationale Verantwortung für die medizinische Versorgung der Bevölkerung auch bei Terroranschlägen wahr“, sagte DGU-Präsident Professor Dr. Florian Gebhard bei der heute stattfindenden Pressekonferenz in Berlin.

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Patientensicherheit in Gefahr

Chirurgen und Hygieniker fordern höhere Hygienestandards im OP

Berlin (14. September 2016) - Der aktuelle DIN-Normenentwurf zu Raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) im OP droht bestehende Qualitätsstandards der Hygiene zu untergraben. Chirurgen und Krankenhaushygieniker kritisieren den Entwurf (DIN 1946-4-2016) des DIN-Normenausschusses Heiz- und Raumlufttechnik sowie deren Sicherheit (NHRS) scharf. Grund dafür sind die lufthygienetechnischen Abnahmeverfahren, die innerhalb des Entwurfs vorgesehen sind.

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Studie der Bertelsmann-Stiftung

Weniger Operationsrisiken für Patienten in spezialisierten Krankenhäusern

Gütersloh (8. September 2016) - In deutschen Krankenhäusern kommt es zu vermeidbaren Komplikationen und Todesfällen, weil viele Kliniken zu wenig Erfahrung mit planbaren Operationen haben. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass die stärkere Spezialisierung von Krankenhäusern die Versorgungsqualität verbessert, ohne die Fahrzeiten für Patienten deutlich zu erhöhen.

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Abb.: Der Kommunikations-Mix ist entscheidend: Ein OP-Team an der Arbeit. Foto: Pascal GuglerMehr sachbezogene Kommunikation im Operations-Team

Smalltalk im OP kann Patienten gefährden

 

Bern, Schweiz (13. Oktober 2015) - Mehr sachbezogene Kommunikation im Operations-Team senkt das Wundinfektions-Risiko für den Patienten. So lautet das Ergebnis einer soeben im British Journal of Surgery veröffentlichten Studie des Inselspitals Bern und der Universität Neuenburg (Schweiz). Auf Initiative der Universitätsklinik für Viszerale Chirurgie und Medizin des Inselspitals Bern haben Fachleute des Instituts für Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Neuenburg und des Instituts für Psychologie der Universität Bern von 2010 bis 2013 während 167 Operationen am offenen Bauch die Gespräche im Berner OP-Team beobachtet und analysiert. Die Analysedaten aus den Eingriffen, welche im Durchschnitt 4,6 Stunden dauerten, wurden danach mit den dokumentierten Wundinfektionen gemäss Standards der Fachorganisation Swiss NOSO verglichen.

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Tipps und Tricks aus der Praxis für die Praxis: Schöne Narben – ist das möglich? Einflussfaktoren auf pathologische Wundheilung und Narbenbildung – kennen und berücksichtigen. Unphysiologische Narben stellen für den Patienten oft ein erhebliches ästhetisches und psychisches Problem dar. Um hier ein optimales Ergebnis zu erzielen, ist es wichtig, die Einflussfaktoren für eine pathologische Wundheilung und Narbenbildung (zum Beispiel genetische Vorbelastung und Lokalisation der Läsion) zu kennen und klinisch zu berücksichtigen. Unphysiologische Narben stellen für den Patienten oft ein erhebliches ästhetisches und psychisches Problem dar. Um hier ein optimales Ergebnis zu erzielen, ist es wichtig, die Einflussfaktoren für eine pathologische Wundheilung und Narbenbildung (zum Beispiel genetische Vorbelastung und Lokalisation der Läsion) zu kennen und klinisch zu berücksichtigen. Denn durch vorausschauende Narbenprophylaxe sowohl chirurgisch als auch medikamentös und frühzeitige Behandlung kann der Prozess der Narbenbildung positiv beeinflusst werden. Auch ältere Narben können korrigiert oder abgemildert werden. Quelle: Vortrag Dr. med. Dirk-J. Danneberg – Bundeskongress Chirurgie, 01.03.2015, Nürnberg. Photo: Tom MillerTipps und Tricks aus der Praxis für die Praxis

Schöne Narben – ist das möglich?

 

  • Einflussfaktoren auf pathologische Wundheilung und Narbenbildung – kennen und berücksichtigen

 

Nürnberg (1. März 2015) - Unphysiologische Narben stellen für den Patienten oft ein erhebliches ästhetisches und psychisches Problem dar. Um hier ein optimales Ergebnis zu erzielen, ist es wichtig, die Einflussfaktoren für eine pathologische Wundheilung und Narbenbildung (zum Beispiel genetische Vorbelastung und Lokalisation der Läsion) zu kennen und klinisch zu berücksichtigen. Denn durch vorausschauende Narbenprophylaxe sowohl chirurgisch als auch medikamentös und frühzeitige Behandlung kann der Prozess der Narbenbildung positiv beeinflusst werden. Auch ältere Narben können korrigiert oder abgemildert werden.

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Nachwuchs-Chirurgen im Dauerstress

Kürzere Arbeitszeiten schaden der Behandlungsqualität

 

Berlin (22. September 2014) – Arbeitszeiten von 60 bis 80 Stunden pro Woche sind für Klinikärzte keine Seltenheit. Ärzteverbände fordern deshalb immer wieder kürzere Arbeitszeiten und Freizeitausgleich für deutsche Ärzte. Auch junge Nachwuchschirurgen klagen über zu lange und arbeitsintensive Schichten. Doch Experten befürchten, dass die Qualität der Facharztausbildung bei kürzeren Schichten abnimmt und auch die Versorgung der Patienten leidet – das bestätigt eine amerikanische Studie. Um Assistenzärzte zu entlasten, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) eine klar strukturiertes Weiterbildungscurriculum und sinnvolle Aufgabenverteilung.

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Wirksame Konzepte gegen Wundinfektionen

Antibakterielles Nahtmaterial kann Komplikationen kaum verringern

 

Berlin/Heidelberg (30. Juli 2014) – Wundinfektionen, die nach offenen Bauchoperationen bei bis zu 16 Prozent aller Patienten auftreten, können durch ein spezielles antibakterielles Nahtmaterial nicht signifikant verringert werden. Zu diesem Fazit kommt eine große, vom Studienzentrum der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (SDGC) durchgeführte Multicenter Studie, deren Ergebnisse vor Kurzem in der internationalen Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlicht wurden. Die Untersuchung zeigt zudem, dass Patienten mit ausgedehnteren Operationen ein erhöhtes Risiko haben, eine Wundinfektion zu erleiden. Zur Risikogruppe gehören auch Operierte mit bösartigen Tumoren, Niereninsuffizienz oder Blutarmut sowie Patienten mit Übergewicht. Die Studie ergab aber auch, dass die vorsorgliche Gabe von Antibiotika direkt vor der OP und die Erfahrung des Chirurgen mit entsprechenden manuellen Fertigkeiten postoperative Wundinfektionen positiv beeinflussen können.

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Unfallchirurgie

Deutschlandweit erstes AltersTraumaZentrum DGU® zertifiziert

 

Berlin (28. Juli 2014) - Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) hat deutschlandweit das erste Klinikum als AltersTraumaZentrum DGU® zertifiziert. „Mit dem Caritas-Krankenhaus St. Josef in Regensburg wurde eine Klinik ausgezeichnet, die mit der Behandlungseinheit CURA (Caritas Unfallmedizin Regensburg Alterstraumatologie) einen Versorgungsschwerpunkt speziell für ältere Unfallverletzte bereithält“, erklärt DGU-Präsident Prof. Bertil Bouillon.

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Abb.: Bauchfolie verringert postoperative Wundinfektionen. Photo: Klinikum rechts der IsarSimple und kostengünstige Maßnahme

Bauchfolie bei der OP verringert postoperative Wundinfektionen

 

München (18. Juli 2014) - Die Idee ist einfach und kostengünstig, aber sehr effektiv: Wundinfektionen treten nach einer Operation deutlich seltener auf, wenn die Wundränder während der OP mit einer bakterienundurchlässigen Folie geschützt werden. Dies ergab eine aktuelle Studie der Klinik für Chirurgie am Klinikum rechts der Isar der TU München, die in der Fachzeitschrift Annals of Surgery veröffentlicht wird.  

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