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23 | 11 | 2017
Chirurgie-Medizin
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DACH 2013: Management des Pleuraspalts mit ThopazTM. Saugen oder nicht saugen? Diese Frage diskutierten führende Experten im Rahmen eines von Medela unterstützten Symposiums beim DACH 2013, der gemeinsamen 22. Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Thoraxchirurgie in Basel. Darüber hinaus wurden therapeutische und ökonomische Aspekte sowie Limitationen des Einsatzes von digitalen Thoraxdrainage-Systemen wie ThopazTM erörtert. Photo: MedelaDACH 2013

Management des Pleuraspalts mit ThopazTM

 

Basel, Schweiz (19. Dezember 2013) - Saugen oder nicht saugen? Diese Frage diskutierten führende Experten im Rahmen eines von Medela unterstützten Symposiums beim DACH 2013, der gemeinsamen 22. Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Thoraxchirurgie in Basel. Darüber hinaus wurden therapeutische und ökonomische Aspekte sowie Limitationen des Einsatzes von digitalen Thoraxdrainage-Systemen wie ThopazTM erörtert.

 

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Abb.: Links: Die neue Kamera zeigt mit Fluoreszenzfarbstoffen eingefärbte Strukturen an (hier: blaue und grüne Bereiche). Photo: Fraunhofer IPASelbst kleinste, leicht übersehbare Tumorreste während der Operation sichtbar machen

Spezialkamera spürt Tumore auf

 

München (4. November 2013) - Krebspatienten haben die besten Heilungschancen, wenn bösartiges Gewebe restlos entfernt wird. Doch oft sind die winzigen Krebsnester für Chirurgen kaum zu erkennen. Eine neue Kamera spürt versteckte Tumore während einer Operation auf. Tumoroperationen sind selbst für versierte, erfahrene Chirurgen eine große Herausforderung. Denn zum einen lassen sich die Ränder des Tumorgewebes nur sehr schwer von normalem Gewebe unterscheiden. Zum anderen sind verstreute Krebsnester und Frühkarzinome kaum zu erkennen. Beim Entfernen der Tumorherde ist der Arzt bislang allein auf sein geschultes Auge angewiesen. Eine Spezialkamera soll künftig selbst kleinste, leicht übersehbare Tumorreste während der Operation sichtbar machen und so Chirurgen bei den komplizierten Eingriffen unterstützen.

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Ein einfacher Blutwert kann Leben retten

Marker weist Thrombosen nach Schädeloperationen nach

 

Halle-Wittenberg (6. August 2013) - Wenn sich Blutgerinnsel auflösen, entstehen im Körper Abbauprodukte, die so genannten D-Dimere. In der Medizin werden diese Abbauprodukte auch gemessen, um venöse Thrombosen ausfindig zu machen beziehungsweise diese auszuschließen. Nach Operationen wurde auf diese Bestimmung bisher verzichtet, da der D-Dimer-Wert – so die Annahme – immer nach Operationen ansteigt und damit nicht zuverlässig auf Thrombosen hindeuten kann. Forscher der halleschen Universitätsklinik und Poliklinik für Neurochirurgie (Direktor: Prof. Dr. Christian Strauss) vermuteten jedoch, dass es einen bestimmten postoperativen Schwellenwert gibt, der doch zuverlässig auf die lebensgefährlichen Thrombosen nach einer Schädeloperation hinweisen kann und sich vom „normalen“ D-Dimere-Anstieg nach Operationen unterscheidet. Die Ergebnisse ihrer Unterschuchung veröffentlichten die Forscher um Dr. Julian Prell heute in einem der weltweit führenden Neurochirurgie-Journale: „D-dimer plasma level: a reliable marker for venous thromboembolism after elective craniotomy“ in Journal of Neurosurgery, Charlottesville, Virginia (USA).

 

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Schwere Schlaganfälle bei über 60-Jährigen

Öffnung der Schädeldecke halbiert Sterblichkeit

 

Düsseldorf (27. Mai 2013) – In Deutschland erleiden jährlich mindestens 5.000 Menschen einen besonders schweren Schlaganfall, einen Verschluss der mittleren Hirnarterie. Die Hälfte der Betroffenen ist über 60 Jahre alt, die meisten sterben an einer massiven Hirnschwellung. Die Multicenter-Studie DESTINY II zeigt nun: Öffnen Neurochirurgen die Schädeldecke, um den lebensbedrohlichen Druck im Schädelinneren zu senken, sinkt die Sterblichkeit der über 60-jährigen Patienten von 73 auf 33 Prozent. Allerdings können schwere Behinderungen und Pflegebedürftigkeit die Folge sein, erklärte Professor Dr. med. Andreas Unterberg auf der heutigen Pressekonferenz aus Anlass der 64. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC). „Hier stellen sich grundsätzliche ethische Fragen, die wir diskutieren müssen“, so Unterberg. Die vollständigen Ergebnisse der DESTINY-II-Studie werden erstmals auf der European Stroke Conference vorgestellt, die am 28. Mai in London beginnt.

 

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Systemfehler bei Transplantationen

Konkurrenzdruck und schlechte Organverteilung

 

München (23. April 2013) - Der Skandal um gefälschte Laborwerte bei Lebertransplantationen ist für den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), Professor Karl-Walter Jauch, nicht zuletzt auch zurückzuführen auf „Systemfehler“ in der deutschen Transplantationsmedizin. Dies betont Jauch im Vorfeld des 130. Chirurgenkongresses. Insbesondere sei die Konkurrenz um Organe zwischen den Kliniken in Deutschland zu hoch. Der DGCH-Vorsitzende fordert daher, die Zahl der Kliniken von 47 auf sechs übergeordnete Zentren zu verringern.

 

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Abb.: Professor Dr. Michael Jagodzinski, Patient André S. und Professor Dr. Christian Krettek (von links nach rechts). Foto: MHH/KaiserErste Patienten leben seit fünf Jahren mit Knochen, Knorpel, Sehnen und Bändern aus regenerativer Medizin

Gelenke aus körpereigenem Material bestehen Langzeittest

 

Hannover (4. April 2013) - Täglich werden in die Unfallchirurgie Patienten eingeliefert, die beispielsweise durch Verkehrsunfälle oder Stürze schwere Schädigungen an Knie, Hüfte, Schulter oder Sprunggelenk erlitten haben. Die Rekonstruktion und Regeneration dieser verletzungsanfälligen Gelenke ist seit vielen Jahren ein Schwerpunkt der Klinik für Unfallchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Eine große Rolle spielt dabei das Tissue Engineering, also die Gewebezüchtung. Mit deren Hilfe können zum Beispiel Knorpel- und Knochenstücke aus körpereigenem Material nachgebildet und zur Behandlung von Gelenkschäden eingesetzt werden. Im Jahr 2008 Jahren bekamen die ersten Patienten an der MHH Gelenke und Knochen „aus dem Labor“. Auch nach fünf Jahren sind sowohl die Patienten als auch die Ärzte mit dem Ergebnis zufrieden.

 

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Bundeskongress Chirurgie 2013

Chirurgen kritisieren das Patientenrechtegesetz:

"Der einzige Nutznießer ist die Papierindustrie!"

 

Hamburg (5. März 2013) – Das neue Patientenrechtegesetz, das Ende Februar in Kraft getreten ist, wird das Verhältnis von Ärzten zu ihren Patienten deutlich verkomplizieren. Diese Befürchtung äußerten niedergelassene Chirurgen und Operateure beim Bundeskongress Chirurgie, der vom 1. bis 3. März 2013 in Nürnberg stattgefunden hat. Denn künftig ist der Arzt per Gesetz unter anderem dazu verpflichtet, dem Patienten vor sämtlichen Eingriffen unaufgefordert Kopien aller Aufklärungsbögen auszuhändigen und sich den Empfang mit Unterschrift quittieren zu lassen.

 

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LIVOPAN® – positive Erfahrungen aus der Kinderchirurgie

Lachgas neu entdeckt?

 

Essen (23. November 2012) - In einer kinderchirurgischen Ambulanz werden viele kleinere Eingriffe sofort und ohne Vollnarkose durchgeführt. Dabei entstehen gerade bei kleinen Patienten oft Angst, Unsicherheit und ein Gefühl der Einsamkeit, was die Reaktion auf eventuell auftretende Schmerzen noch negativ verstärkt. Deshalb ist auch bei kleinen, wenig schmerzintensiven Eingriffen eine adäquate Analgesie oder Sedierung wichtig. Seit August 2008 steht in Deutschland mit LIVOPAN® neben den bisher gängigen intravenösen Sedierungen mit Midazolam oder Ketamin eine inhalative Alternative mit einem äquimolarem Lachgas-Sauerstoff-Gemisch zur Verfügung. Das gebrauchsfertige Analgetikum gewinnt besonders in der Kinder- und Jugendmedizin zunehmend an Akzeptanz und Verbreitung in immer neuen Anwendungsbereichen.

 

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G-BA

Qualitätsvorgaben zum Bauchaortenaneurysma nun konkreter

 

Berlin (16. August 2012) – In seiner Qualitätssicherungs-Richtlinie zum Bauchaortenaneurysma hat der Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) personelle und fachliche Voraussetzungen für die medizinische Behandlung bei diesem Krankheitsbild klargestellt und angepasst. Die Regelungen gelten verbindlich für die stationäre Versorgung von gesetzlich krankenversicherten Patientinnen und Patienten, die sich einer planbaren oder notfallmäßigen Operation ihres Bauchaortenaneurysmas unterziehen müssen. Einen entsprechenden Beschluss fasste der G-BA am Donnerstag in Berlin und reagierte damit auf Hinweise und Auslegungsfragen der Fachwelt zu der seit Dezember 2009 gültigen Fassung der Richtlinie.

 

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HTA-Bericht zu Knochenersatzmaterialien

Selten besser als körpereigene Transplantate

 

Wiesbaden (3. Jui 2012) - Wissenschaftler haben jetzt Knochenersatzmaterialien untersucht, mit denen Brüche der Gliedmaßen behandelt werden. Als Vergleich diente die Standardtherapie mit oder ohne körpereigene Knochentransplantate. Nur für wenige Materialien fanden sie Hinweise auf eine Wirksamkeit.

 

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Wird in Deutschland zu viel operiert?

DKOU: Orthopäden und Unfallchirurgen stellen Versorgungssituation auf den Prüfstand

 

Berlin (27. Oktober 2011) – Ob insbesondere deutsche Orthopäden und Unfallchirurgen im Vergleich zu ihren Kollegen aus Nachbarländern zu häufig operieren, ist bislang nicht belegt. Ursache für die zunehmende Zahl an Operationen sind vor allem der medizinische Fortschritt und der steigende Versorgungsbedarf einer älter werdenden Bevölkerung. Doch aussagefähige Daten über die Versorgungssituation fehlen bislang. Dafür setzten sich daher jetzt die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU), die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie (DGOOC) und der Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) ein. Ihr Ziel ist es, Qualität und maximale Sicherheit in der orthopädischen und unfallchirurgischen Patientenversorgung sicherzustellen. Auf einer Pressekonferenz des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) informieren Vertreter der Gesellschaften über aktuelle Projekte, die die Versorgungsstrukturen in Deutschland im Sinne des Patienten aufdecken und verbessern.

 

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