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Demenz

Parallelen zu Prionenerkrankungen
Neue Erkenntnisse zur Entstehung und Ausbreitung der Alzheimerkrankheit im Gehirn
Basel, Schweiz (23. Mai 2013) - Forschende des Universitätsspitals Basel und der Universität Basel haben erstmals im Modell gezeigt, wie bei der Alzheimerkrankheit und verwandten Demenzformen bestimmte Proteinablagerungen im Gehirn entstehen und sich danach ausbreiten. Sie sind dabei auf interessante Parallelen zu Prionenerkrankungen gestossen. Ihre Resultate wurden in der Fachzeitschrift «Proceedings of the National Academy of Sciencies of the United States of America» (PNAS) publiziert.
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Ablagerungen in Nervenzellen
Früher Hinweis auf die Alzheimer-Erkrankung
Bonn (28. März 2013) - Alzheimer-Forscher gingen bislang davon aus, dass sich schädliche Plaques von außen an die Nervenzellen anlagern und sie schließlich in den Untergang treiben. Wissenschaftler des Bonner Universitätsklinikums und ihre Göttinger Kollegen entdeckten nun in Mäusegehirnen gefährliche Ablagerungen direkt in den Nervenzellen. Diese Variante verklumpt stärker und ist auch schwerer abbaubar. Möglicherweise dienen die im Inneren befallenen Zellen als ein Keim, von dem aus sich weitere schädliche Plaques im Gehirn bilden. Die Ergebnisse werden nun im renommierten Fachjournal „Acta Neuropathologica” vorgestellt.
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Ästhetischer Sinn
Empfinden für Schönheit bleibt trotz Alzheimer erhalten
Wien, Österreich (13. März 2013) - Alzheimererkrankungen beeinträchtigen das Gedächtnis dramatisch: Die Kontinuität im Erleben wird beeinträchtigt. PsychologInnen um Helmut Leder von der Universität Wien haben nun aber gezeigt, dass der ästhetische Sinn, also unser Gefallen für schöne Kunst oder Gesichter, auch bei fortgeschrittener Alzheimer-Erkrankung stabil bleibt. Die Forschungsergebnisse, die in Kooperation mit Dan Graham von den "Hobart and William Smith Colleges" (USA) entstanden sind, erscheinen aktuell im Fachmagazin "Frontiers in Psychology".
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In Zukunft besser mit Demenz umgehen
Demenz-Fälle nehmen weltweit zu
Berlin (7. Februar 2013) - Die Zahl der Alzheimer-Erkrankten wird sich von heute etwa fünf Millionen auf beinahe 14 Millionen im Jahr 2050 beinahe verdreifachen. Das hat ein Forscherteam des Rush University Medical Center in Chicago festgestellt. Weil die Bevölkerungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz besonders stark altern, gibt es dort bereits sehr viele Betroffene. Eine Bestandaufnahme zum Umgang mit Alzheimer und anderen demenziellen Erkrankungen in den drei deutschsprachigen Ländern liefert das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung und leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen ab.
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Menschen mit Demenz im Krankenhaus
Handreichung für Krankenhäuser vorgestellt
Köln (6. Februar 2013) - Die Diözesan-Arbeitsgemeinschaft der Katholischen Krankenhäuser (DiAG) in der Erzdiözese Köln hat unter der wissenschaftlichen Begleitung des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) eine praxisnahe Handreichung für Krankenhäuser entwickelt. Im Rahmen einer Fachtagung wurden jetzt die Ergebnisse vor rund 60 Experten vorgestellt und diskutiert.
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Demenz
Test zur Erfassung von alltagspraktischen Fähigkeiten bei Demenz
Erlangen-Nürnberg (18. Januar 2013) - Einschränkungen bei der geistigen Leistungsfähigkeit, vor allem aber zunehmende Schwierigkeiten, sich im Alltag zurechtzufinden – das sind Leitsymptome der verschiedenen Formen von Demenz. Um zuverlässig festzustellen, ob und in welchem Maße Demenzpatienten im Alltagsleben eingeschränkt sind, arbeiten Forscher der Psychiatrischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen an einem Leistungstest, der vor allem bei Patienten mit leichter Demenz den Status der alltagspraktischen Fähigkeiten messen kann – und zwar direkt am Patienten selbst. Das Projekt wird von der DFG im Rahmen der Nachwuchsakademie „Versorgungsforschung“ mit etwa 60.000 Euro gefördert.
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Axura®-Symposium beim DGPPN-Kongress 2012
Alzheimer Demenz - weiter erkennen und handeln
Berlin (21. November 2012) - Prof. Dr. med. Hans Förstl (München) referierte zum Thema "Vor- und Nachteile von Alzheimer-Krankheit und der Demenz": Man darf sich nichts vormachen, sondern muss sich den Tatsachen stellen.Tatsache ist, dass man einige der Hirnveränderungen, die das Risiko steigern um im Alter eine Demenz zu entwickeln heute frühzeitig erkennen kann. So frühzeitig, dass der Betroffene noch nichts von etwaigen Symptomen feststellen kann. Hatte er bisher noch keine Probleme, so hat er sie jetzt, Sorgen, Selbstbeobachtung, Depression inklusive. Allein die massive Erweiterung des Alzheimer Konzepts von der Demenz zur Erkrankung im Sinn der weit verbreiteten Hirnveränderungen führt noch nicht zu einer Entstigmatisierung.
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Aut-idem bei Alzheimer-Demenz
Kosten für Axura® auf Generikaniveau
Mehr Verordnungssicherheit, höhere Wirtschaftlichkeit und Regressschutz für Ärzte ‑ klinische und praktische Vorteile für Patienten
Berlin (21. November 2012) ‑ Axura® ist bei über 90 Prozent der gesetzlichen Krankenkassen rabattiert ‑ seit November 2012 sind 53, 6 Millionen GKV-Versicherte über diese Rabattverträge abgedeckt. Doch die Aut-idem-Regelung und der Abschluss von Rabattverträgen führen immer wieder zur Verwirrung beim Ausstellen von Rezepten. Für den niedergelassenen Vertragsarzt bedeutet der Abschluss von Arzneimittel-Rabattverträgen über ein Originalpräparat (z.B. Axura®), dass er durch diese Verordnung in seinem Arzneimittelbudget entlastet wird (§ 106 Abs. 2 SGB V); rabattierte Arzneimittel, für die der Arzt einem Rabattvertrag nach § 130 a Abs. 8 SGB V beigetreten ist, sind nicht Gegenstand der Richtgrößenprüfung. Die Wirtschaftlichkeit wird durch den Rabattvertrag gewährleistet. Somit liegen die Kosten eines rabattierten Orginals (z.B. Axura®) auf Generikaniveau und dessen Substitution sollte vom behandelten Arzt durch Kennzeichnung des Aut-idem-Feldes ausgeschlossen werden.
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Dialog auf Augenhöhe zwischen Forschung und Praxis
Lebensqualität bei Demenz
Witten/Herdecke (8. November 2012) - Der Dialog auf Augenhöhe zwischen Forschung und Praxis stand bei der Tagung „Lebensqualität bei Demenz“ des Dialog- und Transferzentrums Demenz (DZD) am 30. Oktober in der Universität Witten/Herdecke im Mittelpunkt. Pflegewissenschaftler und Praktiker beschäftigten sich mit der Frage, inwieweit wissenschaftliche Erkenntnisse im Pflegealltag zu mehr Lebensqualität beitragen können.
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Welt-Alzheimertag 2012
„Demenz: zusammen leben“
Berlin (21. September 2012) - Die Zahl der Demenzerkrankungen (davon zwei Drittel vom Typ Alzheimer) nimmt ständig zu, und die Zeit drängt. Das zeigen die neuesten Berechnungen. Etwa jeder Dritte über 90 ist betroffen. Bis zum Jahr 2050 wird die Zahl der Erkrankten von etwa 1,4 Millionen auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt. Der hohe und lange Pflegeaufwand macht sie zu einer der teuersten Krankheiten, deren Kosten weiter steigen werden.
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Schlüsselfigur «Pflegefachperson»
Demenzkranken ein würdevolles Sterben ermöglichen
Zürich, Schweiz (20. September 2012) - Obwohl in der Schweiz die Zahl der Demenz-Todesfälle in Pflegeheimen kontinuierlich zunimmt, ist der Sterbeprozess noch kaum untersucht. Um ein würdevolles Sterben dieser Menschen zu ermöglichen, müssen Symptome frühzeitig erkannt und die bestmöglichen pflegerischen Massnahmen ausgewählt werden. Wie die dafür notwendigen Entscheidungsprozesse ablaufen, beeinflusst die Qualität der Versorgung. Forschende des Instituts für Pflege an der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften untersuchen deshalb, welche Faktoren die Symptomlinderung bei demenzerkrankten Personen fördern oder behindern.
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„Allianz für Menschen mit Demenz“
Berlin (19. September 2012) - Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Kristina Schröder und der Bundesminister für Gesundheit Daniel Bahr haben heute (Mittwoch) in Berlin die „Allianz für Menschen mit Demenz“ gegründet. Mitglieder der Allianz sind neben den beiden Ministerien Vertreter der Länder, Verbände und Organisationen, die auf Bundesebene Verantwortung für Menschen mit Demenz tragen, wie etwa die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. - Selbsthilfe Demenz -, der Deutsche Pflegerat und die Bundesärztekammer. In einer gemeinsamen Erklärung hat sich die Allianz vorgenommen, bis Ende 2013 konkrete Maßnahmen in verschiedenen Handlungsfeldern zu beschließen, um zum Beispiel die gesellschaftliche Teilhabe Betroffener zu verbessern und Erkrankte sowie ihre Familien zielgerichteter zu unterstützen.
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Abschlussbericht des Modellprojektes EDe II liegt vor
„Je früher, desto besser“ – Unterstützung und Entlastung von Familien mit Demenz
Köln/Minden (17. September 2012) - Wie erreicht man eigentlich Familien, die es erstmals mit der Diagnose Demenz eines ihrer Angehörigen zu tun haben und welche Unterstützungen benötigen sie? Diese und weitere Fragen sind im Modellprojekt Entlastungsprogramm bei Demenz II (EDe II) untersucht worden. Nun steht der Abschlussbericht zur Verfügung. Das Projekt wurde mit Mitteln zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung vom Spitzenverband der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen (GKV) von 2009 bis 2011 gefördert.
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Demenz im Krankenhaus
Die Herausforderung der Zukunft
Bonn (13. September 2012) - Die Demenz im Krankenhaus ist die Herausforderung der Zukunft. Ab 2020 wird jeder fünfte Krankenhauspatient unter einer Demenz leiden. Aber die Demenz kommt nicht allein. Sie geht einher mit Sturz und Schenkelhalsbrüchen, Herzinfarkt oder akuter Infektion. Die Krankenhäuser sind mit diesen Patienten häufig hoffnungslos überfordert.
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Vitamin C und Beta-Carotin könnten vor Demenz schützen
Ulm (12. September 2012) - Vergesslichkeit, Orientierungslosigkeit und eine verminderte geistige Leistungsfähigkeit…rund 700.000 Deutsche leiden an der Alzheimerschen Krankheit. Jetzt haben Ulmer Forscher um die Epidemiologin Professorin Gabriele Nagel und die Neurologin Professorin Christine von Arnim herausgefunden, dass die Konzentration der Antioxidantien Vitamin C und Beta-Carotin im Blutserum von Alzheimer-Patienten im Anfangsstadium niedriger ist als bei Gesunden.
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Der Herausforderung Demenz systematisch begegnen
Saarbrücken (4. September 2012) - Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) beauftragte im Herbst 2011 das Saarbrücker iso-Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft mit der Erstellung einer Expertise zur Entwicklung einer nationalen Demenzstrategie. Die Ergebnisse wurden nun vorgelegt – sie bestätigen den Handlungsbedarf in Deutschland, die Aktivitäten zur Verbesserung der Situation von Demenzkranken zu bündeln und zu koordinieren.
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