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Demenz
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Neues aus der Wissenschaft: EGb 761® im Blickpunkt der ZNS-Forschung

Schutz vor Alzheimer-Demenz erstmalig wissenschaftlich belegt

 

Frankfurt am Main (22. Oktober 2010) - Nachlassende mentale Leistungsfähigkeit stellt eine Herausforderung für die immer älter werdende Gesellschaft dar. Dies gilt umso mehr, wenn daraus mehr entsteht, die Alzheimer-Demenz. Forscher in aller Welt suchen nach Möglichkeiten, die Demenzentstehung zu verzögern. Prävention lautet hier das Zauberwort. Ansätze suchen die Wissenschaftler in der langjährigen Phase, in der leichte kognitive Einbussen bestehen, die dem Ausbruch der Demenz vorangehen. Neueste Forschungsergebnisse rücken dabei nun den Ginkgo-biloba-Spezialextrakt EGb 761® (Tebonin®) in den Blickpunkt der ZNS-Forschung: So zeigte eine Untersuchung die Schutzwirkungen des Spezialextraktes EGb 761® auf neuronale Mitochondrien und eine Verbesserung des Energiestoffwechsels in den Nervenzellen des Gehirns.1 US-amerikanische Forscher fanden außerdem heraus: EGb 761® konnte Alzheimer-typische Veränderungen der Gedächtnisregion im Gehirn reduzieren und wichtige Zellfunktionen wiederherstellen.2

 

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3. Tag des 6. Kongresses der Deutschen Alzheimer Gesellschaft,
Braunschweig, 7. bis 9. Oktober 2010
 

 

Impulse für die Zukunft

Fördergelder für die Forschung

 

Braunschweig (12. Oktober 2010) - Der 6. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft unter dem Motto „Gemeinschaft leben“ wurde am 9. Oktober 2010 mit einer Podiumsdiskussion und der Verleihung der Forschungsförderung der Deutschen Alzheimer Gesellschaft sowie der Vergabe von Förderpreisen abgeschlossen. 880 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland erlebten einen anregenden Kongress, der auch genug Raum bot, um intensive Gespräche zu führen und interessante Kontakte zu knüpfen.

 

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2. Tag des 6. Kongresses der Deutschen Alzheimer Gesellschaft,
Braunschweig, 7. bis 9. Oktober 2010
 

Leben mit Demenz - Krankenhaus, Autofahren, Pflegeoase

 

Braunschweig (8. Oktober 2010) - Am zweiten Tag des Kongresses der Deutschen Alzheimer Gesellschaft „Gemeinschaft leben“ besuchten 880 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Deutschland eine Vielzahl von Veranstaltungen. Unter anderem ging es um die folgenden Themen:

 

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1. Tag des 6. Kongresses der Deutschen Alzheimer Gesellschaft,
Braunschweig, 7. bis 9. Oktober 2010

„Hören Sie, was Demenzkranke zu sagen haben!“

 

Braunschweig (7. Oktober 2010) Der 6. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft unter dem Motto „Gemeinschaft leben“ wurde am 7. Oktober 2010 in Braunschweig eröffnet. Bärbel Schönhof, die 2. Vorsitzende begrüßte 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland. Als Tochter einer demenzkranken Mutter habe sie erlebt, wie ihrer Familie Verständnis und Unterstützung zu Teil wurde. Leider sei dies noch oft nicht selbstverständlich.

 

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Keine Diagnose ohne Therapie

Therapie mit Memantin bei moderater bis schwerer Alzheimer-Demenz in Leitlinien der Fachgesellschaften empfohlen

 

Mannheim (23. September 2010) - Eine frühe und individuelle Diagnose sowie eine rechtzeitige Therapie können dem Alzheimer-Patienten seine Lebensqualität und Selbständigkeit im Alltag möglichst lange erhalten und nicht zuletzt auch die Angehörigen entlasten. So das Fazit einer Veranstaltung der Firma Lundbeck im Rahmen der „Neurowoche" der Deutschen Gesellschaft für Neurologie am 23. September in Mannheim. Doch eine leitliniengerechte Diagnose und Therapie sind immer noch nicht selbstverständlich. Kurz vor Beginn des Kongresses veröffentlichte Daten des DGN belegen, dass nur 10 % der Patienten nach modernen Standards diagnostiziert werden.(1) Wiederum nur 60 % erhalten nach der Diagnosestellung eine leitliniengerechte Behandlung, so Prof. Matthias Riepe, Leiter Sektion Gerontopsychiatrie der Universität Ulm und Chefarzt der Abteilung Gerontopsychiatrie am Bezirkskrankenhaus Günzburg.

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Diagnose Alzheimer-Demenz:

Ändert sich etwas für den Patienten? Das Recht auf frühe Diagnose und Therapie

 

Prof. Dr. med. Dipl.-Phys. Matthias W. Riepe

 

Mannheim (23. September 2010) - Die Alzheimer-Demenz (AD) ist eine voranschreitende neurodegenerative Erkrankung. Zu Beginn verläuft sie oft unbemerkt für Patienten und Angehörige. Ein zu unterschiedlichen Zeitpunkten auftretendes Gewahrwerden einer Wesensänderung oder Änderung der geistigen Leistungsfähigkeit führt häufig zu Konflikten und stellt darüber hinaus für die Gesellschaft ein Sicherheitsrisiko (z. B. beim Autofahren) dar.  Aufgrund der demografischen Entwicklung wird die Zahl der von dieser Erkrankung betroffenen Patienten und deren Angehörigen in den nächsten Jahren zunehmen. Das heißt auch, dass die Gesellschaft sich unter der Häufung der Diagnose, Therapie und Versorgung der Erkrankten verändern wird.

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Neue nicht-medikamentöse Therapie hilft Menschen mit Demenz im Alltag

Aktiver und froher leben bei Demenz

 

Berlin (23. September 2010) - Mithilfe einer gezielten nicht-medikamentösen Aktivierungstherapie, MAKS aktiv, können alltagspraktische und geistige Fähigkeiten von Menschen mit Demenz längere Zeit stabilisiert sowie ihre Stimmung und ihr soziales Verhalten deutlich verbessert werden. In einer wissenschaftlich aufwendigen, kontrolliert-randomisierten Studie wurde die Wirksamkeit von MAKS aktiv bei Menschen mit Demenz in Pflegeheimen jetzt erfolgreich nachgewiesen.

 

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Photo: Judith Fox

Fotoausstellung mit Werken von Judith Fox

I still do: Lieben und Leben mit Alzheimer

 

 

Berlin (17. September 2010) – Die Ausstellung der Fotografin Judith Fox „I still do: Loving and Living with Alzheimer’s“ wird am 27. September 2010 in Berlin eröffnet. Gezeigt werden Fotografien, die die Künstlerin im Laufe vieler Jahre von ihrem an Alzheimer erkrankten Ehemann Dr. Edward Ackell aufgenommen hat.

Entstanden sind eindrucksvolle Momentaufnahmen eines fortschreitenden Prozesses. Bilder voller Nähe, Zärtlichkeit und manchmal auch voller Erstaunen. Zusammen mit dem von ihr verfassten Buch wurde daraus ein beeindruckendes Porträt eines Alzheimer-Kranken – aus der Sicht einer Ehefrau und Pflegepartnerin. Judith Fox gibt der Krankheit ein Gesicht und möchte so das Gefühl der Isolation bei den pflegenden Angehörigen lindern und der Stigmatisierung der Krankheit entgegenwirken.

 

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Zukunftsforum Demenz

Derzeitiger Stand der Versorgung von Menschen mit Demenz

 

Frankfurt am Main (31. August 2010) - Die demografisch belegte brisante Steigerung von zur Zeit 2,4 Mio. Pflegebedürftigen auf 3,36 Mio. bis 2030, insbe­sondere von Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, erfordert eine zügige Weiterentwicklung der Pflegeversicherung. Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag im Oktober 2009 die  Weiterent­wicklung der Pflegeversicherung vereinbart, die vom Zukunftsforum begrüßt wird.

 

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Mit geistigem Training Alzheimer vorbeugen

Neue Wege zur Alzheimertherapie und -prävention

 

Frankfurt am Main (31. August 2010) - Prof. Dr. Harald Hampel, neuer Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Klinikums der J.W. Goethe-Universität Frankfurt, stellt in der neuesten Ausgabe des weltweit bedeutenden Journals Nature Reviews Neurology wegweisende Forschungsergebnisse zu geistig-mentaler (kognitiver) Intervention bei Alzheimer-Demenz (AD) vor.

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Memantin bei Alzheimer-Demenz: Verlässliche Analysen erforderlich

IQWiG ergänzt Nutzenbewertung auf Basis bisher unveröffentlichter Studien

Berlin (2. August 2010) - Im September 2009 war das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zu der Schlussfolgerung gekommen, dass für Memantin bei Alzheimer-Demenz ein Nutzen nicht belegt ist. Eine jetzt vorgelegte Auswertung zweier bislang unveröffentlichter Studien und neue Analysen der Firma Merz ändern nichts an diesem Fazit. Allerdings beschreibt das Institut die Schwachstellen der jetzt vorgelegten Analysen und legt dar, wie die Auswertungen konkret aussehen müssten, um für einen Nutzenbeleg herangezogen werden zu können.

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Neue Fortschritte in der Alzheimer-Forschung

Alzheimer's Association International Conference on Alzheimer's Disease 2010

Honululu, Hawai, USA (15. Juli 2010) - Auf der Alzheimer's Association's 2010 International Conference on Alzheimer's Disease (AAICAD 2010) (Internationale Konferenz der Alzheimer-Gesellschaft zur Alzheimer-Erkrankung 2010) in Honolulu kamen in dieser Woche kamen fast 4.000 Wissenschaftler aus der ganzen Welt zusammen, um über die neuesten Fortschritte bei der Erforschung der Behandlungsmethoden, Risikofaktoren und Diagnose für die Gesundheitsepidemie des 21. Jahrhunderts zu berichten und zu diskutieren - Die Alzheimer-Erkrankung.

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Großer Kopf – besseres Gedächtnis?

Studie zeigt Zusammenhang zwischen größerem Kopfumfang und besserer kognitiver Leistung bei Alzheimer-Patienten

 

München (13. Juli 2010) - Eine neue Studie des Psychiaters PD Dr. Robert Perneczky, Oberarzt der Klinik für Psychiatrie (Direktor: Prof. Hans Förstl) am Klinikum rechts der Isar der TU München, stellt einen Zusammenhang zwischen Kopfumfang und Gedächtnisleistung bei Patienten mit Alzheimer-Demenz her. Danach haben Menschen mit großen Köpfen, die an Demenz leiden, weniger Schwierigkeiten bei Denk- und Gedächtnistests als Personen mit geringerem Kopfumfang. Die Unterschiede konnten nachgewiesen werden, obwohl bei den Patienten krankheitsbedingt eine vergleichbare Menge an Gehirnzellen abgestorben war.

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Spezifischer Pflegeplan für Alzheimerpatienten

Fragestellung der Studie: Kann ein spezifischer Pflegeplan für Patienten mit milder bis moderater Alzheimererkrankung die Abnahme der Funktionsfähigkeit reduzieren?

Hintergrund

Zürich, Schweiz (30. Juni 2010) - Verschiedene Gruppierungen befürworten das standardisierte Management von Alzheimerpatienten und haben entsprechende evidenzbasierte Richtlinien veröffentlicht. Dabei soll betreffend Themen wie der Evaluation von Verhaltensstörungen, Unterstützung der Psyche und physischer Gesundheit von Betreuungspersonen und der Evaluation medikamentöser Therapien ein einheitliches Vorgehen gewährleistet werden. Ebenso betreffend regelmässiger Follow-ups werden Empfehlungen ausgesprochen. Bisher wurden aber noch keine Untersuchungen zur Effektivität solcher standardisierter Pflegepläne durchgeführt.

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Öffentliche Sitzung des Deutschen Ethikrates

Selbstbestimmt leben mit Demenz?

 

Berlin (24. Juni 2010) - Im Februar 2010 hatte der Deutsche Ethikrat eine Arbeitsgruppe eingerichtet und damit beauftragt, die Vorlage einer Stellungnahme zum Thema Selbstbestimmung und Demenz zu erarbeiten. Michael Wunder, Mitglied des Deutschen Ethikrates und Sprecher der Arbeitsgruppe, referierte im Rahmen der öffentlichen Sitzung des Ethikrates am 24. Juni 2010 über die Kernfrage des Themas »Selbstbestimmt bis zuletzt? Dement sein in Würde«.

Der Umgang mit der Demenz werde eine der großen sozial- und gesundheitspolitischen Herausforderungen der Zukunft sein, denen sich nicht allein die Angehörigen, die Pflege und die Medizin, sondern auch die Gesellschaft im Ganzen stellen müsse, führte Ratsmitglied Michael Wunder in seinem einführenden Referat aus. Diese Herausforderung manifestiere sich auf drei Ebenen:

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Das genaue Ausmaß von Demenzerkrankungen erforschen

 

Rostock/Bonn (2. Juni 2010) - Wie viele Menschen sind in Deutschland von einer Demenz betroffen? Und wie wird sich die Zahl der Demenzerkrankten in Zukunft entwickeln? Das sind zentrale Fragen, die Prof. Gabriele Doblhammer-Reiter vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE) beantworten will. Dazu starten das DZNE und das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) jetzt eine bedeutende Zusammenarbeit.

Ziel ist es, mit Hilfe anonymisierter Versichertendaten der AOK erstmals bundesweit verlässliche Zahlen zum Auftreten und Verlauf der Demenzerkrankung zu erheben. Diese fehlen bisher. Um die gesellschaftlichen Herausforderungen einschätzen zu können, sind sie jedoch unbedingt nötig.

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