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Demenz
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Bundesstiftung Diakonie fördert Demenzprojekt "Haltestelle Diakonie"

 

Berlin (18. November 2009) - "Haltestelle Diakonie" heißt das erste Förderprojekt der Bundesstiftung Diakonie. Das Projekt unterstützt und aktiviert in Berlin und Brandenburg Menschen mit Demenz. "Die Stiftung hat das Projekt ausgewählt, weil hier zum ersten Mal Ehrenamtliche in der Arbeit mit demenzkranken Menschen eingesetzt wurden. Wir wollen damit bewusst neue Wege des Helfens unterstützen", sagte der Schirmherr und Kuratoriumsvorsitzende Lothar Späth. Er überreichte dem Projekt "Haltestelle Diakonie" am Mittwoch in Berlin 12.000 Euro aus Mitteln der Bundesstiftung Diakonie.

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Frontotemporale Demenz

Tragödie in der Lebensmitte 

 

Berlin (5. November 2009) - Aufgrund zahlreicher Nachfragen von Angehörigen gibt die Deutsche Alzheimer Gesellschaft eine neue Broschüre zum Thema „Frontotemporale Demenz“ heraus. Unter den etwa 1,2 Millionen Demenzkranken in Deutschland sind etwa 33.000 von dieser Form der Demenz betroffen. Dennoch gibt es bisher keine gezielten Informationen für Betroffene zu diesem Thema. Die Frontotemporale Demenz (FTD) wird durch den Untergang von Nervenzellen im Stirnhirn verursacht. Persönlichkeitsveränderungen und Verhaltensstörungen stehen im Vordergrund. Anders als bei der Alzheimer-Krankheit kommt es erst später im Krankheitsverlauf zu Gedächtnisstörungen. Die Erkrankung tritt häufig schon vor dem 60. Lebensjahr auf, also in der mittleren Lebensphase, wenn viele Betroffene noch berufstätig sind, schulpflichtige Kinder haben, finanzielle Verpflichtungen eingegangen sind. Deshalb löst diese Erkrankung oft eine Tragödie für die Erkrankten und ihre Familien aus.

 

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Demenzerkrankungen weiter steigend

"Prävention gegen Demenz kommt nach wie vor zu kurz!"

 

Düsseldorf (14. Oktober 2009) -  "Demenzerkrankungen sind nach wie vor nicht heilbar. Derzeit leiden in der Bundesrepublik ca. 1,1 Millionen Menschen an einer Demenz. Bis 2050 wird sich ihre Zahl wahrscheinlich verdoppeln. Dabei gibt es eine Reihe möglicher Präventionsmaßnahmen, die allerdings noch viel zu wenig bekannt sind." Auf diese Tatsache wies Prof. Dr. Ralf Ihl, Chefarzt der Klinik für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie am Krankenhaus Maria Hilf in Krefeld, im Vorfeld eines am 15.10.09 auf der Düsseldorfer REHACARE beginnenden Fachkongresses hin.

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Wie Gefühle unser Gedächtnis steuern

 

Abb.: fMRI-Aufnahme eines Mandelkerns (Amygdala) mit genetisch bedingter erhöhter Aktivität. Bild: Division Kognitive Neurowissenschaften, Universität BaselBasel, Schweiz (13. Oktober 2009) - Emotionale Erlebnisse bleiben erfahrungsgemäss besonders stark im Gedächtnis haften, jedoch nicht bei allen Menschen gleich stark. Wissenschaftler der Universität Basel haben für dieses Phänomen einen molekularen Mechanismus beschrieben. Die Forschungsresultate erscheinen diese Woche in der Online-Ausgabe der US-Fachzeitschrift PNAS.

An die Hochzeit, einen schönen Urlaub, aber auch an einen Unfall können wir uns oft noch Jahre später sehr gut erinnern. Hingegen werden alltägliche, gefühlsneutrale Geschehnisse nur oberflächlich abgespeichert und schneller vergessen. Dieser gedächtnisfördernde Effekt von Emotionen ist biologisch sinnvoll. So brennen sich erlebte Gefahrensituationen tief in unser Gedächtnis ein und können dadurch eher vermieden werden. Dieser Effekt von Gefühlen auf das Gedächtnis ist aber nicht bei allen Menschen gleich stark ausgeprägt.

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Fotowettbewerb "Bilder der Forschung"

Plüschtierroboter „Paro“ erzielt ersten Platz

 

Abb.: Preisträgerfoto von Silke Wernet mit ihrem Bild „Der Begleiter“. Foto: Silke WernetBerlin (12. Oktober 2009) - Fotos sind Vermittler zwischen Wissenschaftlern und Laien, sie wecken das Interesse von Menschen aller Berufs- und Altersgruppen und gewähren einen Blick in das Innere sonst verschlossener Labore. Um die faszinierende Welt der Forschung einem breiten Publikum nahe zu bringen, haben das Nachrichtenmagazin FOCUS und der vfa, der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen, 2005 den Fotowettbewerb "Bilder der Forschung" ins Leben gerufen. Mit mehr als 1.400 Einreichungen hat sich "Bilder der Forschung" zu einem der größten deutschen Wettbewerbe in diesem Bereich entwickelt.

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Neuer Bluttest für Alzheimer

 

Göttingen (5. Oktober 2009) - Wissenschaftler der Universitätsmedizin Göttingen untersuchen neuen Ansatz zur Früherkennung von Alzheimer. Erste Ergebnisse der klinischen Grundlagenforschung wurden jetzt veröffentlicht in der Online-Ausgabe des renommierten Fachmagazin "Neurobiology of Aging".

 

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Pflegende Angehörige von Demenzkranken wirkungsvoll entlasten

Fachtagung im November: Einschätzungsverfahren und Ergebnisse des Modellprojekts EDe werden vorgestellt

 

Köln (28. September 2009) - Wie können pflegende Angehörige von Menschen mit einer Demenzerkrankung wirksam entlastet und unterstützt werden? Dazu wurden im Projekt „Entlastungsprogramm bei Demenz – EDe“ mit mehr als 300 betroffenen Familien mittels eines computerbasierten Einschätzungsinstruments zur Belastungssituation überzeugende Antworten gegeben. Das Modellprojekt wurde in Minden-Lübbecke durchgeführt und wissenschaftlich vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) begleitet. Im Rahmen einer Fachtagung, die am 17. November in Vallendar (bei Koblenz) stattfinden wird, wird ein ausführlicher Einblick in die Ergebnisse des Projekts gegeben, das über eine Laufzeit von drei Jahren vom Spitzenverband der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen (GKV-Spitzenverband) gefördert worden ist. Anmeldungen zu dieser Tagung sind noch möglich.

 

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IDA-Studie

Hausärzte und Familienangehörige sichern und verbessern die Versorgung von Demenzpatienten

 

Nürnberg (23. September 2009) - Es sind überwiegend Angehörige, die die Pflege von noch zuhause lebenden Demenzpatienten bewältigen. Neben der Sicherung der medizinischen Grundversorgung sind Hausärzte auch hierbei wichtige Helfer, weil sie Beratungs- und Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige erfolgreich vermitteln können. Beide Personenkreise sind Eckpfeiler für eine bessere Versorgung von Demenzpatienten. Dies zeigt die Studie der Initiative Demenzversorgung in der Allgemeinmedizin (IDA) nach einem zweijährigen Beobachtungszeitraum. Die Hauptergebnisse der Studie zur besseren Versorgung von Demenzpatienten und deren pflegenden Angehörigen sind jetzt in Nürnberg vorgestellt worden.

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Alzheimer-Wirkstoff Memantine muss für alle Patienten erhalten bleiben

 

  • Unverständnis über Nutzenbewertung des IQWiG

  • Versorgungsrealität der Patienten wird durch reine Statistik ausgeblendet
  • Memantine ist für Patienten mit moderater bis schwerer Alzheimer-Demenz die einzige Möglichkeit, die Krankheit zu lindern
  • Nichterstattung von Memantine würde zu enormen Mehrkosten bei Pflege- und Sozialversicherungen führen.

 

Frankfurt am Main (10. September 2009) – Das Frankfurter Pharmaunternehmen Merz hat mit Unverständnis und Befremden auf den heute veröffentlichten Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zum Alzheimer-Wirkstoff Memantine reagiert. „Mit seiner rein statistischen Betrachtung hat das Institut den klinischen Nutzen sowie die Praxiserfahrung von Ärzten, Patienten und Angehörigen bewusst ignoriert und gefährdet damit die lückenlose Versorgung der Alzheimer-Patienten in Deutschland“, sagt Dr. Martin Zügel, Sprecher der Geschäftsführung von Merz. Der Bericht sei aus Sicht von Merz weder in sich schlüssig noch angemessen.

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IQWiG: Nutzen von Memantin bei Alzheimer Demenz ist nicht belegt

Daten aus bisher durchgeführten Studien sind noch immer nicht vollständig verfügbar

 

IQWiGBerlin (10. September 2009) - Es gibt keine wissenschaftlichen Belege, dass Patientinnen und Patienten mit einer mittelschweren oder schweren Alzheimer Demenz von Medikamenten profitieren, die den Wirkstoff Memantin enthalten. Zu diesem Ergebnis kommt der Abschlussbericht, den das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) am 10. September 2009 veröffentlicht hat.
Der Bericht ist Teil eines umfassenden Auftrags des Gemeinsamen Bundesausschusses (G BA), medikamentöse und nichtmedikamentöse Therapiemöglichkeiten für Alzheimer Demenz zu bewerten. Neben Memantin hat das IQWiG Cholinesterasehemmer, Ginkgo biloba sowie nichtmedikamentöse Therapiealternativen geprüft. Eine zweite Pressemitteilung, die diese Ergebnisse in einen Gesamtzusammenhang stellt, finden Sie hier.

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IQWiG:

Alzheimer Demenz: Nur von wenigen Therapien können Patienten nachweislich profitieren

 

  • Cholinesterasehemmer und Ginkgo können einige Symptome lindern
  • Nichtmedikamentöse Ansätze sind zuwenig untersucht
  • Forschungsförderung deutlich verstärkt

 

Berlin (10. September 2009) - Noch immer gibt es keine Therapie, die Alzheimer Demenz entscheidend beeinflussen und damit dem schleichenden Vergessen langfristig Einhalt gebieten könnte. Durch Studien belegt ist lediglich, dass einige Medikamente kurzfristig bestimmte Symptome etwas lindern oder ihr Auftreten hinauszögern können. Für die Wirksamkeit der vielfältigen nichtmedikamentösen Verfahren fehlen entsprechende wissenschaftliche Nachweise. In den vergangenen Jahren wurde die Forschungsförderung für Alzheimer Demenz jedoch deutlich verstärkt. Trägt sie Früchte, könnten sich auf längere Sicht auch die Möglichkeiten der Therapie verbessern. Für eine wirklich erfolgreiche Demenzbehandlung werden aber wahrscheinlich ganz neue Ansätze notwenig sein.

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Eine außergewöhnliche Kampagne zum Thema Demenz

„Konfetti im Kopf“

 

Photo: Michael HagedornBerlin (26. August 2009) - Vom 23.10. bis 2.11.2009 steht Berlin im Zeichen von „Konfetti im Kopf“. Die außergewöhnliche Kampagne im öffentlichen Raum hat sich das Thema Demenz auf die Fahnen geschrieben. Sie stößt mit einer Vielfalt von kreativen und informativen Aktionen neue Sichtweisen und Erfahrungen gerade bei Menschen an, die bislang keinen Zugang zu dem Thema hatten. Im Zentrum von Berlin begegnet man auf dreihundert Plakatwänden, Citylights und Megapostern markanten, bewegenden Fotomotiven, die eine der Kernbotschaften der Kampagne „Konfetti im Kopf“ untermauern: „Demenz berührt mit vielen Gesichtern“. Es sind aber nicht die üblichen düsteren Schwarz-Weiß-Bilder, die uns zu Demenz in den Kopf kommen, sondern farbintensive Fotoportraits, die unter die Haut gehen, die sehr persönliche Geschichten erzählen. „Konfetti im Kopf“ will einerseits eine breite Öffentlichkeit ermutigen, Klischees über Demenz in Frage zu stellen und sich dem Thema neu zu öffnen, denn Demenz geht uns alle an. Andererseits ist die Kampagne als Forum gedacht, wo sich Betroffene, Interessierte und professionelle Akteure begegnen und vernetzen können, wie zum Beispiel über die Website www.konfetti-im-kopf.de

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Neues Institut für Demenzprävention

 

Homburg (24. August 2009) - Die Menschen werden immer älter. Parallel dazu nehmen altersabhängige demenzielle Erkrankungen zu. Die Zahl der Demenzpatienten in Deutschland wird voraussichtlich bis 2050 dramatisch ansteigen. Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste demenzielle Erkrankung und seit über 100 Jahren bekannt. Dennoch ist es bis heute nicht gelungen, eine wirksame Therapie zu entwickeln.

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Höhere Schulbildung schwächt den Einfluss der Alzheimer-Krankheit auch bei vermindertem Gehirnvolumen ab

 

München (12. August 2009) - Wissenschaftler der Klinik für Psychiatrie am Klinikum rechts der Isar der TU München haben untersucht, welche Rolle die Schulbildung für die Ausprägung der Symptome der Alzheimer-Erkrankung spielt. Dabei konnten sie zeigen, dass Bildung auch dann die Auswirkungen von Alzheimer abmildert, wenn bereits eine deutliche Hirnvolumenminderung vorliegt. Die Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe des Journal of Alzheimer's Disease veröffentlicht. ('Education attenuates the effect of medial temporal lobe atrophy on cognitive function in Alzheimer's disease: The MIRAGE Study'; Journal of Alzheimer's Disease, August 2009, 10.3233/JAD-2009-1117)

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Früherkennung der Alzheimer-Krankheit braucht einheitliche Standards

 

Berlin (10. August 2009) - Messungen von Eiweißen im Nervenwasser können den Beginn der Alzheimer-Krankheit mit hoher Zuverlässigkeit aufzeigen, so das Ergebnis einer großen internationalen Untersuchung unter Beteiligung deutscher Neurologen. Die Veröffentlichung im Fachblatt JAMA bestätigt zwar eine theoretisch mögliche Früherkennung der Alzheimer-Krankheit, jedoch stieß man auf erhebliche Unterschiede bei den Messwerten. "Wir sind noch nicht so weit, solch einen Test routinemäßig bei älteren Menschen mit beginnenden Gedächtnisstörungen einzusetzen", kommentiert Prof. Dr. Günther Deuschl, 2. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), die Untersuchung.

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Biomarker identifizieren Patienten mit Alzheimer-Risiko

Frühzeitige Diagnose möglich

 

Heidelberg (6. August 2009) - Eine groß angelegte, multizentrische Studie hat belegt, dass neue Biomarker im Liquor (Nervenwasser, das Gehirn und Rückenmark umspült) mit hoher Zuverlässigkeit (83 Prozent) voraussagen können, ob ein Patient mit leichten kognitiven Defiziten später eine Alzheimer-Demenz entwickeln wird. Bei den Biomarkern handelt es sich um Proteine, die zur Stützfunktion der Zellen beitragen, sowie um Beta-Amyloid, ein Peptid, das sich im Gehirn der Patienten ablagert. Im Nervenwasser von Patienten mit beginnender Alzheimer-Erkrankung findet man veränderte Konzentrationen.

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