Home Demenz
17 | 12 | 2017
Pflege
- Anzeigen -

Awards
Veranstaltungen
Login
DocCheck





DocCheck Account beantragen »
Demenz
PDF Drucken

IQWiG: Vorbericht zur nichtmedikamentösen Behandlung der Alzheimer Demenz erschienen

Studien liefern Hinweise auf langfristigen Nutzen von Angehörigentraining und kognitiven Verfahren

 

Berlin (4. Juli 2008) - Die Bedürfnisse von Patienten mit Alzheimer Demenz sind komplex und verändern sich mit dem Fortschreiten der Erkrankung. Ebenso vielfältig sind die bisher entwickelten Therapien. Neben Arzneimitteln kommen auch nichtmedikamentöse Verfahren zum Einsatz. Letztere sind vor allem darauf ausgerichtet, Begleitsymptome wie Depressivität, Unruhe, Schlafstörungen oder aggressives Verhalten abzumildern. Andere Ansätze versuchen, die Alltagskompetenz der Patienten zu stärken und Angehörige zu unterstützen: Menschen mit Alzheimer Demenz können hier beispielsweise lernen, gemeinsam mit ihren Betreuern einen Tagesplan zu entwickeln.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Hoffnung für Alzheimer-Patienten

 

Marburg (1. Juli 2008) - Marburger Mediziner haben ein neues Mittel gegen die Alzheimersche Krankheit entdeckt. Das Team um die Professoren Dr. Richard Dodel und Dr. Michael Bacher hat gemeinsam mit deutschen und US-amerikanischen Kollegen herausgefunden, dass das entzündungshemmende Medikament CNI-1493 die Auswirkungen der berüchtigten Altersdemenz lindern kann.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Verbesserte Leistungen für Demenzkranke

PEA-Begutachtungs-Richtlinie tritt zum 1. Juli in Kraft

 

Essen (1. Juli 2008) - Von heute an können Menschen mit Demenz höhere Leistungen der Pflegeversicherung erhalten. So sieht es das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz vor. Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) empfiehlt in seinem Gutachten, ob Pflegebedürftige den Grundbetrag von monatlich 100 Euro oder den erhöhten Betreuungsbetrag von 200 Euro bekommen. Wie das Begutachtungsverfahren aussieht, regelt die „Richtlinie zur Feststellung von Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz und zur Bewertung des Hilfebedarfs“, die jetzt vom Bundesministerium für Gesundheit genehmigt worden ist.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Hauptstadtsymposium DGPPN:

Demenzerkrankungen - ein kaum lösbares Problem für eine alternde Gesellschaft?

 

Berlin (25. Juni 2008) - Jährlich entwickeln in Deutschland 200.000 Menschen eine Demenzerkrankung. Gleichzeitig gibt es in Deutschland 6.000 niedergelassene Psychiater. "Daraus ergibt sich eine riesige Versorgungslücke, die jährlich größer wird. Heute sind 1,1 Millionen Menschen von einer Demenzerkrankung betroffen, im Jahr 2050 werden es aufgrund des demografischen Alterungsprozesses 2,3 Millionen Menschen sein", warnt Professor Dr. med. Peter Falkai vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) und Mitglied der Gründungskommission des Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen in Bonn. Die Versorgung der wachsenden Zahl von Demenzpatienten ist das zentrale Thema des 4. Hauptstadtsymposiums der DGPPN am heutigen Mittwoch, den 25. Juni 2008, im Haus der Ernährungswirtschaft in Berlin. Experten aus Praxis und Forschung stellen Möglichkeiten der Früherkennung von Demenz sowie neueste Therapieansätze vor und erörtern, welche Unterstützung pflegende Angehörige bei der Betreuung Demenzkranker benötigen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

5. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft vom 9. bis 11. Oktober 2008 in Erfurt:

Aktiv für und mit Demenzkranken

 

Berlin (20. Juni 2008) - Unter dem Motto „Aktiv für Demenzkranke“ lädt die Deutsche Alzheimer Gesellschaft zu ihrem 5. Kongress vom 9. bis 11. Oktober 2008 nach Erfurt ein. Das vorläufige Programm ist jetzt im Internet und als Faltblatt zugänglich.

Dazu erläuterte Heike von Lützau-Hohlbein, 1. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft: „Wir wollen nicht nur über Demenzkranke reden, sondern mit ihnen. Zur Eröffnung des Kongresses wird Prof. Alexander Kurz ein Gespräch mit einem Betroffenen führen, der vor einigen Jahren die Diagnose Alzheimer erhielt. Es wird um die ersten Anzeichen der Krankheit, den schwierigen Weg zur Diagnose und das Leben mit der Alzheimer-Krankheit gehen. Besonders auch darum, wie es gelingen kann, das Leben trotz der Krankheit aktiv und sinnvoll zu gestalten. Die Diagnose Alzheimer muss nicht Resignation bedeuten. Ein lebenswertes Leben mit Alzheimer ist möglich.“

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Medikamentöse Therapie der Alzheimer-Demenz

Memantine als wirksame Therapieoption für moderate bis schwere Stadien

 

Hamburg / Bonn (19. Juni 2008) - Bei der Alzheimer-Demenz gibt es verschiedene Therapieoptionen. Antidementiva werden zur Verbesserung der Kerndomänen Kognition, Alltagskompetenz und des klinischen Gesamteindrucks bei Demenz-Patienten eingesetzt.[1] Die medikamentöse Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der Alzheimer-Krankheit und den Begleiterkrankungen: In den frühen und mittleren Stadien der Erkrankung werden Acetylcholinesterase-Hemmer eingesetzt. Diese steigern die Verfügbarkeit des Signalstoffs Acetylcholin, indem sie das Enzym Acetylcholinesterase blockieren, das im normalen Gehirnstoffwechsel das Acetylcholin abbaut. Bei einer mittelschweren bis schweren Demenz vom Alzheimertyp ist Memantine das Mittel der Wahl. Der NMDA[2]-Antagonist wirkt spezifisch auf das glutamaterge System und reguliert so die gestörte Signalübertragung im Gehirn. Memantine ist als bislang erstes und einzi­ges Medikament für die Therapie der moderaten bis schweren Alzheimer-Demenz zu­gelassen. Der Einsatz von Memantine ist laut Leitlinien ab einem MMST von 20 oder weniger Punkten angezeigt. Seine gute Wirksamkeit in den Kerndomänen Kognition, Alltags­kompetenz und Globalurteil sowie bei demenzbedingten Verhaltensstörungen ist in zahlreichen Studien nachgewiesen und in der Praxis vielfach bestätigt worden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Alzheimer-Exkurs:

Gehirn und Geist in Gegenwart und Zukunft

 

Von Prof. Dr. med. Hans Förstl

Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Technischen Universität München

 

Die Evolution der Demenz und ihre Diagnostik

Bonn (19. Juni 2008) - Vor einigen Tage staunte die Fachwelt über das Gehirn der ältesten Frau: 115 Jahre und kein Alzheimer! Bei genauem Hinsehen fanden sich jedoch sowohl Neurofibrillen, als auch Plaques, wenn auch in geringer Zahl. Dieser singuläre Kasus ist zweifelsfrei berichtenswert, denn für den überwiegenden Rest der Menschen in Westeuropa gilt weiterhin, dass das Rennen zwischen ansteigender Lebenserwartung einerseits und andererseits den neurodegenerativen, vaskulären und anderen Hirnveränderungen, die zu einer Demenz beitragen, noch lange laufen wird.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Ebixa® 20 mg

Die neue einmal tägliche Gabe vereinfacht die
Behandlung und steigert die Compliance bei Alzheimer-Demenz

Bonn/Hamburg (15. Mai 2008) - Für Patienten mit moderater bis schwerer Alzheimer-Demenz werden Therapie und Pflegeaufwand erleichtert: Wie die Firma Lundbeck bekannt gab, hat die europäische Arzneimittelbehörde EMEA am 08. Mai 2008 die Zulassung für die einmal tägliche Dosierung des N-Methyl-D-Aspartat (NMDA)-Antagonisten Memantine (Ebixa® 20 mg Filmtabletten) zur Behandlung der moderaten bis schweren Alzheimer-Demenz erteilt. Eine internationale Studie bestätigte die sichere und effektive Gabe von Memantine als Einmalgabe im Vergleich zur herkömmlichen Dosierung.[1] Zur Vereinfachung der Auftitration bei Ersteinstellung wurde eine Einführungspackung entwickelt. Sie enthält jeweils sieben Tabletten der Dosierungen 5, 10, 15 und 20 mg Ebixa®.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Neuer Therapieansatz bei Alzheimer

Aktuelle Studienergebnisse legen die Wirksamkeit von KIOVIG bei Patienten mit leichtem bis mittelschwerem Krankheitsbild nahe

 

Chicago, USA (17. Juni 2008) - Das New York Presbyterian Hospital / Weill Cornell Medical Center und Baxter International Inc. stellten auf der Jahreskonferenz der American Academy of Neurology (AAN) die Ergebnisse einer sechsmonatigen, placebokontrollierten Phase-II-Doppelblindstudie mit 24 Alzheimer-Patienten vor. Alle Probanden wiesen ein leichtes bis mittelschweres Krankheitsbild auf und wurden neben der Standardtherapie mit KIOVIG (Human-Immunglobulin für die intravenöse Anwendung) (IGIV) behandelt.

Registrieren, um den ganzen Beitrag zu lesen...
 
PDF Drucken

Demenzforschung an der Uni Witten/Herdecke

Partnerstandort des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen und Mitglied im Leuchtturmprojekt

 

Witten (15. April 2008) - Demenzerkrankungen werden zunehmend als eine der größten gesellschafts- und gesundheitspolitischen Herausforderungen erkannt. Die Bundesregierung hat in kurzer Folge gleich zwei, mit vielen Millionen Euro ausgestattete Forschungsförderungsprogramme aufgelegt. In beiden Bewilligungsverfahren gehört die Universität Witten/Herdecke zu den Ausgewählten: Gerade erst im vergangenen Monat ist ihr vom Forschungsministerium der Status eines Partnerstandortes des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen zugesprochen worden. Nun zählt sie auch zu den Teilnehmern am „Leuchtturmprojekt Demenz“ des Bundesgesundheitsministeriums. Ziel des Leuchtturmprojekts ist die Verbesserung der ärztlichen und pflegerischen Versorgung demenziell erkrankter Menschen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Phase-III-Studie untersucht Wirkung von neuer Substanz auf den Krankheitsverlauf der Alzheimer Demenz

 
Bad Homburg / Indianapolis (31. März 2008) - Das weltweit tätige Pharmaunternehmen Eli Lilly and Company hat den Start einer Phase-III-Studie mit der Substanz LY450139 angekündigt. Der Gamma-Sekretase-Inhibitor wird auf die Fähigkeit geprüft, den Krankheitsverlauf bei leichter bis mittelschwerer Alzheimer Demenz (AD) zu verlangsamen. In Deutschland sind sieben Studienzentren an der Durchführung der Studie beteiligt.
Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Eine Stimme für die Sprachlosen

 

Dementia Care Mapping sichert die Qualität bei der Versorgung von dementen Bewohnern in den Heimen der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg

 

Die kompetente Betreuung dementer Senioren hat in der Seniorenstiftung einen hohen Stellenwert. Regelmäßig öffnen die Clowns der ROTEN NASEN spielerisch ein 'Fenster zur Außenwelt'. Berlin (16. August 2007) - Für die Bewertung der Pflegequalität bei Menschen, die an Demenz erkrankt sind, reicht die Pflegvisite als Instrument nicht aus, denn über die rein fachliche Bewertung hinaus fehlt das Urteil derer, die gepflegt werden. Die können sich aber in der Regel nicht mehr dazu äußern. Deshalb setzt die Seniorenstiftung Prenzlauer Berg seit Jahren auf Dementia Care Mapping (DCM), ein Verfahren zur Einschätzung des Wohlbefindens von Menschen mit Demenz. Als einzige stationäre Einrichtung in Berlin kann sie direkt auf die Fachleute im Haus zurückgreifen und hat die personelle Ausstattung in diesem Jahr sogar erweitert.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Alzheimer im Fokus

Was leistet eine Memory Klinik?

 

Von Dr. med. habil. Andreas Fellgiebel,

Oberarzt und Leiter der Gedächtnisambulanz, Psychiatrische Klinik und Polikli­nik, Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

 

Mainz (26. Juni 2007) - Alzheimer-Demenz ist eine äußerst komplexe Erkrankung mit vielfältiger Symptomatik. Der spezifische Hilfsbedarf und die Therapieziele wandeln sich in ihrem Verlauf. Dement­sprechend ist auch der Nutzen, den die Patienten und ihre Angehörigen von der Therapie haben, unterschiedlich ausgeprägt. Im Frühstadium ist die Demenz vor allem durch kog­nitive Beeinträchtigungen geprägt. Im weiteren Verlauf rückt der Verlust der Alltags­fähigkeiten in den Vordergrund. Die fortgeschrittene Alzheimer-Demenz ist zunehmend von neuropsychiatrischen Symptomen bestimmt. Es handelt sich hierbei vor allem um Halluzina­tionen, Wahnvorstellungen, Reizbarkeit, Erregung, Enthemmung, Aggressivität, Angst, De­pression, Apathie, zielloses Umherwandern, sonstige motorische Unruhe und gestörter Wach-Schlaf-Rhythmus.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Alzheimer-Demenz:

Erkrankung mit vielen Gesichtern

Hamburg / Mainz (26. Juni 2007) - Der Verlauf der Alzheimer-Demenz ist nicht nur von kognitiven und funktionalen Beeinträchtigungen, sondern zunehmend auch von neuropsychiatrischen Auffälligkeiten geprägt. Ist der Betroffene leicht reizbar, aggressiv oder apathisch, kann das auch die Lebensqualität der pflegenden Angehörigen erheblich beeinträchtigen. Wie man diese Veränderungen frühzeitig erkennen und adäquat therapieren kann, wurde im Rahmen der Pressekonferenz „Noch behandlungswürdig? Alzheimer-Therapie: Nutzen in der Praxis" (Lundbeck) in Mainz diskutiert.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Moderate bis schwere Alzheimer-Demenz

Metaanalyse bestätigt Wirksamkeit von Memantine

 

Hamburg (26. Juli 2007) - Der NMDA-Rezeptorantagonist Memantine (Ebixa®) ist als bislang einzige Substanz für das Therapiespektrum der moderaten bis schweren Alzheimer‑Demenz zugelassen. Eine kürzlich veröffentlichte Metaanalyse von sechs klinischen Studien hat die gute Wirksamkeit von Memantine in den Kerndomänen Kognition, Alltagskompetenz, Verhalten und Globalurteil nun erneut bestätigt. (1) Die meisten Patienten mit Alzheimer-Demenz werden im moderaten Stadium der Erkrankung diagnostiziert. Experten schätzen, dass etwa 80 Prozent der Patienten an moderaten bis schweren Formen leiden. (2) Dieser große Anteil der Betroffenen kann von einer Therapie mit Memantine (Ebixa®) profitieren.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Ausgeprägte demenzbedinqte Verhaltensstörungen

Demenzpatienten im Heim: Auf dem therapeutischen Abstellgleis?

 

Bonn (17. Oktober 2006) - Sind die deutschen Pflegeheime verkappte Kliniken mit Minderversorgung? Mit dieser provokanten Frage wies jetzt im Rahmen einer Presseveranstaltung Prof. Dr. Dr. Rolf Dieter Hirsch, Bonn, auf die oftmals problematische Situation vor allem der Demenzpatienten in Pflegeheimen hin. Denn obwohl Demenzpatienten mit 60 Prozent der Heimbewohner die größte Gruppe ausmachen, ist ihre adäquate therapeutische Versorgung oft nicht gegeben. Dabei waren sich die Experten vor Ort einig, dass die konsequente Umsetzung der einschlägigen Leitlinien auch in Pflegeheimen zu fordern ist: Zur Behandlung schwerer chronischer Aggressivität mit Selbst- und Fremdgefährdung und beeinträchtigender psychotischer Symptome ‑ beides Formen demenzbedingter Verhaltensstörungen, die besonders in der Heimsituation extrem belastend sind ‑ ist das atypische Neuroleptikum Risperidon in niedriger Dosierung (Risperdal® 1 mg) Therapie der ersten Wahl.

Weiterlesen...
 
« StartZurück111213WeiterEnde »

Seite 13 von 13
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson