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Demenz
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Vitamin C und Beta-Carotin könnten vor Demenz schützen

 

Ulm (12. September 2012) - Vergesslichkeit, Orientierungslosigkeit und eine verminderte geistige Leistungsfähigkeit…rund 700.000 Deutsche leiden an der Alzheimerschen Krankheit. Jetzt haben Ulmer Forscher um die Epidemiologin Professorin Gabriele Nagel und die Neurologin Professorin Christine von Arnim herausgefunden, dass die Konzentration der Antioxidantien Vitamin C und Beta-Carotin im Blutserum von Alzheimer-Patienten im Anfangsstadium niedriger ist als bei Gesunden.

 

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Der Herausforderung Demenz systematisch begegnen

 

Saarbrücken (4. September 2012) - Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) beauftragte im Herbst 2011 das Saarbrücker iso-Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft mit der Erstellung einer Expertise zur Entwicklung einer nationalen Demenzstrategie. Die Ergebnisse wurden nun vorgelegt – sie bestätigen den Handlungsbedarf in Deutschland, die Aktivitäten zur Verbesserung der Situation von Demenzkranken zu bündeln und zu koordinieren.

 

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Deutsche Alzheimer Gesellschaft veröffentlicht neue Zahlen zur Häufigkeit von Demenzerkrankungen

Jedes Jahr 40.000 Demenzkranke mehr in Deutschland

 

Berlin (4. September 2012) - In Deutschland leben gegenwärtig mehr als 1,4 Millionen Demenzkranke. Zwei Drittel von ihnen sind von der Alzheimer-Krankheit betroffen. Jahr für Jahr treten fast 300.000 Ersterkrankungen auf. Infolge der demografischen Veränderungen kommt es zu weitaus mehr neuen Erkrankungen als zu Sterbefällen unter den bereits Erkrankten. Deshalb nimmt die Zahl der Demenzkranken kontinuierlich zu. Sofern kein Durchbruch in Prävention und Therapie gelingt, wird sich die Zahl der Erkrankten bis zum Jahr 2050 auf etwa 3 Millionen erhöhen. Dies entspricht einem Anstieg der Krankenzahl um 40.000 pro Jahr bzw. um mehr als 100 pro Tag.

 

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HTA-Bericht

"Reha vor Pflege" gilt auch bei leichter Demenz

 

Wiesbaden (31. August 2012) - Geriatrische Patienten mit Nebendiagnose Demenz erhalten oft keine Rehabilitation, obwohl dies Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenkasse sind. Wissenschaftler haben jetzt im Auftrag des DIMDI untersucht, ob und wenn ja welchen Nutzen entsprechende Maßnahmen für leicht bis moderat demenzkranke Patienten haben. Demnach profitieren durchaus auch diese Patienten von einer Rehabilitation.

 

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Wie wirksam sind tiergestützte Therapien?

Tiere schaffen Brücken zu demenzkranken Menschen  

 

Dresden (28. August 2012) - Mit dem Anstieg der Lebenserwartung steigt auch die Anzahl von Demenzerkrankungen drastisch an. Vor diesem Hintergrund untersuchte die Dresdner Studie den Einfluss von Tieren auf das Wohlbefinden an Demenz erkrankter Menschen. Die Ergebnisse zeigen, dass Tiere einen besonderen Zugang zu Menschen mit Demenz finden, bei denen sich zwischenmenschliche Kommunikation zunehmend schwierig gestaltet.

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TREND-Studie

Früheste Symptome der Alzheimer-Erkrankung

 

Bonn (1. August 2012) - Die vor drei Jahren gestartete TREND-Studie (Tübinger Erhebung von Risikofaktoren zur Erkennung von Neurodegeneration) der Neurologischen Universitätsklinik Tübingen, der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen, des Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung (HIH) mit 1.100 Teilnehmern legt in zwei Publikationen erste Ergebnisse zu den frühesten Symptomen der Alzheimer-Erkrankung vor.

 

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DelpHi-MV Studie

Entlastung für Angehörige von Demenzkranken gefordert

 

Bonn (23. Mai 2012) - Weder das Gesundheitssystem noch die Forschung bieten bisher ausreichende Lösungen an, um Angehörige bei der Versorgung von Demenzkranken zu entlasten. Das ist eine erste Erkenntnis aus der DelpHi-MV Studie (Demenz - lebenswelt- und personenzentrierte Hilfen in Mecklenburg-Vorpommern). Dieses und weitere Ergebnisse diskutieren heute (23. Mai 2012) Forscher in Greifswald auf einem Symposium mit Akteuren aus der Praxis. „Wir möchten einen nahen Austausch aller Beteiligten aus Versorgung und Forschung“, so Professor Wolfgang Hoffmann, Leiter der Studie. Nur so sei gewährleistet, dass die Herausforderungen der Routineversorgung in der Forschung ausreichend berücksichtigt würden.

 

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Mehr Sicherheit bei der Behandlung von Demenzerkrankungen

 

  • Neues Forschungsprojekt soll Risiken bei Arzneimitteltherapien verringern
  • Kooperation des BfArM, des DZNE und der Uniklinik Bonn

 

Bonn (21. Mai 2012) - Immer mehr ältere Menschen leiden unter neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer: Bis 2050 wird sich die Zahl der Demenz-Patienten in Deutschland von heute 1,3 voraussichtlich auf rund 2,6 Millionen verdoppeln. Entsprechend steigt der Arzneimittelverbrauch in diesem Bereich. Ein neues beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) angesiedeltes Forschungsprojekt stellt deshalb jetzt die Sicherheit der Arzneimitteltherapie bei älteren Patienten in den Mittelpunkt.

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Sieger-Entwurf des DZNE-Neubaus im Modell (Quelle: wulf & architekten)Demenzforschung

Pflege und Versorgung sind essenzielle Bestandteile

 

Bonn (11. Mai 2012) - „In der Demenzforschung gewinnt die Entwicklung neuer Ansätze für die Pflege und Versorgung von Menschen mit Demenz immer mehr an Bedeutung“, betont Prof. Pierluigi Nicotera zum „Internationalen Tag der Pflege“ (12.5.2012). Der wissenschaftliche Vorstand und Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) wünscht sich daher eine stärkere Vernetzung der beteiligten Akteure in Deutschland. Ein Schritt in diese Richtung könnte der Nationale Aktionsplan Demenz sein, der zurzeit in der Diskussion steht.

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Die medizinische Versorgung Demenzkranker verbessern hilft der Pflege

 

  • Mit der richtigen medizinischen Behandlung können Demenzkranke länger selbstbestimmt leben

  • Fachgesellschaften DGPPN und DGGPP fordern bessere Honorierung ärztlicher Leistungen

 

Berlin (2. Mai 2012) - „Die Versorgung von Demenzpatienten wird viel zu oft als rein pflegerisches Problem betrachtet. Dabei wird übersehen, dass ein sehr großer Anteil von demenziell erkrankten Menschen unzulänglich medizinisch behandelt wird. Unmittelbare Folgen sind zusätzliche Probleme in der Pflege“, so der designierte DGPPN-Präsident und Sprecher des Kompetenznetz Degenerative Demenzen (KNDD) Professor Wolfgang Maier vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Pflegeversicherung und der Situation in den Pflegeheimen.

 

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Memantin bei Alzheimer-Demenz

Patienten mit Begleiterkrankungen und Mehrfachmedikation profitieren

 

Metaanalyse bestätigt die gute Verträglichkeit und Wirkung des Antidementivums

 

Wiesbaden (16. April 2012) - Das Antidementivum Memantin (Ebixa®) hat sich seit seiner Zulassung vor 10 Jahren im Versorgungsalltag bewährt: Der NMDA-Rezeptorantagonist ist die Therapieoption der Wahl bei der moderaten bis schweren Alzheimer-Demenz. Diese Patienten haben oft Begleiterkrankungen und erhalten Mehrfachmedikationen. Die medikamentöse Therapie der Alzheimer-Demenz sollte neben der Wirksamkeit auch ein günstiges Sicherheits- und Nebenwirkungsprofil aufweisen. „Auch multimorbide Patienten profitieren von Memantin. Das Antidementivum zeigt dabei wenig Wechselwirkungen und ist sehr gut verträglich“, so Professor Matthias Riepe vom Universitätsklinikum Ulm im Rahmen eines Pressegesprächs der Firma Lundbeck auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Wiesbaden. Die vielfach in klinischen Studien belegte Effektivität und Ver-träglichkeit von Memantin (Ebixa®) ist besonders für den Hausarzt von Bedeutung, da dieser immer öfter mit den genannten Problemen konfrontiert ist.

 

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Galantamin und Rivastigmin-Pflaster

Positiver Einfluss auf Kognition möglich

 

Bei beiden Arzneistoffen zur Behandlung der Alzheimer Demenz aber auch Belege für Schaden

 

Köln (2. April 2012) - Ob eine Behandlung mit Galantamin oder Rivastigmin transdermales-Pflaster Patientinnen und Patienten mit Alzheimer Demenz Vorteile bietet, hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in einem am 2. April 2012 veröffentlichten Abschlussbericht untersucht.

 

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Alzheimer - Neue Wege aus dem Vergessen?

Neue Studie untersucht Behandlungsmöglichkeit im Frühstadium

 

  • Teilnehmer gesucht!

 

Grenzach-Wyhlen (28. Februar 2012) - Viele Menschen gehen erst zum Arzt, wenn die anfänglich kleinen Gedächtnislücken zum Problem im Alltag heranwachsen und Schwierigkeiten bei der Wortfindung nicht mehr als bloße Unkonzentriertheit abgetan werden können. Auch wenn man es insgeheim befürchtete, die Diagnose Alzheimer trifft die meisten Menschen unvorbereitet. Dabei leiden nicht nur die Betroffenen selbst. Das Gefühl von Verzweiflung und Hilflosigkeit empfinden vor allem auch die Angehörigen.

 

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Alzheimer Demenz: früher erkennen, besser behandeln

 

Frankfurt am Main (8. Februar 2012) - Ein hoch sensitiver Test für die Eiweiß-Aggregate von beta-Amyloid im Nervenwasser ermöglicht eine zuverlässige und frühe Diagnose der Alzheimer Demenz und erhöht damit den Erfolg der Therapie. Der beta-Amyloid-Spiegel nimmt in dem Maße zu, wie das Gedächtnis und andere kognitive Funktionen beeinträchtigt sind.

 

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ipp_BremenAngehende Pflegefachkräfte sind in der Demenzbetreuung nicht ausreichend ausgebildet

 

Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen hat bundesweit alle Kranken- und Altenpflegeschulen sowie rund 2.500 Pflegeauszubildende befragt

 

Bremen (7. Februar 2012) - Immer mehr Patienten in deutschen Krankenhäusern weisen neben ihrer akuten Erkrankung eine Demenz auf. Dies stellt die Krankenhäuser und ihre Mitarbeiter vor eine große Herausforderung. Denn auf die pflegerische Versorgung von dementiellen Erkrankungen sind sie nicht ausreichend eingerichtet. Bislang ist wenig darüber bekannt gewesen, inwieweit demenzsensible Konzepte bereits in der Pflegeausbildung thematisiert werden. Diese Lücke hat das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen in einer Studie geschlossen. Ein zentrales Ergebnis: Der Großteil der Auszubildenden fühlt sich im Umgang mit an Demenz erkrankten Patienten überfordert.

 

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Lebensqualität trotz Alzheimer

 

"Was derzeit an Horrorszenarien über die Krankheit und die Pflegebedürftigkeit geschrieben wird, ist wenig hilfreich"

 

München (3. Februar 2012) – Die Diagnose Alzheimer ist für die Betroffenen und ihre Angehörigen ein großer Schock. Medienberichte wie aktuell im Fall Rudi Assauer skizzieren ein schreckliches Bild: Alzheimer als die Hölle vor dem Tod, drohende Pflegebedürftigkeit als Schreckgespenst. Auch der Unternehmer Gunter Sachs sah nach der Diagnose keinen Ausweg mehr und nahm sich vor einem Jahr das Leben. "Wir müssen der Krankheit ihren Schrecken nehmen", lautet dagegen das Motto von Prof. Dr. Bernd Reuschenbach, Professor mit dem Schwerpunkt Gerontologie und Pflege an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München.

 

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