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Demenz
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Mikroskopische Bilder menschlicher Neuroblastomzellen. Links: Zellkerne (blaue) und Zellmembran (rote Konturlinien). Rechts: Fluoreszenzmarkierte Aβ-Ablagerungen (gelb). Photo: Uni UlmNeuartiger Alzheimer-Therapieansatz

Mit grünem Tee und Laserlicht gegen das Vergessen

 

Ulm (11. Januar 2012) - Mit einem Extrakt aus grünem Tee (Epigallocatechingallat, EGCG) und rotem Laserlicht wollen Forscher um den Ulmer Wissenschaftler Dr. Andrei Sommer die Alzheimersche Krankheit besiegen. Dank der ungewöhnlichen Kombinationstherapie konnten sie die für Morbus Alzheimer typischen Beta-Amyloid-Plaques (Aβ) im Modell-Experiment um mehr als 60 Prozent verringern. Diese Ablagerungen stören die Signalübertragung zwischen Nervenzellen im Gehirn und verursachen so die bekannten Symptome der Krankheit. Die Erkenntnisse der Forscher sind jetzt in der Fachzeitschrift „Photomedicine and Laser Surgery“ veröffentlicht worden.

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Hilfe für Demenzkranke weiter verbessern

Gesundheitsministerium entwickelt 20 Empfehlungen für Kliniken

 

München (7. Dezember 2011) - Bayern stärkt die medizinische Versorgung von Patienten mit Demenzleiden im Krankenhaus. Das bayerische Gesundheitsministerium hat einen Maßnahmenkatalog mit 20 Empfehlungen für Allgemeinkrankenhäuser entwickelt. Das betonte Dr. Marcel Huber, Gesundheitsminister, anlässlich der 13. Sitzung des Expertenkreises Geriatrie im Bayerischen Gesundheitsministerium.

 

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Wege aus der Isolation - Teilhabe von Menschen mit Demenz

Neue transferplus-Ausgabe ab sofort kostenlos erhältlich

 

Witten/Herdecke (7. Dezember 2011) - Menschen mit Demenz sind ein Teil unserer Gesellschaft. Es ist somit die Aufgabe unserer Solidargemeinschaft, ihnen ein Leben inmitten dieser Gesellschaft zu ermöglichen. Die neue transferplus-Ausgabe „Wege aus der Isolation – Teilhabe von Menschen mit Demenz“ stellt genau diese Gruppe in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Auseinandersetzung und gibt ihnen eine Stimme.

 

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DGPPN 2011: Die optimale Therapie der Alzheimer-Demenz

Antidementiva und nicht-medikamentöse Maßnahmen kombinieren

 

Den Alzheimer-Patienten ganzheitlich betrachten

 

Berlin (25. November 2011) - Die optimale Therapie der Alzheimer-Demenz besteht aus medikamentösen und nicht-medikamentösen Maßnahmen, die individuell auf den Patienten zugeschnitten werden müssen. Das ist das Fazit eines Pressegesprächs der Firma Lundbeck auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) vom 23.-26.11.2011 in Berlin. Die medikamentöse Therapie mit dem Antidementivum Memantin (Ebixa®) ist in den moderaten bis schweren Stadien der Alzheimer-Demenz geeignet, um den Erkrankungsverlauf zu verzögern und die Selbstständigkeit der Betroffenen zu erhalten.1 „Der Alltag wird von den Patienten besser bewältigt, so kann auch die Einweisung in ein Pflegeheim hinausgezögert werden“, erläuterte Professor Rainer Hellweg von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité Berlin. „Daneben sind individuelle nicht-medikamentöse Maßnahmen als Zusatz zur Arzneimittel-Therapie ein wichtiger Baustein der Behandlung“, so Dr. Brigitte Grass-Kapanke vom Gerontopsychiatrischen Zentrum, Krankenhaus Maria-Hilf, Krefeld.

 

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Diabetes und Alzheimer-Krankheit

Demenzpatienten brauchen eine besondere Diabetestherapie

 

Berlin (8. November 2011) – In Deutschland leiden etwa sieben Millionen Menschen an Diabetes mellitus. In der Altersgruppe der über 60-Jährigen sind 18 bis 28 Prozent betroffen. Erkranken Diabetiker zusätzlich an einer Demenz mit Verhaltensauffälligkeiten, wird die Diabetestherapie oftmals zu einer besonderen Herausforderung. Denn ein Patient, der sich der Insulingabe oder der Medikamenteneinnahme verweigert, läuft Gefahr, dass sein Blutzuckerspiegel bedrohlich ins Schwanken gerät. Wie Ärzte Demenzpatienten mit Diabetes angemessen therapeutisch begleiten können, berichtet Privatdozent Dr. med. Daniel Kopf, Chefarzt der Geriatrischen Klinik am Katholischen Marienkrankenhaus in Hamburg, auf der 5. Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Die Veranstaltung findet vom 11. bis 12. November 2011 in Berlin statt.

 

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Deutsche Alzheimer Gesellschaft fordert nationalen Demenzplan

 

Berlin (1. November 2011) - Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, sich für einen Nationalen Demenzplan einzusetzen. In dem Brief vom 21. Oktober 2011 wird eine Nationale Demenzstrategie vorgeschlagen, die ein koordiniertes Vorgehen aller Akteure vorsieht, um die Situation Demenzkranker und ihrer Familien substanziell zu verbessern.

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Optimale Versorgung für mehr Wirtschaftlichkeit in der Behandlung der Alzheimer-Demenz

Leitliniengerechte Therapie kann Kosten senken

 

Wiesbaden (28. September 2011) - Eine Behandlung mit Antidementiva ist die Basis für eine erfolgreiche und wirtschaftliche Versorgung von Alzheimer-Patienten, die auch Angehörige entlasten kann. Dies war das Fazit eines Pressegespräches der Firma Lundbeck im Rahmen des 84. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) vom 28.09.-01.10.2011 in Wiesbaden. „Eine leitliniengerechte Behandlung mit Memantin kann die Nachfolgekosten einer Therapie senken“, so Professor Reinhard Rychlik, Institut für Empirische Gesundheitsökonomie, Burscheid. Im Vergleich zu nicht-medikamentös bzw. nur mit Psychopharmaka behandelten Patienten waren die Gesamtkosten unter Memantin (Ebixa®) deutlich niedriger.1 „Davon profitieren auch wir als pflegende Angehörige“, betont Ute Halman, Alzheimer Initiative Rheinland-Pfalz e.V. Patienten kommen über eine längere Zeit besser zurecht. Die Pflege wird erleichtert und finanzielle Belastungen für die Angehörigen reduziert.

 

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Pflegende Angehörige von Demenzkranken frühzeitig unterstützen

Projektabschluss: Rund 100 betroffenen Familien konnte beispielhaft geholfen werden

 

Minden (21. September 2011) - In Minden (NRW) fand jetzt die Abschlusstagung des Modellprojektes „Entlastungsprogramm bei Demenz – EDe II“ statt. Das Projekt wurde von 2009 bis 2011 vom GKV-Spitzenverband im Rahmen des Modellprogramms zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung gefördert und im Kreis Minden-Lübbecke durchgeführt. Dort nahmen rund 100 Familien, in denen ein an Demenz erkrankter Mensch der so genannten Pflegestufe 0 lebt, an dem Projekt teil.

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Aktuell zum Welt-Alzheimertag

Neue Website zur Alzheimer-Krankheit im Frühstadium gestartet

Grenzach (21. September 2011) - Roche gab heute den Start der neuen Website www.earlysymptomsalzheimers.com bekannt. Dort erhalten medizinische Fachkräfte, Patienten und Betreuungspersonen umfassende Informationen über die Alzheimer-Krankheit im Frühstadium (prodromale Phase). Der Start der Website erfolgt aus Anlass des Welt-Alzheimertages.
 

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Versorgungskosten von Demenzpatienten verdoppeln sich im Krankheitsverlauf

Demenz kann jährliche Kosten von über 40.000 Euro pro Patient verursachen – Pflege durch Angehörige macht einen Großteil der Versorgung aus

 

Hamburg (31. August 2011) - Bedingt durch den demografischen Wandel müssen wir in Deutschland in den nächsten Jahrzehnten mit einer stark wachsenden Zahl an Demenzpatienten rechnen. Derzeit leben bereits 1,1 Millionen Menschen mit Demenzen in Deutschland. Bei gleichbleibenden Vorbeugemöglichkeiten und Behandlungsbedingungen wird sich diese Zahl innerhalb der kommenden 30 Jahre verdoppeln.

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Versorgungsstrukturen im Krankenhaus auf Menschen mit Demenz ausrichten

Am DZNE-Standort Witten startet eine deutschlandweite Studie zu Versorgungskonzepten von Menschen mit Demenz, die stationär im Krankenhaus behandelt werden

 

Witten (23. August 2011) - Häufig müssen Patienten mit Demenz wegen anderer Erkrankungen oder nach einem Unfall im Krankenhaus behandelt werden – schon heute wird der Anteil Demenzkranker an älteren Krankenhauspatienten auf ca. 10-15 % geschätzt und wird sich auf jeden Fall in den nächsten Jahren noch erhöhen. Mit den straff organisierten Versorgungsabläufen in Krankenhäusern kommen diese Menschen oft nur schwer zurecht. Wie die Situation von Demenzkranken im Krankenhaus verbessert werden kann, untersucht nun

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Angehörige tragen Hauptlast der Versorgung zu Hause lebender Demenzkranker

Initiative Demenzversorgung in der Allgemeinmedizin (IDA)

 

Neuherberg (23. August 2011) - Pflege durch Angehörige deckt achtzig Prozent der gesellschaftlichen Versorgungskosten von zu Hause lebenden Demenzkranken. Das zeigt eine gemeinsame Studie des Helmholtz Zentrums München und des Universitätsklinikums Erlangen. Die ökonomische Untersuchung ist als eines der Ergebnisse des IDA-Projekts* in der Fachzeitschrift Value in Health erschienen.

 

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Memantin bei Alzheimer-Demenz auch künftig zu Lasten der GKV verordnungsfähig

 

Berlin (18. August 2011) – Das zur Behandlung der Alzheimer-Demenz zugelassene Arzneimittel Memantin kann nach den bereits bestehenden Vorgaben der Arzneimittel-Richtlinie unter bestimmten Voraussetzungen auch künftig zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnet werden. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin einen entsprechenden Beschluss gefasst und die Arzneimittel-Richtlinie nicht geändert. Die geltende Regelung der Anlage III der Arzneimittel-Richtlinie (Nummer 10/Antidementiva) sieht vor, dass ein Therapieversuch über 24 Wochen und eine Weiterverordnung von Memantin nach erfolgreichem Therapieversuch über 24 Wochen zulässig ist.

 

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Neuer Behandlungsansatz für Alzheimer

Forscher wollen spezialisierte Zellen des Immunsystems nutzen

 

Berlin (16. August 2011) - Einer Forschergruppe der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Universitätsklinik Freiburg gelang es erstmals zu dokumentieren, wie das Immunsystem selbst dem Fortschreiten der Alzheimer-Erkrankung entgegenwirken kann. Im Rahmen ihrer neurowissenschaftlichen Arbeit zeigten sie, dass bestimmten Fresszellen des Immunsystems, den sogenannten Makrophagen, dabei eine Schlüsselrolle zukommt. Darüber hinaus war es ihnen möglich zu demonstrieren, wie spezielle Signalstoffe, die sogenannten Chemokine, den Abwehrprozess vermitteln. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Journal of Neuroscience* veröffentlicht.

 

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Abb.: Ergebnisse der funktionellen MagnetresonanztomographieSubjektive Vergesslichkeit als Anzeichen für Alzheimer

Typische Hirnveränderungen bieten Ansatz zur Früherkennung

 

Berlin (3. August 2011) - Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin, des Universitätsklinikums Bonn und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen in Bonn konnten erstmals nachweisen, dass schon bei nur subjektiv empfundenen Gedächtnisverschlechterungen Veränderungen in einer bestimmten Gehirnstruktur sichtbar sein können. Die Studie, publiziert in der aktuellen Ausgabe der Archives of General Psychiatry vom 1. August, stützt das Modell, dass die subjektive Gedächtnisstörung die erste Manifestation einer Alzheimer-Erkrankung sein kann. Zwar entwickelt nicht jede Person mit subjektiven Gedächtnisstörungen eine Alzheimer-Erkrankung, aber fast jeder Patient mit Alzheimer entwickelt zunächst subjektive Gedächtnisstörungen, die sich bis jetzt nicht objektivieren ließen.

 

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Wissenstransfer für Praktiker und Interessierte

Forschungsnewsletter des Dialogzentrums Demenz

 

Witten/Herdecke (3. August 2011) - Zum zweiten Mal in diesem Jahr erscheint der Forschungsnewsletter des Dialog- und Transferzentrums Demenz (DZD) an der Universität Witten/Herdecke. Vier Mal im Jahr bereiten die Mitarbeiterinnen des Instituts zwischen 20 und 30 internationale Forschungsarbeiten aus dem Feld der Versorgungsforschung bei Demenz auf und stellen diesen Dienst kostenfrei für Interessierte zur Verfügung. Das DZD – finanziert vom Sozialministerium NRW und den Landesverbänden der Pflegekassen NRW – ist eine Säule der 2004 gegründeten Landesinitiative Demenzservice NRW und arbeitet an der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis. Der erscheinende Newsletter gehört zur Arbeit des Instituts im Bereich der Wissensvermittlung an Praktiker.

 

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