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26 | 06 | 2017
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Dialog- und Transferzentrum Demenz (DZD)

An Demenz kann man auch persönlich wachsen

Witten (23. Februar 2017) - Kann Demenz im Alter auch persönliches Wachstum befördern? Diese und andere Fragen sind Schwerpunkte in dem aktuellen Forschungsnewsletter des DZD. In einer umfangreicheren Literaturstudie geht es um die Frage, welche positive Erfahrungen im Zusammenhang mit Demenz identifiziert werden können, also zum Beispiel das Streben nach Freude und Vergnügen bei gemeinsamem Kochen, Spazierengehen, Musik hören, Lesen, Spielen und auch durch Kunst. Im Wesentlichen bilden also das soziale Umfeld und die Aktivitäten, die in diesem Umfeld stattfinden, wichtige stabilisierende Faktoren bei einer Demenz.


Ein anderer Schwerpunkt fragt, unter welchen Bedingungen personenzentrierte Pflege von Menschen mit Demenz besser gelingt. Die Umsetzung personenzentrierter Pflege und Betreuung gelingt nämlich nur dann, wenn Mitarbeiter sie umsetzen können und wollen. Wenn dies gelingt – so zeigen die Studien –ist es das Ergebnis eines komplexen, aufwendigen, zeit- und wohl auch kostenintensiven Prozesses.

Andere Forschungen beziehen sich auf Themen wie unter anderem „Veränderung der Lebensweise ist wichtiger als gezielte Trainings”, „Trotz mangelnder Aufklärung bleibt das Vertrauen in den Hausarzt ungebrochen” oder auch “Die Lebensqualität in der eigenen Häuslichkeit ist deutlich höher als im Heim”.

 



Über DZD


Zu den Schwerpunkten des Dialog- und Transferzentrum Demenz (DZD) gehört es, den Dialog zwischen Forschung und Praxis in der Versorgung Demenzerkrankter zu fördern. Das DZD wird seit 2005 vom Pflegeministerium NRW (MGEPA) und den Pflegekassen NRW gefördert und ist Teil der Landesinitiative Demenz-Service NRW. Es ist am Department Pflegewissenschaft (Fakultät für Gesundheit) der Universität Witten/Herdecke angesiedelt. http://dzd.blog.uni-wh.de/


Über uns

Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.400 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.
Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.
 


Quelle: Universität Witten/Herdecke , 23.02.2017 (tB).

 
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