Dermatologie

BRAFV600-Mutation-positives fortgeschrittenes Melanom

Aktuelle Daten bestätigen Langzeitwirkung von Cotellic plus Zelboraf

Berlin (28. April 2017) - Rund anderthalb Jahre nach der Zulassung der Kombinationstherapie Cotellic®▼ (Cobimetinib) plus Zelboraf® (Vemurafenib) ist die Therapie aus dem klinischen Alltag nicht mehr wegzudenken. Ein Grund dafür ist, dass der duale Therapieansatz des MEK-Inhibitors Cotellic mit dem BRAF-Inhibitor Zelboraf eine hohe Wirksamkeit aufweist, welche durch neue Langzeitdaten belegt ist. Die im Rahmen der 49. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Dermatologie (DDG) vorgestellten Studienupdates zeigen zudem, dass mit der hohen Wirksamkeit eine gute Verträglichkeit einhergeht.

Hexal

Innovative EGALITY-Studie mit 3-fachem Crossover-Design bestätigt klinische Äquivalenz des neuen Etanercept-Biosimilar GP2015 zu Enbrel®

Berlin (27. April 2017) – Heute wurden im Rahmen der 49. Haupttagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) auf einem von Hexal unterstützten Mittagssymposium die Daten der Multi-Crossover-Studie „EGALITY“ präsentiert. Die Ergebnisse der Studie konnten belegen, dass das Etanercept-Biosimilar GP2015 in Bezug auf Wirksamkeit, Sicherheit und Immunogenität mit dem Referenzprodukt Enbrel® bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer chronischer Plaque-Psoriasis vergleichbar ist.1 Bereits im August 2016 hat die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA daher die Zulassung für GP2015 erteilt. Ganz aktuell hat Sandoz am 21.04.2017 ein positives Votum vom Ausschuss für Humanarzneimittel (Committee for Medicinial Products for Human Use, CHMP) für die europäische Zulassung des Etanercept-Biosimilar GP2015 erhalten. Biosimilars leisten als qualitativ und klinisch zum jeweiligen Referenzprodukt äquivalente Alternative einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen und wirtschaftlichen Versorgung chronisch kranker Patienten. Mit über zehnjähriger Erfahrung ist Hexal im Bereich der Biosimilars (u.a. Epoetin alfa Hexal® und Filgrastim Hexal®) Vorreiter und inzwischen einer der führenden pharmazeutischen Hersteller.

Ästhetische Dermatologie

Vielseitige Anwendungsmöglichkeiten für Hyaluronidase

Berlin (27. April 2017) – Seit über 50 Jahren wird Hyaluronidase (Hylase® „Dessau“) als Adjuvans erfolgreich in der Ophthalmo-Chirurgie angewendet.1,2 Zunehmend etabliert sich das Enzym auch zur Unterstützung der Lokalanästhesie bei kleineren chirurgischen Eingriffen in der operativen Dermatologie – vor allem im Bereich der ästhetischen Dermatologie. Der Zusatz von Hyaluronidase sorgt durch eine verbesserte Diffusion des Lokalanästhetikums für eine Vergrößerung des schmerzunempfindlichen Areals, weniger intra- und postoperative Schmerzen sowie eine höhere Patientenzufriedenheit.3-7 Anlässlich der 49. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) in Berlin* stellen PD Dr. med. Peter Arne Gerber, Düsseldorf, und Prof. Dr.-medic (RO) Alina Fratila, Bonn, das breite Indikationsspektrum der Hyaluronidase vor und erörtern den aktuellen Kenntnisstand über die zugrunde liegenden Mechanismen der Hyaluronidase- Wirkung im Bereich der ästhetischen Dermatologie. Fazit: Auch nach langjähriger Erfahrung steckt hinter dem Enzym dank neuer Forschungsansätze und Praxiserfahrungen noch immer Potenzial für eine Vielzahl an neuen Anwendungsgebieten im Bereich der kleinen chirurgischen Eingriffe.

Innovationspreis Dermatologie

Zytologie in der dermatologischen Praxis – zukunftsweisendes Projekt ausgezeichnet

Hamburg (20. März 2017) – Dermatologe Dr. Pierre Foss wurde im Rahmen der Fachtagung „Dermatologische Praxis“ in Frankenthal mit dem Innovationspreis Dermatologie ausgezeichnet. Sein Ziel: Die Wundbehandlung mithilfe zytologischer Methoden zu verbessern. Mit der Auszeichnung fördert der Bundesverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) gemeinsam mit der Professor Paul Gerson Unna Akademie Projekte, die den Behandlungserfolg von Patienten in der dermatologischen Praxis verbessern können.

Ivermectin gegen Papeln und Pusteln als First-Line-Therapie einsetzen: Effektive und umfassende Therapieoptionen von Galderma für Rosacea-Patienten. Patienten mit Rosacea papulopustulosa profitieren aufgrund der starken Wirksamkeit und guten Verträglichkeit von der topischen Therapie mit Ivermectin 10 mg/g Creme (Soolantra®). Dies wurde im Rahmen der „Fachtagung Dermatologische Praxis” in Frankenthal erneut bestätigt. Ein signifikanter und anhaltender Vorteil unter einmal täglich Ivermectin 10 mg/g Creme vs. zweimal täglich 0,75%ige Metronidazol-Creme zeigte sich in der ATTRACT-Studie, laut Prof. Martin Schaller, Universitäts-Hautklinik Tübingen, bereits ab der dritten Behandlungswoche.1 Zudem blieben Patienten, die ihre Therapie unter Ivermectin beendet hatten, wesentlich länger in Remission als Metronidazol-Patienten.2 „Ein besonderer Aspekt der ATTRACT-Studie war jedoch, dass unter Ivermectin insgesamt deutlich mehr Patienten komplett erscheinungsfrei wurden“, so der Experte.1 Bedingt durch den starken Behandlungseffekt, der mit Ivermectin erzielt werden kann, empfiehlt Schaller daher die Anwendung direkt als Erstlinientherapie.Ivermectin gegen Papeln und Pusteln als First-Line-Therapie einsetzen

Effektive und umfassende Therapieoptionen von Galderma für Rosacea-Patienten

Frankenthal (18. März 2017) – Patienten mit Rosacea papulopustulosa profitieren aufgrund der starken Wirksamkeit und guten Verträglichkeit von der topischen Therapie mit Ivermectin 10 mg/g Creme (Soolantra®). Dies wurde im Rahmen der „Fachtagung Dermatologische Praxis” in Frankenthal erneut bestätigt. Ein signifikanter und anhaltender Vorteil unter einmal täglich Ivermectin 10 mg/g Creme vs. zweimal täglich 0,75%ige Metronidazol-Creme zeigte sich in der ATTRACT-Studie, laut Prof. Martin Schaller, Universitäts-Hautklinik Tübingen, bereits ab der dritten Behandlungswoche.1 Zudem blieben Patienten, die ihre Therapie unter Ivermectin beendet hatten, wesentlich länger in Remission als Metronidazol-Patienten.2 „Ein besonderer Aspekt der ATTRACT-Studie war jedoch, dass unter Ivermectin insgesamt deutlich mehr Patienten komplett erscheinungsfrei wurden“, so der Experte.1 Bedingt durch den starken Behandlungseffekt, der mit Ivermectin erzielt werden kann, empfiehlt Schaller daher die Anwendung direkt als Erstlinientherapie.

Eucerin® AtopiControl Akutpflege Creme

Atopische Dermatitis: Kältemediator Menthoxy-propandiol in 3D-Hautmodell untersucht

 

Hamburg (1. März 2017) – Der Beiersdorf Hautforschung ist es gelungen, ein dreidimensionales Hautmodell zu entwickeln, das die Charakteristika atopischer Haut abbildet.1 Durch Screening potentieller Kältemodulatoren mithilfe dieses Modellsystems wurde dabei der aktive Inhaltsstoff Menthoxypropandiol (MPD) charakterisiert. In vitro-Versuche zeigten eine MPD-vermittelte Aktivierung des Kälte-rezeptors TRPM8, der auf den Nervenendigungen der Haut lokalisiert ist. Dies legt nahe, dass MPD ein Kälteempfinden auslöst, das den durch atopische Dermatitis hervorgerufenen Juckreiz überlagert.2,3 Als Bestandteil der Eucerin® AtopiControl Akutpflege Creme verschafft MPD Betroffenen damit Linderung.
 

Internationale Experten stützen Warnung des BfS vor Solariennutzung

Solarien bergen Gesundheitsgefahren

 

Salzgitter (12. Januar 2017) - Wer Solarien nutzt, geht Gesundheitsrisiken ein. Diese Warnung, die das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bereits in der Vergangenheit ausgesprochen hat, bestätigen internationale Experten. Die Europäische Kommission und ihr Wissenschaftlicher Ausschuss für Gesundheits-, Umwelt- und Schwellenrisiken (SCHEER) haben jüngst eine Stellungnahme zu den gesundheitlichen Folgen von UV-Strahlung veröffentlicht. Dabei bewertete das Gremium insbesondere auch die Nutzung künstlicher UV-Strahlung in Solarien.
 

Kongress-Update: FOBI 2016

Mehr Lebensqualität bei papulopustulöser Rosacea unter Ivermectin 10 mg/g Creme (Soolantra® von Galderma)

München/Düsseldorf (1. September 2016) – Bei papulopustulöser Rosacea profitieren die Patienten durch einmal täglich Ivermectin 10 mg/g Creme (Soolantra®) nicht nur von der besseren Wirksamkeit im Vergleich zu zweimal täglich Metronidazol 0,75%, sondern auch von einem signifikanten Zugewinn an Lebensqualität, der mit der besseren Wirksamkeit korreliert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Subanalyse der ATTRACT-Studie1 bei Patienten mit schwerer Rosacea, die anlässlich der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München vorgestellt wurde. Aufgrund der überlegenen Wirksamkeit kann Ivermectin bereits als First-Line-Therapie eingesetzt werden. Zudem waren sich die Experten vor Ort einig: Mit Brimonidin 3 mg/g Gel (Mirvaso®) lässt sich in der Erythem-Therapie ein rasches Abblassen der Haut über zwölf Stunden erreichen – auch in der Langzeittherapie.

Hyaluronidase: Von der Blepharoplastik über Narbenkorrekturen bis zur Liposuktion – das Anwendungsspektrum vergrößert sich weiter. Was haben Blepharoplastiken, Narbenkorrekturen und kleinere chirurgische Eingriffe wie Liposuktionen gemeinsam? Die Praxis zeigt, dass bei all diesen kleinen chirurgischen Eingriffen im Bereich der ästhetischen Dermatologie das Enzym Hyaluronidase (Hylase® „Dessau“) zunehmend an Bedeutung gewinnt. Anlässlich der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie sprechen Experten unter dem Vorsitz von Prof. Dr.-medic (RO) Alina Fratila, Bonn, im Rahmen einer Presseveranstaltung über das Anwendungsspektrum von Hyaluronidase und leiten gemeinsam Empfehlungen für die dermatologische Praxis ab. Photo und Copyright: Riemser PharmaHyaluronidase

Von der Blepharoplastik über Narbenkorrekturen bis zur Liposuktion – das Anwendungsspektrum vergrößert sich weiter

München/Aschheim (27. Juli 2016) – Was haben Blepharoplastiken, Narbenkorrekturen und kleinere chirurgische Eingriffe wie Liposuktionen gemeinsam? Die Praxis zeigt, dass bei all diesen kleinen chirurgischen Eingriffen im Bereich der ästhetischen Dermatologie das Enzym Hyaluronidase (Hylase® „Dessau“) zunehmend an Bedeutung gewinnt. Anlässlich der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie sprechen Experten unter dem Vorsitz von Prof. Dr.-medic (RO) Alina Fratila, Bonn, im Rahmen einer Presseveranstaltung über das Anwendungsspektrum von Hyaluronidase und leiten gemeinsam Empfehlungen für die dermatologische Praxis ab.*

Merz Pharmaceuticals_Logo25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München 2016

Die Haarsprechstunde als sinnvolle Ergänzung für jede dermatologische Praxis

München (27. Juli 2016) - Die evidenzbasierte Medizin – gepaart mit umfassenden klinischen Erfahrungen des behandelnden Arztes – bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung des Haarausfalls. Die Compliance des Patienten ist eine wichtige Voraussetzung für den Therapieerfolg. Im Rahmen der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München* sprachen Experten über ihre Erfahrungen mit der Einrichtung einer Haarsprechstunde für Patienten, den Therapiemöglichkeiten bei androgenetischem und diffusem Haarausfall und der Förderung der Patientencompliance.

Fortgeschrittenes Basalzellkarzinom

Vismodegib-Therapie: Patienten im Hauttumorzentrum behandeln

München (26. Juli 2016) - Erivedge®▼ (Vismodegib) hat sich im klinischen Alltag zur Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Basalzellkarzinom (BCC) etabliert. Seit der Zulassung im Jahr 2013 wurden weltweit mehr als 13.000 Patienten mit dem ersten und bis heute in Deutschland einzig verfügbaren Hedgehog-Signalweg-Inhibitor therapiert. Die Behandlung sollte idealerweise in Kooperation mit einem Hauttumorzentrum erfolgen, wie Professor Dr. Dagmar von Bubnoff, Freiburg, bei einem wissenschaftlichen Symposium der Roche Pharma AG im Rahmen der 25. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München hervorhob.