Home Dermatologie
19 | 09 | 2018
Medizin
- Anzeigen -

Awards
Veranstaltungen
Login
DocCheck





DocCheck Account beantragen »
Dermatologie
PDF Drucken

Einweghandschuhe

Beim Putzen eher Gefahr als Schutz

 

Dresden (18. August 2011) - Eine wissenschaftliche Auswertung der Behandlungsdaten von mehr als 800 Reinigungskräften mit Hauterkrankungen belegt, dass sich die Mitarbeiter dieser Branche nicht effektiv vor den Gefahren des Berufs schützen. In einer aktuellen Studie stellten die Wissenschaftler der Klinik für Dermatologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden fest, dass besonders der Gummi-Zusatz Thiuram und die in vielen Desinfektionsmitteln enthaltenen Chemikalien wie Formaldehyd, Glyoxal, Glutaraldehyd und Benzalkoniumchlorid Ursache für schwere Hautreizungen und -allergien der Reinigungskräfte sind.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Photo:wikipediaRisiken, die unter die Haut gehen

BfR weist auf gesundheitliche Risiken von Tätowierungen und deren Entfernung hin

 

Berlin (1. August 2011) - Tätowierungen können mit unerwünschten Wirkungen wie Infektionen, Narbenbildung oder allergischen Reaktionen verbunden sein. Zudem sind gesundheitliche Langzeitwirkungen der Tätowiermittel, die unter die Haut eingebracht werden, möglich. Aber auch die Entfernung von Tattoos ist nicht ohne Risiko: Seit einiger Zeit werben Anbieter verstärkt mit Verfahren, in denen flüssige Tattoo-Entferner verwendet werden. Dabei handelt es sich um Lösungen, die in der Regel 40-prozentige L(+)-Milchsäure enthalten, und ebenso wie die Tätowiermittel unter die Haut gespritzt werden. Dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sind Fälle gemeldet worden, in denen nach der Anwendung flüssiger Tattoo-Entferner unerwünschte Wirkungen aufgetreten sind. In einigen Fällen kam es zu schweren Entzündungsreaktionen der Haut mit Narbenbildung.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Fehler im Immun-Gedächtnis verursacht Schuppenflechte und Neurodermitis

 

München (22. Juli 2011) - Den Münchner Wissenschaftlern vom Zentrum Allergie und Umwelt München (ZAUM) des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München ist mit der Aufklärung der Ursache von Schuppenflechte und Neurodermitis ein Meilenstein in Ihrem Fachgebiet gelungen. Die Ergebnisse der Untersuchungen sind im New England Journal of Medicine veröffentlicht.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Enthaarungscreme nicht großflächig auftragen

BfR empfiehlt, unbedingt auf Anwendungshinweise zu achten

 

Berlin (18. Juli 2011) - Die in Enthaarungscreme enthaltene Thioglykolsäure kann bei nicht sachgemäßer Anwendung leichte bis mittelschwere Hautreizungen hervorrufen. Wiederholte nicht sachgemäße Anwendung kann auch zu allergischen Reaktionen führen. „Deshalb sollten Beipackzettel von Enthaarungscremes entsprechende Hinweise enthalten und die Produkte nur nach diesen Hinweisen angewendet werden“, sagt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Insbesondere sollten sie nicht großflächig aufgetragen werden, und Schleimhautkontakt sollte vermieden werden.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Legende: Elektronenmikroskopische Aufnahme von humanen Papillomviren. Quelle: Prof. Hanswalter Zentgraf, Deutsches KrebsforschungszentrumViren fördern UV-bedingten Hautkrebs

 

Heidelberg (18. Juli 2011) - Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der International Agency for Research on Cancer in Lyon entdeckten, dass bestimmte humane Papillomviren die Haut von Mäusen lichtempfindlich machen. Damit tragen die Erreger ursächlich zur Entstehung von weißem Hautkrebs bei.

Unser sonnenhungriges Freizeitverhalten wie Reisen in südliche Länder, Sonnenbaden oder ausgedehnte Outdoor-Aktivitäten fördert die Entstehung von weißem Hautkrebs (Spinaliome und Basaliome). Doch Experten bezweifeln, dass UV-Licht allein für die Krebsentstehung verantwortlich ist: In den letzten Jahren hatten Ärzte beobachtet, dass Empfänger von Organtransplantaten, deren Immunsystem dauerhaft durch Medikamente gedämpft wird, bis zu hundertmal häufiger an weißem Hautkrebs erkranken als die Normalbevölkerung. „Das legt nahe, dass auch ein infektiöser Erreger an der Krebsentstehung beteiligt ist“, sagt der Virologe Lutz Gissmann aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Warum Patienten mit "Schmetterlingskrankheit" extreme Schmerzen haben

 

Berlin (4. Juli 2011)- Selbst sanfte Berührungen sind für Patienten, die an der „Schmetterlingskrankheit“ leiden, der genetisch bedingten Hautkrankheit Epidermolysis Bullosa, äußerst schmerzhaft. Jetzt haben Dr. Li-Yang Chiang, Dr. Kate Poole und Prof. Gary R. Lewin vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin-Buch die Ursachen dafür entdeckt. Aufgrund eines genetischen Defekts können die Betroffenen das Strukturmolekül der Haut Laminin-332 nicht bilden, das bei Gesunden die Weiterleitung von Berührungsreizen und die Verzweigung von Nervenzellen hemmt (Nature Neuroscience, doi: 10.1038/nn.2873)*. Dadurch nehmen die Patienten offenbar Berührungen stärker wahr und empfinden sie als schmerzhaft, folgern die MDC-Forscher.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Gesundes Haar mit Pantovigar. Symposium der Firma Merz Pharmaceuticals zum Thema „Die Patientin mit Haarausfall erfolgreich behandeln – eine Chance für Ihre Praxis!“ am 01.04.2011 in Dresden, anlässlich der 46. Tagung der DDG (MW Office). Photo: Merz PharmaceuticalsHaarsprechstunde: Die Patientin in der Praxis erfolgreich behandeln

 

Dresden (1. April 2011) – Erfolgsfaktoren für zufriedene Haarpatientinnen sind eine strukturierte Vorgehensweise, Kenntnisse über Ursachen und Verläufe von Haarausfall sowie über effiziente Therapiemöglichkeiten – und natürlich die einfühlsame Führung der Betroffenen. Dafür bietet eine eigene Haarsprechstunde den optimalen Rahmen. Neue Erkenntnisse in der Haarforschung und Details zu diesem Zusatzangebot erläuterten Prof. Dr. med. Ralph M. Trüeb, Zürich und Dr. Andreas M. Finner, Berlin in ihren Vorträgen bei einem Mittagsseminar im Rahmen der 46. DDG-Tagung in Dresden.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Catechine: Inhibitoren der überschießenden Proliferation HPV-infizierter Keratinozyten

Catechine im Extrakt aus grünem Tee heilen Genitalwarzen ab

 

Dresden/Berlin, 15. Juni 2011 – Genitalwarzen sind häufig, vor allem bei jüngeren Männern und Frauen. Und sie beeinträchtigen die Lebensqualität ganz erheblich, wie eine aktuelle kanadische Studie nun zeigen konnte. Mit Veregen® 10% Salbe, einem definierten Trockenextrakt aus Blättern des grünen Tees, steht seit etwa einem Jahr eine zusätzliche Option für die lokale Therapie von Genitalwarzen zur Verfügung. Die darin enthaltenen Catechine (Hauptbestandteil: Epigallocatechingallat) hemmen die Keratinozytenproliferation, wirken antioxidativ und besitzen immunmodulatorische Eigenschaften. Die Abheilungsraten liegen bei 60 Prozent, die Rezidivraten bei 4,1 bzw. 6,5 Prozent, wie die Daten aus den klinischen Phase-III-Studien belegen. Diese Daten sorgten für Gesprächsstoff auf einem Mittagssymposium von Abbott Arzneimittel bei der diesjährigen Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft in Dresden.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Dermatologenkongress 2011

Frühe Diagnostik nimmt Hautkrebs den Schrecken

 

Dresden (30. März 2011) – Hautkrebs nimmt in Deutschland dramatisch zu. Allein seit 1970 hat sich die Zahl der Fälle verfünffacht. Doch die Diagnose Hautkrebs muss kein Todesurteil sein. „Früh erkannt ist Hautkrebs heilbar“, erklärte Prof. Dr. Dirk Schadendorf, Direktor der Klinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Essen, zu Beginn der 46. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft in Dresden. Den Aufbau von mittlerweile 31 Hautkrebszentren begrüßt er als wichtigen Markstein bei der Eindämmung dieser Krankheiten.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Neue Ergebnisse zu Lebensqualität, Compliance und Folgen der Psoriasis

Fumarsäureester für frühzeitige systemische Behandlung optimal geeignet

 

Dresden (30. März 2011) - Das postulierte Ziel, eine individuelle und leitliniengerechte Behandlung der Psoriasis vulgaris zu gewährleisten, erfordert heute ein Umdenken in der Therapie. Denn insbesondere bei der mittelschweren und schweren Psoriasis, unter welcher etwa 40 Prozent aller Betroffenen leiden, wird die Forderung nach einer frühzeitigen systemischen Therapie von zeitlichen Faktoren, Lebensqualität und sich entwickelnden Komorbiditäten der Patienten bestimmt. „Besonders bei diesen mittelschwer bis schwer betroffenen Patienten gibt es gute Gründe für eine rechtzeitige systemische Behandlung. Dazu kann auch eine Verbesserung der Lebensqualität im Vergleich zu einer Behandlung mit topischen Präpara­ten zählen“, unterstreicht Professor Kristian Reich, Hamburg, im Rahmen der 46. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft bei der Vorstellung von Ergebnissen aus seiner aktuellen Studie ‚Nutzen einer Fumaderm®-Therapie im Vergleich zur topischen und/oder Licht-Therapie‘. „Für uns Dermatologen sollte bei der Therapiewahl die Unterdrückung des angenommenen systemisch-entzündlichen Grund­rauschens zum Schutz vor Folgeerkrankungen zudem im Fokus stehen“, ergänzt Reich. Die erklärte Notwendigkeit einer frühzeitigen systemische Therapie mache die Bedeutung eines effizienten, gut ver­träglichen Langzeit-Therapeutikums wie des Fumarsäureesters Fumaderm® deutlich, der für Arzt und Patienten praktikabel einsetzbar ist und möglicherweise das Risiko für Folgeerkrankungen senkt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Dermatologenkongress 2011

Dermatologen fordern von Politik und Kassen mehr Hilfe für Psoriasis-Kranke

 

Berlin (29. März 2011) – Wer an Schuppenflechte erkrankt ist, der stirbt früher. Mit diesem Hinweis auf aktuelle Studien hat der Präsident der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG), Professor Dr. Thomas Luger, vor einer Verharmlosung der Psoriasis gewarnt. In Berlin beklagte er heute (29.3.) die zögerliche Haltung von Gesundheitspolitik und Krankenkassen, diesen Patienten eine adäquate, lebensrettende Therapie zukommen zu lassen.

 

Weiterlesen...
 
« StartZurück12345678910WeiterEnde »

Seite 7 von 11
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson