Home Dermatologie
19 | 11 | 2017
Dermatologie
PDF Drucken

Warum Patienten mit "Schmetterlingskrankheit" extreme Schmerzen haben

 

Berlin (4. Juli 2011)- Selbst sanfte Berührungen sind für Patienten, die an der „Schmetterlingskrankheit“ leiden, der genetisch bedingten Hautkrankheit Epidermolysis Bullosa, äußerst schmerzhaft. Jetzt haben Dr. Li-Yang Chiang, Dr. Kate Poole und Prof. Gary R. Lewin vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin-Buch die Ursachen dafür entdeckt. Aufgrund eines genetischen Defekts können die Betroffenen das Strukturmolekül der Haut Laminin-332 nicht bilden, das bei Gesunden die Weiterleitung von Berührungsreizen und die Verzweigung von Nervenzellen hemmt (Nature Neuroscience, doi: 10.1038/nn.2873)*. Dadurch nehmen die Patienten offenbar Berührungen stärker wahr und empfinden sie als schmerzhaft, folgern die MDC-Forscher.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Gesundes Haar mit Pantovigar. Symposium der Firma Merz Pharmaceuticals zum Thema „Die Patientin mit Haarausfall erfolgreich behandeln – eine Chance für Ihre Praxis!“ am 01.04.2011 in Dresden, anlässlich der 46. Tagung der DDG (MW Office). Photo: Merz PharmaceuticalsHaarsprechstunde: Die Patientin in der Praxis erfolgreich behandeln

 

Dresden (1. April 2011) – Erfolgsfaktoren für zufriedene Haarpatientinnen sind eine strukturierte Vorgehensweise, Kenntnisse über Ursachen und Verläufe von Haarausfall sowie über effiziente Therapiemöglichkeiten – und natürlich die einfühlsame Führung der Betroffenen. Dafür bietet eine eigene Haarsprechstunde den optimalen Rahmen. Neue Erkenntnisse in der Haarforschung und Details zu diesem Zusatzangebot erläuterten Prof. Dr. med. Ralph M. Trüeb, Zürich und Dr. Andreas M. Finner, Berlin in ihren Vorträgen bei einem Mittagsseminar im Rahmen der 46. DDG-Tagung in Dresden.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Catechine: Inhibitoren der überschießenden Proliferation HPV-infizierter Keratinozyten

Catechine im Extrakt aus grünem Tee heilen Genitalwarzen ab

 

Dresden/Berlin, 15. Juni 2011 – Genitalwarzen sind häufig, vor allem bei jüngeren Männern und Frauen. Und sie beeinträchtigen die Lebensqualität ganz erheblich, wie eine aktuelle kanadische Studie nun zeigen konnte. Mit Veregen® 10% Salbe, einem definierten Trockenextrakt aus Blättern des grünen Tees, steht seit etwa einem Jahr eine zusätzliche Option für die lokale Therapie von Genitalwarzen zur Verfügung. Die darin enthaltenen Catechine (Hauptbestandteil: Epigallocatechingallat) hemmen die Keratinozytenproliferation, wirken antioxidativ und besitzen immunmodulatorische Eigenschaften. Die Abheilungsraten liegen bei 60 Prozent, die Rezidivraten bei 4,1 bzw. 6,5 Prozent, wie die Daten aus den klinischen Phase-III-Studien belegen. Diese Daten sorgten für Gesprächsstoff auf einem Mittagssymposium von Abbott Arzneimittel bei der diesjährigen Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft in Dresden.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Dermatologenkongress 2011

Frühe Diagnostik nimmt Hautkrebs den Schrecken

 

Dresden (30. März 2011) – Hautkrebs nimmt in Deutschland dramatisch zu. Allein seit 1970 hat sich die Zahl der Fälle verfünffacht. Doch die Diagnose Hautkrebs muss kein Todesurteil sein. „Früh erkannt ist Hautkrebs heilbar“, erklärte Prof. Dr. Dirk Schadendorf, Direktor der Klinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Essen, zu Beginn der 46. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft in Dresden. Den Aufbau von mittlerweile 31 Hautkrebszentren begrüßt er als wichtigen Markstein bei der Eindämmung dieser Krankheiten.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Neue Ergebnisse zu Lebensqualität, Compliance und Folgen der Psoriasis

Fumarsäureester für frühzeitige systemische Behandlung optimal geeignet

 

Dresden (30. März 2011) - Das postulierte Ziel, eine individuelle und leitliniengerechte Behandlung der Psoriasis vulgaris zu gewährleisten, erfordert heute ein Umdenken in der Therapie. Denn insbesondere bei der mittelschweren und schweren Psoriasis, unter welcher etwa 40 Prozent aller Betroffenen leiden, wird die Forderung nach einer frühzeitigen systemischen Therapie von zeitlichen Faktoren, Lebensqualität und sich entwickelnden Komorbiditäten der Patienten bestimmt. „Besonders bei diesen mittelschwer bis schwer betroffenen Patienten gibt es gute Gründe für eine rechtzeitige systemische Behandlung. Dazu kann auch eine Verbesserung der Lebensqualität im Vergleich zu einer Behandlung mit topischen Präpara­ten zählen“, unterstreicht Professor Kristian Reich, Hamburg, im Rahmen der 46. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft bei der Vorstellung von Ergebnissen aus seiner aktuellen Studie ‚Nutzen einer Fumaderm®-Therapie im Vergleich zur topischen und/oder Licht-Therapie‘. „Für uns Dermatologen sollte bei der Therapiewahl die Unterdrückung des angenommenen systemisch-entzündlichen Grund­rauschens zum Schutz vor Folgeerkrankungen zudem im Fokus stehen“, ergänzt Reich. Die erklärte Notwendigkeit einer frühzeitigen systemische Therapie mache die Bedeutung eines effizienten, gut ver­träglichen Langzeit-Therapeutikums wie des Fumarsäureesters Fumaderm® deutlich, der für Arzt und Patienten praktikabel einsetzbar ist und möglicherweise das Risiko für Folgeerkrankungen senkt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Dermatologenkongress 2011

Dermatologen fordern von Politik und Kassen mehr Hilfe für Psoriasis-Kranke

 

Berlin (29. März 2011) – Wer an Schuppenflechte erkrankt ist, der stirbt früher. Mit diesem Hinweis auf aktuelle Studien hat der Präsident der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG), Professor Dr. Thomas Luger, vor einer Verharmlosung der Psoriasis gewarnt. In Berlin beklagte er heute (29.3.) die zögerliche Haltung von Gesundheitspolitik und Krankenkassen, diesen Patienten eine adäquate, lebensrettende Therapie zukommen zu lassen.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Behandlungsziele und -Konzepte zur besseren Versorgung von Patienten mit Psoriasis vom Plaque-Typ

 

Dresden (29. März 2011) – Neben der Psoriasis vom Plaque-Typ sind in den letzten Jahren auch andere Manifestationen dieser häufigen Hauterkrankung zunehmend in den Blickpunkt des Interesses gerückt, darunter Plaque-Psoriasis mit Nagelbeteiligung und Psoriasis-Arthritis (PsA) sowie eine Viel­zahl weiterer bedeutsamer Komorbiditäten. Dies hat unter anderem zur Implemen­tierung von Therapie- und Versorgungszielen geführt, die dazu beitragen sollen, die Behandlung von Psoriasis-Patienten in Deutschland künftig weiter zu opti­mieren. Eine bedeutsame Option in der Therapie schwererer Formen der Psoriasis vom Plaque-Typ besteht im Einsatz von TNFa-Blockern wie unter anderem Inflixi­mab (REMICADE®), dessen gute und anhaltende Wirksamkeit sowohl bei Plaque-Psoriasis mit Haut- und Nagelver­änderungen als auch bei PsA mittlerweile langfristig belegt ist.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Hautatrophie und multiple=Multiple aktinische Keratosen (Carcinomata in situ der Haut) nach langjähriger topischer Anwendung von Tacrolimus (Protopic®)

 

Berlin (11. März 2011) - Tacrolimus ist ein Immunsuppressivum und gehört wie Ciclosporin und Pimecrolimus zur Gruppe der Calcineurin-Inhibitoren. Diese vermindern die Aktivierung von T-Zellen durch Zytokine und antigenpräsentierende Zellen sowie die Bildung von proinflammatorischen Zytokinen (u. a. Interleukin-2, Interferon gamma). Systemisch wird es zur Prophylaxe und Behandlung der Transplantatabstoßung bei Leber-, Nieren- oder Herztransplantatempfängern angewendet. Als topische Zubereitung (Protopic®) ist Tacrolimus zugelassen zur Behandlung des mittelschweren bis schweren atopischen Ekzems, wenn herkömmliche Therapien, wie z. B. topische Kortikosteroide, nicht ausreichend wirksam waren oder nicht vertragen wurden. Im Jahr 2009 waren die Verordnungen von entzündungshemmenden und juckreizstillenden Dermatika insgesamt rückläufig. Die einzige Ausnahme war Protopic®, das um 7,9 % häufiger verordnet wurde als 2008 (1).

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Daten über DermTechs nichtinvasiven Melanom-Test

 

La Jolla, Kalifornien, USA (7. Februar 2011) - DermTech International, Inc., ein Biotechnologieunternehmen, das Dermatologen die genomische Medizin näherbringt, gab heute die Veröffentlichung der Untersuchungsdaten zu seinem neuen Genomtest für Melanome im British Journal of Dermatology bekannt. Der Test basiert auf der EGIR(TM)-Technologie (Epidermal Genetic Information Retrieval), bei der mit einem spezifischen Haftmittel nichtinvasiv Zellen von der Hautoberfläche entnommen werden. Detaillierte Informationen aus der Arbeit "Non-invasive Genomic Detection of Melanoma" ("Nichtinvasive genomische Melanom-Erkennung") zeigen, dass mit dem Test Melanome mit 100 %-iger Sicherheit erkannt werden.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Allianz für Kinder und Jugendliche mit Schuppenflechte

 

  • BVDD und DDG beschliessen Versorgungsziele
  • PsoNet-Experten-Netzwerk
  • Neue Studie

 

Berlin (29. Oktober 2010) - Die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Psoriasis ist bisher unzureichend. Die notwendige Forschung auf diesem Gebiet steckt weltweit noch in den Kinderschuhen. Dermatologen aus Deutschland wissen aber schon jetzt: Schuppenflechte ist eine lebenslange Belastung und lebensverkürzende Bedrohung. Dermatologen beschließen daher erstmals in der Versorgungslandschaft Deutschland konkret messbare „Versorgungsziele 2010 – 2015“. Die Versorgung soll sich bis 2015 für Kinder und Erwachsene messbar verbessern: „Für mehr Lebensqualität – trotz Schuppenflechte“. Einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Versorgungsziele leisten regionale Dermatologen-Expertennetzwerke und Qualitätszirkel. Immer mehr schließen sich unter dem Dach „PsoNet“ zusammen, tauschen sich fachübergreifend aus und bauen die Zusammenarbeit zwischen klinischen und niedergelassenen Dermatologen aus. Ein internationales Langzeitkonzept soll darüber hinaus erstmals untersuchen, welchen Einfluss Psoriasis auf die Lebensumstände von Patienten hat, z.B. bei der Berufs- oder Partnerwahl.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Astellas Forschungspreis Dermatologie ausgeschrieben

Bewerbung bis 31. Januar 2011

 

München (28. Oktober 2010) – Die Astellas Pharma GmbH wird 2011 erneut den „Astellas Forschungspreis Dermatologie“ vergeben und damit hervorragende wissenschaftliche Arbeiten zu entzündlichen Hauterkrankungen auszeichnen. Der Hauptpreis ist mit 5.000 Euro dotiert, der Förderpreis mit 2.500 Euro. Den Vorsitz der Jury hat Professor Dr. Erwin Schöpf, Freiburg. Einreichungsschluss für die Bewerbungsunterlagen ist der 31. Januar 2011; die Verleihung des Forschungspreises wird im Rahmen der 46. Jahrestagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG), 30. März – 2. April 2011, Dresden, stattfinden.

 

Weiterlesen...
 
« StartZurück12345678910WeiterEnde »

Seite 7 von 11
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson