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20 | 11 | 2017
Dermatologie
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Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben

Simulierte Vireninfektion könnte Hautkrebs gezielt bekämpfen

 

München (21. Juli 2009) - Der schwarze Hautkrebs, das maligne Melanom, gehört zu den gefährlichsten Tumorarten. Er bildet rasch Metastasen aus, die sich bis in die Lunge oder Leber ausbreiten können und dann nicht mehr heilbar sind. Ein Forscherteam unter der Leitung des LMU-Pharmazeuten Privatdozent Dr. Robert Besch hat nun ein Verfahren entwickelt, das die Krebszellen in die Apoptose treibt, also in den programmierten Zelltod. Dazu wird synthetische Erbinformation von Viren in die Krebszellen eingeschleust, die sich daraufhin selbst vernichten. Gleichzeitig aktiviert diese Behandlung das Immunsystem, das dann die Krebszellen erkennt und zusätzlich bekämpft.

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Mittelschwere bis schwere Psoriasis vulgaris: Fumaderm®ist sicher und anhaltend wirksam bei Patienten mit Komorbiditäten

Retrospektive Datenerhebung zeigt: Keine klinisch relevanten Wechselwirkungen zwischen Fumaderm® und Komedikationen

 

Dresden (1. Mai 2009) ‑ Etwa 40 Prozent aller von der chronischen Entzündungskrankheit Psoriasis vulgaris Betroffenen leidet unter einer mittelschweren bis schweren Ausprägung. Bei diesen Psoriasis‑Patienten besteht zusätzlich eine erhöhte Prävalenz von Komorbiditäten. Die höchste Prävalenz aller Komorbiditäten weist das metabolische Syndrom auf. Die der Psoriasis zugrunde liegende systemisch entzündliche Aktivität begünstigt offenbar auch kardiovaskuläre Erkrankungen. Es gibt Hinweise, dass kardiovaskuläre Risiken bei Psoriasis vulgaris durch eine frühzeitige und antientzündliche Behandlung verringert werden können. Zudem ist es wichtig, die richtige Therapie für einen komorbiden Patienten, der gegebenenfalls bereits eine Vielzahl von Medikamenten einnimmt, zu wählen. Arzneimittelinteraktionen des Psoriasis‑Medikamentes mit diesen sollten auszuschließen sein. Vor diesem Hintergrund wurde im Rahmen der 45. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft bestätigt, dass das Fumarsäureesterpräparat Fumaderm® Wirksamkeit und Sicherheit in der Langzeitanwendung bei Patienten mit Komorbiditäten bietet. Dabei sind nahezu keine Arzneimittelinteraktionen mit Begleitmedikationen zu erwarten.

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Parasiten in der Dermatologie

Kopflausbefall bleibt größte Herausforderung bei Kindern

 

Dresden (1. Mai 2009) - Die Globalisierung macht auch vor den Parasiten nicht halt: Parallel zur steigenden Fernreiseaktivität von Familien erhöht sich bei Kindern in Deutschland das Infektionsrisiko für tropentypische Parasitosen. Zu den unerwünschten Reisesouvenirs gehören z.B. die Sandflohkrankheit (Tungiasis) oder die cutane larva migrans (Hautmaulwurf), erklärte Prof. Dr. med. Hermann Feldmeier von der Charité Berlin anlässlich des Satelliten-Symposiums „Parasiten in der Dermatologie – Neues aus Forschung und Praxis“ im Rahmen der 45. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft am 1. Mai 2009 in Dresden. Der häufigste Parasit im Kindesalter bleibt aber weiterhin die Kopflaus, wie Prof. Dr. med. Regina Fölster-Holst vom Uni-Klinikum Campus Kiel betonte und anhand erster Ergebnisse der an Kieler Grundschulen und Kindertagesstätten im Herbst 2008 durchgeführten Studie zum Versorgungsstand der Pediculosis capitis bei Kindern erläuterte.

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45. Jahrestagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft

Mit proaktiver Therapie Ekzemschübe bei atopischer Dermatitis verhindern

 

Dresden (1. Mai 2009) ‑ Bei einer atopischen Dermatitis erscheint die Haut zwischen zwei akuten Ekzemschüben auf den ersten Blick intakt zu sein, tatsächlich aber zeigt sie eine anhaltende subklinische Entzündung, die den Boden für die folgende Exazerbation bereitet. Dies ist die Rationale für die proaktive Therapie mit topischem Tacrolimus bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis. Mit dem neuen Therapiekonzept, bei dem Protopic® Salbe über einen längeren Zeitraum zweimal wöchentlich auf zuvor befallene Hautareale aufgetragen wird, lässt sich die Zahl der akuten Ekzemschübe vermindern und die läsionsfreien Intervalle verlängern. Dies betonten die Experten unter dem Vorsitz von Professor Dr. Dr. Thomas Bieber, Bonn, auf einem Symposium, das im Rahmen der 45. Jahrestagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft am 1. Mai 2009 in Dresden stattfand.

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Ekzemschübe bei atopischer Dermatitis vermeiden

Protopic® Salbe jetzt zur proaktiven Therapie zugelassen

 

München (1. Mai 2009) ‑ Die europäische Arzneimittelagentur EMEA hat mit Wirkung zum 1. Mai 2009 Protopic® Salbe (Tacrolimus Monohydrat) für Patienten mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis zur Erhaltungstherapie mit zweimal wöchentlicher Anwendung ‑ dem proaktiven Therapiekonzept ‑ zugelassen.(1) Während bisher akute Ekzemschübe nur reaktiv mit antiinflammatorischen Wirkstoffen behandelt wurden, lassen sich mit dem neuen proaktiven Therapiekonzept die Zahl der akuten Ekzemschübe vermindern und die läsionsfreien Intervalle verlängern.

Etwa 14 bis 24 Prozent der Bevölkerung leiden an einer atopischen Dermatitis(2), einer chronisch­entzündlichen Hauterkrankung, die schubweise verläuft und von starkem Juckreiz gekennzeichnet ist. Kein Wunder, dass 75 Prozent der Patienten ein Therapiekonzept, das ihnen eine größere Kontrolle ihrer Ekzeme erlaubt, als die wichtigste Verbesserung ihrer Lebensqualität ansehen.(3)

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Nicht so oft die Hände waschen!

Bei vielen Tätigkeiten ist Händedesinfektion sinnvoller und hautschonender

 

Bei vielen Tätigkeiten ist Händedesinfektion sinnvoller und hautschonender.Hamburg (2. April 2009) - In zahlreichen Berufen müssen die Beschäftigten hygienisch saubere Hände haben. Deswegen waschen sie diese sehr häufig. Damit schädigen sie aber auf Dauer ihre Haut, warnt die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) und rät zur Händedesinfektion.

Was man Kindern möglichst früh beibringt, gilt nicht uneingeschränkt für die Arbeitswelt: Immer brav die Hände waschen! Bei zahlreichen Arbeiten zum Beispiel im Gesundheits- und Lebensmittelbereich müssen die Beschäftigten darauf achten, dass Sauberkeit und Hygiene eingehalten werden. „Für viele ist daher ständiges Händewaschen zur Angewohnheit geworden“, weiß Dr. Ute Pohrt, Arbeitsmedizinerin bei der BGW, der gesetzlichen Unfallversicherung für Gesundheitsberufe. „Dabei bringen sie jedoch ihre Haut aus dem Gleichgewicht und riskieren Ekzeme und Allergien. In vielen Fällen wäre eine Händedesinfektion hygienischer und hautschonender.“

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Eine ausreichende Allergiediagnostik ist nicht für 5 Euro zu haben!

 

Berlin (19. März 2009) – Die seit 1. Januar 2009 gültigen Änderungen in der Vergütung ambulant erbrachter Leistungen im Bereich der vertragsärztlichen dermatologischen Versorgung wirken sich entscheidend auf die allergologische Diagnostik aus. Nach dem neuen EBM fällt sie in das Regelleistungsvolumen (RLV). Dadurch ist
eine auch nur annähernd kostendeckende Honorierung eines Allergietests (Epikutantest) nicht mehr gewährleistet.

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Registerprojekt der DDG zum chronischen Handekzem startet

 

Berlin (19. März 2009) – Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) startet ein Registerprojekt für das Krankheitsbild „Chronisches Handekzem“ (CHE). Ziel des Projektes ist die strukturierte Erhebung bisher fehlender Daten, um neue Erkenntnisse zu Ursache, Therapie und Prognose von Handekzemen zu erhalten. Zudem soll das Therapieverhalten der behandelnden Dermatologen in Deutschland bei dieser Patientenklientel untersucht werden. Ein vergleichbares Register existiert bislang auch außerhalb Deutschlands nicht.

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Handekzeme richtig behandeln – neue DDG-Leitlinie zum Management von Handekzemen

 

Hyperkeratotisch-rhagadiformes Palmarekzem. Photo: Universitätsklinikum JenaBerlin (19. März 2009) – Im Rahmen der Pressekonferenz „Handekzeme richtig behandeln – neue DDG-Leitlinie zum Management von Handekzemen“ stellte Prof. Thomas Diepgen aus Heidelberg die neue Leitlinie zum Management von Handekzemen vor. Handekzeme zählen zu den häufigsten Hauterkrankungen, ihre Behandlung – vor allem die der schweren chronischen Ausprägungen – gestaltet sich oft sehr schwierig.
Dermatologen sind deshalb hier besonders gefordert. „Die vorliegende Leitlinie gibt Anhaltspunkte für ein möglichst evidenzbasiertes Vorgehen bei Handekzemen“, erklärte Diepgen. „Sie umfasst die Klassifikation, Diagnostik, Prävention, Therapie und Rehabilitation von Handekzemen.“

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Schuppenflechte: neue Gendefekte entdeckt

Wissenschaftler belegen Zusammenhang zwischen IL-23 und TNF mit Psoriasis

 

Kiel (28. Januar 2009) - Wie das Wissenschaftsmagazin Nature Genetics von heute, 28. Januar, berichtet, sind Mutationen in weiteren Bereichen der menschlichen DNA als Verursacher von Schuppenflechte (Psoriasis) bestätigt worden. Gene aus der Interleukin-Gruppe, insbesondere das IL-23 sowie Überträgermoleküle für den sogenannten Tumornekrose-Faktor (TNF-alpha) erwiesen sich bei untersuchten Psoriasis-Patienten als verändert. Bisher war vor allem ein Gen der HLA-Gruppe bekannt, das eindeutig für diese entzündliche Hautkrankheit verantwortlich ist.

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Neue viel versprechende Therapie gegen Psoriasis auf dem Markt

Studien: Neuer Wirkstoff Ustekinumab mit überzeugender Wirksamkeit bei nur vier Anwendungen im Jahr

 

Neuss (22. Januar 2009) - Ein neues, von den zuständigen Behörden jüngst zugelassenes Medikament zur Behandlung der mittelschweren bis schweren Psoriasis (Schuppenflechte) bietet Betroffenen ab sofort eine vielversprechende Therapiemöglichkeit. Dessen Wirkstoff Ustekinumab basiert nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen auf einem neuen Wirkansatz. Psoriasis ist eine chronische Erkrankung des Immunsystems (Autoimmunerkrankung), das fehlgesteuerte Signale über körpereigene Botenstoffe vermittelt, die zu den entzündlichen Hautveränderungen führen. Der neue Wirkansatz des Wirkstoffs Ustekinumab hemmt die beiden maßgeblich für die Entzündung entscheidenden Botenstoffe, die Interleukine 12 und 23 (IL-12/23). Auf diese Weise werden die Übermittlung fehlgesteuerter Informationen im Immunsystem und die Hautreaktionen reduziert.

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