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Dermatologie
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Psoriasis als komplexe Systemerkrankung

Frühe Behandlung der unterschiedlichen Ausprägungen am Beispiel PsA

 

Univ.-Prof. Dr. Jörg Christian Prinz

 

Berlin (9. Oktober 2009) - Das Krankheitsverständnis der Psoriasis hat sich in den letzen Jahren entscheidend verändert. Psoriasis wird nicht mehr nur als eine Hauterkrankung wahrgenommen, die mit einer Arthritis vergesellschaftet sein kann, sondern als eine komplexe chronisch-entzündliche Systemerkrankung, die mit einem erheblichen Verlust an gesunden Lebensjahren und einer verminderten Lebenserwartung einhergeht.

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Psoriasis 2009: Wie sind heute die Erwartungen an die Therapie?

Langzeittherapie als Herausforderung - Adalimumab als bewährte Substanz

 

Dr. Diamant Thaçi

 

Berlin (9. Oktober 2009) - Mit dem Einsatz von TNF-alpha-Antagonisten wie Adalimumab in der Psoriasis-Therapie hat sich in den letzten Jahren das Management der mittelschweren und schweren Plaque-Psoriasis grundlegend gewandelt. So zeigte die Adalimumab Zulassungsstudie CHAMPION, dass nach 16-wöchiger Behandlung 79,6 % der mit dem Antikörper behandelten Patienten eine Verbesserung ihres PASI um 75 % erreicht hatten, während dies unter der konventionellen systemischen Therapie mit Methotrexat lediglich bei 35,5 % der Teilnehmer der Fall war. Dass diese Wirksamkeit auch langfristig aufrecht erhalten werden kann, belegt die offene Verlängerung der einjährigen REVEAL-Zulassungsstudie, in der 86 % der ursprünglichen PASI-75-Responder auch nach zweijähriger Therapie mit dem Antikörper noch ein PASI-75-Ansprechen oder höher aufwiesen.

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Hauterkrankungen: Neues und Highlights

18. EADV-Kongress in Berlin bringt Neuigkeiten aus der Dermatologie

 

Berlin (9. Oktober 2009) - Unter dem Motto "What´s new in Dermatology" öffnete der 18. EADV-Kongress im Internationalen Congress Centrum (ICC) in Berlin gestern seine Türen. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wünschte die Gattin des Bundespräsidenten, Eva Luise Köhler, allen Beteiligten eine erfolgreiche Zeit in Berlin. Knapp 10.000 Wissenschaftler, Forscher und Fachärzte aus der ganzen Welt versammeln sich hier zum weltweit größten EADV-Kongress. Nicht nur die hohe Teilnehmerzahl ist eine Premiere, sondern auch der Tagungsort: Erstmalig in der Bundeshauptstadt Berlin.

 

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EADV 2009: Mehr Flexibilität in der Behandlung der Plaque-Psoriasis

Etanercept zeigt vergleichbare Wirksamkeit bei intermittierender und Langzeit-Therapie

 

Plaque-PsoriasisBerlin (8. Oktober 2009) - Die Langzeit-Therapie erwachsener Patienten mit Plaque-Psoriasis mit dem TNF-α-Rezeptor Etanercept (Enbrel®) ist mindestens so wirksam und sicher wie die intermittierende Gabe. Dies zeigen die viel versprechenden Ergebnisse der CRYSTEL-Studie (Clinical Randomized Year-long STudy assessing the safety and efficacy of EnbreL in psoriasis)(1), die darüber hinaus belegen, dass beide Therapieregime zu einer signifikanten Steigerung in der Lebensqualität der Betroffenen führen. Seit Juli dieses Jahres ist der TNF-α-Rezeptor Etanercept (Enbrel®) neben der intermittierenden Therapie von erwach­senen Patienten mit Plaque-Psoriasis auch für die Langzeitbehandlung ohne Thera­piepausen indiziert. Die Zulassungserweiterung ermöglicht den behandelnden Ärzten ein individuelles Therapieschema und damit größere Flexibilität, die Be­handlung auf den Krankheitsverlauf der Patienten mit Schuppenflechte auszu­richten.

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Update Kopflaustherapie

Neu: NYDA®-Sortiment erweitert effektives Behandlungskonzept

 

Düsseldorf (25. September 2009) - NYDA® - das 2-Stufen-Dimeticon als Pumpspray - ist eine wissenschaftlich und amtlich anerkannte Option für Patienten, die bei Kopflausbefall keine herkömmlichen Präparate mit neurotoxischem Wirkprinzip einsetzen möchten. Mit NYDA® werden die Kopfläuse nicht chemisch, sondern physikalisch abgetötet. Zusätzlich zu der bewährten Behandlungsstrategie gegen Kopfläuse sind seit dem 1. September 2009 NYDA® sensitiv ohne Duftstoffe, die NYDA® Doppelpackung und der ergonomische NYDA® Läuse- und Nissenkamm in Apotheken erhältlich.

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Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben

Simulierte Vireninfektion könnte Hautkrebs gezielt bekämpfen

 

München (21. Juli 2009) - Der schwarze Hautkrebs, das maligne Melanom, gehört zu den gefährlichsten Tumorarten. Er bildet rasch Metastasen aus, die sich bis in die Lunge oder Leber ausbreiten können und dann nicht mehr heilbar sind. Ein Forscherteam unter der Leitung des LMU-Pharmazeuten Privatdozent Dr. Robert Besch hat nun ein Verfahren entwickelt, das die Krebszellen in die Apoptose treibt, also in den programmierten Zelltod. Dazu wird synthetische Erbinformation von Viren in die Krebszellen eingeschleust, die sich daraufhin selbst vernichten. Gleichzeitig aktiviert diese Behandlung das Immunsystem, das dann die Krebszellen erkennt und zusätzlich bekämpft.

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Mittelschwere bis schwere Psoriasis vulgaris: Fumaderm®ist sicher und anhaltend wirksam bei Patienten mit Komorbiditäten

Retrospektive Datenerhebung zeigt: Keine klinisch relevanten Wechselwirkungen zwischen Fumaderm® und Komedikationen

 

Dresden (1. Mai 2009) ‑ Etwa 40 Prozent aller von der chronischen Entzündungskrankheit Psoriasis vulgaris Betroffenen leidet unter einer mittelschweren bis schweren Ausprägung. Bei diesen Psoriasis‑Patienten besteht zusätzlich eine erhöhte Prävalenz von Komorbiditäten. Die höchste Prävalenz aller Komorbiditäten weist das metabolische Syndrom auf. Die der Psoriasis zugrunde liegende systemisch entzündliche Aktivität begünstigt offenbar auch kardiovaskuläre Erkrankungen. Es gibt Hinweise, dass kardiovaskuläre Risiken bei Psoriasis vulgaris durch eine frühzeitige und antientzündliche Behandlung verringert werden können. Zudem ist es wichtig, die richtige Therapie für einen komorbiden Patienten, der gegebenenfalls bereits eine Vielzahl von Medikamenten einnimmt, zu wählen. Arzneimittelinteraktionen des Psoriasis‑Medikamentes mit diesen sollten auszuschließen sein. Vor diesem Hintergrund wurde im Rahmen der 45. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft bestätigt, dass das Fumarsäureesterpräparat Fumaderm® Wirksamkeit und Sicherheit in der Langzeitanwendung bei Patienten mit Komorbiditäten bietet. Dabei sind nahezu keine Arzneimittelinteraktionen mit Begleitmedikationen zu erwarten.

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Parasiten in der Dermatologie

Kopflausbefall bleibt größte Herausforderung bei Kindern

 

Dresden (1. Mai 2009) - Die Globalisierung macht auch vor den Parasiten nicht halt: Parallel zur steigenden Fernreiseaktivität von Familien erhöht sich bei Kindern in Deutschland das Infektionsrisiko für tropentypische Parasitosen. Zu den unerwünschten Reisesouvenirs gehören z.B. die Sandflohkrankheit (Tungiasis) oder die cutane larva migrans (Hautmaulwurf), erklärte Prof. Dr. med. Hermann Feldmeier von der Charité Berlin anlässlich des Satelliten-Symposiums „Parasiten in der Dermatologie – Neues aus Forschung und Praxis“ im Rahmen der 45. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft am 1. Mai 2009 in Dresden. Der häufigste Parasit im Kindesalter bleibt aber weiterhin die Kopflaus, wie Prof. Dr. med. Regina Fölster-Holst vom Uni-Klinikum Campus Kiel betonte und anhand erster Ergebnisse der an Kieler Grundschulen und Kindertagesstätten im Herbst 2008 durchgeführten Studie zum Versorgungsstand der Pediculosis capitis bei Kindern erläuterte.

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45. Jahrestagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft

Mit proaktiver Therapie Ekzemschübe bei atopischer Dermatitis verhindern

 

Dresden (1. Mai 2009) ‑ Bei einer atopischen Dermatitis erscheint die Haut zwischen zwei akuten Ekzemschüben auf den ersten Blick intakt zu sein, tatsächlich aber zeigt sie eine anhaltende subklinische Entzündung, die den Boden für die folgende Exazerbation bereitet. Dies ist die Rationale für die proaktive Therapie mit topischem Tacrolimus bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis. Mit dem neuen Therapiekonzept, bei dem Protopic® Salbe über einen längeren Zeitraum zweimal wöchentlich auf zuvor befallene Hautareale aufgetragen wird, lässt sich die Zahl der akuten Ekzemschübe vermindern und die läsionsfreien Intervalle verlängern. Dies betonten die Experten unter dem Vorsitz von Professor Dr. Dr. Thomas Bieber, Bonn, auf einem Symposium, das im Rahmen der 45. Jahrestagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft am 1. Mai 2009 in Dresden stattfand.

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Ekzemschübe bei atopischer Dermatitis vermeiden

Protopic® Salbe jetzt zur proaktiven Therapie zugelassen

 

München (1. Mai 2009) ‑ Die europäische Arzneimittelagentur EMEA hat mit Wirkung zum 1. Mai 2009 Protopic® Salbe (Tacrolimus Monohydrat) für Patienten mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis zur Erhaltungstherapie mit zweimal wöchentlicher Anwendung ‑ dem proaktiven Therapiekonzept ‑ zugelassen.(1) Während bisher akute Ekzemschübe nur reaktiv mit antiinflammatorischen Wirkstoffen behandelt wurden, lassen sich mit dem neuen proaktiven Therapiekonzept die Zahl der akuten Ekzemschübe vermindern und die läsionsfreien Intervalle verlängern.

Etwa 14 bis 24 Prozent der Bevölkerung leiden an einer atopischen Dermatitis(2), einer chronisch­entzündlichen Hauterkrankung, die schubweise verläuft und von starkem Juckreiz gekennzeichnet ist. Kein Wunder, dass 75 Prozent der Patienten ein Therapiekonzept, das ihnen eine größere Kontrolle ihrer Ekzeme erlaubt, als die wichtigste Verbesserung ihrer Lebensqualität ansehen.(3)

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Nicht so oft die Hände waschen!

Bei vielen Tätigkeiten ist Händedesinfektion sinnvoller und hautschonender

 

Bei vielen Tätigkeiten ist Händedesinfektion sinnvoller und hautschonender.Hamburg (2. April 2009) - In zahlreichen Berufen müssen die Beschäftigten hygienisch saubere Hände haben. Deswegen waschen sie diese sehr häufig. Damit schädigen sie aber auf Dauer ihre Haut, warnt die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) und rät zur Händedesinfektion.

Was man Kindern möglichst früh beibringt, gilt nicht uneingeschränkt für die Arbeitswelt: Immer brav die Hände waschen! Bei zahlreichen Arbeiten zum Beispiel im Gesundheits- und Lebensmittelbereich müssen die Beschäftigten darauf achten, dass Sauberkeit und Hygiene eingehalten werden. „Für viele ist daher ständiges Händewaschen zur Angewohnheit geworden“, weiß Dr. Ute Pohrt, Arbeitsmedizinerin bei der BGW, der gesetzlichen Unfallversicherung für Gesundheitsberufe. „Dabei bringen sie jedoch ihre Haut aus dem Gleichgewicht und riskieren Ekzeme und Allergien. In vielen Fällen wäre eine Händedesinfektion hygienischer und hautschonender.“

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