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17 | 12 | 2017
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Pfizer Specialty Care setzt Forschungsförderung Dermatologie im vierten Jahr fort

 

Zwei Arbeitsgruppen für dermatologische Grundlagenforschung zur TNF-Blockade ausgezeichnet

 

München (28. Juli 2010) - Pfizer Specialty Care hat im vierten Jahr der Forschungsförderung Dermatologie zwei Projekte mit Forschungsstipendien prämiert. Ausgezeichnet wurde eine Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Martin Leverkus, Heidelberg, Prof. Dr. Harald Gollnick, Magdeburg, und Dr. Raik Böckelmann, Magdeburg, sowie ein Projekt von Dr. Ingo Haase, Köln. Im Fokus beider Forschungsarbeiten stehen Antworten auf klinische und pathophysiologische Fragestellungen im Zusammenhang mit Regulation des Tumornekrose-Faktors (TNF) bei dermatologischen Erkrankungen. Übergeben wurden die Preise im Rahmen der 22. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie am 28. Juli 2010 in München von PD Dr. Peter-Andreas Löschmann, Medizinischer Direktor des Geschäftsbereiches Specialty Care bei Pfizer.

 

Ziel der Forschungsförderung Dermatologie ist es, Arbeiten zu pathophysiologischen, klinischen, epidemiologischen und gesundheitsökonomischen Aspekten der TNF-Hemmung in dermatologischen Indikationen zu unterstützen. Die Blockade von TNF hat sich in den letzten Jahren als wirksames Prinzip in der Behandlung der mittelschweren bis schweren Plaque-Psoriasis und der Psoriasis-Arthritis etabliert und alle Aspekte der Anwendung sind gut dokumentiert. Weitere Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung, insbesondere zu molekularbiologischen und genetische Ursachen eines individuellen Therapieversagens in der Behandlung der Plaque-Psoriasis, könnten jedoch dabei helfen, die Therapiesituation für Patienten noch weiter zu verbessern.

 

 

Ermöglicht neuer Biomarker die Prognose des Therapieerfolges?

 

Entsprechend groß könnte die Bedeutung der Forschungsarbeit der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Martin Leverkus, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Universitätsklinik Mannheim sowie Prof. Dr. Harald Gollnick und Dr. Raik Böckelmann, Klinik für Dermatologie und Venerologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, sein. Darin wird untersucht, ob die Deubiquitinylase A20 (TNFAIP3) sich als möglicher neuer Biomarker für das Ansprechen auf TNF-Antagonisten eignet. A20 kann über die Regulation von NF-κB proinflammatorische Signale in der Haut limitieren und nimmt eine zentrale Bedeutung bei der TNF-Regulation in den Keratinozyten ein. Eine zu geringe Expression von A20 könnte in Zusammenhang mit einem schlechten Ansprechen auf eine TNF-Therapie stehen. Das Projekt von Leverkus, Gollnick und Böckelmann hat daher nicht nur für die Aufklärung der Pathogenese der Psoriasis große Bedeutung, die Identifikation von Biomarkern, mit denen sich Patientengruppen identifizieren lassen, die von entsprechenden Therapien am meisten profitieren, ist auch für den einzelnen Patienten von großem Wert.

 

Wichtige Erkenntnisse zur Pathophysiologie der Psoriasis können auch von den Untersuchungen von Dr. Ingo Haase, Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie, Uniklinik Köln erwartet werden. So gibt es zunehmende Evidenz aus tierexperimentellen Daten, dass eine Störung in den NF-κB-Signalwegen das Ansprechen der epidermalen Keratinozyten auf TNF so verändert, dass eine erhöhte Produktion proinflammatorischer Zytokine in der Haut resultiert. Haase geht in seinem Forschungsprojekt deshalb der Frage nach, wie sich das Ansprechen auf eine TNF-Stimulation epidermaler Keratinozyten bei Patienten mit Psoriasis von denjenigen hautgesunden Personen unterscheidet.

 

Die beiden ausgezeichneten Projekte wurden aus einer Zahl von insgesamt acht eingereichten Forschungsarbeiten von einem unabhängigen Gremium internationaler Experten ausgewählt. Zur Jury gehörten Prof. Dr. James Krueger, Rockefeller University, New York, (USA) und Prof. Dr. Jonathan Barker, St. Johns Institute of Dermatology, King’s College, London (Großbritannien).

 

„Wie schon in den letzten Jahren wurden wissenschaftlich hochkarätige Studienprojekte eingereicht, sodass es der Jury nicht leicht gefallen ist, die ausgezeichneten Projekte auszuwählen. Als biotechnologisch ausgerichtetes forschendes Arzneimittelunternehmen sind wir von dem Nutzen der Förderung von Grundlagenforschung und deren Transfer in die tägliche Praxis überzeugt“, betonte Löschmann anlässlich der Verleihung. Denn nur durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse lasse sich die Situation der betroffenen Patienten noch weiter verbessern, so Löschmann weiter.

 

 

Pfizer Specialty Care setzt auch Forschungsprogramme Rheumatologie fort

 

Neben dem Forschungspreis Dermatologie schreibt Pfizer Specialty Care im Jahr 2010 auch eine Förderung für den Bereich Rheumatologie aus und setzt damit das Engagement weiter fort.

 

 

Pfizer – Gemeinsam für eine gesündere Welt

 

Pfizer erforscht und entwickelt mit weltweit über 100.000 Mitarbeitern moderne Arzneimittel für alle Lebensphasen von Mensch und Tier. Mit einem der höchsten Forschungsetats der Branche
(2009: 7,7 Milliarden US-Dollar) setzt der Weltmarktführer mit Hauptsitz in New York neue Standards in Therapiegebieten wie Krebs, Entzündungskrankheiten, Schmerz oder bei Impfstoffen. Pfizer erzielte im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 50 Milliarden US-Dollar.

In Deutschland beschäftigt Pfizer derzeit rund 4.000 Mitarbeiter an fünf Standorten: Berlin, Düsseldorf, Freiburg, lllertissen und Karlsruhe. Pfizer hat in Deutschland 2009 einen Umsatz von zwei Milliarden Euro erwirtschaftet.

 


 

Quelle: Pressemitteilung der Firma Pfizer Deutschland (3K-Agentur für Kommunikation) (tB).

 
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