Diabetes

Digitalisierung im Mittelpunkt der Diabetes Herbsttagung

Verbesserte Blutzuckereinstellung mit „Closed Loop“-Systemen

Wiesbaden (13. November 2018) – Die 12. Diabetes Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und die 34. Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG) ging am 10. November mit rund 3800 Teilnehmern erfolgreich zu Ende. Ein Schwerpunktthema waren digitale Technologien, die das Leben der Menschen mit Diabetes erleichtern und immer neue Möglichkeiten für mehr Lebensqualität schaffen. Das gilt insbesondere für Typ-1-Diabetes, woran mehr als 300 000 Erwachsene und circa 32 000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Deutschland leiden (1). Inzwischen nutzen viele Patienten in ihrem Alltag digitale Unterstützung in Form spezieller Diabetes-Apps sowie technischer Innovationen wie Insulinpumpen und Systeme zur kontinuierlichen Glukosemessung. Noch in diesem Jahr soll in Europa das erste „Hybrid Closed Loop“-System, das Blutzuckermessungen und notwendige Insulingaben weitestgehend automatisch steuert, verfügbar sein.

Fast ein Drittel der Bewohner in Seniorenheimen hat Diabetes

Ältere Patienten müssen individuell geschult und behandelt werden

Berlin (29. Oktober 2018) – Zwanzig Prozent der 75- bis 80-Jährigen in Deutschland sind an Diabetes mellitus erkrankt; in Pflegeheimen sind etwa 30 Prozent der Bewohner betroffen (1). In den nächsten Jahren wird die Anzahl der Betroffenen weiter ansteigen. Die Schulung und Behandlung von älteren Diabetes-Patienten wird daher immer wichtiger. Dass bei der Behandlung älterer Diabetes-Patienten andere Standards als bei jüngeren Menschen gelten, darauf macht der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) aufmerksam. In einem Symposium im Rahmen der Diabetes Herbsttagung in Wiesbaden am 9. November 2018 können sich Diabetesberaterinnen und Diabetesassistentinnen zu den Besonderheiten in der Schulung und Behandlung geriatrischer Patienten informieren und fortbilden.

Informationen zur klinischen Studie

Prospektive Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit von Sitagliptin im Vergleich zu Dapagliflozin bei Patienten mit  Typ-2-Diabetes und milder Niereninsuffizienz

Berlin (16. Oktober 2018) – Patienten mit Typ-2-Diabetes und einer milden Niereninsuffizienz zeigen eine stärkere Reduktion ihrer HbA1C-Werte unter Sitagliptin (z.B. Xelevia®) im Vergleich zu einer Behandlung mit Dapagliflozin – dies sind die Ergebnisse der kürzlich publizierten CompoSIT-R-Studie, die erstmals im Rahmen des ADA 2018 in Orlando präsentiert wurde [1].

Camp D 2018: Bunt, vielfältig, vernetzt – wie das Leben junger Menschen mit Diabetes. Vom 5. bis 8. Juli trafen sich mehr als 400 Teilnehmer in Bad Segeberg zur fünften Auflage von Camp D, Europas größtem Zeltcamp für junge Menschen mit Diabetes. Das vielfältige Workshop-Programm setzte erstmalig digitale Schwerpunkte, per Livestream konnten auch Nicht-Camper teilnehmen. Auf große Begeisterung stieß erneut das umfangreiche Sportprogramm, das von zahlreichen Leistungssportlern mit Diabetes begleitet wurde. Ministerpräsident Daniel Günther zeigte sich bei seinem Besuch von der einzigartigen Atmosphäre des Camps beeindruckt.Camp D 2018

Bunt, vielfältig, vernetzt – wie das Leben junger Menschen mit Diabetes

Bad Segeberg (9. Juli 2018) – Vom 5. bis 8. Juli trafen sich mehr als 400 Teilnehmer in Bad Segeberg zur fünften Auflage von Camp D, Europas größtem Zeltcamp für junge Menschen mit Diabetes. Das vielfältige Workshop-Programm setzte erstmalig digitale Schwerpunkte, per Livestream konnten auch Nicht-Camper teilnehmen. Auf große Begeisterung stieß erneut das umfangreiche Sportprogramm, das von zahlreichen Leistungssportlern mit Diabetes begleitet wurde. Ministerpräsident Daniel Günther zeigte sich bei seinem Besuch von der einzigartigen Atmosphäre des Camps beeindruckt.

Patientenumfrage Insulintherapie

Mit hochkonzentriertem Mahlzeiteninsulin flexibel im Alltag

Berlin (13. Juni 2018) – Was erwarten Patienten von ihrem Mahlzeiteninsulin? Und welche Vorteile ergeben sich durch eine Umstellung auf hochkonzentrierte Insulinanaloga? – Im Auftrag der Berlin-Chemie AG wurden 1.040 Patienten befragt*, inwieweit sich eine Insulintherapie auf ihren Alltag auswirkt. Ergebnis: Über die Hälfte der Befragten fühlen sich durch eine Insulintherapie im alltäglichen Leben eingeschränkt, 61 % wünschen sich von ihrer Therapie Flexibilität im Alltag. Patienten, die auf ein hochkonzentriertes Mahlzeiteninsulin wie Liprolog® 200 Einheiten pro ml Insulin lispro umgestellt wurden, sehen laut Umfrage vor allem zwei Vorteile: das Insulin im Insulinpen reicht länger und die Dosis muss nicht mehr aufgeteilt und an zwei Stellen gespritzt werden.

Mehr als Entlastung:

Diabetes-Apps können das Diabetes-Management signifikant verbessern

Berlin (11. Mai 2018) – Der Trend zur Digitalisierung verändert auch die Diabetesberatung. So suchen immer mehr Menschen mit Diabetes nach Lösungen, die ihr Diabetes-Selbstmanagement per Smartphone komfortabler und intelligenter gestalten können. Anlässlich des Diabetes Kongress 2018 der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) lud Ascensia Diabetes Care Deutschland GmbH zu einem wissenschaftlichen Symposium sowie einem Pressegespräch unter dem Titel „Die Zukunft des Diabetes-Managements – wie profitieren Patienten und Behandler vom App-Format?“ in die Hauptstadt ein. Anhand aktueller Studien beleuchteten die Experten, wie moderne Diabetes-Apps die Therapiequalität für Patienten, Ärzte und Diabetesberater verbessern können. Eine Patientin komplettierte die Expertenrunde: Sie berichtete als Verwenderin der Contour® Diabetes App aus ihrem Alltag mit Typ-2 Diabetes, wie die Lebensqualität von Menschen mit Diabetes mithilfe von Apps steigen kann.

Für Menschen mit Insulinpumpentherapie

Neues Schulungsprogramm INPUT ab Sommer 2018 erhältlich

Berlin (10. Mai 2018) - Mit INPUT steht ab Sommer 2018 das weltweit erste evaluierte Schulungs- und Behandlungsprogramm für Menschen mit Insulinpumpentherapie zur Verfügung. Bei einem Symposium der BERLIN-CHEMIE AG im Rahmen des Diabetes Kongresses 2018* wurden jetzt die Ergebnisse der Evaluation vorgestellt: Neben einer signifikanten Verbesserung des HbA1c zeigten sich u.a. auch signifikant positive Effekte auf die Reduktion schwerer Unterzuckerungen und auf die Behandlungskompetenz der Patienten. Ziel von INPUT ist es, Patienten im Umgang mit ihrer Insulinpumpe zu unterstützen und somit ihren Alltag mit der Therapie erleichtern. Das moderne und praxisnahe Schulungsprogramm wurde vom Forschungsinstitut der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM) mit Unterstützung der BERLIN-CHEMIE AG entwickelt.

Deutscher Diabetes-Kongress 2018

Diabetische Neuropathie:
Früher erkennen – besser behandeln

Berlin (9. Mai 2018) – Neuropathien treten bei Patienten mit Diabetes mellitus deutlich früher auf als bisher angenommen. Häufig bleiben sie jedoch lange Zeit unerkannt, wie aktuelle Daten zeigen. Dabei gilt: Je früher, umso besser lässt sich die Progression der folgenschweren Nervenschädigung aufhalten. Das komplexe Krankheitsgeschehen erfordert eine multikausale Behandlung, die neben der Hyperglykämie auch weitere nervenschädigende Faktoren berücksichtigt. Nicht zu unterschätzen ist in diesem Zusammenhang ein diabetes-assoziierter Vitamin B1-Mangel. Über aktuelle Erkenntnisse zur diabetischen Neuropathie, über Frühdiagnostik und moderne Therapieoptionen berichteten renommierte Experten auf einem Neuropathie-Symposium anlässlich des Diabetes-Kongresses 2018 (1).

Diabetes weiter denken:
Neue Lösungen für eine digitalisierte Diabetes Versorgung

Mannheim (8. Mai 2018) - Digitalisierung und optimierte Prozesse in Verbindung mit modernen Therapielösungen sind der Schlüssel zu einer erfolgreichen Diabetes Versorgung, so das Fazit der Teilnehmer auf dem Presse-Event von Roche Diabetes Care Deutschland anlässlich des diesjährigen Kongresses der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Berlin (DDG, 9. – 12. Mai 2018). Die Veranstaltung zeigte auf, welche Wege das Unternehmen einschlägt, um die Zukunft der Diabetes Versorgung mitzugestalten, und welche konkreten Lösungen schon heute verfüg- und umsetzbar sind. Dabei standen aktuelle Ergebnisse zum PDM-ProValue Studienprogramm, die moderne Therapielösung „Sensorgestützte Pen-Therapie“ und Möglichkeiten zur digitalen Prävention mit dem Gesundheitsprogramm Accu-Chek View im Mittelpunkt.

Für ein sicheres Gefühl

Das neue Eversense® XL CGM System ab sofort mit doppelter Laufzeit von bis zu 6 Monaten

Mannheim (8 Mai 2018) - Mit Einführung der ersten Generation des Eversense CGM Systems im vergangenen Jahr konnte Roche Diabetes Care bereits eine Innovation auf den Markt bringen, die mit dem ersten Langzeit-Sensor Menschen mit Diabetes für bis zu 90 Tage ein sicheres Gefühl im Alltag gibt. Seitdem wurde das System gemeinsam mit dem Kooperationspartner Senseonics weiterentwickelt. Das Ergebnis: das neue Eversense® XL CGM System mit einem Langzeit-Sensor, der mit bis zu 6 Monaten jetzt doppelt so lange unter der Haut bleiben kann.

Erste große Digitalisierungsstudie in Deutschland zeigt:

integriertes Personalisiertes Diabetes Management sorgt
für bessere Therapieergebnisse und gesteigerte Behandlungszufriedenheit

Mannheim (8. Mai 2018) – Ein diagnostisches Konzept – fast so wirksam wie eine medikamentöse Therapie: integriertes Personalisiertes Diabetes Management (iPDM) verbessert die Therapieergebnisse von Menschen mit insulinbehandeltem Typ-2-Diabetes durch einen strukturierten, personalisiserten und mit digitalen Lösungen unterstützten Prozess. Das konnte das PDM-ProValue Studienprogramm – die erste große Digitalisierungsstudie in Deutschland – nachweisen. Neben einer deutlichen Reduzierung des HbA1c-Wertes (0,5 %, p < 0,0001)(1) zeigten iPDM weitere positive Effekte: Das Konzept führt zu häufigeren Therapieanpassungen, einer höheren individuellen Adhärenz der Patienten und im Ergebnis zu mehr Zufriedenheit bei Ärzten und Patienten.(2) Die guten Ergebnisse der Studie sind vor allem auf die Kombination aus strukturierten personalisierten Abläufen und sinnvollen digitalen Lösungen zurückzuführen. Diese Verknüpfung ermöglicht durch die übersichtliche Nutzung von Daten mehr Zeit für das Arzt-Patienten-Gespräch und führt so zu einer verbesserten Kommunikation.

5 vor 12

Dem kardiovaskulären Tod bei Typ-2-Diabetes entgegenwirken

  • Fast die Hälfte aller Menschen mit Typ-2-Diabetes in Deutschland hat eine vaskuläre Erkrankung. *,1,2 Trotz üblicher antidiabetischer und kardiovaskulärer Therapie haben diese Patienten ein hohes kardiovaskuläres Risiko. 3,4,5
  • Durch Zusammenarbeit verschiedener Fachgruppen können Ärzte das kardiovaskuläre Risiko angehen.
  • Empagliflozin (Jardiance®) kann zum kardiovaskulären Schutz von Patienten mit Typ-2-Diabetes und diabetes-assoziierter Gefäßerkrankung beitragen.†,6,7

Ingelheim und Bad Homburg (17. April 2018) – Es ist 5 vor 12: Noch immer stirbt etwa jeder zweite Patient mit Typ-2-Diabetes an einer vaskulären Erkrankung.8 Besonders gefährdet sind Typ-2-Diabetiker mit koronarer Herzkrankheit (KHK), peripherer arterieller Verschlusserkrankung (pAVK), Myokardinfarkt oder Schlaganfall in der Historie – trotz praxisüblicher antidiabetischer und kardiovaskulärer Therapie.‡,3,4 Es ist höchste Zeit zu handeln – so der Konsens von Experten unterschiedlicher Fachrichtungen bei einem interdisziplinären Pressegespräch von Boehringer Ingelheim und Lilly in Mannheim.

Gemeinsam zu mehr Zeit im Zielbereich

Mit der neuen Eversense® NOW App haben auch Freunde und Familie die Glukosewerte jederzeit im Blick

Mannheim (8. März 2018) - Die fortschreitende Digitalisierung von Gesundheitsdaten bietet Chancen und kann vieles im Leben leichter machen – auch das Diabetes Management. Mit neuen Lösungen wie dem Eversense CGM System, das von Roche Diabetes Care in Deutschland vertrieben wird, kontinuierlich die Glukosewerte misst und diese automatisch auf das Smartphone überträgt, haben Menschen mit Diabetes ihre Werte immer im Blick. Die neue Eversense NOW App sorgt jetzt für zusätzliche Unterstützung: Patienten können über die App die gemessenen Werte auch mit Freunden und der Familie teilen, sich so doppelt sicher fühlen und leichter mehr Zeit im Zielbereich verbringen.

Typ-2-Diabetes:
Das kosten die Folgeerkrankungen

Neuherberg (5. Februar) - Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben die Krankenkassen-Daten von über 300.000 Menschen mit Diabetes untersucht. Im Fachjournal ‚Diabetes Care‘ schlüsseln sie auf, welche Kosten die verschiedenen Folgeerkrankungen verursachen. Die Helmholtz Autorinnen und Autoren sind Mitglieder des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD).

Was Patientinnen beachten müssen

Frauen mit Diabetes kommen früher in die Wechseljahre

Berlin (2. Februar 2018) – Frauen mit Diabetes kommen frühzeitiger in die Wechseljahre als Frauen ohne Diabetes. Zudem steigt durch das sogenannte Klimakterium das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen bei Diabetes-Patientinnen an. Die Gründe sind das sinkende Östrogen, die dadurch schwankenden Blutzuckerwerte und die Neigung zur Gewichtszunahme. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) rät betroffenen Frauen daher zu einer engmaschigen Blutzuckerkontrolle und empfiehlt, die Therapie gegebenenfalls der neuen Hormonlage anzupassen. Bei einer Hormontherapie sollten Vor- und Nachteile individuell abgewogen werden.

Praluent® – Highlights 2017

Menschen mit Diabetes und Hypercholesterinämie:
Effektive Senkung der LDL-CSpiegel mit Alirocumab ohne Beeinträchtigung der Blutzuckerkontrolle

Frankfurt am Main (19. Januar 2018) – „Menschen mit Diabetes und einer Dyslipidämie haben ein hohes kardiovaskuläres Risiko“, erklärte Dr. Tobias Wiesner, Leipzig, und ergänzte: „Diese Patienten können von einer Therapie mit Alirocumab (Praluent®) profitieren: Der PCSK9-Inhibitor* senkt effektiv und anhaltend die Werte von Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin (LDL-C) und non-High-Density-Lipoprotein-Cholesterin (non-HDL-C) ohne die Glukosestoffwechsellage zu beeinträchtigen.“**1,2

RCTs und Real-World-Studien bestätigen: Weniger Hypoglykämien bei Typ-2-Diabetes mit Insulin glargin 300 E/ml

Toujeo® – Weniger Hypoglykämien bei Typ-2-Diabetes

Frankfurt am Main (11. Januar 2018) – „Moderne Basalinsuline sollten nur geringe Schwankungen im pharmakokinetischen/ pharmakodynamischen Tagesprofil zeigen, ein reduziertes Hypoglykämierisiko ohne Einschränkungen der Blutzuckerkontrolle aufweisen und möglichst die Gesamtkosten der Behandlung verringern”, forderte Lüke. Diese Ansprüche können von Insulin glargin 300 E/ml weitgehend erfüllt werden: So führt das höher konzentrierte Insulin im Vergleich zu Insulin glargin 100 E/ml zu einer langsameren und länger anhaltenden Insulinfreisetzung sowie zu einem sehr stabiles Wirkprofil mit geringen Schwankungen innerhalb eines Tages und zwischen verschiedenen Tagen.4-7

Diabetische Neuropathie im Fokus - Aktuelles aus Wissenschaft und Praxis

Der Neuropathie auf der Spur: Neueste Erkenntnisse der PROTECT-2-Studie

Hamburg (24. Mai 2017) - Die Nationale Aufklärungsinitiative „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“ stellte anlässlich des Diabetes Kongresses 2017 der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) die neuesten Daten der PROTECT-2-Studie1 vor. Die diabetische Neuropathie ist eine weit verbreitete Folgeerkrankung des Diabetes. Nach der aktuellen Auswertung der PROTECT-Studie war etwa jeder zweite der von 2013 bis 2016 Untersuchten von der schmerzhaften oder schmerzlosen Form dieser Nervenschädigung, der distalen sensorischen Polyneuropathie (DSPN), betroffen. Sie wussten davon oftmals aber nichts, denn bei 70 Prozent der Betroffenen war die Erkrankung nicht diagnostiziert. Der wissenschaftliche Beirat der Aufklärungsinitiative plädiert deshalb dafür, Prävention, Diagnose und Therapie möglichst früh zu beginnen und die Aufklärung der Patienten nachhaltig zu verbessern, um sowohl den Diabetes als auch die Neuropathie rechtzeitig zu entdecken und zu behandeln.

Eversense CGM System. Photo und Copyright: Roche Diabetes CareAuf dem Weg zu einer neuen Diabetesversorgung

Langzeit-CGM, neue Algorithmen und Interoperabilität - Roche Diabetes Care setzt neue Maßstäbe mit digitalen Lösungen

Hamburg (23. Mai 2017) - Die Digitalisierung wird die Weiterentwicklung der Diabetesversorgung ermöglichen, die Therapiequalität nachhaltig verbessern und Kosten im Gesundheitswesen senken. Dies war der Konsens bei der Pressekonferenz von Roche Diabetes Care Deutschland anlässlich des DDG-Kongresses in Hamburg.(1) Trotz der Verfügbarkeit von pharmakologischen und technologischen Innovationen erreichen nur 13 % aller Menschen mit Diabetes aktuell ihr Behandlungsziel.(2) Die Beantwortung der Frage, welche digitalen Lösungen zu mehr Zeit im Zielbereich und damit zu einer Erhöhung der Therapiequalität beitragen können, stand im Mittelpunkt der Veranstaltung zur Vorstellung von gleich drei innovativen Produkten: Accu-Chek® Smart Pix Software 3.0, Eversense® CGM System mit einem Langzeit-Sensor für bis zu 90 Tage und Smart Pen Pendiq 2.0.

Zwei Jahre Insulin glargin 300 E/ml (Toujeo®)

Effektive Blutzuckerkontrolle und weniger Hypoglykämien bei Typ-2-Diabetes

Berlin (8. Mai 2017) - Seit zwei Jahren können Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes in Deutschland mit Toujeo® (Insulin glargin 300 E/ml) behandelt werden. „Von der Therapie mit diesem Basalinsulin profitieren Patienten mit Typ-2-Diabetes neben einer effektiven Blutzuckereinstellung mit einem im Vergleich zu Insulin glargin 100 E/ml (Lantus®) geringeren Risiko für Hypoglykämien“, fasste Professor Dr. Robert Ritzel, München, die Vorteile von Insulin glargin 300 E/ml zusammen.1

Start von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ in Darmstadt - Diabetes ins Bild gesetzt. Ein Kreis, ein Pfeil, ein Männchen und zwei Schlagworte – schon war die Aussage von Professor Dr. Matthias Blüher, Leipzig, über Diabetes zeichnerisch festgehalten. Noch eine Sprechblase und die Antwort auf eine Nachfrage des TV-Moderators Markus Appelmann fanden ihren Platz auf der großen Leinwand im Luisencenter in Darmstadt. Dort startete die diesjährige Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“. Seit zwölf Jahren klärt die von Sanofi initiierte Aktion gemeinsam mit Partner wie Fachgesellschaften, Krankenkassen, Patientenorganisationen und Medien über die Volkskrankheit Diabetes auf. In Darmstadt gingen die Initiatoren auf die Wünsche der Besucher des letzten Jahres ein: Mehr Unterstützung beim Diabetesmanagement und mehr Informationen, um das Verständnis für die Erkrankung in der Öffentlichkeit zu fördern. Start von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ in Darmstadt

Diabetes ins Bild gesetzt

                                    • Live mitgezeichnet: Was Experten und Besucher zum Thema Diabetes bewegt, hielt ein Live-Zeichner in Wort und Bild fest

Frankfurt am Main (3. April 2017) - Ein Kreis, ein Pfeil, ein Männchen und zwei Schlagworte – schon war die Aussage von Professor Dr. Matthias Blüher, Leipzig, über Diabetes zeichnerisch festgehalten. Noch eine Sprechblase und die Antwort auf eine Nachfrage des TV-Moderators Markus Appelmann fanden ihren Platz auf der großen Leinwand im Luisencenter in Darmstadt. Dort startete die diesjährige Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“. Seit zwölf Jahren klärt die von Sanofi initiierte Aktion gemeinsam mit Partner wie Fachgesellschaften, Krankenkassen, Patientenorganisationen und Medien über die Volkskrankheit Diabetes auf. In Darmstadt gingen die Initiatoren auf die Wünsche der Besucher des letzten Jahres ein: Mehr Unterstützung beim Diabetesmanagement und mehr Informationen, um das Verständnis für die Erkrankung in der Öffentlichkeit zu fördern.

Diabetes Mediendialog 2017

Diabetes 4.0 – Vernetzte Daten für eine verbesserte Therapie

Hohenkammer (31. März 2017) - Die Digitalisierung ist die nächste große Chance auf eine nachhaltige Verbesserung der Diabetes Versorgung. Durch eine neue Verknüpfung und Nutzung von Diabetesdaten kann sie dazu beitragen, Zeit und Kosten zu sparen und damit mehr Platz für das Wesentliche in der Praxis zu schaffen: den Patienten und die Verbesserung seiner Therapie. Darüber war sich das interdisziplinäre Expertenteam beim Diabetes Mediendialog 2017 auf Schloss Hohenkammer einig. Konsens herrschte auch darüber, dass auf dem Weg zu einer Diabetes Versorgung 4.0 noch zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen sind. So erfordern neue Technologien nicht nur neues therapeutisches Denken, sondern auch die entsprechenden Infrastrukturen und gesetzlichen Rahmenbedingungen. Bei aller Digitalisierung sei es aber wichtig, die Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren: Ärzte und Patienten brauchen Werkzeuge, die sie motivieren und die Therapie im Alltag erleichtern, so die Experten.

Analoges Basalinsulin möglichst nahe an der Physiologie

Toujeo®: Weniger Hypoglykämien bei Typ-2-Diabetes

Frankfurt am Main (17. März 2017) - „ Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes, die ein Basalinsulin benötigen, ermöglicht Toujeo® (Insulin glargin 300 E/ml) eine effektive Blutzuckerkontrolle, die im Vergleich zu Insulin glargin 100 E/ml (Lantus®) mit einem geringeren Risiko für Unterzuckerungen – insbesondere während der Nacht – assoziiert ist,“ erklärte Professor Dr. Petra-Maria Schumm-Draeger, München.1,*

Diabetesmanagement aus Deutschland

Apidra®: Schnelles Analoginsulin

Frankfurt am Main (24. Februar 2017) - „Schnell wirkende Insuline sollten eine bestmögliche Abdeckung des postprandialen Insulinbedarfs ermöglichen“, erklärte Professor Dr. Thomas Forst, Mainz,* und ergänzte: „Insulinglulisin (Apidra®) flutet schnell an und sorgt so für eine schnelle und effektive Reduktion der postprandialen Hyperglykämie.“1,2

TYP-2-Diabetes mit kardiovaskulärer Vorerkrankung

Jardiance® jetzt auch zur Reduktion der kardiovaskulären Mortalität bei Typ-2-Diabetes

  • Die Europäische Kommission hat eine Neufassung der bestehenden Zulassung von Jardiance® (Empagliflozin) genehmigt.
  • Jardiance® kann damit bei Typ-2-Diabetes sowohl zur Reduktion des Blutzuckers als auch zur Senkung des kardiovaskulären Risikos angewendet werden.
  • Empagliflozin konnte das relative Risiko der kardiovaskulären Mortalität um 38 Prozent bei zusätzlicher Gabe zur Standardtherapie im Vergleich zu Placebo reduzieren.*2

Ingelheim und Bad Homburg (27. Januar 2017) ‑ Bei Menschen mit Typ2-Diabetes kann Jardiance® (Empagliflozin) ab sofort, in Erweiterung der bisherigen Zulassung zur Blutzuckersenkung, auch zur Risikoreduktion der kardiovaskulären Mortalität angewendet werden. Dies hat die Europäische Kommission am 19. Januar 2017 mit einer Neufassung der Zulassung genehmigt. Die Entscheidung basiert auf den Ergebnissen der kardiovaskulären Outcome‑Studie EMPA-REG OUTCOME®. Erstmals in der EU wird damit bei einem Antidiabetikum die Wirksamkeit hinsichtlich kardiovaskulärer Risikoreduktion" in die Produktinformation aufgenommen, aufgrund der Daten einer speziell darauf ausgelegten Outcome‑Studie. In der Langzeitstudie konnte gezeigt werden, dass Empagliflozin insbesondere das Risiko für kardiovaskuläre Mortalität bei Menschen mit Typ-2-Diabetes und kardiovaskulärer Vorerkrankung um mehr als ein Drittel senkt. Das neue Anwendungsspektrum von Jardiance® unterstützt die Empfehlungen der nationalen Versorgungsleitlinie zur Therapie des Typ-2-Diabetes.3 Hier wird neben der Verbesserung der Blutzuckerkontrolle auch die Reduktion der kardiovaskulären Morbidität und Mortalität als integraler Bestandteil der Behandlung des Typ-2-Diabetes beschrieben.3

Abb.: Die Studie zeigt große Lücken in Diagnostik, Therapie und Prävention von Diabetes in Afrika: So hat nur ein Drittel der Diabetes-Patienten jemals eine Blutzuckermessung erhalten. Betroffene haben kaum Zugang zu Diagnose und Behandlung

„Wohlstandserkrankung“ Diabetes in Afrika

Heidelberg (29. Dezember 2016) - Auswertung von Daten aus zwölf Ländern südlich der Sahara zeigt: Fast alle Diabetes-Patienten werden nicht ausreichend behandelt; vor allem Menschen mit geringer Ausbildung und Junge wissen oft nichts von ihrer Erkrankung; Versorgungsstrukturen und Präventionsstrategien fehlen. Forscher um den Humboldt-Professor und neuen Leiter des Instituts für Public Health am Universitätsklinikum Heidelberg, Prof. Dr. Dr. Till Bärnighausen veröffentlichen ihre Arbeit im Fachmagazin The Lancet Diabetes & Endocrinology.

Erwartungen an Studienergebnisse konnten nicht erfüllt werden

Erneute Nutzenbewertung von Saxagliptin und Sitagliptin

Berlin (15. Dezember 2016) – Nach Abschluss von erneuten Nutzenbewertungen der Wirkstoffe Saxagliptin und Sitagliptin sowie der entsprechenden Kombinationspräparate mit Metformin konnte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) nur bei Sitagliptin einen Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen feststellen. Die insgesamt vier Beschlüsse hat der G-BA am Donnerstag in Berlin gefasst. Die erneute Nutzenbewertung der Gliptine, die zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2 (Zuckerkrankheit) zugelassen sind, war nach Fristablauf der Erstbeschlüsse erfolgt.

Toujeo®-Highlights 2016

Noch mehr Evidenz für geringeres Hypoglykämierisiko bei Typ-2-Diabetes

Frankfurt am Main (2. Dezember 2016) - Immer mehr Daten untermauern die Evidenz für das Basalinsulin Insulin glargin U300 (300 E/ml, Toujeo®). In diesem Jahr wurden im Rahmen der großen internationalen Diabeteskongresse Ergebnisse präsentiert, die erneut unterstreichen, dass Menschen mit Typ-2-Diabetes unter Insulin glargin U300 eine effektive Blutzuckereinstellung mit einem im Vergleich zu Insulin glargin U100 (100 E/ml, Lantus®) geringeren Risiko für Hypoglykämien erfahren.1-4,*

Diabetes-Aufklärungskampagne „Deutschland misst!“: Fast jeder fünfte Teilnehmer ist gefährdet. Rund 50.000 Teilnehmer sind dem Aufruf von „Deutschland misst!“ gefolgt und haben online mit dem Deutschen Diabetes-Risiko-Test (www.2mio.de) ihr persönliches Risiko, in den nächsten 5 Jahren an Typ-2-Diabetes zu erkranken, ermittelt. Die Auswertung der repräsentativen Stichprobe* ist eindeutig: Rund 19% der Teilnehmer liegen mit einem Ergebnis über 55 Punkten im gelben bis tiefroten Bereich, was mindestens einem erhöhten Risiko entspricht; jeder zehnte lag sogar über der kritischen Marke von 63 Punkten, was auf ein hohes oder sehr hohes Risiko hindeutet.Diabetes-Aufklärungskampagne „Deutschland misst!“

Fast jeder fünfte Teilnehmer ist gefährdet

 

Berlin (29. November 2016) – Rund 50.000 Teilnehmer sind dem Aufruf von „Deutschland misst!“ gefolgt und haben online mit dem Deutschen Diabetes-Risiko-Test (www.2mio.de) ihr persönliches Risiko, in den nächsten 5 Jahren an Typ-2-Diabetes zu erkranken, ermittelt. Die Auswertung der repräsentativen Stichprobe* ist eindeutig: Rund 19% der Teilnehmer liegen mit einem Ergebnis über 55 Punkten im gelben bis tiefroten Bereich, was mindestens einem erhöhten Risiko entspricht; jeder zehnte lag sogar über der kritischen Marke von 63 Punkten, was auf ein hohes oder sehr hohes Risiko hindeutet. 
 

Sitagliptin bei Patienten mit Typ-2-Diabetes

Wirksame Blutzuckerkontrolle auch bei Niereninsuffizienz

Nürnberg (11. November 2016) - Mit Sitagliptin (Xelevia®) bietet die Berlin-Chemie AG eine leistungsstarke Therapieoption für geeignete Patienten mit Typ-2-Diabetes und eingeschränkter Nierenfunktion. Das orale inkretinbasierte Antidiabetikum Sitagliptinverfügt über ein bewährtes klinisches Profil, das auf der Anwendung bei vielen Patienten seit seiner Markteinführung vor über 7 Jahren basiert.

Inkretinbasierte Therapie mit Sitagliptin bei Typ-2-Diabetes

Kardiovaskuläre Langzeit-Sicherheitsstudie: Schwere CV-Ereignisse unter Sitagliptin auf Placeboniveau

Nürnberg (11. November 2016) - Die kardiovaskuläre Sicherheitstudie TECOS (Trial Evaluating Cardiovascular Outcomes With Sitagliptin) zeigt: Das Auftreten definierter kardiovaskulärer Ereignisse liegt mit Sitagliptin (z. B. Xelevia®) als integriertem Bestandteil einer Diabetes-Standardtherapie bei kardiovaskulär vorerkrankten Menschen mit Typ-2-Diabetes auf Placeboniveau.

DBfK

Kein Aushebeln des Arbeitsschutzes in der Insulintherapie!

Berlin (11. November 2016) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) nimmt den Welt-Diabetes-Tag am 14. November zum Anlass, auf ein seit Jahren ungelöstes Problem im Zusammenhang mit der Insulintherapie hinzuweisen. Der gesetzlich vorgeschriebene Schutz der Pflegefachpersonen vor Nadelstichverletzungen, die u.a. bei Insulintherapie recht häufig vorkommen, wird in stationären Pflegeeinrichtungen und in der ambulanten Pflege grob vernachlässigt. Denn verordnet und erstattet werden nur Nadeln ohne Schutzvorrichtung.

BfArM

Metformin zur Behandlung des Typ-2-Diabetes:
Anwendung wird auf Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ausgeweitet

  • Risikobewertungsverfahren gem. Artikel 31 der Richtlinie 2001/83/EG, Opinion des CHMP vom 14. Oktober 2016

Bonn (3. November 2016) - Im letzten Jahr wurde im Rahmen eines europäischen Worksharing Verfahrens (FR/H/XXX/WS/16, Abschluss 17.12.2014) aufgrund der Bewertung neuer Daten zur Sicherheit der Anwendung von Metformin bei Patienten mit Niereninsuffizienz die Grenze für die Kreatinin-Clearance, ab welcher Metformin kontraindiziert ist, von vormals < 60 ml/min (bzw. eGFR < 60/ 1.73m2) auf < 45 ml/min (bzw. eGFR < 45 ml/min /1.73m2) abgesenkt.

Abb.: 3D-Strukturen aus TPU für Einlegesohlen. Die Strukturen wurden über CAD ausgelegt, ihre Eigenschaften simuliert und mit Experimenten abgeglichen. Photo und Copyright: Fraunhofer IWM3D-Druck

Maßgeschneiderte Einlegesohlen für Diabetes-Patienten

München (2. November 2016) - Einlegesohlen für Diabetes-Patienten stellen Orthopädieschuhtechniker bislang in Handarbeit her. Künftig können die Spezialisten die Sohlen kostengünstiger als bisher mit einer neuartigen Software entwerfen und mithilfe von 3D-Druckern herstellen. Die Vorteile: Die mechanischen Eigenschaften der Einlegesohlen lassen sich besser analysieren und wissenschaftlich bewerten.

Logo_ZuckerfussDiabetische Neuropathie

„Aktiv gegen den Zuckerfuß“ startet in München

Böblingen/München (26. Oktober 2016) – Der Zuckerfuß (diabetische Neuropathie) ist eine der häufigsten Folgeerkrankungen des Diabetes, die schwerwiegende Folgen haben kann. Mehr Aufmerksamkeit für das Krankheitsbild und die therapeutischen Möglichkeiten sowie regelmäßige Fußuntersuchungen sind entscheidende Faktoren, um erfolgreich gegen den Zuckerfuß vorzugehen, so das Fazit von Dr. med. Arthur Grünerbel, Diabetologe aus München, anlässlich der Presseveranstaltung zum Auftakt der Aktion „Aktiv gegen den Zuckerfuß“ von Wörwag Pharma.

DPP-4-Hemmer Sitagliptin

Wenn Metformin allein nicht mehr ausreicht
 

  • Velmetia® – die Fixkombination Sitagliptin plus Metformin der Berlin-Chemie AG – ist seit vielen Jahren eine leistungsstarke Behandlungsoption für Patienten mit Typ-2-Diabetes

Berlin (5. Oktober 2016) - Auf die Diagnose Typ-2-Diabetes folgt als leitliniengerechte Basistherapie die Empfehlung einer therapeutischen Lebensstilmodifikation, und bei Nichterreichen des individuell vereinbarten HbA1c-Ziels in der Regel zunächst die Gabe von Metformin [1]. Wenn diese medikamentöse Behandlung nicht mehr ausreicht, gilt es individuell für den Patienten abzuwägen, welche zusätzlichen Optionen in Frage kommen [1].

Saxagliptin und Saxagliptin/Metformin bei Typ-2-Diabetes

Zusatznutzen nicht belegt

Köln (4. Oktober 2016) - Saxagliptin (Handesname Onglyza) ist für Erwachsene mit Diabetes mellitus vom Typ 2 zugelassen, bei denen Ernährungsumstellung und Bewegung einen erhöhten Blutzuckerspiegel allein nicht ausreichend senken. Die Fixkombination mit Metformin ist unter dem Namen Komboglyze im Handel. Sowohl das Monopräparat als auch die Fixkombination haben bereits 2013 frühe Nutzenbewertungen durchlaufen, die mit befristeten Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) endeten. Die Fristen verlängerte der G-BA 2015 um ein Jahr.

Sitagliptin plus Metformin bei Diabetes

Zusatznutzen gegenüber Sulfonylharnstoff plus Metformin

Köln (4. Oktober 2016) - Sitagliptin (Handelsnamen Januvia und Xelevia) ist für bestimmte Erwachsene mit Diabetes mellitus vom Typ 2 zugelassen, bei denen Ernährungsumstellung und Bewegung einen erhöhten Blutzuckerspiegel allein nicht ausreichend senken. Die Fixkombination mit Metformin ist unter den Namen Janumet und Velmetia im Handel. Sowohl das Monopräparat als auch die Fixkombination haben bereits 2013 frühe Nutzenbewertungen durchlaufen, die mit befristeten Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) endeten. Die Fristen verlängerte der G-BA 2015 um ein Jahr.

Aktionsstand der Aktion 'Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7' am Odeonsplatz in der Münchener City. Photo und Copyright: Sanofi-AventisMenschen mit Diabetes im Mittelpunkt

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ im Herzen von München

Frankfurt am Main / München (15. September 2016) - Immer mehr Menschen in Deutschland leben mit Diabetes, inklusive einer Dunkelziffer von ungefähr zwei Millionen sind es fast 7,6 Millionen.1 Wie wichtig es ist, die Betroffenen nicht alleine zu lassen, zeigte die Resonanz am Stand der von Sanofi initiierten Diabetes-Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ mitten in Münchens Innenstadt. Mehr als 300 Risikocheckbogen wurden ausgefüllt, viele Menschen mit Diabetes ließen ihren Langzeitblutzuckerwert sowie ihre Cholesterinwerte messen und informierten sich über den bestmöglichen Umgang mit der Erkrankung.

Das Bundesgesundheitsministerium hat der Erstattung von Real-Time-Messgeräten (rtCGM) für insulinpflichtige Typ 1- und Typ 2-Diabetiker zugestimmt

Kontinuierliche Glukosemessung wird Kassenleistung

Meerbusch (15. September 2016) – Nach fast 10-Jähriger Prüfungsphase hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) im Juni 2016 entschieden, die kontinuierliche Glukosemessung in die vertragsärztliche Versorgung aufzunehmen und eine entsprechende Richtlinie erlassen. Das Bundesgesundheitsministerium hat die Entscheidung des G-BA nun bestätigt und die entsprechende Richtlinie genehmigt. „Damit haben seit dem 7. September viele betroffene Patientinnen und Patienten nach einer Verordnung ihres behandelnden Arztes Anspruch auf die Versorgung mit Real-Time-Messgeräten (rtCGM) zur kontinuierlichen Glukosemessung. Dies ist ein Meilenstein für viele Menschen mit insulinpflichtigem Diabetes und ein Erfolg für unseren jahrelangen Einsatz dafür, dass Patienten Zugang zu diesem Therapiefortschritt erhalten“, so Wolfgang Frisch, Geschäftsführer Medtronic GmbH in Deutschland. Der G-BA begründet seinen Beschluss darüber, dass eine kontinuierliche interstitielle (im Unterhautfettgewebe) Glukosemessung mit rtCGM-Geräten das Risiko von Unterzuckerungen verringert. Weiterhin könne die Anzahl der Blutglukoseselbstmessungen reduziert und die Stoffwechsellage langfristig verbessert werden.

Therapieoptimierung mit Liprolog® 200

Praxen bestätigen: Zufriedenheit steigt!

München (14. September 2016) - Doppelt konzentriert, Volumen halbiert: Mit Liprolog® 200 Einheiten/ml KwikPenTM (Insulin lispro) steht seit über einem Jahr das erste hochkonzentrierte kurzwirksame Insulinanalogon zur Verfügung. Anhand von Patientenfällen zeigten die Referenten eines Presse-Round-Table der BERLIN-CHEMIE AG, welche Vorteile die hochkonzentrierte Therapieoption bietet. Die Veranstaltung fand unter der Leitung von Dr. Jens Kröger, Hamburg, im Rahmen des EASD in München statt. Die Experten waren sich einig, dass mit einer Umstellung auf 200 Einheiten pro ml Insulin lispro Patientenzufriedenheit und Adhärenz gesteigert werden können.