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17 | 05 | 2012
Diabetes
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Linagliptin - Trajenta®

Boehringer Ingelheim beendet aktuelle Preisverhandlungen mit GKV-Spitzenverband

 

Ingelheim und Bad Homburg (26. April 2012) - Boehringer Ingelheim beendet die aktuellen Preisverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband zu Trajenta® (Linagliptin). Ein Erstattungspreis auf dem Niveau der generischen Vergleichstherapie der Sulfonylharnstoffe im niedrigen zweistelligen Centbereich (Tagestherapiekosten) ist für das Unternehmen nicht akzeptabel.

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 Mit PRIMAS wird ab Mai 2012 ein modernes, patientengerechtes Schulungs- und Behandlungsprogramm für erwachsene Typ-1-Patienten ab 18 Jahren zur Verfügung stehen. Patienten erhalten darin nicht nur Diabeteswissen, sondern lernen vor allem die Fähigkeit zum Selbstmanagement und zum eigenverantwortlichen Umgang mit dem Diabetes – ein entscheidender Faktor für den langfristigen Behandlungserfolg. Das Projekt des Forschungsinstituts der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM) und der BERLIN-CHEMIE AG wurde unter der Leitung von Professor Dr. Norbert Hermanns und Privatdozent Dr. Bernhard Kulzer (FIDAM) entwickelt und jetzt auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt. Photo: Berlin ChemieDiabetesschulung für erwachsene Typ-1-Patienten

Der Patient im Mittelpunkt: Das neue Schulungsprogramm PRIMAS

 

Berlin (23. März 2012) - Mit PRIMAS wird ab Mai 2012 ein modernes, patientengerechtes Schulungs- und Behandlungsprogramm für erwachsene Typ-1-Patienten ab 18 Jahren zur Verfügung stehen. Patienten erhalten darin nicht nur Diabeteswissen, sondern lernen vor allem die Fähigkeit zum Selbstmanagement und zum eigenverantwortlichen Umgang mit dem Diabetes – ein entscheidender Faktor für den langfristigen Behandlungserfolg. Das Projekt des Forschungsinstituts der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM) und der BERLIN-CHEMIE AG wurde unter der Leitung von Professor Dr. Norbert Hermanns und Privatdozent Dr. Bernhard Kulzer (FIDAM) entwickelt und jetzt auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt [1].

 

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Informationsbrief zu schwerwiegenden Überempfindlichkeitsreaktionen und akuter Pankreatitis in Zusammenhang mit Saxagliptin (Onglyza®)

 

Berlin (9. März 2012) - Saxagliptin ist ein Dipeptidyl-Peptidase-4-(DPP4)-Inhibitor, der für erwachsene Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus in Kombination mit Metformin, einem Sulfonylharnstoff, einem Thiazolidindion oder mit Insulin zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle zugelassen ist.

 

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Das neue CONTOUR XT von Bayer HealthCare bei der Anwendung. Photo: Bayer HealthCareEinfach, zuverlässig und präzise

Das neue CONTOUR® XT Blutzuckermessgerät und die neuen CONTOUR® NEXT Sensoren

 

Bayer HealthCare Deutschland stellt seine neue Generation der Blutzuckermessung vor

  

Münster (2. März 2012) – Anlässlich der Diabetes Messe in Münster stellt Bayer HealthCare Deutschland ein neues Blutzuckermessgerät vor: das CONTOUR® XT Messgerät, welches zusammen mit den neuen CONTOUR® NEXT Sensoren die nächste Generation der Blutzuckermess-Systeme von Bayer bildet. Messgerät und Sensoren überzeugen besonders in punkto Messgenauigkeit, Zuverlässigkeit und leichter Handhabung. „Die hohe Messgenauigkeit macht CONTOUR® XT und CONTOUR® NEXT Sensoren zu einem System, auf das sich Patienten und Fachkreise gleichermaßen verlassen können“, so Bern Harrison, Wissenschaftler im Bereich Diabetes am Bayer HealthCare Standort Mishawaka, USA.

 

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Kalorien - nicht Proteine oder Kohlenhydrate - sind der Schlüssel zum Gewichtsverlust bei Diabetikern

 

Berlin (1. März 2012) - Eine neue Studie der University of Otago in Neuseeland hat gezeigt, daß eine Reduzierung der Kalorienaufnahme bei übergewichtigen oder fettleibigen Typ-2 Diabetikern eher zum Gewichtsverlust führt, als eine besonders protein- und kohlenhydratreiche Ernährung. Der Endokrinologe Dr. Jeremy Krebs leitete die Studie, die erst kürzlich in der internationalen Wissenschaftszeitschrift "Diabetologia" veröffentlicht wurde.

Über einen Zeitraum von zwei Jahren untersuchten die Wissenschaftler den Gewichtsverlust von insgesamt 419 Probanden in Auckland, Wellington und Christchurch im Alter von 35 bis 75 Jahren, die sich an einen fettarmen Ernährungsplan halten mussten. Während eine Gruppe proteinreiche Kost zu sich nahm, sollte sich die andere Gruppe kohlenhydratreich ernähren.

 

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Pioglitazon weiterhin für bestimmte Typ-2-Diabetiker

 

  • Europäische Kommission schließt sich der Überzeugung der Europäischen Arzneimittelagentur an, dass Pioglitazon enthaltende Arzneimittel auch weiterhin eine zulässige Behandlungsoption für bestimmte Typ-2-Diabetespatienten bleibt

 

Osaka, Japan, und London, UK (10. Januar 2012) - Die Neubewertung der Europäischen Kommission ist mit der Akzeptierung des CHMP-Standpunktes vom Oktober 2011 nun abgeschlossen. Takeda Pharmaceutical Company Limited ("Takeda") gab heute bekannt, dass sich die Europäische Kommission dem Standpunkt des Ausschusses für Humanarzneimittel (Committee for Medical Products for Human Use, CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (European Medicines Agency, EMA) wie im Oktober 2011 vorgeschlagen angeschlossen habe, der Änderungen auf dem Produktetikett und eine Klärung der Produktindikationen für Pioglitazon enthaltende Arzneimittel umfasst. Damit ist die europäische Neubewertung beendet, die im März 2011 von der Europäischen Kommission initiiert wurde. Die Änderungen auf dem Etikett werden nun in die Zulassung Pioglitazon enthaltender Arzneimittel integriert.

 

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Phto: IQWiGDMP Typ-2-Diabetes

Aktuelle Leitlinien zeigen Änderungsbedarf auf

 

IQWiG publiziert Abschlussbericht zu Recherche / Keine gravierenden Änderungen notwendig

 

Berlin (3. Januar 2012) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 3. Januar 2012 die Ergebnisse einer Recherche evidenzbasierter Leitlinien zur Behandlung von Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 vorgelegt. Ziel des Berichts ist es, aus aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien diejenigen Empfehlungen zu identifizieren, die für die geplante Überarbeitung des entsprechenden Disease-Management-Programms (DMP) von Bedeutung sein könnten. Demnach muss das DMP an keiner Stelle dringend überarbeitet werden. Allerdings identifizierte das IQWiG verschiedene Aspekte, die ergänzt und spezifiziert werden könnten.

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Photo: IQWiGZusatznutzen von Linagliptin ist nicht belegt

 

Hersteller weicht von zweckmäßiger Vergleichstherapie des G-BA ab

 

Berlin (2. Januar 2012) - Linagliptin (Handelsname Trajenta®) ist seit August 2011 zugelassen für die Verbesserung der Blutzuckerkontrolle bei Erwachsenen mit Diabetes mellitus Typ 2, bei denen Diät und Bewegung einen erhöhten Blutzuckerspiegel nicht ausreichend senken. Es kommt für Patientinnen und Patienten infrage, die den üblicherweise eingesetzten Wirkstoff Metformin nicht vertragen oder nicht einnehmen sollten. Außerdem kann Linagliptin ergänzt werden, wenn die Behandlung mit Metformin nicht ausreicht.

 

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Neue Nationale Versorgungsleitlinie Diabetische Neuropathie

 

DDG fordert umfassendere Versorgung bei Nervenschäden

 

Berlin (22. Dezember 2011) – Von den hierzulande über sieben Millionen Menschen mit Diabetes mellitus entwickeln etwa 30 Prozent eine Neuropathie. Die mit der Nervenschädigung einhergehenden Beschwerden sind vielfältig: Sie reichen von Schmerzen an Füßen und Beinen, dem Verlust von Druck- und Schmerzempfinden, Magen-Darm-Beschwerden, Herz-Kreislauf-Beschwerden, wie Pulsrasen und Schwindel bis hin zu lebensbedrohlichen Zuständen. Hinzu kommen aber auch Durchfälle und Verstopfung, Störungen am Harntrakt und auch sexuelle Störungen wie erektile Dysfunktion. Frühzeitig erkannt und richtig behandelt, können schwerwiegende Folgen wie Amputationen an den unteren Extremitäten zu einem großen Teil vermieden werden. Die nun veröffentlichte „Nationale Versorgungsleitlinie (NVL) Neuropathie bei Diabetes“ richtet sich an alle Ärzte, die Menschen mit Diabetes behandeln. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), deren Leitlinien der NVL als Quell-Leitlinien zugrunde liegen, erhofft sich davon eine bessere Versorgungsqualität.

 

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Deutsche Diabetes Gesellschaft gegen die Übernahme ärztlicher Tätigkeiten durch andere Berufsgruppen

 

Pflege gezielt in die Diabetes-Behandlung einbeziehen

 

Berlin (19. Dezember 2011) – Im Interesse der Patienten lehnt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) eine Übertragung ärztlicher Tätigkeiten auf dafür nicht ausgebildete Berufsgruppen ab. Dies plant jetzt jedoch der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) im Rahmen eines Modellvorhabens. Grundlage dafür ist eine Richtlinie „über die Festlegung ärztlicher Tätigkeiten zur Übertragung auf Berufsangehörige der Alten- und Krankenpflege zur selbstständigen Ausübung von Heilkunde“. Damit unterläge die Verantwortung für die jeweilige Behandlung nicht mehr dem Arzt. Dieser Beschluss gefährde das Recht des Patienten auf eine Behandlung nach Facharztstandard.

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Levemir® jetzt auch für Kinder zwischen zwei und fünf Jahren zugelassen

 

Mainz, 1. Dezember 2011 – Die Europäische Kommission hat die Zulassung von Levemir® (Insulin detemir) auf Kinder im Alter zwischen zwei und fünf Jahren erweitert. Damit ist Insulin detemir das einzige moderne Basalinsulin-Analogon, das bei diesen jungen Patienten eingesetzt werden kann.

 

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DDG warnt vor überzogenen Erwartungen

Blutzuckermessen mit Tränen statt Blut

 

Berlin (28. November 2011) – Forscher der Universität Michigan meldeten kürzlich, dass sich mit Hilfe eines Glukose-Sensors der Zuckergehalt in Tränenflüssigkeit bestimmen lässt. Menschen mit Diabetes mellitus könnten dadurch auf tägliche Bluttests verzichten. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) sieht in diesem Verfahren jedoch keine Alternative zur herkömmlichen Blutzuckermessung. Diese ließe sich laut DDG schonend, schmerzarm und verlässlich durchführen, wenn Patienten einige Hinweise berücksichtigen.

 

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Zulassungserweiterung

Levemir® (Insulin detemir) als Add-on Therapie zu Victoza® (Liraglutid) bei Menschen mit Typ 2 Diabetes

 

Mainz (16. November 2011) – Die Europäische Kommission hat die Zulassung des modernen Basalinsulins Insulin detemir (Levemir®) um die Zusatztherapie zum humanen-GLP-1 Analogon Liraglutid (Victoza®) erweitert. Victoza® wird in Kombination mit oralen Antidiabetika bei Menschen mit Typ 2 Diabetes eingesetzt. Die dieser Entscheidung zugrunde liegende Studie wurde darüber hinaus in die Fachinformation von Victoza® aufgenommen.

 

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Moderne Diabetestherapie

Vorteile der GLP-1 Analoga bestätigt

 

  • Studien bestätigen starke HbA1c-Senkung, günstige Gewichtseffekte und Vorteile beim Hypoglykämierisiko des humanen-GLP-1 Analogons Liraglutid – auch bei additiver Gabe von Insulin detemir

 

Berlin (12. November 2011) – Die Therapie mit Liraglutid (Victoza®) erfüllt die Leitlinienforderungen für Menschen mit Typ 2 Diabetes nach guter Blutzuckerkontrolle mit sehr wenigen Hypoglykämien (außer in Kombination mit einem Sulfonylharnstoff) und gleichzeitig günstigem Effekt auf das Körpergewicht. Dies machen aktuelle anlässlich der Herbsttagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) präsentierte Daten deutlich. Hinweise gibt es auch auf günstige kardiovaskuläre Effekte wie Senkung des systolischen Blutdrucks und LDL-Cholesterins sowie Verbesserung kardiovaskulärer Biomarker wie PAI-1. Von den Vorzügen von Victoza® profitieren die Patienten unvermindert auch dann, wenn die Behandlung durch Zugabe von Insulin detemir (Levemir®) intensiviert wird, bestätigt eine große neue Studie. Sie war Basis der europäischen Zulas-sungserweiterung für Levemir® als Add-On Therapie zu Victoza®.

 

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Umdenken bei der Behandlung von Typ-2-Diabetes

Gewichtsabnahme ist zentrales Ziel der Diabetestherapie

 

Berlin (11. November 2011) – Etwa 60 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland sind übergewichtig und 20 Prozent leiden an Adipositas. Die „Fettleibigkeit“ ist eine chronische Krankheit, die mit einer verkürzten Lebenserwartung, Verlust an Lebensqualität und nicht zuletzt einem hohen Risiko für Typ-2-Diabetes einhergeht. Zentrales Ziel der Diabetesbehandlung ist es, das Körpergewicht zu reduzieren. Über neue Strategien bei der Therapie von Diabetes und Adipositas diskutieren Experten auf der 5. Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Die Veranstaltung findet vom 11. bis 12. November 2011 in Berlin statt.

 

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DiaKoPf  - Diabetologische Kompetenz in Pflegeeinrichtungen

 

Sana Klinik Oldenburg, Diabeteszentrum, Projektleiter: Lars Hecht

 

Berlin (11. November 2011) - Ein Viertel der über 65-jährigen Bewohner in Alten- und Pflegeheimen ist an Diabetes erkrankt, wird aber häufig nicht der Erkrankung entsprechend versorgt.[1] Dies bildete für das Team des Therapie- und Schulungszentrums für Diabetologie der Sana Klinik Oldenburg, das jährlich über 3.000 Menschen mit Diabetes betreut und kontinuierlich Schulungen für medizinisches Fachpersonal aus Senioreneinrichtungen anbietet, die Grundlage für die Entwicklung des Projektes „DiaKoPf – Diabetologische Kompetenz in Pflegeeinrichtungen“. Kernziel des Versorgungsprogrammes ist die kontinuierliche fachgerechte Behandlung des Diabetes mellitus in Pflegeheimen, um so die Lebensqualität bei geriatrischen Diabetikern zu erhöhen. Durch den systemischen Ansatz werden Bewohner, Angehörige, Pflegekräfte und die behandelnden Ärzte in das Projekt einbezogen.

 

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„Jeder Schritt zählt! Jetzt handeln!“
am Welt-Diabetes-Tag und bei
„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“

 

Saarbrücken (28. Oktober 2011) – Angesichts des Welt-Diabetes-Tags am 14. November 2011 hat die Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ bei Ihrer Station im Saarland verstärkt dazu aufgerufen, sich zu bewegen und fit zu halten. „Wer rechtzeitig handelt und seinen Lebensstil ändert, kann vorbeugen“, so Prof. Dr. Stephan Jacob, Villingen-Schwenningen, bei der Pressekonferenz von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ in Saarbrücken. Der Diabetologe unterstrich die Bedeutung von ausreichender Bewegung und gesunder Ernährung in der Prävention und Therapie eines Diabetes. Bewegung hat Typ-1-Diabetiker Daniel Schnelting, dreifacher Deutscher Meister im 200-Meter-Sprint, genug. Er vollbringt Spitzenleistungen und motiviert zusammen mit Starkoch Johann Lafer als Botschafter von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ Menschen mit Diabetes, ihre Erkrankung aktiv anzugehen.

 

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Mit Typ-1-Diabetes gut leben

Deutsche Diabetes Gesellschaft legt neue Leitlinie vor

 

Berlin (25. Oktober 2011) – Von schätzungsweise sieben Millionen Menschen mit Diabetes mellitus in Deutschland, haben etwa fünf bis zehn Prozent einen Typ-1-Diabetes – Tendenz steigend: Jährlich kommen etwa 2200 neu Erkrankte im Alter bis zu 14 Jahren dazu. Diese Form des Diabetes beginnt häufig bereits im Kindes- und Jugendalter. Patienten müssen sich lebenslang Insulin spritzen. Um mit Typ-1-Diabetes gut leben zu können, ist es wichtig, dass Arzt und Patient die bestmögliche und auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende Behandlung anwenden. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) legt deshalb jetzt ihre aktualisierte evidenzbasierte Leitlinie zur Therapie des Typ-1-Diabetes vor. Die Fachgesellschaft richtet sich damit an Ärzte, Laien, Pflegende und Diabetes-BeraterInnen.

 

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Nationale VersorgungsLeitlinie Typ-2-Diabetes: Neuropathie

 

Registernummer: nvl - 001e

Klassifikation:      S3

Stand:                   24.10.2011 , gültig bis 01.07.2015

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NovoPenEcho Skins. Photo: Novo NordiskNovoPen Echo® ersetzt künftig NovoPen® Junior

 

Mainz (17. Oktober 2011) – Der Diabetes-Spezialist Novo Nordisk hat im März 2011 den neu entwickelten Insulinpen NovoPen Echo® einge-führt. Das Injektionsgerät wurde speziell für die Bedürfnisse von Kindern konzipiert und hat sich inzwischen fest im Markt etabliert. Das Vorgängermodell, NovoPen® Junior, wird zum 31. Oktober 2011 vom Markt genommen.

 

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Jahreskongress der European Association for the Study of Diabetes (EASD)

Menschen mit Typ 2 Diabetes profitieren von der frühen Umstellung auf Liraglutid

 

Frankfurt am Main (22. September 2011) – Aktuelle Studienergebnisse, die auf dem Jahreskongress der European Association for the Study of Diabetes (EASD) im September 2011 in Lissabon, Portugal, präsentiert wurden,1 zeigen, dass signifikant mehr Menschen mit Typ 2 Diabetes den HbA1c-Zielwert von unter sieben Prozent erreichen, wenn Liraglutid in einer frühen Phase der Erkrankung verabreicht wird.2 Die Extension der in The Lancet publizierten Vergleichsstudie mit Sitagliptin und Liraglutid macht darüber hinaus deutlich, dass die Gesamtzufriedenheit der Patienten nach einer Umstellung von dem oralen DPP-IV Inhibitor auf das injizierbare humane-GLP-1 Analogon steigt.3 Mögliche Gründe sind dafür nach Ansicht der Autoren die bessere glykämische Kontrolle sowie der stärkere Gewichtsverlust unter Liraglutid im Vergleich zu Sitagliptin.4,5,6

 

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Schichtarbeit und Schlafmangel fördern Übergewicht und Diabetes

 

Berlin (7. September 2011) – Berufstätige, die dauerhaft in Wechselschichten arbeiten, haben ein erhöhtes Risiko für Übergewicht, Diabetes Typ 2 und kardiovaskuläre Erkrankungen. Denn häufig sind ihre „zirkadianen Rhythmen“ gestört. Jeder Organismus verfügt über eine natürliche Chronologie. Sogenannte biologische Uhren regeln seine Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel der Schlaf-Wach-Rhythmus oder die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit. Personen, die häufig nachts arbeiten müssen, sollten sich regelmäßig einem Gesundheitscheck unterziehen, um Diabetes und anderen Erkrankungen vorzubeugen.

 

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Magenoperationen kein Allheilmittel gegen Diabetes

DDG warnt vor undifferenziertem Heilsversprechen für Menschen mit Diabetes

 

Berlin (6. September 2011) – Laut der Expertengruppe „Metabolische Chirurgie“ würden durch Magenoperationen 70 Prozent der extrem Übergewichtigen von drohenden Stoffwechselschäden befreit. Demzufolge kämen jährlich 20.000 Menschen in Deutschland für einen solchen Eingriff in Frage. Anlässlich des 16. Weltkongresses der internationalen Vereinigung für Adipositas- und metabolische Chirurgie (IFSO) in Hamburg warnt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) vor der Magenbypass-Chirurgie als Allheilmittel für Diabetespatienten.

 

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AMNOG-Folgen

Trajenta® steht Patienten in Deutschland vorerst nicht zur Verfügung

 

Ingelheim und Bad Homburg (2. September 2011) – Boehringer Ingelheim und Lilly, Partner in einer weltweiten Diabetes-Allianz, werden das neue orale Antidiabetikum Trajenta® (Wirkstoff Linagliptin) den Patienten in Deutschland nicht zur Verfügung stellen. Die Markteinführungen in anderen europäischen Ländern werden derzeit vorbereitet und sind davon nicht betroffen, da die Entscheidung im Zusammenhang mit dem AMNOG-Prozess zur Bewertung neuer Arzneimittel steht.

 

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Nationale VersorgungsLeitlinie zur diabetischen Neuropathie

 

Berlin (24. August 2011) - Die Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) Neuropathie bei Diabetes im Erwachsenenalter ist seit heute abrufbar. Damit ist nach Fußkomplikationen, Retinopathie und Nephropathie das vierte NVL-Modul zu Diabetes im Erwachsenenalter fertig gestellt worden.

 

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DMP Typ-1-Diabetes: Aktuelle Leitlinien zeigen Änderungsbedarf auf

IQWiG publiziert Abschlussbericht zu Recherche / Keine gravierenden Änderungen notwendig

 

Berlin (22. August 2011) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 22. August 2011 die Ergebnisse einer Recherche evidenzbasierter Leitlinien zur Behandlung von Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 vorgelegt. Ziel des Berichts ist es, aus aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien diejenigen Empfehlungen zu identifizieren, die für die geplante Überarbeitung des entsprechenden Disease-Management-Programms (DMP) von Bedeutung sein könnten. Demnach muss das DMP an keiner Stelle zwingend überarbeitet werden. Allerdings identifizierte das IQWiG verschiedene Aspekte, die ergänzt und spezifiziert werden könnten.

 

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Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7. Viernheim 11.08.2011. Photo: Heike BackeRiesiges Interesse an "Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7"

 

Viernheim (11. August 2011) - Lange Schlangen der Besucher beim Diabetes-Risikocheck zeigten das große Interesse der Bevölkerung an der von Sanofi initiierten bundesweiten Diabetes-Aktion "Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7" im Rhein-Neckar-Dreieck. Fast 1.200 Menschen machten mit und ließen ihr persönliches Diabetesrisiko testen oder kontrollierten bei bekannter Diabetes-Diagnose ihre Werte. Interessierte nutzten vor Ort die Gelegenheit, die neuen Blutzuckermessgeräte BGStar® und iBGStar® kennenzulernen.

 

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Hilfe für Mütter mit Diabetes und ihre Kinder

DDG stellt neue Leitlinie Schwangerschaftsdiabetes vor

 

Berlin (11. August 2011) – Von rund 650.000 Geburten in Deutschland im Jahr 2010 litten fast 24.000 Mütter bei der Entbindung unter Schwangerschaftsdiabetes, Tendenz steigend. Fälle wie das kürzlich in Texas mit 7,3 Kilo geborene „Riesenbaby“ machen deutlich, welche Komplikationen die Krankheit für eine Geburt bedeuten kann. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat in den vergangenen Monaten die Leitlinie Schwangerschaftsdiabetes überarbeitet. Erhöhte Blutzuckerspiegel bei Schwangeren rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln, lindere die Folgen für Mutter und Kind, so die DDG. Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) legt die DDG jetzt die „Evidenzbasierte Leitlinie zu Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Gestationsdiabetes mellitus (GDM)“, eine entsprechende Praxisleitlinie und eine Version für interessierte Laien vor.

 

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71st Scientific Sessions der American Diabetes Association (ADA) in San Diego, Kalifornien

Neue Daten: Switch von anderen Inkretin-basierten Antidiabetika auf Liraglutid ist oft lohnenswert

 

SAN DIEGO, USA / Mainz, 8. August 2011 – In zwei Studien, die bei der 71. Jahrestagung der American Diabetes Association (ADA) in San Diego, Kalifornien, vorgestellt worden sind, ließ sich mit Liraglutid bei einer Reihe von Patienten mit Typ 2 Diabetes ein HbA1c-Wert unter 7,0 Prozent erreichen – selbst dann, wenn diese Patienten zuvor unter Exenatid oder Sitagliptin das Therapieziel verfehlt hatten. Das Behand-lungsziel eines HbA1c-Wertes unter 7,0 Prozent mit gleichzeitiger Gewichtsabnahme erreichten die Patienten unter Liraglutid (1,8 mg) mit höherer Wahrscheinlichkeit als unter Sitagliptin bzw. Exenatid, zeigt eine gepoolte Analyse der Daten aus beiden Studien.5

 

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DiaRegis – erste Ergebnisse verfügbar

Komorbidität und Alter als Prädiktoren für Hypoglykämierisiko

 

Bad Oeynhausen  (5. August 2011) - Mit der neuesten Datenauswertung aus DiaRegis - einem prospektiven Diabetesregister zur ambulanten Versorgung von Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 in Deutschland (Diabetes Registry, kurz DiaRegis) – wird erstmals das Hypoglykämierisiko unter Versorgungsbedingungen evaluiert. DiaRegis steht unter der Schirmherrschaft der Stiftung „Der herzkranke Diabetiker (DHD)“ und wurde gemeinsam mit Dr. Anselm Kai Gitt vom Institut für Herzinfarktforschung in Ludwigshafen initiiert. Das prospektive Register untersucht die spezifischen Merkmale, Behandlungsmuster und Diabetes-bezogenen Komplikationen sowie die Lebensqualität der Patienten.

 

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Abb.: GesundheitsCheck: Bluthochdruck Graphik: Novo NordiskDiabetes im Blick – wir packen es an!

Ergebnisse einer Patientenbefragung von Novo Nordisk

 

Mainz (4. August 2011) – Ziel der Novo Nordisk-Initiative „diabetes im blick – wir packen es an“ ist es, Menschen mit erhöhtem Diabetes-Risiko zu identifizieren und zu beraten, Patienten mit bereits manifes-tem Typ 2 Diabetes sollen zu einer besseren Compliance motiviert und so eine optimale Behandlung sichergestellt werden. Im Rahmen der Kampagne wurde auch eine Fragebogen-Aktion durchgeführt, deren erste Auswertungen jetzt vorliegen. Dabei wird die enge Assoziation zwischen Gewicht, Blutdruck und Diabetes mellitus deutlich.

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Rote-Hand-Brief zu leicht erhöhtem Risiko von Blasenkarzinomen unter der Einnahme von Pioglitazon-haltigen Arzneimitteln (Actos®, Competact®, Tandemact®)

 

Berlin (1. August 2011) - Im Juni wurde über die Ergebnisse einer epidemiologischen Studie berichtet, in der sich ein signifikantes, leicht erhöhtes Risiko von Blasenkarzinomen unter Anwendung Pioglitazon-haltiger Arzneimittel gezeigt hat (1). Aktuell informiert der Hersteller in einem Rote-Hand-Brief über neue Kontraindikationen sowie weitere Vorsichtsmaßnahmen, die im Zusammenhang mit Pioglitazon zu beachten sind.

 

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Insulinkristalle. Photo:Wikipedia27. Juli 1921: Meilenstein in der Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1

Vor 90 Jahren Insulin erstmals isoliert und erfolgreich angewendet

 

Berlin (27. Juli 2011) – In Deutschland leben circa sieben Millionen diagnostizierte Menschen mit Diabetes mellitus. 2004 wurden etwa 1,9 Millionen Diabetiker in Deutschland mit Insulin behandelt, darunter alle Menschen mit Diabetes Typ 1. Ihre Bauchspeicheldrüse bildet im Gegensatz zu der gesunder Menschen kein eigenes Insulin, für sie ist die Behandlung daher unverzichtbar. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es keine Insulintherapie und Menschen mit Diabetes Typ 1 starben häufig sehr jung. Am 27. Juli 1921 gelang es den kanadischen Forschern Frederick Banting und Charles Best, Insulin in unzerstörter Form aus dem Gewebe einer tierischen Bauchspeicheldrüse zu gewinnen und damit diabetische Hunde zu behandeln. 1922 retteten Banting und Best mit Hilfe von Insulin erstmals einem dreizehnjährigen Jungen das Leben.

 

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Camp D 2011. Photo: Bayer HealthCare und Novo NordiskDank an alle Beteiligten

Teilnehmer von Camp D wieder zuhause

 

  • Noro-Virus als Ursache für Magen-Darm-Infektionen bestätigt
  • Gesundheitliche Beeinträchtigung nur vorübergehend
  • Notfallplan hat sich bewährt

 

Mainz/Leverkusen (14. Juli 2011) – Die Teilnehmer von Camp D sind wieder nach Hause zurückgekehrt. Ein Großteil der jungen Menschen mit Diabetes konnte, wie ursprünglich geplant, bereits am Sonntag die Heimreise von Bad Segeberg antreten. Einige waren zunächst zur weiteren Beobachtung ihres Stoffwechsels und zur Stabilisierung ihres Flüssigkeits- und Salzhaushalts für ein bis zwei Tage im Krankenhaus geblieben. Mit diesen bei Durchfallerkrankungen üblichen Maßnahmen stabilisierte sich der Gesundheitszustand und bis Dienstag waren sämtliche Erkrankten bis auf zwei bereits wieder entlassen worden. Nach Informationen des örtlichen Gesundheitsamtes war eine Noro-Virus-Infektion für den Brechdurchfall verantwortlich.

 

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Camp D 2011. Photo: Bayer HealthCare und Novo NordiskZUHÖREN – was Jugendliche mit Diabetes bewegt

 

DAWN Youth: Diabetes-Ansichten, Wünsche und Nöte – ein Beitrag zur Aufklärung und Verbesserung der Lebenssituation betroffener Jugendlicher

 

Prof. Dr. Thomas Danne

 

Bad Segeberg (8. Juli 2011) – Typ1 Diabetes nimmt zu, jedes Jahr wird die chronische Stoffwechselstörung weltweit bei über 70.000 Kindern und Jugendlichen diagnostiziert. Für ihr Therapieverhalten und ihre Stoffwechseleinstellung sind psychosoziale Faktoren die wichtigsten Determinanten – darüber sind sich nationale und internationale Kinderdiabetesleitlinien einig. Dennoch werden die spezifischen Bedürfnisse junger Patienten häufig übersehen. Insbesondere für Jugendliche und junge Erwachsene fehlt es an altersgerechten Unterstützungsangeboten. Camp D soll dazu beitragen, diese Lücke zu schließen: Das Konzept verfolgt den Ansatz, die jungen Menschen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen, ihnen zuzuhören und einen Rahmen zu schaffen, in dem sie selbständig und eigenverantwortlich neue Wege für den Umgang mit dem Diabetes finden können.

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Camp D 2011. Photo: Bayer HealthCare und Novo NordiskVERSTEHEN – vom DAWN-Projekt zu Camp D

Weil Diabetestherapie mehr ist als nur Stoffwechselkontrolle

 

Prof. Dr. Rüdiger Landgraf

 

Bad Segeberg, 8. Juli 2011 –  Für die Behandlung des Typ 1 Diabetes existiert kein „Schema F“, denn neben den vielen medizinischen Herausforderungen spielen vor allem individuelle psychosoziale Aspekte eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der Krankheit und der Prävention von Komplikationen. In den letzten Jahren hat sich hinsichtlich der Betreuung von Diabetespatienten daher ein grundsätzlicher Wandel vom pathogenetischen zum salutogenetischen Ansatz bewährt. Beim Konzept der Salutogenese rückt der Patient zunehmend in den Mittelpunkt. Es setzt auf Krankheitsverständnis, die eigenen Fähigkeiten des Patienten und orientiert sich an attraktiven Gesundheitszielen: Die Menschen sollen spüren, dass sich ihr Engagement und die notwendigen Interventionen im Rahmen der Diabetestherapie für sie lohnen. Die Steigerung von Lebensqualität und Therapiezufriedenheit und – daraus folgend – die Verbesserung der Adhärenz müssen daher fest verankerte Betreuungsziele bei Menschen mit Diabetes mellitus sein. Empowerment statt konventionellem Compliance-Denken – die Grundsteine dafür legte bereits die St.Vincent Deklaration der WHO und IDF (International Diabetes Federation) von 1989.

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IQWiG: Nutzen einer normnahen Blutzuckersenkung bleibt unklar

 

  • Hinweise auf Vorteile aber auch auf Nachteile
  • Weniger nichttödliche Herzinfarkte stehen häufigeren Unterzuckerungen gegenüber

 

Berlin (5. Juli 2011) - Ob Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 davon profitieren, wenn man versucht, ihren Blutzucker durch eine Therapie auf normnahe Werte abzusenken, bleibt eine ungeklärte Frage. Die derzeit verfügbaren Studien liefern Hinweise auf einen Nutzen aber auch Hinweise auf einen möglichen Schaden. Zu diesem Ergebnis kommt ein am 5. Juli 2011 veröffentlichter Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

 

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Das BfArM rät derzeit vom Gebrauch pioglitazonhaltiger Arzneimittel ab

 

Bonn (10. Juni 2011) - Grund hierfür sind die seit gestern verfügbaren Ergebnisse einer französischen Kohortenstudie. In dieser Studie wurde die Häufigkeit des Auftretens von Blasenkrebs bei Diabetikern, die pioglitazonhaltige Arzneimittel einnahmen, mit dem von Diabetikern verglichen, die keine pioglitazonhaltigen Arzneimittel einnahmen. Nach einer ersten Bewertung sprechen die Ergebnisse der Studie dafür, dass pioglitazonhaltige Arzneimittel eine Erhöhung des Risikos für Blasenkrebs verursachen können. Das BfArM rät daher von dem Gebrauch pioglitazonhaltiger Arzneimittel bis zur Klärung des Sachverhaltes ab.

 

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INSIGHT Health zum Insulinverbrauch in Deutschland

Auffälligkeiten in der Insulin-Medikation beschreiben Handlungsbedarf

 

Waldems-Esch/Berlin (7. Juni 2011) - In einer aktuellen Versorgungsanalyse des Informationsdienstleisters INSIGHT Health zeigen sich erhebliche regionale Unterschiede in der ambulanten Verordnung von Insulin. Bei insgesamt 11,9 Millionen Insulin-Verordnungen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wurden im vergangenen Jahr deutschlandweit 171 Insulin-Verordnungen pro 1.000 GKV-Versicherte abgerechnet. Den Spitzenwert erreicht die Region der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Mecklenburg-Vorpommern mit 294 Verordnungen pro 1.000 Versicherte. Auch die anderen neuen Bundesländer liegen deutlich über dem Schnitt (245-280 Verordnungen/1.000 Versicherte). Die geringste Verordnungsdichte verzeichnen die KV-Regionen Bayerns und Baden-Württembergs mit jeweils rund 130 Verordnungen pro 1.000 Versicherte.

 

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Das Arzt-Patienten-Gespräch als Grundlage der erfolgreichen Prävention von Folgeerkrankungen: Diabetes mellitus ist eine weit verbreitete Stoffwechselerkrankung, deren Therapiemöglichkeiten kontinuierlich verbessert werden. Trotzdem drohen Folgeerkrankungen, zu denen u.a. Augenerkrankungen wie das Diabetische Makulaödem zählen. Grundlage für eine bessere Prävention von Folgeerkrankungen ist nicht zuletzt das Arzt-Patienten-Gespräch. In regelmäßigen Besuchen beim behandelnden Arzt sollte daher immer auf die Notwendigkeit regelmäßiger Augenkontrollen hingewiesen werden. Eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Prävention ist zudem die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit der behandelnden Ärzte. Photo: Novartis Pharma GmbHErste Präsentation der Versorgungsstudie DiaDeM*

Diabetes-Patienten: Gut aufgeklärt und trotzdem nicht optimal versorgt?

 

  • Die DiaDeM Versorgungsstudie zeigt: Es besteht eine Diskrepanz zwischen Patientenwahrnehmung und Versorgungszustand:
  • Diabetiker fühlen sich gut aufgeklärt und versorgt: Spätfolgen wie Augenerkrankungen sind bekannt und von den Betroffenen gefürchtet.
  • Trotz großer Einschränkungen im Alltag hat sich ein Großteil der Diabetiker mit der Erkrankung arrangiert.
  • Patientenorientiertere Aufklärung über Therapiemöglichkeiten – insbesondere bei den Folgeerkrankungen wie z.B. Seheinschränkungen – notwendig.
  • Stärkere fachübergreifende Zusammenarbeit zwischen Arztgruppen sinnvoll.

 

Leipzig (2. Juni 2011) Diabetes gilt als Volkskrankheit Nr. 1: Rund 7,91 Millionen Menschen zwischen 20 und 79 Jahren und damit jeder zehnte Bundesbürger leidet an Diabetes – Tendenz steigend. Die Patientendaten sind bekannt und wissenschaftlich fundiert. Doch wie steht es um das Wissen der Patienten um ihre Erkrankung und mögliche Folgeerkrankungen sowie um die fachübergreifende Versorgung der Diabetiker? Fragen, denen eine aktuelle Versorgungsforschung des Deutschen Diabetiker Bundes e.V. (DDB) und der Geschäftseinheit Augenheilkunde von Novartis Pharma nachgegangen sind. Unter dem Motto „DiaDeM oder Diabetes: Der eigenverantwortliche Mensch“ befragte das IGES Institut bundesweit 1.000 betroffene Typ-1- und Typ-2-Diabetiker, darunter 125 Typ-1- und 875 Typ-2-Diabetiker. Die Daten geben einen umfassenden Einblick in die Versorgungssituation jedes Einzelnen und die Wahrnehmung ihrer Erkrankung. Über deren Bedeutung für die Praxis diskutierten während der 46. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft Vertreter des DDB und Ärzte aus dem Bereich Diabetologie und Ophthalmologie.

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Diabetische Neuropathie – Praxisgerechte Umsetzung der Leitlinien

 

Univ. Prof. Dr. med. Jochen Seufert, FRCPE, Freiburg

 

Dreseden (1. Juni 2011) - Die diabetischen Neuropathien können neben den Veränderungen an den Blutgefäßen der Netzhaut des Auges und der Nieren als dritter wichtiger Folgeschaden im Rahmen des Diabetes mellitus entstehen. Diese Nervenerkrankungen entwickeln sich im Durchschnitt bei mehr als jedem dritten Menschen mit Diabetes und verursachen vielfältige, zum Teil sehr unangenehme und schwerwiegende Beschwerden.

 

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