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Diabetes
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Moderne Diabetestherapie

Vorteile der GLP-1 Analoga bestätigt

 

  • Studien bestätigen starke HbA1c-Senkung, günstige Gewichtseffekte und Vorteile beim Hypoglykämierisiko des humanen-GLP-1 Analogons Liraglutid – auch bei additiver Gabe von Insulin detemir

 

Berlin (12. November 2011) – Die Therapie mit Liraglutid (Victoza®) erfüllt die Leitlinienforderungen für Menschen mit Typ 2 Diabetes nach guter Blutzuckerkontrolle mit sehr wenigen Hypoglykämien (außer in Kombination mit einem Sulfonylharnstoff) und gleichzeitig günstigem Effekt auf das Körpergewicht. Dies machen aktuelle anlässlich der Herbsttagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) präsentierte Daten deutlich. Hinweise gibt es auch auf günstige kardiovaskuläre Effekte wie Senkung des systolischen Blutdrucks und LDL-Cholesterins sowie Verbesserung kardiovaskulärer Biomarker wie PAI-1. Von den Vorzügen von Victoza® profitieren die Patienten unvermindert auch dann, wenn die Behandlung durch Zugabe von Insulin detemir (Levemir®) intensiviert wird, bestätigt eine große neue Studie. Sie war Basis der europäischen Zulas-sungserweiterung für Levemir® als Add-On Therapie zu Victoza®.

 

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Umdenken bei der Behandlung von Typ-2-Diabetes

Gewichtsabnahme ist zentrales Ziel der Diabetestherapie

 

Berlin (11. November 2011) – Etwa 60 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland sind übergewichtig und 20 Prozent leiden an Adipositas. Die „Fettleibigkeit“ ist eine chronische Krankheit, die mit einer verkürzten Lebenserwartung, Verlust an Lebensqualität und nicht zuletzt einem hohen Risiko für Typ-2-Diabetes einhergeht. Zentrales Ziel der Diabetesbehandlung ist es, das Körpergewicht zu reduzieren. Über neue Strategien bei der Therapie von Diabetes und Adipositas diskutieren Experten auf der 5. Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Die Veranstaltung findet vom 11. bis 12. November 2011 in Berlin statt.

 

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DiaKoPf  - Diabetologische Kompetenz in Pflegeeinrichtungen

 

Sana Klinik Oldenburg, Diabeteszentrum, Projektleiter: Lars Hecht

 

Berlin (11. November 2011) - Ein Viertel der über 65-jährigen Bewohner in Alten- und Pflegeheimen ist an Diabetes erkrankt, wird aber häufig nicht der Erkrankung entsprechend versorgt.[1] Dies bildete für das Team des Therapie- und Schulungszentrums für Diabetologie der Sana Klinik Oldenburg, das jährlich über 3.000 Menschen mit Diabetes betreut und kontinuierlich Schulungen für medizinisches Fachpersonal aus Senioreneinrichtungen anbietet, die Grundlage für die Entwicklung des Projektes „DiaKoPf – Diabetologische Kompetenz in Pflegeeinrichtungen“. Kernziel des Versorgungsprogrammes ist die kontinuierliche fachgerechte Behandlung des Diabetes mellitus in Pflegeheimen, um so die Lebensqualität bei geriatrischen Diabetikern zu erhöhen. Durch den systemischen Ansatz werden Bewohner, Angehörige, Pflegekräfte und die behandelnden Ärzte in das Projekt einbezogen.

 

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„Jeder Schritt zählt! Jetzt handeln!“
am Welt-Diabetes-Tag und bei
„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“

 

Saarbrücken (28. Oktober 2011) – Angesichts des Welt-Diabetes-Tags am 14. November 2011 hat die Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ bei Ihrer Station im Saarland verstärkt dazu aufgerufen, sich zu bewegen und fit zu halten. „Wer rechtzeitig handelt und seinen Lebensstil ändert, kann vorbeugen“, so Prof. Dr. Stephan Jacob, Villingen-Schwenningen, bei der Pressekonferenz von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ in Saarbrücken. Der Diabetologe unterstrich die Bedeutung von ausreichender Bewegung und gesunder Ernährung in der Prävention und Therapie eines Diabetes. Bewegung hat Typ-1-Diabetiker Daniel Schnelting, dreifacher Deutscher Meister im 200-Meter-Sprint, genug. Er vollbringt Spitzenleistungen und motiviert zusammen mit Starkoch Johann Lafer als Botschafter von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ Menschen mit Diabetes, ihre Erkrankung aktiv anzugehen.

 

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Mit Typ-1-Diabetes gut leben

Deutsche Diabetes Gesellschaft legt neue Leitlinie vor

 

Berlin (25. Oktober 2011) – Von schätzungsweise sieben Millionen Menschen mit Diabetes mellitus in Deutschland, haben etwa fünf bis zehn Prozent einen Typ-1-Diabetes – Tendenz steigend: Jährlich kommen etwa 2200 neu Erkrankte im Alter bis zu 14 Jahren dazu. Diese Form des Diabetes beginnt häufig bereits im Kindes- und Jugendalter. Patienten müssen sich lebenslang Insulin spritzen. Um mit Typ-1-Diabetes gut leben zu können, ist es wichtig, dass Arzt und Patient die bestmögliche und auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende Behandlung anwenden. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) legt deshalb jetzt ihre aktualisierte evidenzbasierte Leitlinie zur Therapie des Typ-1-Diabetes vor. Die Fachgesellschaft richtet sich damit an Ärzte, Laien, Pflegende und Diabetes-BeraterInnen.

 

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Nationale VersorgungsLeitlinie Typ-2-Diabetes: Neuropathie

 

Registernummer: nvl - 001e

Klassifikation:      S3

Stand:                   24.10.2011 , gültig bis 01.07.2015

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NovoPenEcho Skins. Photo: Novo NordiskNovoPen Echo® ersetzt künftig NovoPen® Junior

 

Mainz (17. Oktober 2011) – Der Diabetes-Spezialist Novo Nordisk hat im März 2011 den neu entwickelten Insulinpen NovoPen Echo® einge-führt. Das Injektionsgerät wurde speziell für die Bedürfnisse von Kindern konzipiert und hat sich inzwischen fest im Markt etabliert. Das Vorgängermodell, NovoPen® Junior, wird zum 31. Oktober 2011 vom Markt genommen.

 

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Jahreskongress der European Association for the Study of Diabetes (EASD)

Menschen mit Typ 2 Diabetes profitieren von der frühen Umstellung auf Liraglutid

 

Frankfurt am Main (22. September 2011) – Aktuelle Studienergebnisse, die auf dem Jahreskongress der European Association for the Study of Diabetes (EASD) im September 2011 in Lissabon, Portugal, präsentiert wurden,1 zeigen, dass signifikant mehr Menschen mit Typ 2 Diabetes den HbA1c-Zielwert von unter sieben Prozent erreichen, wenn Liraglutid in einer frühen Phase der Erkrankung verabreicht wird.2 Die Extension der in The Lancet publizierten Vergleichsstudie mit Sitagliptin und Liraglutid macht darüber hinaus deutlich, dass die Gesamtzufriedenheit der Patienten nach einer Umstellung von dem oralen DPP-IV Inhibitor auf das injizierbare humane-GLP-1 Analogon steigt.3 Mögliche Gründe sind dafür nach Ansicht der Autoren die bessere glykämische Kontrolle sowie der stärkere Gewichtsverlust unter Liraglutid im Vergleich zu Sitagliptin.4,5,6

 

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Schichtarbeit und Schlafmangel fördern Übergewicht und Diabetes

 

Berlin (7. September 2011) – Berufstätige, die dauerhaft in Wechselschichten arbeiten, haben ein erhöhtes Risiko für Übergewicht, Diabetes Typ 2 und kardiovaskuläre Erkrankungen. Denn häufig sind ihre „zirkadianen Rhythmen“ gestört. Jeder Organismus verfügt über eine natürliche Chronologie. Sogenannte biologische Uhren regeln seine Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel der Schlaf-Wach-Rhythmus oder die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit. Personen, die häufig nachts arbeiten müssen, sollten sich regelmäßig einem Gesundheitscheck unterziehen, um Diabetes und anderen Erkrankungen vorzubeugen.

 

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Magenoperationen kein Allheilmittel gegen Diabetes

DDG warnt vor undifferenziertem Heilsversprechen für Menschen mit Diabetes

 

Berlin (6. September 2011) – Laut der Expertengruppe „Metabolische Chirurgie“ würden durch Magenoperationen 70 Prozent der extrem Übergewichtigen von drohenden Stoffwechselschäden befreit. Demzufolge kämen jährlich 20.000 Menschen in Deutschland für einen solchen Eingriff in Frage. Anlässlich des 16. Weltkongresses der internationalen Vereinigung für Adipositas- und metabolische Chirurgie (IFSO) in Hamburg warnt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) vor der Magenbypass-Chirurgie als Allheilmittel für Diabetespatienten.

 

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AMNOG-Folgen

Trajenta® steht Patienten in Deutschland vorerst nicht zur Verfügung

 

Ingelheim und Bad Homburg (2. September 2011) – Boehringer Ingelheim und Lilly, Partner in einer weltweiten Diabetes-Allianz, werden das neue orale Antidiabetikum Trajenta® (Wirkstoff Linagliptin) den Patienten in Deutschland nicht zur Verfügung stellen. Die Markteinführungen in anderen europäischen Ländern werden derzeit vorbereitet und sind davon nicht betroffen, da die Entscheidung im Zusammenhang mit dem AMNOG-Prozess zur Bewertung neuer Arzneimittel steht.

 

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Nationale VersorgungsLeitlinie zur diabetischen Neuropathie

 

Berlin (24. August 2011) - Die Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) Neuropathie bei Diabetes im Erwachsenenalter ist seit heute abrufbar. Damit ist nach Fußkomplikationen, Retinopathie und Nephropathie das vierte NVL-Modul zu Diabetes im Erwachsenenalter fertig gestellt worden.

 

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DMP Typ-1-Diabetes: Aktuelle Leitlinien zeigen Änderungsbedarf auf

IQWiG publiziert Abschlussbericht zu Recherche / Keine gravierenden Änderungen notwendig

 

Berlin (22. August 2011) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 22. August 2011 die Ergebnisse einer Recherche evidenzbasierter Leitlinien zur Behandlung von Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 vorgelegt. Ziel des Berichts ist es, aus aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien diejenigen Empfehlungen zu identifizieren, die für die geplante Überarbeitung des entsprechenden Disease-Management-Programms (DMP) von Bedeutung sein könnten. Demnach muss das DMP an keiner Stelle zwingend überarbeitet werden. Allerdings identifizierte das IQWiG verschiedene Aspekte, die ergänzt und spezifiziert werden könnten.

 

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Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7. Viernheim 11.08.2011. Photo: Heike BackeRiesiges Interesse an "Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7"

 

Viernheim (11. August 2011) - Lange Schlangen der Besucher beim Diabetes-Risikocheck zeigten das große Interesse der Bevölkerung an der von Sanofi initiierten bundesweiten Diabetes-Aktion "Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7" im Rhein-Neckar-Dreieck. Fast 1.200 Menschen machten mit und ließen ihr persönliches Diabetesrisiko testen oder kontrollierten bei bekannter Diabetes-Diagnose ihre Werte. Interessierte nutzten vor Ort die Gelegenheit, die neuen Blutzuckermessgeräte BGStar® und iBGStar® kennenzulernen.

 

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Hilfe für Mütter mit Diabetes und ihre Kinder

DDG stellt neue Leitlinie Schwangerschaftsdiabetes vor

 

Berlin (11. August 2011) – Von rund 650.000 Geburten in Deutschland im Jahr 2010 litten fast 24.000 Mütter bei der Entbindung unter Schwangerschaftsdiabetes, Tendenz steigend. Fälle wie das kürzlich in Texas mit 7,3 Kilo geborene „Riesenbaby“ machen deutlich, welche Komplikationen die Krankheit für eine Geburt bedeuten kann. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat in den vergangenen Monaten die Leitlinie Schwangerschaftsdiabetes überarbeitet. Erhöhte Blutzuckerspiegel bei Schwangeren rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln, lindere die Folgen für Mutter und Kind, so die DDG. Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) legt die DDG jetzt die „Evidenzbasierte Leitlinie zu Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Gestationsdiabetes mellitus (GDM)“, eine entsprechende Praxisleitlinie und eine Version für interessierte Laien vor.

 

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71st Scientific Sessions der American Diabetes Association (ADA) in San Diego, Kalifornien

Neue Daten: Switch von anderen Inkretin-basierten Antidiabetika auf Liraglutid ist oft lohnenswert

 

SAN DIEGO, USA / Mainz, 8. August 2011 – In zwei Studien, die bei der 71. Jahrestagung der American Diabetes Association (ADA) in San Diego, Kalifornien, vorgestellt worden sind, ließ sich mit Liraglutid bei einer Reihe von Patienten mit Typ 2 Diabetes ein HbA1c-Wert unter 7,0 Prozent erreichen – selbst dann, wenn diese Patienten zuvor unter Exenatid oder Sitagliptin das Therapieziel verfehlt hatten. Das Behand-lungsziel eines HbA1c-Wertes unter 7,0 Prozent mit gleichzeitiger Gewichtsabnahme erreichten die Patienten unter Liraglutid (1,8 mg) mit höherer Wahrscheinlichkeit als unter Sitagliptin bzw. Exenatid, zeigt eine gepoolte Analyse der Daten aus beiden Studien.5

 

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DiaRegis – erste Ergebnisse verfügbar

Komorbidität und Alter als Prädiktoren für Hypoglykämierisiko

 

Bad Oeynhausen  (5. August 2011) - Mit der neuesten Datenauswertung aus DiaRegis - einem prospektiven Diabetesregister zur ambulanten Versorgung von Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 in Deutschland (Diabetes Registry, kurz DiaRegis) – wird erstmals das Hypoglykämierisiko unter Versorgungsbedingungen evaluiert. DiaRegis steht unter der Schirmherrschaft der Stiftung „Der herzkranke Diabetiker (DHD)“ und wurde gemeinsam mit Dr. Anselm Kai Gitt vom Institut für Herzinfarktforschung in Ludwigshafen initiiert. Das prospektive Register untersucht die spezifischen Merkmale, Behandlungsmuster und Diabetes-bezogenen Komplikationen sowie die Lebensqualität der Patienten.

 

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Abb.: GesundheitsCheck: Bluthochdruck Graphik: Novo NordiskDiabetes im Blick – wir packen es an!

Ergebnisse einer Patientenbefragung von Novo Nordisk

 

Mainz (4. August 2011) – Ziel der Novo Nordisk-Initiative „diabetes im blick – wir packen es an“ ist es, Menschen mit erhöhtem Diabetes-Risiko zu identifizieren und zu beraten, Patienten mit bereits manifes-tem Typ 2 Diabetes sollen zu einer besseren Compliance motiviert und so eine optimale Behandlung sichergestellt werden. Im Rahmen der Kampagne wurde auch eine Fragebogen-Aktion durchgeführt, deren erste Auswertungen jetzt vorliegen. Dabei wird die enge Assoziation zwischen Gewicht, Blutdruck und Diabetes mellitus deutlich.

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Rote-Hand-Brief zu leicht erhöhtem Risiko von Blasenkarzinomen unter der Einnahme von Pioglitazon-haltigen Arzneimitteln (Actos®, Competact®, Tandemact®)

 

Berlin (1. August 2011) - Im Juni wurde über die Ergebnisse einer epidemiologischen Studie berichtet, in der sich ein signifikantes, leicht erhöhtes Risiko von Blasenkarzinomen unter Anwendung Pioglitazon-haltiger Arzneimittel gezeigt hat (1). Aktuell informiert der Hersteller in einem Rote-Hand-Brief über neue Kontraindikationen sowie weitere Vorsichtsmaßnahmen, die im Zusammenhang mit Pioglitazon zu beachten sind.

 

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Insulinkristalle. Photo:Wikipedia27. Juli 1921: Meilenstein in der Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1

Vor 90 Jahren Insulin erstmals isoliert und erfolgreich angewendet

 

Berlin (27. Juli 2011) – In Deutschland leben circa sieben Millionen diagnostizierte Menschen mit Diabetes mellitus. 2004 wurden etwa 1,9 Millionen Diabetiker in Deutschland mit Insulin behandelt, darunter alle Menschen mit Diabetes Typ 1. Ihre Bauchspeicheldrüse bildet im Gegensatz zu der gesunder Menschen kein eigenes Insulin, für sie ist die Behandlung daher unverzichtbar. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es keine Insulintherapie und Menschen mit Diabetes Typ 1 starben häufig sehr jung. Am 27. Juli 1921 gelang es den kanadischen Forschern Frederick Banting und Charles Best, Insulin in unzerstörter Form aus dem Gewebe einer tierischen Bauchspeicheldrüse zu gewinnen und damit diabetische Hunde zu behandeln. 1922 retteten Banting und Best mit Hilfe von Insulin erstmals einem dreizehnjährigen Jungen das Leben.

 

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Camp D 2011. Photo: Bayer HealthCare und Novo NordiskDank an alle Beteiligten

Teilnehmer von Camp D wieder zuhause

 

  • Noro-Virus als Ursache für Magen-Darm-Infektionen bestätigt
  • Gesundheitliche Beeinträchtigung nur vorübergehend
  • Notfallplan hat sich bewährt

 

Mainz/Leverkusen (14. Juli 2011) – Die Teilnehmer von Camp D sind wieder nach Hause zurückgekehrt. Ein Großteil der jungen Menschen mit Diabetes konnte, wie ursprünglich geplant, bereits am Sonntag die Heimreise von Bad Segeberg antreten. Einige waren zunächst zur weiteren Beobachtung ihres Stoffwechsels und zur Stabilisierung ihres Flüssigkeits- und Salzhaushalts für ein bis zwei Tage im Krankenhaus geblieben. Mit diesen bei Durchfallerkrankungen üblichen Maßnahmen stabilisierte sich der Gesundheitszustand und bis Dienstag waren sämtliche Erkrankten bis auf zwei bereits wieder entlassen worden. Nach Informationen des örtlichen Gesundheitsamtes war eine Noro-Virus-Infektion für den Brechdurchfall verantwortlich.

 

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Camp D 2011. Photo: Bayer HealthCare und Novo NordiskZUHÖREN – was Jugendliche mit Diabetes bewegt

 

DAWN Youth: Diabetes-Ansichten, Wünsche und Nöte – ein Beitrag zur Aufklärung und Verbesserung der Lebenssituation betroffener Jugendlicher

 

Prof. Dr. Thomas Danne

 

Bad Segeberg (8. Juli 2011) – Typ1 Diabetes nimmt zu, jedes Jahr wird die chronische Stoffwechselstörung weltweit bei über 70.000 Kindern und Jugendlichen diagnostiziert. Für ihr Therapieverhalten und ihre Stoffwechseleinstellung sind psychosoziale Faktoren die wichtigsten Determinanten – darüber sind sich nationale und internationale Kinderdiabetesleitlinien einig. Dennoch werden die spezifischen Bedürfnisse junger Patienten häufig übersehen. Insbesondere für Jugendliche und junge Erwachsene fehlt es an altersgerechten Unterstützungsangeboten. Camp D soll dazu beitragen, diese Lücke zu schließen: Das Konzept verfolgt den Ansatz, die jungen Menschen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen, ihnen zuzuhören und einen Rahmen zu schaffen, in dem sie selbständig und eigenverantwortlich neue Wege für den Umgang mit dem Diabetes finden können.

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Camp D 2011. Photo: Bayer HealthCare und Novo NordiskVERSTEHEN – vom DAWN-Projekt zu Camp D

Weil Diabetestherapie mehr ist als nur Stoffwechselkontrolle

 

Prof. Dr. Rüdiger Landgraf

 

Bad Segeberg, 8. Juli 2011 –  Für die Behandlung des Typ 1 Diabetes existiert kein „Schema F“, denn neben den vielen medizinischen Herausforderungen spielen vor allem individuelle psychosoziale Aspekte eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der Krankheit und der Prävention von Komplikationen. In den letzten Jahren hat sich hinsichtlich der Betreuung von Diabetespatienten daher ein grundsätzlicher Wandel vom pathogenetischen zum salutogenetischen Ansatz bewährt. Beim Konzept der Salutogenese rückt der Patient zunehmend in den Mittelpunkt. Es setzt auf Krankheitsverständnis, die eigenen Fähigkeiten des Patienten und orientiert sich an attraktiven Gesundheitszielen: Die Menschen sollen spüren, dass sich ihr Engagement und die notwendigen Interventionen im Rahmen der Diabetestherapie für sie lohnen. Die Steigerung von Lebensqualität und Therapiezufriedenheit und – daraus folgend – die Verbesserung der Adhärenz müssen daher fest verankerte Betreuungsziele bei Menschen mit Diabetes mellitus sein. Empowerment statt konventionellem Compliance-Denken – die Grundsteine dafür legte bereits die St.Vincent Deklaration der WHO und IDF (International Diabetes Federation) von 1989.

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IQWiG: Nutzen einer normnahen Blutzuckersenkung bleibt unklar

 

  • Hinweise auf Vorteile aber auch auf Nachteile
  • Weniger nichttödliche Herzinfarkte stehen häufigeren Unterzuckerungen gegenüber

 

Berlin (5. Juli 2011) - Ob Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 davon profitieren, wenn man versucht, ihren Blutzucker durch eine Therapie auf normnahe Werte abzusenken, bleibt eine ungeklärte Frage. Die derzeit verfügbaren Studien liefern Hinweise auf einen Nutzen aber auch Hinweise auf einen möglichen Schaden. Zu diesem Ergebnis kommt ein am 5. Juli 2011 veröffentlichter Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

 

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Das BfArM rät derzeit vom Gebrauch pioglitazonhaltiger Arzneimittel ab

 

Bonn (10. Juni 2011) - Grund hierfür sind die seit gestern verfügbaren Ergebnisse einer französischen Kohortenstudie. In dieser Studie wurde die Häufigkeit des Auftretens von Blasenkrebs bei Diabetikern, die pioglitazonhaltige Arzneimittel einnahmen, mit dem von Diabetikern verglichen, die keine pioglitazonhaltigen Arzneimittel einnahmen. Nach einer ersten Bewertung sprechen die Ergebnisse der Studie dafür, dass pioglitazonhaltige Arzneimittel eine Erhöhung des Risikos für Blasenkrebs verursachen können. Das BfArM rät daher von dem Gebrauch pioglitazonhaltiger Arzneimittel bis zur Klärung des Sachverhaltes ab.

 

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INSIGHT Health zum Insulinverbrauch in Deutschland

Auffälligkeiten in der Insulin-Medikation beschreiben Handlungsbedarf

 

Waldems-Esch/Berlin (7. Juni 2011) - In einer aktuellen Versorgungsanalyse des Informationsdienstleisters INSIGHT Health zeigen sich erhebliche regionale Unterschiede in der ambulanten Verordnung von Insulin. Bei insgesamt 11,9 Millionen Insulin-Verordnungen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wurden im vergangenen Jahr deutschlandweit 171 Insulin-Verordnungen pro 1.000 GKV-Versicherte abgerechnet. Den Spitzenwert erreicht die Region der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Mecklenburg-Vorpommern mit 294 Verordnungen pro 1.000 Versicherte. Auch die anderen neuen Bundesländer liegen deutlich über dem Schnitt (245-280 Verordnungen/1.000 Versicherte). Die geringste Verordnungsdichte verzeichnen die KV-Regionen Bayerns und Baden-Württembergs mit jeweils rund 130 Verordnungen pro 1.000 Versicherte.

 

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Das Arzt-Patienten-Gespräch als Grundlage der erfolgreichen Prävention von Folgeerkrankungen: Diabetes mellitus ist eine weit verbreitete Stoffwechselerkrankung, deren Therapiemöglichkeiten kontinuierlich verbessert werden. Trotzdem drohen Folgeerkrankungen, zu denen u.a. Augenerkrankungen wie das Diabetische Makulaödem zählen. Grundlage für eine bessere Prävention von Folgeerkrankungen ist nicht zuletzt das Arzt-Patienten-Gespräch. In regelmäßigen Besuchen beim behandelnden Arzt sollte daher immer auf die Notwendigkeit regelmäßiger Augenkontrollen hingewiesen werden. Eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Prävention ist zudem die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit der behandelnden Ärzte. Photo: Novartis Pharma GmbHErste Präsentation der Versorgungsstudie DiaDeM*

Diabetes-Patienten: Gut aufgeklärt und trotzdem nicht optimal versorgt?

 

  • Die DiaDeM Versorgungsstudie zeigt: Es besteht eine Diskrepanz zwischen Patientenwahrnehmung und Versorgungszustand:
  • Diabetiker fühlen sich gut aufgeklärt und versorgt: Spätfolgen wie Augenerkrankungen sind bekannt und von den Betroffenen gefürchtet.
  • Trotz großer Einschränkungen im Alltag hat sich ein Großteil der Diabetiker mit der Erkrankung arrangiert.
  • Patientenorientiertere Aufklärung über Therapiemöglichkeiten – insbesondere bei den Folgeerkrankungen wie z.B. Seheinschränkungen – notwendig.
  • Stärkere fachübergreifende Zusammenarbeit zwischen Arztgruppen sinnvoll.

 

Leipzig (2. Juni 2011) Diabetes gilt als Volkskrankheit Nr. 1: Rund 7,91 Millionen Menschen zwischen 20 und 79 Jahren und damit jeder zehnte Bundesbürger leidet an Diabetes – Tendenz steigend. Die Patientendaten sind bekannt und wissenschaftlich fundiert. Doch wie steht es um das Wissen der Patienten um ihre Erkrankung und mögliche Folgeerkrankungen sowie um die fachübergreifende Versorgung der Diabetiker? Fragen, denen eine aktuelle Versorgungsforschung des Deutschen Diabetiker Bundes e.V. (DDB) und der Geschäftseinheit Augenheilkunde von Novartis Pharma nachgegangen sind. Unter dem Motto „DiaDeM oder Diabetes: Der eigenverantwortliche Mensch“ befragte das IGES Institut bundesweit 1.000 betroffene Typ-1- und Typ-2-Diabetiker, darunter 125 Typ-1- und 875 Typ-2-Diabetiker. Die Daten geben einen umfassenden Einblick in die Versorgungssituation jedes Einzelnen und die Wahrnehmung ihrer Erkrankung. Über deren Bedeutung für die Praxis diskutierten während der 46. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft Vertreter des DDB und Ärzte aus dem Bereich Diabetologie und Ophthalmologie.

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Diabetische Neuropathie – Praxisgerechte Umsetzung der Leitlinien

 

Univ. Prof. Dr. med. Jochen Seufert, FRCPE, Freiburg

 

Dreseden (1. Juni 2011) - Die diabetischen Neuropathien können neben den Veränderungen an den Blutgefäßen der Netzhaut des Auges und der Nieren als dritter wichtiger Folgeschaden im Rahmen des Diabetes mellitus entstehen. Diese Nervenerkrankungen entwickeln sich im Durchschnitt bei mehr als jedem dritten Menschen mit Diabetes und verursachen vielfältige, zum Teil sehr unangenehme und schwerwiegende Beschwerden.

 

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Typ 2 Diabetes und Herz

NovoRapid®: Kardiovaskuläres Risiko senken und Kosten sparen

 

Dresden (1. Juni 2011) – Welche Bedeutung hat die postprandiale Hyperglykämie für das kardiovaskuläre Risiko bei Menschen mit Typ 2 Diabetes? Und welche Möglichkeiten bietet eine moderne Insulintherapie im Hinblick auf gesundheitsökonomische Aspekte? Diese Fragen standen im Zentrum eines Expertengesprächs im Rahmen der 46. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) am 01. Juni 2011 in Leipzig. Prof. Stephan Jacob, Villingen-Schwenningen, und Dr. Marcel Kaiser, Frankfurt, stellten die Zusammenhänge der Pathogenese kardiovaskulärer Folgeerkrankungen bei Typ 2 Diabetes dar und betonten die Relevanz wiederholter Hyperglykämien und Hypoglykämien für das Risiko vaskulärer Ereignisse einerseits und für die daraus entstehenden direkten und indirekten Diabetes-Folgekosten andererseits. Eine Therapie mit NovoRapid® (Insulinaspart) senkt postprandiale Hyperglykämien signifikant besser als Humaninsulin und reduziert das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse bei Patienten mit Typ 2 Diabetes im Vergleich zu Humaninsulin.1,2,3,4 NovoRapid® ist ein modernes kurz wirksames Insulin, das in Deutschland aufgrund von Rabattverträgen mit Krankenkassen 99 % aller gesetzlich Versicherten mit Typ 2 Diabetes kostengleich im Vergleich zu Humaninsulin zur Verfügung steht.5

 

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46. DDG-Jahrestagung: Perspektiven für Menschen mit Diabetes und ihre Therapie

 

Leipzig (1. Juni 2011) - Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Entstehung und Therapie des Diabetes mellitus sowie bewährte Therapiestandards sind die Themen der 46. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG). Unter dem Motto „Perspektiven Leipzig 2011: Dialog – Erfahrung – Gewinn“ beginnt heute die wichtigste Fachveranstaltung zum Krankheitsbild Diabetes im deutschsprachigen Raum im Congress Center Leipzig. Jedes Jahr bilden sich rund 7.000 Ärzte, Diabetesberater und weitere in der Diabetologie tätigen Berufsgruppen bei der Tagung fort, tauschen sich Wissenschaftler über neueste Erkenntnisse aus.

 

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Keine Angst vor Insulin?!

Die Bedenken vieler Menschen mit Typ-2-Diabetes gegenüber Insulin sind meist unbegründet. Das bestätigt eine aktuelle Umfrage auf dem Diabetes-Portal DiabSite

Leipzig (1. Juni 2011) – Trotz einer kontinuierlichen Verbesserung der Therapieoptionen bei Typ-2-Diabetes erreicht die Mehrheit der Patienten nicht das Ziel einer normnahen Stoffwechseleinstellung (1). Gründe hierfür sind u.a. psychologische Barrieren, die die Initiierung einer notwendigen Insulintherapie verzögern oder behindern(2). Besonders häufig genannt werden Ängste vor Injektionen und Hypoglykämien, die Sorge Gewicht zuzunehmen und die weit verbreitete Einschätzung, dass der Beginn der Insulintherapie den Eintritt in eine schwere Phase der Erkrankung markiert. Doch wie beurteilen insulintherapierte Typ-2-Patienten rückblickend den Wechsel von Tabletten auf Insulin? Sind die Sorgen berechtigt oder überwiegen nach der Umstellung die Vorteile der Insulintherapie? Diesen Fragen ging das unabhängige Diabetes-Portal DiabSite mit Unterstützung von Bayer Diabetes Care im Rahmen einer Umfrage nach(3). Bis November 2010 beteiligten sich rund 750 insulintherapierte Menschen mit Typ-2-Diabetes und berichteten von ihren Erfahrungen, um anderen Betroffenen bei der Umstellung auf Insulin zu helfen. Das wichtigste Ergebnis: Die große Mehrheit sagt, ihr Leben sei durch das Insulin einfacher geworden – und die Diabetes-Einstellung besser.

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Erfolgreiches Diabetesmanagement

Die Rolle der Blutzuckerselbstkontrolle  

  

  • IDF: Praktikabelste Methode zur Überwachung der Blutglukose und zur Vermeidung  von Stoffwechselentgleisungen
  • gibt Sicherheit, verbessert Patienten-Empowerment und Selbstmanagement  bei allen Therapieformen
  • hilft Hypoglykämien zu vermeiden – insbesondere nach Einstellung auf Insulin
  • kann in Kombination mit Datenmanagement und strukturierter Beratung zu einer  besseren Glukoseeinstellung beitragen

 

Von Prof. Dr. Peter Schwarz

 

Leipzig (1. Juni 2011) –  Ziel eines erfolgreichen Diabetes-Selbstmanagements ist die Vermeidung akuter Stoffwechselentgleisungen (Hyper- oder Hypoglykämien) sowie die Prävention oder zeitliche Verzögerung Diabetes-assoziierter Folgeerkrankungen. Hier sind neben Augen-, Nieren- und psychischen Komorbiditäten vor allem kardiovaskuläre Komplikationen zu nennen, die das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko erhöhen. Die International Diabetes Federation (IDF) benennt in ihrer Leitlinie vom September 2007(1) insbesondere postprandiale Hyperglykämien als unabhängige Risikofaktoren für das Auftreten von makrovasku­lären Erkrankungen – deshalb müssten sie behandelt werden. Dabei sei die Blutzuckerselbstkontrolle (Self-Monitoring of Blood Glucose = SMBG) die derzeit praktikabelste Methode zur Überwachung des postprandialen Glukoseverlaufs.

 

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Eine beherrschbare, aber häufig unerkannte Gefahr:

Vorhofflimmern bei Menschen mit Diabetes

 

Entstehung, Bedeutung und Behandlungsperspektiven

 

Von Prof. Dr. Christoph Bode

 

Leipzig (1. Juni 2011) –  Vorhofflimmern (VHF) ist die häufigste klinisch relevante Herzrhythmusstörung. Die Prävalenz beträgt 0,7 Prozent in der Altersgruppe der 55- bis 59-Jährigen und steigt bis auf 17,8 Prozent in der Gruppe der mindestens 85-Jährigen (1). In Deutschland leiden nach Schätzungen 800.000 Menschen an VHF, wobei die Zahl aufgrund des demographischen Wandels in den kommenden Jahren steigen wird (2). Als Ursachen kommen vor allem arterielle Hypertonie, koronare Herzerkrankung, Herzinsuffizienz, Kardiomyopathien, Klappenvitien, Myokarditiden, Hyperthyreose und Alkohol in Frage. Weitere Faktoren, die die Entstehung von Vorhofflimmern begünstigen, sind ein hohes Lebensalter und Diabetes.

 

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Diabetes managen – Folgen reduzieren

Prävention von Langzeitschäden beginnt im Kindes- und Jugendalter

Kreative Kinderdiabetes-Projekte können psychosoziale Probleme mindern

 

Von Claudia Geis

 

Leipzig (1. Juni 2011) – Bereits heute ist eines von 600 Kindern in Deutschland an Typ-1-Diabetes erkrankt, insgesamt leiden hierzulande 25.000 junge Menschen bis 20 Jahren an der häufigsten Stoffwechselerkrankung im Kindes- und Jugendalter. Und es werden immer mehr: Eine aktuelle Studie (1) zeigt, dass die Häufigkeit in der Gruppe der unter 15-Jährigen bis 2020 um 70 Prozent steigen wird. Dabei sind sich nationale und internationale Kinderdiabetesleitlinien einig: Psychosoziale Faktoren stellen auch künftig die wichtigsten Determinanten für das Therapieverhalten und die Stoffwechseleinstellung von Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes dar. Deshalb steht im Fokus der Fachgesellschaften nicht nur eine bessere medizinische Ver­sorgung (noch immer werden nur 60 Prozent der Kinder in speziellen Kinderdiabetologien behandelt), sondern auch die Forderung nach psychosozialen Unterstützungsangeboten für die betroffenen Familien.  

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Hypoglykämien – die unterschätzte Gefahr

Sitagliptin: Diabetestherapie ohne zusätzliches Hypoglykämierisiko

 

Leipzig (1. Juni 2011) – Hypoglykämien bei Patienten mit Typ-2-Diabetes sind häufiger als vielfach vermutet und werden nicht selten in ihrer Bedeutung für Morbidität und Mortalität unterschätzt. Welche Faktoren die Entstehung von Hypoglykämien beeinflussen und welche praktische Bedeutung Hypoglykämien für die ärztliche Praxis und für die betroffenen Patienten haben, war Thema eines mit führenden Experten besetzten Satellitensymposiums der BERLIN-CHEMIE AG im Rahmen der 46. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) am 1. Juni 2011 in Leipzig*.

  

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FineStar. Bayer HealthCareFine Star 2011 – jetzt mitmachen und gewinnen!

Neue Preiskategorien beim Bayer-Preis für kreative Kinderdiabetes Projekte

 

Leipzig (1. Juni 2011) – Mit dem Fine Star zeichnet Bayer in diesem Jahr zum vierten Mal vorbildliche Projekte aus, die sich auf besondere Weise um Kinder mit Diabetes kümmern. Erneut prämiert eine unabhängige Jury drei besonders kreative Aktionen und erstmals auch nachhaltiges Engagement. Die Bewerbungsphase ist gestartet und läuft bis zum 30. August 2011. Die Sieger werden im Januar 2012 im Rahmen eines Bayer-Symposiums beim Kirchheim Forum in Berlin gewürdigt.

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Neue Insulinpumpe von Roche Diagnostics

Mehr Flexibilität mit der SOLO MicroPump

Leipzig (1. Juni 2011) - Anlässlich der 46. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) 2011 präsentiert Roche Diagnostics erstmals seine neue Mikropumpe. Die SOLO MicroPump, die 2012 auf den Markt kommt, wird ohne Schlauch auf die Haut aufgeklebt und bietet so mehr Komfort und Bewegungsfreiheit für Menschen mit Diabetes.

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Diabetes Management mit der Pattern Analyse

Blutzuckerschwankungen auf der Spur

 

Leipzig (1. Juni 2011) - Schnell mehr erkennen: Mit der Pattern Analyse gelingt es, Blutzuckerverläufe bei Menschen mit Diabetes auf einen Blick zu erfassen, Schwankungen und Ursachen aufzudecken und die Therapie entsprechend anzupassen. Das zeigte die Expertenrunde des Accu-Chek Symposiums, die auf der 46. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) stattfand. Mannheim, 1. Juni 2011. Der HbA1c-Wert gilt bislang als wichtigster Indikator dafür, ob der Diabetes des Patienten gut eingestellt ist oder nicht. „Kritische Blutzuckerspitzen, die den Organismus schädigen können, erfasst der HbA1c jedoch nicht“, sagt Professor Dr. Stephan Jacob, Endokrinologe und Diabetologe aus Villingen-Schwenningen. „Mit der Pattern Analyse können wir frühzeitig prä- und postprandiale Störungen erkennen, die Therapie entsprechend verändern und dadurch langfristig Folgeerkrankungen entgegenwirken.“

 

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46. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft

Liraglutid: Kardiovaskuläre Parameter im Fokus der Forschung

 

Leipzig (1. Juni 2011) – Menschen mit Typ 2 Diabetes haben im Vergleich zu Menschen ohne Diabetes ein hohes kardiovaskuläres Risiko1, das aktuellen Daten zufolge maßgeblich durch die Wahl der Therapie beeinflusst werden kann. Das war eine der zentralen Botschaften auf einem Symposium von Novo Nordisk im Rahmen der 46. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft in Leipzig.2 So gibt es für das humane-GLP-1 Analogon Liraglutid inzwischen zahlreiche Hinweise, dass es über ein Potenzial kardiovaskulärer Protektion verfügt, das deutlich über die reine Blutzuckersenkung hinaus geht.

 

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Diabetes-Risiko-Tests im Vergleich

 

Potsdam-Rehbrücke (31. Mai 2011) - Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) haben erstmals alle bislang publizierten Diabetes-Risiko-Tests systematisch erfasst und miteinander verglichen. Während einige Tests nur Angaben zum Alter, zu Körpermaßen und zum Lebensstil abfragen, basieren andere Tests (zusätzlich) auf der Abfrage klinischer Daten. Nach den Resultaten der neuen Studie bestimmen trotz der methodischen Unterschiede eine Reihe von Tests das Diabetes-Risiko einer Person recht genau. Oft verlieren sie aber an Genauigkeit, wenn sie in Bevölkerungsgruppen angewendet werden, in denen sie nicht entwickelt wurden. Angaben zu genetischen Daten verbesserten die Risikovorhersagen nur unwesentlich.

 

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FreeStyle_InsuLinx. Photo: AbbottNeues Blutzucker-Messsystem FreeStyle InsuLinx mit Insulinrechner von Abbott erhält CE-Kennzeichnung

 

Wiesbaden (10. Mai 2011) — Das globale Gesundheitsunternehmen Abbott hat heute mitgeteilt, dass sein neues FreeStyle InsuLinx Blutzucker-Messsystem1,2 die CE-Kennzeichnung (Conformité Européenne) erhalten hat. Das System weist als erstes Blutzucker-Messgerät von Abbott einen Insulinrechner für Mahlzeitdosen (Bolusdosen) auf, der eine empfohlene Insulindosis berechnet. Darüber hinaus bietet FreeStyle InsuLinx weitere benutzerfreundliche Merkmale wie z.B. die Bedienung über einen Touchscreen, automatische Protokollführung, individuell wählbare Voreinstellungen sowie einen USB-Anschluss für Plug-and-Play-Berichte in Verbindung mit der integrierten Software FreeStyle Auto-Assist. Das FreeStyle InsuLinx System ist ab Mai in ausgewählten Ländern Europas, darunter auch Deutschland, erhältlich. Es wird zurzeit nicht in den Vereinigten Staaten angeboten.

 

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