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Diabetes
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iBGStar2. Photo: Sanofi-aventisMessen, laufen, besser leben

Blutzuckermessung und Bewegung sind wichtig für Menschen mit Diabetes

Dresden (5. Mai 2011 ) – Sport tut gut, das gilt auch für Menschen mit Diabetes. Wer regelmäßig Sport treibt, sorgt nach Prof. Diethelm Tschöpe, Bad Oeynhausen, für ein besseres Gleichgewicht zwischen dem, was an Kohlenhydraten aufgenommen wird und dem, was der Stoffwechsel verbraucht. Dazu regelmäßig den Blutzucker zu messen, ist für Menschen mit Diabetes genauso wichtig.

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Aktuelle klinische Studie

Levemir®: Auch Kinder unter fünf Jahren profitieren

 

Mainz (3. Mai 2011) – Neue klinische Studiendaten zeigen, dass Insulindetemir  (Levemir®) für Kinder im Alter zwischen zwei und fünf Jahren mit Diabetes Typ 1 eine ebenso effektive Behandlungsoption darstellt wie humanes Basal­insulin, jedoch mit einem geringeren Hypoglykämie-Risiko assoziiert ist.1 Die Daten zum dem modernen Basalinsulin Insulindetemir von Novo Nordisk sind aktuell in Pediatric Diabetes publiziert worden. Bisher ist kein Basalinsulin-Analogon für die Behandlung dieser jungen Patientengruppe zugelassen. Das Unternehmen Novo Nordisk hat jetzt eine entsprechende Zulassungserweiterung für Levemir® beantragt.

 

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Lang wirksame Insulinanaloga auf dem Prüfstand

Levemir®: Mehr Verordnungssicherheit für Ärzte, klinische und praktische Vorteile für Patienten

 

 

Wiesbaden (1. Mai 2011) – Viele Menschen mit Typ 2 Diabetes können mit einem einmal täglich verabreichten Basalinsulin wie Levemir® (Insulindetemir) zusätzlich zu ihren oralen Antidiabetika einfach, effektiv und sicher die in den Leitlinien geforderten Therapieziele erreichen. Das betonte Dr. Marcel Kaiser, Frankfurt, auf einer Veranstaltung, die am 1. Mai 2011 in Wiesbaden stattfand.1 Das Basalinsulin führt neben einer besseren Kontrolle des Nüchternblutzucker-Spiegels auch zu einem insgesamt besseren Blutzuckertagesprofil, führte Dr. Kaiser weiter aus.

 

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Diabetes MedienDialog der Firma Roche Diagnostics Deutschland auf Schloss Hohenkammer. Photo: Tom MillerDiabetesversorgung

Experten fordern enge Zusammenarbeit von Hausärzten und Spezialisten

 

Schloss Hohenkammer (15. April 2011) - Die Diabetesversorgung in Deutschland steht an einem Wendepunkt: Nur wenn sich Allgemein- und Fachmediziner stärker vernetzen und neue Möglichkeiten des individuellen Diabetes Managements konsequent nutzen, lassen sich künftig eine optimale Betreuung sicherstellen und Kosten für Begleit- und Folgeerkrankungen des Diabetes senken. Darin waren sich Ärzte und Wissenschaftler beim Diabetes Mediendialog von Roche Diagnostics Deutschland auf Schloss Hohenkammer einig. Einen Tag lang diskutierten sie über den Status quo der Diabetesversorgung, die Rolle des Hausarztes als Schlüsselperson sowie Herausforderungen und Lösungsansätze in der Zusammenarbeit zwischen Haus- und Facharzt.

 

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Therapie des Typ 2 Diabetes in der Praxis

Liraglutid: Effektive Blutzuckerkontrolle ohne Angst vor Hypoglykämien und Gewichtszunahme

 

Frankfurt am Main (30. März 2011) – Im Rahmen eines Praxisworkshops1, der im März 2011 in Frankfurt stattfand, betonte Dr. Marcel Kaiser, Internist und Diabetologe DDG aus Frankfurt, dass bei der Progression eines Diabetes Typ 2 der behandelnde Arzt gemeinsam mit dem Patienten die nächsten Therapie­schritte planen und ihn dabei begleiten sollte. Bei der Auswahl der individuell besten Therapie sollte – entsprechend den Leitlinien2 – neben einer effektiven Blutzuckersenkung auch auf ein niedriges Hypoglykämierisiko und einen günstigen Einfluss auf das Gewicht geachtet werden. Da GLP-1 Analoga wie Liraglutid (Victoza®) alle diese Forderungen erfüllen, werden sie Kaiser zufolge künftig eine immer größere Bedeutung bei der Therapie von Menschen mit Typ 2 Diabetes erlangen.

 

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Unnötige Blut- und Urintests vermeiden

Berlin (17. März 2011) - „Die Blut- und Urinzuckerselbsttestung nützt vor allem den Herstellern solcher Teststreifen und nicht den nicht-insulinpflichtigen Typ-2-Diabetikern. Auf Grundlage einer aktuellen Untersuchung des IQWiG kann festgestellt werden, dass das regelmäßige Überprüfen der Blut- und Urinzuckerwerte für nicht-insulinpflichtige Typ-2-Diabetiker keinen messbaren positiven Effekt bringt. Da kein Beleg existiert, dass der Piks einen Vorteil für die Betroffenen bietet, stellt sich die Frage, ob die Solidargemeinschaft die Teststreifen für diese Fälle wirklich bezahlen soll.

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Verordnungsfähigkeit von Blutzuckerteststreifen wird auf das Notwendige begrenzt

 

Berlin (17. März 2011) – Harn- und Blutzuckerteststreifen sind künftig nur noch dann zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnungsfähig, wenn sie für Patientinnen und Patienten wirkliche Vorteile haben. Dies hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Berlin entschieden. Patientinnen und Patienten, die Insulin spritzen, sind von der Regelung nicht betroffen, unabhängig davon, ob sie an einem Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2 leiden.

 

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Verordnungspraxis von GLP1-Analoga zunächst beibehalten

DDG und diabetesDE weisen auf widersprüchliche Daten hin

 

Berlin (8. März 2011) – Angesichts widersprüchlicher Ergebnisse zu einem möglichen Risiko für Bauchspeicheldrüsenerkrankungen durch sogenannte inkretin-basierte Wirkstoffe gegen Diabetes Typ-2 (wir berichteten), sehen die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) und diabetesDE derzeit keinen Anlass dafür, dass Ärzte ihre Verordnungspraxis ändern.

 

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Nekrotisierende Pankreatitis. Photo: Uniklinik UlmErhöhtes Risiko für Bauchspeicheldrüsenentzündung durch neuere Diabetes-Medikamente ?

 

Aktuelle Zahlen von der Datenbank der Amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA weisen auf ein gesteigertes Risiko für Pankreatitis und Pankreaskarzinom mit „Inkretin-basierten“ Therapieformen hin

 

Regenstauf (7. März 2011) – Seit einigen Jahren setzen Ärzte zur Behandlung des Typ-2-Diabetes vermehrt Medikamente ein, die auf einem körpereigenen Hormon, einem im Darm gebildeten „Inkretin“ basieren. Dieses „Glukagon-ähnliche Peptid“ GLP-1 kann entweder in abgewandelter Form unter die Haut injiziert werden. Es gibt aber auch Hemmstoffe in Tablettenform, die den Abbau des im eigenen Körper gebildeten GLP-1 unterdrücken, was die Wirkung des körpereigenen GLP-1 verlängert. GLP-1 setzt noch vorhandenes, körpereigenes Insulin frei und unterdrückt gleichzeitig das blutzuckersteigernde Glukagon.

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Glinide weiterhin in Diabetestherapie einsetzbar

 

Berlin (2. März 2011) – Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) und diabetesDE begrüßen die aktuelle Entscheidung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), den vollständigen Verordnungsausschluss der Glinide durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) abzuweisen. Am 1. April 2011 sollte dieser Beschluss in Kraft treten. Im Gegensatz zum G-BA vertritt die DDG die Ansicht, dass es Patientengruppen gibt, bei denen der Nutzen dieser Antidiabetika den möglichen Schaden durch unerwünschte Wirkungen oder hohe Kosten übersteigt. DDG und diabetesDE  haben sich intensiv dafür eingesetzt, um diesen Patienten auch weiterhin eine individuelle Diabetestherapie zu ermöglichen. Die DDG bedauert hingegen den forthin geltenden Verordnungsausschluss der Glitazone, was die Therapie bei einigen Patienten erschwert.

 

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Schlechte Stoffwechseleinstellung fördert dermatologische Veränderungen

Bei Diabetes auf die Hautgesundheit achten

 

Berlin (22. Februar 2011) – Ursache für Hautbeschwerden wie starken Juckreiz, Blasenbildung, Rötungen oder Furunkel kann eine schlecht eingestellte Diabeteserkrankung sein. Menschen mit Diabetes sollten daher eine möglichst gute Stoffwechseleinstellung anstreben und ihre empfindliche Haut pflegen. diabetesDE empfiehlt Betroffenen, Hautprobleme vom Dermatologen behandeln zu lassen und ihn über ihren Diabetes zu informieren. Manche Hauterkrankungen können auch auf einen noch nicht festgestellten Diabetes mellitus hinweisen. Dies sollten Dermatologen in ihre Diagnosestellung einbeziehen.

 

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teendiabUrsachenforschung zum Typ-1-Diabetes bei Jugendlichen

Zwischenbilanz nach zwei Jahren TEENDIAB-Studie

 

München (22. Februar 2011) - Seit circa zwei Jahren läuft deutschlandweit die TEENDIAB-Studie. Ziel der Beobachtungsstudie ist es herauszufinden, warum Kinder und Jugendliche im Alter zwischen acht und achtzehn Jahren an Typ-1-Diabetes erkranken. Die Beantwortung dieser Frage soll dabei helfen, in möglichst naher Zukunft Techniken zur Verhinderung von Typ-1-Diabetes zu entwickeln. Durchgeführt wird die TEENDIAB-Studie von Univ.-Prof. Dr. med. Anette-Gabriele Ziegler, der Leiterin der Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München.

 

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Kompetenznetz Diabetes mellitus

Erste Ergebnisse

 

München (15. Februar 2011) - Seit über zwei Jahren erforschen Wissenschaftler aus sieben Verbunden des Kompetenznetzes die Volkskrankheit Diabetes. Das erklärte Ziel des Forschungsnetzwerks ist es, in 25 Teilprojekten den Ursachen von Diabetes auf den Grund zu gehen, die Entstehungsbedingungen zu erforschen und die Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern. Inzwischen gibt es die ersten Ergebnisse im Überblick.

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Erste medikamentöse Therapie beim Diabetischen Makulaödem (DMÖ)

Rascher und anhaltender Visusgewinn mit Lucentis® – oder wie zwei Zeilen mehr das Leben von Diabetikern verändern

 

  • Lucentis® (Wirkstoff Ranibizumab) setzt neue Maßstäbe: Erste medikamentöse Therapie für die Behandlung von Patienten, die infolge ihrer Diabetes-Erkrankung ein klinisch signifikantes Diabetisches Makulaödem (DMÖ) entwickeln.
  • Rasche und nachhaltige Visusverbesserung: Vier von zehn Patienten können wieder mindestens zwei Zeilen mehr lesen – und so das Leben neu entdecken.
  • Erblindung im erwerbsfähigen Alter: Diabetes-bedingte Augenerkrankungen, wie z.B. DMÖ, gelten in den meisten Industrienationen als Hauptursache.

 

Frankfurt am Main (27. Januar 2011) – Es gilt als unser wichtigstes Sinnesorgan: das Auge. Arbeit am Bildschirm, Autofahren, Lesen, Verreisen – ohne unser Augenlicht ist dies stark eingeschränkt oder gar undenkbar. Doch trotz verbesserter Diagnostik und guter Behandlungsmethoden erkranken jährlich rund 5.500 Diabetiker neu an einem sogenannten Diabetischen Makulaödem (DMÖ). Diese Augenerkrankung ist bis heute die häufigste Ursache für schwere Sehbehinderungen unter Menschen im erwerbsfähigen Alter. Unscharfes, verschwommenes Sehen, dunkle Flecken oder rote Schleier im Gesichtsfeld sind die Folge. Wurden diese Patienten bisher per Laserphotokoagulation behandelt, steht Augenärzten mit Lucentis (Wirkstoff Ranibizumab) künftig eine Therapieoption zur Verfügung, die diesen Prozess nicht nur stoppen kann, sondern mit der Patienten Sehkraft zurückgewinnen können.

 

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SilverStarFörderpreis der BERLIN-CHEMIE AG

Silver Star – Aktiv für ältere Patienten

 

Einsendeschluss für Bewerbungen: 30. Juni 2011

 

Berlin (21. Januar 2011) - In Würde altern, das ist es, was sich jeder Mensch wünscht. Gesundheit und ein selbstbestimmtes Leben gehören dazu. Dass ein erfülltes Leben auch für ältere Menschen mit Diabetes möglich bleibt, das ist das Ziel des Silver Star – dem Förderpreis von BERLIN-CHEMIE, der 2011 zum ersten Mal ausgeschrieben wird. Mit insgesamt 25.000 EUR sollen praxisorientierte Projekte gefördert werden, die zu einer Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen mit Diabetes beitragen. Vertreter der Jury aus Diabetologen und Altersmedizinern sprachen in Berlin über die Hintergründe und Ziele des Förderpreises.

 

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FINE STAR Sieger 2010: Drei Projekte, die viel bewegen

 

  • Jury kürte die Gewinner des Bayer-Preises für kreative Kinderdiabetesprojekte:
  • Platz 1 – Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke: „Geschwisterwochenende“
  • Platz 2 – Dr. Karsten Milek vom Diabetesschulungszentrum Hohenmölsen: „KiDS-Kurs“
  • Platz 3 – Dr. Carsten Petersen & der Holmer Segelverein Schleswig e.V.: „Schlei-Piraten“

 

Preisverleihung des FINE STAR 2010 am 21. Januar 2011 in Berlin. Photo: Tom MillerBerlin (21. Januar 2011) – Zum dritten Mal schrieb Bayer Diabetes Care im Mai 2010 den FINE STAR aus. Mit dem Preis werden Projekte gewürdigt und gefördert, die sich in besonderer Weise für Kinder und Jugendliche mit Diabetes einsetzen. Wieder haben sich zahlreiche kinderdiabetologische Einrichtungen und Selbsthilfegruppen beworben – keine leichte Aufgabe für die fünfköpfige Jury, die aus der Vielzahl der kreativen Bewerbungen schließlich die drei Sieger wählte. Am 21. Januar 2011 wurden die drei Preisträger im Rahmen des Kirchheim Forums ausgezeichnet. „Auch 2010 haben wir wieder drei Initiativen ausfindig gemacht, die viel bewegen. Sie ermutigen die erkrankten Kinder und ihre Familien darin, den Diabetes anzunehmen und helfen ihnen dabei, die chronische Erkrankung im täglichen Leben zu managen“, so Jurymitglied Prof. Dr. Thomas Danne, Chefarzt im Kinderkrankenhaus auf der Bult.

 

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diabetesDE fordert nach einem Selbstmord einer Neunjährigen:

Alle Diabetes-Kids brauchen moderne Diabetes-Therapie 

 

Berlin (19. Januar 2011) – Mit großem Bedauern hat diabetesDE Medienberichte über den Selbstmord einer Neunjährigen in Frankreich zur Kenntnis genommen: Im französischen Lyon hat sich ein an Diabetes Typ 1 erkranktes neunjähriges Mädchen das Leben genommen, weil es die Einschränkung in ihrem Süßigkeitenkonsum durch ihr Kindermädchen nicht mehr ertragen hat.

 

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Diabetes-Medikament könnte gegen Alzheimer wirken

Diabetes-Medikament Metformin wirkt einem der Hauptmerkmale der Alzheimer-Erkrankung entgegen

 

Bonn (24. November 2010) - Metformin, ein Medikament, das bei Diabetes Typ2 eingesetzt wird, kann möglicherweise auch gegen die Alzheimer Demenz wirken. Das zeigen Wissenschaftler vom  Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), der University of Dundee und dem Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik. Sie haben herausgefunden, dass das Diabetes-Medikament Metformin in Nervenzellen von Mäusen einem der Hauptmerkmale der Alzheimer-Erkrankung, der Veränderung des Zellstrukturproteins Tau, entgegenwirkt. Darüber hinaus ist es ihnen gelungen, den molekularen Mechanismus dieser Wirkungsweise von Metformin aufzudecken. „Wenn sich bestätigt, dass Metformin auch im Menschen diese Wirkung zeigt, ist es sicherlich ein guter Kandidat für eine wirkungsvolle Therapie gegen Alzheimer“, so Sybille Krauß vom DZNE. Ihre Ergebnisse wurden am 22.11. in der Fachzeitschrift PNAS online veröffentlicht.

 

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Der Diabetische Fuß: "Nein" zur großen Amputation

 

Dresden (8. November 2010) - Dresdner Wissenschaftler haben erforscht, dass große Fuß- und Bein- Amputationen zukünftig reduziert und Überlebens-Chance und Lebensqualität von Betroffenen verbessert werden können, wenn die Patienten sich einer strukturierten Betreuung unterziehen. Diese umfasst nach der stationären Behandlung spezielle Kontrolluntersuchungen. Dabei arbeiten Mediziner, Physiotherapeuten, Podologen und Schuhmacher Hand in Hand.

 

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DDG Herbsttagung: Beim Typ 2 Diabetes das metabolische Gedächtnis beachten

Mit Liraglutid rasch zum Ziel - mit Gewichtsabnahme und ohne Induktion von Hypoglykämien

 

Berlin (5. November 2010) – Bei der modernen Diabetestherapie ist Konsequenz gefragt, da der Körper offenbar ein metabolisches Gedächtnis besitzt. Es sollte deshalb frühzeitig nach Diagnosestellung des Diabetes ein HbA1c-Zielwert unter 6,5 Prozent erreicht werden, allerdings ohne eine Ge­wichtszunahme oder Hypoglykämien zu induzieren. Möglich ist dies durch GLP-1-basierte Antidiabetika wie Liraglutid, das den Blutzucker direkt glucoseabhängig reguliert. Inwie­weit das humane-GLP-1 Analogon auch kardioprotektive Effekte vermittelt, wird derzeit in einer großen Endpunktstudie geprüft.

 

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Fettsäureprofil der roten Blutkörperchen steht im Zusammenhang mit dem Diabetes-Risiko

 

Potsdam-Rehbrücke (28. Oktober 2010) – Zellmembranen sind zum Großteil aus Fettsäuremolekülen unterschiedlichster Art aufgebaut. Dies gilt auch für die Membranen der roten Blutkörperchen. Wie ein Wissenschaftlerteam um den Epidemiologen Matthias Schulze vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) nun zeigt, lässt sich anhand des Fettsäureprofils der roten Blutzellen das Typ-2-Diabetes-Risiko einer Person bestimmen. Derzeit ist noch unklar, ob eine solche Untersuchung im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen einsetzbar ist. Das Studienergebnis trägt aber schon jetzt dazu bei, die Zusammenhänge zwischen dem Fettsäurestoffwechsel und der Typ-2-Diabetes- Entstehung besser zu verstehen.

 

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Ein Jahr praktische Erfahrung mit Saxagliptin

Effektive Kontrolle der Glukosetriade durch frühe Add-on-Therapie

 

Berlin (1. Oktober 2010) – Laut internationalen und nationalen Leitlinien sollte der HbA1c-Zielwert für Typ 2 Diabetiker zwischen 6,0 und 7,5 Prozent liegen. 1,2,3,4 Eine frühzeitige medikamentöse Therapie kann den Diabetesverlauf der Patienten verbessern und Folgeerkrankungen vermeiden. Jedoch erreichen in Europa nur etwa 50 Prozent der Typ 2 Diabetiker ihren HbA1c-Zielwert.5 Die aktuellen Praxis-Leitlinien der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) empfehlen daher die frühzeitige Kombination von oralen Antidiabetika.4 Der DPP-4-Hemmer Saxagliptin (OnglyzaTM) bewährt sich nun seit einem Jahr in der praktischen Anwendung als Add-on-Therapie u. a. zu Metformin. Baselinedaten des aktuellen prospektiven Diabetesregisters DiaRegis in Deutschland haben gezeigt, dass unter der Kombination aus Metformin und DPP-4-Inhibitoren weniger Hypoglykämien auftraten.6

 

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Sitagliptin bietet in der Klasse der DPP-4-Hemmer das breiteste Zulassungsspektrum (1)

 

Dr. med. Ralph Bierwirth

 

Köln (8. September 2010) - Inkretin-basierte Therapeutika und die dazugehörigen Wirkstoffe waren bis vor einigen Jahren nur in der Fachwelt bekannt. Heute sind sie aus der modernen Diabetestherapie nicht mehr wegzudenken und stellen in vielen Fällen einen pathophysiologisch sinnvollen Therapieansatz dar.

 

 

Wirkung der Inkretine gezielt nutzen

 

Nach der Nahrungsaufnahme werden so genannte Inkretinhormone im Darm freigesetzt, dazu gehören Glucagon-Like Peptide-1 (GLP-1) und Glucose-dependent Insulinotropic Peptide (GIP). Ist der Blutzucker nach einer Mahlzeit erhöht, verstärken sie die Insulinausschüttung. GLP-1 senkt außerdem die Glukagonfreisetzung. Verringerte Glukagon-konzentrationen führen zusammen mit erhöhten Insulinspiegeln zu einer verminderten Glukoseproduktion in der Leber. Dies führt in der Summe zur Senkung der Blutglukose‑spiegel und stellt einen natürlichen Regulationsmechanismus dar(2).

 

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diabetesDE kritisiert Preispolitik auf dem Rücken von Patienten und Ärzten

Typ-2-Diabetiker können dennoch weiterhin lang wirksame Insulinanaloga erhalten

 

Berlin (9. August 2010) – Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten zukünftig Typ-2-Diabetikern keine lang wirksamen Insulinanaloga mehr, so lange deren Einsatz teurer ist als die Therapie mit herkömmlichem Langzeitinsulin. Nach der Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses, der Zustimmung des Bundesministeriums und der Veröffentlichung im Bundesanzeiger haben Betroffene und ihre Ärzte die Wahl: Sie stellen die Therapie um oder sie hoffen auf die weitere Erstattungsfähigkeit der Analoga. Voraussetzung dafür ist, dass die jeweilige Krankenkasse mit dem Hersteller des verwendeten Insulins einen so genannten Mehrwertvertrag abgeschlossen hat. Voraussichtlich können hierdurch viele Patienten ihre bewährte Therapie weiterführen, betonen diabetesDE und die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich der aktuellen Fragen zur Umstellung.

 

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Neues Schwerbehindertenrecht für Diabetiker

Bundesratsentscheidung rückt Therapieaufwand in den Mittelpunkt bei der Einstufung des Behindertengrads

 

Düsseldorf/Berlin (9. Juli 2010) – Der Bundesrat hat heute eine Neuregelung der Versorgungsmedizin-Verordnung beschlossen. Darin sind die Voraussetzungen geändert, nach denen Diabetiker zukünftig einen Schwerbehindertenausweis erhalten können. Ausschlaggebend für die Bewilligung sind jetzt der hohe Therapieaufwand der Betroffenen und deren Benachteiligungen im Alltag. Bisher musste der Nachweis schwerer Unterzuckerungen erbracht werden, um als Diabetiker Schwerbehindertenstatus zu erhalten. diabetesDE und die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) begrüßen an den neuen Einstufungskriterien zum Grad der Behinderung (GdB), dass Diabetikern nun nicht mehr so häufig der Verlust des Führerscheins oder eine Arbeitsunfähigkeit droht. Die Diabetes-Experten erhoffen sich von der Neuregelung außerdem mehr Rechtssicherheit und Transparenz.

 

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Initiative „Gesund im Mund bei Diabetes“

Wissenschaftsausschuss erarbeitet Konsensuspapier zur Leitlinienergänzung und unterstreicht die Bedeutung der Mundgesundheit bei Diabetikern

 

Hamburg (18. Juni 2010) - Das Risiko für Diabetes-Patienten an Parodontitis zu erkranken, ist gegenüber Nicht-Diabetikern dreifach erhöht.1 Das Wissen um diesen Fakt ist jedoch unzureichend und wird daher in der Behandlung von Diabetikern vernachlässigt. Dies möchte die Initiative „Gesund im Mund bei Diabetes“ ändern. Dr. med. dent. Sebastian Ziller, Leiter der Abteilung Prävention und Gesundheitsförderung der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), die Mitbegründerin der Initiative ist, erklärt: „Auf der Grundlage evidenzbasierter Daten sollen durch die Initiative über eine Vielzahl von Maßnahmen Fachkreise und Patienten gleichermaßen über Risiken und Wechselbeziehungen von Parodontitis und Diabetes, sowie über Prophylaxe- und therapeutische Möglichkeiten aufgeklärt werden.“ Die inhaltliche Basis für diese Maßnahmen erarbeitet ein interdisziplinärer Wissenschaftsausschuss, besetzt mit jeweils vier Experten aus den Fachbereichen Diabetologie und Paradontologie.

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Europäisches Parlament hat über Lebensmittelkennzeichnung entschieden

diabetesDE bedauert Entscheid gegen Nährwertampel

 

Berlin (17. Juni 2010) – Etwa 7,5 Millionen Menschen in Deutschland sind an Diabetes mellitus erkrankt, Tendenz steigend. Eine Ursache für Diabetes Typ 2 ist Übergewicht. diabetesDE fordert in einem „Ampel-Bündnis“ zusammen mit der Verbraucherzentrale Bundesverband, AOK Bundesverband, Bundesärztekammer, Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, Spitzenverband Gesetzlicher Krankenversicherungen und Deutsche Herzstiftung daher eine verständliche und verbraucher-freundliche Nährwertkennzeichnung auf allen verpackten Nahrungsmitteln in Form einer Ampel. Das Europäische Parlament hat heute in Straßburg über die Verordnung zur Information der Verbraucher über Lebensmittel entschieden und sich gegen die Nährwertampel ausgesprochen.

 

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Verbessertes Diabetes Management dank REACTION

Minimalinvasiver Sensor zur Bestimmung des Blutglukoselevels

Mainz (25. Mai 2010) - Im Rahmen des EU-Forschungsprojekts REACTION entwickelt das Institut für Mikrotechnik Mainz einen subkutan applizierbaren, minimalinvasiven Sensor zur Bestimmung des Blutglukoselevels. Der Sensor basiert auf dem Prinzip der optischen Absorptionsspektroskopie im Nahinfrarotspektrum (NIR) und soll später in einer tragbaren Sensoreinheit implementiert werden, die dann nach Art eines Pflasters vom Patienten getragen wird.

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Neuer Weg zur Insulinherstellung

Neue und effizientere Methode zur Gewinnung von Insulin – Hilfe für ärmere Länder

 

Braunschweig (25. Mai 2010) - In Deutschland leben rund acht Millionen Diabetiker. Schon lange ist die „Zuckerkrankheit“ keine auf die Wohlstandsgesellschaft beschränkte Erkrankung mehr: Gerade Länder mit einer aufstrebenden Wirtschaft wie in Asien zeigen die höchsten Zuwachsraten. Forscher des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) haben jetzt in einer deutsch-indischen Kooperation eine neue Methode entwickelt, mit der günstig Insulin zur Behandlung von Diabetes hergestellt werden kann.

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Photo: pixelio.de / Dieter SchützAuch Tauben entwickeln Altersdiabetes

Langzeit-Untersuchung belegt: Zu reichliches Essen schadet auch Vögeln

 

Frankfurt am Main (25. Mai 2010) - Altersdiabetes galt bisher als eine Krankheit, die bei Vögeln nur äußerst selten auftritt. Eine Langzeit-Untersuchung des Frankfurter Biologen Prof. Roland Prinzinger an 76 frei fliegenden Brieftauben (Columba livia) im Alter zwischen einem und 19 Jahren lässt jedoch den gegenteiligen Schluss zu: Im Alter (ab sechs Jahren) steigt der Blutzucker um etwa 12 Prozent an. Die Ursache ist vermutlich, wie beim Menschen auch, ein zu reichliches Angebot an kohlehydratreicher Nahrung. Im Laufe des Lebens kann dies zu einer Erschöpfung des Insulin-Regelsystems führen.

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Nicole Schuster, Deutsches Krebsforschungszentrum. Erhöhtes Krebsrisiko für Typ-2-Diabetiker

 

Heidelberg (20. Mai 2010) - Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum veröffentlichen die weltweit größte Studie zum kombinierten Risiko für Diabetes und Krebs. Typ-2-Diabetiker haben ein erhöhtes Erkrankungsrisiko für 24 der untersuchten Krebsarten. Am deutlichsten ist der Effekt bei Leber- und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Dagegen erkranken Diabetiker signifikant seltener an Prostatakrebs.
Krebs und Diabetes – liegen diesen beiden Erkrankungen dieselben Risikofaktoren zugrunde? Oder löst die Zuckerkrankheit Vorgänge im Körper aus, die die Krebsentstehung oder das Krebswachstum begünstigen? Noch ist nicht geklärt, warum Diabetiker häufiger an Krebs erkranken als Menschen, die nicht von dieser Stoffwechselerkrankung betroffen sind.

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Abbott bringt neue, noch einfacher zu verwendende und messgenauere Blutzuckerteststreifen auf den europäischen Markt

 

  • Die neuen FreeStyle®- und FreeStyle Lite®-Teststreifen bieten einen höheren Messkomfort und minimieren Verfälschungen

 

Stuttgart (14. Mai 2010) – Abbott hat heute auf der 45. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) die Einführung der neuen Generation von FreeStyle®- und FreeStyle Lite®-Blutzuckerteststreifen in Europa bekannt gegeben.

Die neue FreeStyle- and FreeStyle Lite-Teststreifen-Generation verfügt über die einzigartigen, einfacher anzuwendenden ZipWikTM-„Nasen“. Das neue ZipWik-Design durchbricht die Oberflächenspannung des Bluttropfens und sorgt für eine geringere Füllzeit. Dabei wurden Anregungen von medizinischen Fachkräften und Patienten einbezogen, so dass ein deutlich höherer Messkomfort für die Anwender der neuen Teststreifen erreicht werden konnte.

 

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Weissbuch DiabetesWeißbuch Diabetes 2010

Bestandsaufnahme und Zukunftskonzepte für die Versorgung einer Volkskrankheit

 

Stuttgart (12. Mai 2010) - Derzeit werden in Deutschland ungefähr 5,5 Millionen Erwachsene mit Diabetes mellitus behandelt. Weltweit gibt es nahezu 150 Millionen Menschen mit Typ-2-Diabetes. Aktuelle Schätzungen der International Diabetes Federation (IDF) gehen davon aus, dass sich die Zahl bis 2025 auf 300 Millionen verdoppeln wird. Angesichts dieser bedrohlichen Zunahme und ihrer Folgen für die Gesundheitssysteme, fordern Experten weltweit die Entwicklung länderspezifischer Diabetes-programme – auch hier in Deutschland. Das neue „Weißbuch Diabetes in Deutschland“ liefert jetzt eine aktuelle, wissenschaftlich fundierte Bestandsaufnahme über die Versorgung der Volkskrankheit in Deutschland und gibt Perspektiven für die dringend notwendige zukünftige nationale Diabetesstrategie. Das „Weißbuch Diabetes“ wird von der IGES Institut GmbH und diabetesDE herausgegeben und von Roche unterstützt.

 

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Süßes Blut: eine bittere Pille für die betroffenen Familien

Kinder mit Diabetes und ihre Familien brauchen Hilfe

 

Innovative Versorgungsmodelle können psychosoziale Folgen mindern

 

Prof. Dr. Thomas Danne

 

Stuttgart (12. Mai 2010) –  Bereits heute ist eines von 600 Kindern in Deutschland an Typ-1-Diabetes erkrankt, ingesamt leiden hierzulande 25.000 junge Menschen im Alter von 1 bis 19 Jahre an der häufigsten Stoffwechselerkrankung im Kindes- und Jugendalter. Und es werden immer mehr: Eine aktuelle Studie (1) zeigt, dass sich insbesondere die Anzahl der jungen Patienten unter fünf Jahren bis 2020 verdoppeln und die Häufigkeit in der Gruppe der unter 15-Jährigen um 70 Prozent steigen wird.

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Bayer Diabetes Care schreibt zum dritten Mal Preis für Kinderdiabetesprojekte aus

 

  • Ab sofort können sich Diabetesprofis, Selbsthilfegruppen und
    Eltern wieder zum „Fine Star“ bewerben
  • Mit insgesamt 17.500 Euro Preis fördert Bayer kreative Schulungs- und Betreuungs-konzepte, die Kindern und Jugendlichen den Umgang mit dem Diabetes erleichtern

 

Leverkusen / Stuttgart (12. Mai 2010) – Mit dem „Fine Star“ zeichnet Bayer Diabetes Care im Jahr 2010 zum dritten Mal vorbildliche Initiativen aus, die sich auf besonders kreative Weise mit dem Thema Kinderdiabetes beschäftigen. Drei Konzepte, Aktionen oder Projekte, die speziell auf die Betreuung und Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes ausgerichtet sind, werden mit insgesamt 17.500 Euro prämiert. Pädiatrische oder diabeto-logische Einrichtungen können sich ebenso bewerben wie Selbsthilfegruppen, Elterninitiativen oder andere Institutionen, die Kinder mit Diabetes unterstützen. Eine Schulungs-ferienfreizeit für Kinder hat z.B. die gleichen Chancen auf den Preis wie ein besonderes Integrationskonzept.

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Typ 2 Diabetes und postprandiale Blutzuckerspitzen

Senkt NovoRapid® das kardiovaskuläre Risiko?

 

Mainz, 10. Juni 2010 – Menschen mit einem Typ 2 Diabetes haben ein stark erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse.[i] Welche Bedeutung postprandiale Blutzuckerspitzen in diesem Zusammenhang haben, stand im Zentrum eines Media Dinners im Rahmen der 45. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Diabetologie (DDG) am 12. Mai 2010 in Stuttgart. Die Experten Professor Dr. Andreas Pfützner, Mainz, und Dr. Andreas Liebl, Bad Heilbrunn, machten dabei die Vorteile einer frühen Insulinisierung bzw. einer frühen Intensivierung einer bestehenden Basalinsulin-Therapie deutlich. Dazu präsentierten sie unter anderem die erste Endpunktstudie mit dem kurz wirksamen modernen Insulin Insulinaspart (NovoRapid®): Die Daten zeigen, dass die Mehrfachspritzen-Therapie mit NovoRapid® im Vergleich zu Humaninsulin zu einer signifikanten Risikoreduktion der kardiovaskulären Ereignisrate bei Patienten mit Typ 2 Diabetes führen kann.[ii]

 

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Forschung zu Typ 2 Diabetes

Novo Nordisk kooperiert mit internationalen Wissenschaftlern und Organisationen bei kardiovaskulärer Endpunktstudie zu Victoza®

 

Frankfurt am Main (12. Mai 2010) – Novo Nordisk hat heute Details seiner kardiovasku­lären Endpunktstudie zu Victoza® (Liraglutid) bekanntgegeben, die im Herbst 2010 gestartet werden soll. Die Studie mit dem Namen LEADERTM- (Liraglutide Effect and Action in Diabetes: Evaluation of Cardiovascular Outcome Results) hat zum Ziel, die kardiovaskuläre Sicherheit des ersten zugelassenen humanen-GLP-1 Analogons Victoza®, das einmal täglich verab­reicht wird, zu untersuchen und zu bestätigen. Zudem soll die Studie das Potential von Victoza® aufzeigen, das kardio­vaskuläre Risiko zu vermindern. Die LEADERTM-Studie erfüllt auch die neue FDA Richtlinie für Typ 2 Diabetes Therapien.

 

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DDG-Symposium der BERLIN-CHEMIE AG

Moderne Diabetes-Therapie mit Sitagliptin-ein Update

 

Stuttgart (12. Mai 2010) – Bei der Therapie des Typ-2-Diabetes ist längst nicht mehr nur die blutzuckersenkende Wirkung entscheidend. Der Vermeidung von Hypoglykämien und einer medikamenteninduzierten Gewichtszunahme kommt dabei ein hoher Stellenwert zu. Dies ist auch für die Patienten wichtig. Über ihre Vorstellung einer modernen Diabetes-Therapie 2010 referierten auf dem Symposium der BERLINCHEMIE AG im Rahmen der 45. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft renommierte Experten unter dem Vorsitz von Professor Andreas Pfeiffer, Berlin/Nuthetal und Professor Wolfgang E. Schmidt, Bochum.

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Unterstützung bei Bolusberechnung und Dokumentation:

Pilotphase des Accu-Chek Bolusrechners für ICT-Patienten

 

Ein Bolusrechner kann Diabetespatienten mit ICT- oder CSII-Therapie im Alltag wertvolle Hilfe leisten und so die glykämische Kontrolle verbessern. Roche Diagnostics stellte dazu im Rahmen der 45. DDG-Jahrestagung in Stuttgart Studienergebnisse vor und präsentierte die neue Diabetes Management Lösung Accu-Chek Aviva Expert.

 

Stuttgart (11. Mai 2010) - „Der Accu-Chek Bolusrechner unterstützt Diabetespatienten mit Insulinpumpentherapie dabei, individuell richtige Entscheidungen im alltäglichen Diabetes Management zu treffen“, sagt Franz T. Walt, Mitglied der Geschäftsführung bei Roche Diagnostics. Von den Vorteilen des Accu-Chek Bolusrechners können jetzt auch Patienten mit intensivierter konventioneller Insulintherapie (ICT) profitieren: Die neue Diabetes Management Lösung Accu-Chek Aviva Expert wird 2010 erstmalig im Rahmen eines Pilotprojektes in ausgewählten Diabetes-Schwerpunkt-Einrichtungen eingesetzt. Bislang gab es den Bolusrechner nur in einer Kombination aus Messgerät und Insulinpumpe (Accu-Chek Combo).

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Keinen Stich mehr in den Finger

 

Abb.: ETH-Forscher haben einen neuartigen Sensor entwickelt, der bei Kontakt mit menschlichen Atmen sofort messen kann, ob eine Person an Diabetes Typ 1 leidet. Photo: ETH Zürich/Antonio TricoliZürich, Schweiz (6. Mai 2010) - Forschende der ETH Zürich haben einen neuartigen Sensor entwickelt, der beim Kontakt mit menschlichem Atem sofort anzeigt, ob eine Person an Diabetes Typ 1 leidet. Der Sensor misst mit grosser Präzision Azeton, das in der Atemluft von Diabetes-1-Patienten in hoher Konzentration enthalten ist.

Schätzungsweise rund 300.000 Personen, d.h. vier Prozent der Schweizer Bevölkerung, sind an Diabetes erkrankt; davon sind rund 30.000 Typ-1-Diabetiker. Bei diesen Menschen besteht ein grosses Risiko für eine lebensbedrohliche Ketoazidose, bei welcher der Stoffwechsel aus Mangel an Insulin entgleist. In diesem Fall steigt die Konzentration von Azeton in der Atemluft erheblich. Zwar atmen auch gesunde Menschen Azeton aus, die Konzentration beträgt jedoch nur rund 900 ppb (Partikel pro Milliarde). Bei Personen, die an Diabetes Typ 1 leiden, sind es fast doppelt so viele. Im Fall einer Ketoazidose liegt der Wert sogar noch höher.

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Blutzuckerkontrolle

Humanes-GLP-1 Analogon Liraglutid ist DPP-IV Inhibitor Sitagliptin signifikant überlegen

 

Mainz (27. April 2010) – Die erste direkte Vergleichsstudie eines GLP-1-Analogons mit einem DPP-IV-Inhibitor wurde am 23. April 2010 online von der renommierten Fachzeitschrift The Lancet publiziert.1 Die 26-wöchige Unter­su­chung zeigt, dass das humane-GLP-1 Analogon Liraglutid (Victoza®) bei Patien­ten mit Typ 2 Diabetes zu einer signifikant besseren Blutzuckereinstellung führt als der DPP-IV-Inhibitor Sitagliptin. Beide Wirkstoffe waren gut verträglich und zeigten eine niedrige Hypoglykämie-Rate.

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