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Diabetes
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Erweiterter Diabetes-Risikotest könnte hausärztliche Vorsorgeuntersuchung verbessern

 

Berlin/Potsdam (27. April 2010) -  Deutsche Diabetesforscher schlagen vor, den durch den Einschluss einer Blutzuckeruntersuchung erweiterten Deutschen Diabetes-Risiko-Test* in das bestehende System der hausärztlichen Vorsorgeuntersuchungen einzubinden und gleichzeitig zur quantitativen Erfolgskontrolle von Präventions- und Therapiemaßnahmen zu nutzen. Die Diabetologen um Hans-Georg Joost, wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) und Vorstand Wissenschaft von diabetesDE, veröffentlichten kürzlich ihren Vorschlag als Diskussionsbeitrag im Deutschen Ärzteblatt, Heft 13, 2010.

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Vergleichsstudie im Lancet publiziert

Blutzuckerkontrolle: Humanes-GLP-1 Analogon Liraglutid ist DPP-IV Inhibitor Sitagliptin signifikant überlegen

 

Frankfurt am Main (27. April 2010) – Die erste direkte Vergleichsstudie eines GLP-1-Analogons mit einem DPP-IV-Inhibitor wurde am 23. April 2010 online von der renommierten Fachzeitschrift The Lancet publiziert.1 Die 26-wöchige Unter­su­chung zeigt, dass das humane-GLP-1 Analogon Liraglutid (Victoza®) bei Patien­ten mit Typ 2 Diabetes zu einer signifikant besseren Blutzuckereinstellung führt als der DPP-IV-Inhibitor Sitagliptin. Beide Wirkstoffe waren gut verträglich und zeigten eine niedrige Hypoglykämie-Rate.

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Routineuntersuchung auf Schwangerschaftsdiabetes:

Hinweis auf positiven Effekt bekräftigt

 

Berlin (22. April 2010) - Schon heute wird jedes Jahr bei einigen Tausend Schwangeren in Deutschland "Schwangerschaftsdiabetes" diagnostiziert. Allerdings können sich nicht alle diese werdenden Mütter sicher sein, dass die Feststellung eines Schwangerschaftsdiabetes wirklich gerechtfertigt ist und ihnen und ihrem Kind hilft, Probleme bei Schwangerschaft und Geburt zu vermeiden. "Es gibt in Deutschland ein Durcheinander an Tests und Diagnosekriterien für Schwangerschaftsdiabetes", sagt Peter Sawicki, der Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): "Wir wissen nicht, ob für alle diese Frauen der Nutzen größer ist als der Schaden."

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Langwirksame Insulinanaloga bei Typ-1-Diabetes:

Keine Belege für Zusatznutzen im Vergleich zu Humaninsulin

Kaum versorgungsrelevante Studien verfügbar
Langzeitsicherheit der Insulinanaloga unklar

Berlin (19. April 2010) - Derzeit gibt es keine Belege, dass die zur Behandlung des Typ-1-Diabetes zugelassenen Wirkstoffe Detemir (Handelsname: Levemir) und Glargin (Handelsname: Lantus) Patientinnen und Patienten einen Zusatznutzen gegenüber langwirksamem Humaninsulin bieten. Für Erwachsene gilt dies ebenso wie für Kinder und Jugendliche. Zu diesem Ergebnis kommt der am 19. April 2010 veröffentlichte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

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Kinder mit Diabetes müssen weiterhin alle Insuline erhalten

 

Berlin (24. März 2010) – Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ 1 müssen auch weiterhin kurz wirksame Insulinanaloga von den Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) erstattet bekommen. Dafür setzen sich ihre Familien und Ärzte ein. diabetesDE unterstützt die Aktionen mit einer Petition im Deutschen Bundestag. Anlass ist ein Stellungnahmeverfahren des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). In diesem stellt er fest, dass es keinen Grund gibt, kurz wirksame Insulinanaloga auch weiterhin über die  GKV zu erstatten. Eine endgültige Stellungnahme des G-BA wird im Mai 2010 erwartet.

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Häufig verschwiegen: Impotenz bei Männern mit Diabetes

diabetesDE-Experte beantwortet Fragen am 25. März im Chat

 

Berlin (18. März 2010) – Schätzungen zufolge leidet knapp die Hälfte der männlichen Diabetiker unter Potenzstörungen. Dabei gibt es mittlerweile wirksame Therapien. Viele scheuen sich jedoch, das Thema bei ihrem Arzt anzusprechen. Wie es zu Impotenz bei Männern und Unlust bei Frauen mit Diabetes kommen kann und welche Medikamente helfen, erklärt daher Professor Dr. med. Thomas Haak, Mitglied des Vorstands von diabetesDE und Chefarzt des Diabetes Zentrums Mergentheim im nächsten Experten-Chat von diabetesDE. Fragen können Interessierte ab sofort schicken.

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In Deutschland werden zu viele Diabetiker unter- und fehlversorgt

diabetesDE fordert nationalen Diabetes-Plan

 

Berlin (23. Februar 2010) – Rund 30.000 Amputationen und bis zu 1.700 Erblindungen sind jedes Jahr in Deutschland die Folgen eines unzureichend eingestellten Diabetes. Zum einen fehlen wirksame Maßnahmen zur Prävention und Früherkennung. Zum anderen gibt es Fehl- und Unterversorgung: Niedergelassene Ärzte und Krankenhaus-Ärzte arbeiten zu wenig zusammen, die Daten über die Versorgungsqualität von Menschen mit Diabetes sind dünn und neue Therapien setzen sich nur langsam durch.

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HbA1c-Senkung, geringes Hypoglykämierisiko, positiver Gewichtseinfluss

Neue Chancen in der Therapie des Typ 2 Diabetes mit dem humanen-GLP-1 Analogon Liraglutid

 

Frankfurt (27. Januar 2010) – Neben einer effektiven HbA1c-Senkung sind die Vermeidung von Hypoglykämien und ein effektives Gewichtsmanagement zentrale Aspekte bei der Behandlung von Menschen mit Typ 2 Diabetes. Auf einem Presse-Workshop, der Ende Januar 2010 in Frankfurt stattfand1, er­läuterten die Experten, wie diese Forderungen mit Hilfe moderner Therapie-optionen in der Praxis umgesetzt werden können. So senkt das erste einmal täglich anzuwendende humane-GLP-1 Analogon Liraglutid (Victoza®) mit seinem physiologischen Therapieprinzip signifikant den HbA1c – bei sehr geringem Hypoglykämierisiko.2 Gleichzeitig unterstützt eine Behandlung mit Liraglutid die Patienten bei einer dauerhaften Gewichtsabnahme und beein­flusst durch seine multisystemische Wirkung weitere Risikofaktoren der kom­plexen Erkrankung positiv. Damit hat der Arzt gleichzeitig mehrere entschei­dende Parameter im Griff.

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Zuckerselbstmessung: Nutzen für nicht insulinpflichtige Patienten mit Typ-2-Diabetes ist nicht belegt

Studienlage unzureichend
Keine Aussagen zu diabetesbedingten Erkrankungen möglich

Berlin (14. Dezember 2009) - Entgegen der weit verbreiteten Annahme gibt es keinen Beleg dafür, dass nicht insulinpflichtige Patientinnen und Patienten mit Typ-2-Diabetes von einer Zuckerselbstmessung profitieren. Es ist zudem unklar, ob der Blut-Test gegenüber dem Urin-Test einen Zusatznutzen aufweist oder umgekehrt, d.h. der eine oder andere Test für die Patientinnen und Patienten einen Vorteil bieten würde. Denn die derzeitige Studienlage ist unzureichend: Die wenigen Studien, die geeignet sind diese Fragen zu untersuchen, haben viele für Patienten wichtige Aspekte nicht berücksichtigt oder nicht ausreichend berichtet. Aufgrund ihrer kurzen Laufzeiten erlauben sie auch keine Aussagen zum langfristigen Nutzen einer Zuckerselbstkontrolle. Zu diesem Ergebnis kommt der am 14. Dezember 2009 veröffentlichte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

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Moderne Therapie des Typ-2-Diabetes

Optimale Blutzuckereinstellung und Vermeidung von Hypoglykämien schützen Herz und Gefäße

 

Berlin (4. Dezember 2009) – Lang- und kurzwirksame Insulinanaloga und einfach zu handhabende Insulinpens erleichtern die Therapie für Typ-2 Diabetiker. Die Prävalenz der Volkskrankheit steigt stetig. Eine effektive Therapie ist deswegen von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Mit einer frühzeitigen und nachhaltigen Optimierung der Stoffwechselkontrolle können Folgeerkrankungen vermieden werden. „Aktuelle Studien geben dabei für die Behandlung eines lange bestehenden Diabetes wichtige Hinweise“, betonte Prof. Dr. Petra-Maria Schumm-Draeger, München-Bogenhausen*. Denn die Endpunktstudien ACCORD1, ADVANCE2 und VADT3 zeigen übereinstimmend, dass bei Diabetikern mit langem Krankheitsverlauf die Vermeidung von Hypoglykämien im Vordergrund steht. Schwere Hypoglykämien führten beispielsweise zu einer Vergrößerung des Herzinfarktrisikos um das 1,9fache.

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Kurzwirksame Insulinanaloga

Studien liefern keine Belege für Zusatznutzen bei Kindern und Jugendlichen
mit Typ-1-Diabetes

  • Langzeituntersuchungen fehlen
  • Schadenpotenzial bleibt unklar
  • Gerade für Menschen in der Entwicklungs- und Wachstumsphase wären aussagekräftige Studien dringend notwendig

Berlin (16. November 2009) - Ob Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus Typ 1 von einer langfristigen Behandlung mit kurzwirksamen Insulinanaloga mehr Vor- oder Nachteile haben als von kurzwirksamem Humaninsulin, bleibt mangels geeigneter Studien unklar. Die verfügbaren Ergebnisse aus klinischen Vergleichen mit höchstens einjähriger Laufzeit liefern jedenfalls keine Belege für einen Zusatznutzen. Das gilt sowohl im Vergleich zu Humaninsulin als auch im Vergleich der Analoga untereinander. Zu diesem Ergebnis kommt der am 16. November veröffentlichte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

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Diabetes-Epidemie: Ampelkennzeichnung statt Showkochen

 

Berlin (13. November 2009) - Laut einer internationalen Studie wird sich in Europa die Rate von Diabetes Typ 1 bei Kindern unter 15 Jahren bis 2020 verdoppeln, die WHO spricht bereits von einer Diabetes-Epidemie. Etwa 10 Prozent der jungen Menschen in Deutschland leiden an einer Glukosestörung, die als Vorläufer einer folgenden Diabetes-Typ-2 gilt. Mehr als 800.000 Kinder sind krankhaft fettleibig – doppelt so viele wie 1987. Bereits heute verursachen ernährungsbedingte Krankheiten in Deutschland Kosten von 70 Milliarden Euro pro Jahr.

 

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19 neue Diabetes-Medikamente in den nächsten vier Jahren möglich

 

Die meisten Diabetiker sind auf Medikamente angewiesen. Photo: vfa / H. KlappertBerlin (13. November 2009) - "Die Zahl der Diabetiker wächst rapide. Forschende Pharma-Unternehmen sind dabei, ihre Behandlung in den nächsten vier Jahren durch 19 neue Medikamente zu verbessern!" Das sagte Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des vfa, des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen, mit Blick auf den Welt-Diabetes-Tag am 14. November. Die Medikamente werden derzeit in großen klinischen Studien getestet.

Unter "Diabetes" werden Krankheiten zusammengefasst, bei denen der Blutzuckerspiegel von Patienten dauerhaft außer Kontrolle gerät: Diabetes Typ 2 wird häufig durch Übergewicht ausgelöst; oft in der zweiten Lebenshälfte, manchmal aber bereits bei Teenagern. Bei Diabetes Typ 1 zerstört das Immunsystem (meist schon im Kindesalter) die körpereigene Produktion des Blutzucker-regulierende Hormons Insulin. Reichen Diät und Bewegung zur Therapie nicht aus, müssen Diabetiker ihren Blutzuckerspiegel mit Medikamenten regulieren, denn zu viel oder zu wenig Zucker im Blut ist schädlich.

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Zahnbettentzündungen können Diabetes mellitus verstärken

Medizin und Zahnmedizin müssen sich bei der Bekämpfung des Diabetes zum Wohl des Patienten enger verzahnen

 

Berlin (13. November 2009) – Parodontitis als auch Diabetes sind chronische Erkrankungen, die sich gegenseitig beeinflussen. Durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit  zwischen Arzt, Zahnarzt und Patient ist es jedoch möglich die negativen Folgen der beiden Erkrankungen zu minimieren. Parodontitis muss heute, neben Augen-, Nieren- und Nervenschäden oder dem diabetischen Fußsyndrom, als eine weitere bedeutende Folgeerkrankung des Diabetes angesehen werden. 

 

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Mit dem Finger-Hula-Hoop die Finger tanzen lassen

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ setzt Zeichen

 

Gesünder unter 7Leipzig (12. November 2009) – Mit einer Finger-Hula-Hoop-Aktion setzt „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ am Aktionsstand in Leipzig unmittelbar vor dem Weltdiabetestag am 12. und 13. November 2009 Zeichen und zwar ganz im Sinne der Bewegung, die für alle wichtig ist: Besucher können ihre Finger tanzen lassen und dabei ihre Geschicklichkeit und Koordination trainieren.

Der Weltdiabetestag am 14. November setzt alljährlich ein wichtiges Signal für die mehr als 8 Millionen in Deutschland lebenden Diabetiker, aber auch für die breite Öffentlichkeit – denn 90 Prozent aller Diabetes Typ-2 Erkrankungen könnten vermieden werden.1 Die bundesweite Aufklärungsaktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ ruft jeden dazu auf, sich mit der Volkskrankheit Nummer eins auseinander zu setzen: Diabetes besser zu verstehen und selbst Verantwortung für seine Gesundheit zu übernehmen. Durch einen aktiven, bewussten Lebensstil könnte die Verbreitung des Diabetes mellitus in der Bevölkerung reduziert werden: Menschen mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko können effektiv vorbeugen und Diabetiker ihre Stoffwechseleinstellung verbessern. Aufklärung und Bewegung sind dabei wichtige Säulen.

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Geringes Geburtsgewicht und Diabetes haben gemeinsamen genetischen Hintergrund

Neuherberg/München (12. November 2009) - Ein niedriges Geburtsgewicht erhöht das Risiko, später Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Bislang hatten Wissenschaftler dies auf eine Fehlernährung der Mutter während der Schwangerschaft zurück geführt. Doch inzwischen gehen sie davon aus, dass auch der genetische Hintergrund eine starke Rolle spielt. So können Genvarianten, die den Insulin-Stoffwechsel beeinflussen, gleichzeitig Auswirkungen auf das Geburtsgewicht haben, wie ein Forscher-Team der Technischen Universität München und des Helmholtz Zentrums München jetzt zeigen konnte.

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Mit dem Finger-Hula-Hoop die Finger tanzen lassen

"Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7" setzt Zeichen

 

Düsseldorf (12. November 2009) - Mit einer Finger-Hula-Hoop-Aktion setzt "Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7" am Aktionsstand in Leipzig unmittelbar vor dem Weltdiabetestag am 12. und 13. November 2009 Zeichen und zwar ganz im Sinne der Bewegung, die für alle wichtig ist: Besucher können ihre Finger tanzen lassen und dabei ihre Geschicklichkeit und Koordination trainieren.

Der Weltdiabetestag am 14. November setzt alljährlich ein wichtiges Signal für die mehr als 8 Millionen in Deutschland lebenden Diabetiker, aber auch für die breite Öffentlichkeit - denn 90 Prozent aller Diabetes Typ-2 Erkrankungen könnten vermieden werden.(1) Die bundesweite Aufklärungsaktion "Wissen was bei Diabetes zählt:

 

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Nationale Präventionsstrategie

Deutschland: höchste Diabetes-Rate in Europa

 

Berlin (3. November 2009) – In Deutschland sind zwölf Prozent der 20- bis 79-Jährigen an Diabetes Typ 1 oder Typ 2 erkrankt. Damit ist der Anteil der erkrankten Bevölkerung hierzulande höher als in allen anderen europäischen Ländern. In Frankreich, Italien oder Spanien leiden weniger als zehn Prozent an Diabetes. Diese Zahlen veröffentlichte vor kurzem die International Diabetes Federation (IDF) in ihrem Atlas. Vor allem DiabetesTyp 2 ließe sich in vielen Fällen durch geeignete Maßnahmen vermeiden. diabetesDE fordert eine zeitnahe nationale Präventionsstrategie für Deutschland.

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Kinder mit Diabetes stark machen

Bayer Vital Preis für kreative Kinderdiabetes Projekte: Gewinner 2009 stehen fest

 

Platz 1: CJD Berchtesgaden

Platz 2: Michael Bertsch mit www.diabetes-kids.de

Platz 3: Ubbo-Emmius-Kinderklinik mit dem Zirkus Tausendtraum

  

Leverkusen (30. Oktober 2009) – Diabetes verändert vieles. Trifft es ein Kind, sind die Folgen für die gesamte Familie  gravierend. Immer wieder stehen Eltern, Geschwister und Betreuer vor Herausforderungen und Gratwanderungen, die sie nur dann bewältigen können, wenn sie Unterstützung im Umgang mit der Erkrankung erfahren. Den Diabetes anzunehmen, ihn zu managen und zu beherrschen ist eine lebenslange Aufgabe, die den Beteiligten viel Stärke abverlangt – allen voran den betroffenen Kindern selbst. Sehr früh müssen sie akzeptieren, dass ihr Alltag mitunter anders verlaufen wird als der ihrer Freunde und Geschwister. Dass Dinge wie Naschen und Toben bei ihnen „eingeplant“ werden müssen. Dass Schulausflüge für sie alles andere als selbstverständlich sind, weil nicht jeder Lehrer die Verantwortung für ein chronisch krankes Kind übernehmen möchte. Um dem Diabetes die Stirn zu bieten, müssen Kinder stark sein, manchmal sogar sehr stark!

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OnglyzaTM:

Neuer DPP-4-Hemmer bei Typ 2 Diabetes

 

Berlin (27. Oktober 2009) – Während einer gemeinsamen Pressekonferenz haben Bristol-Myers Squibb und AstraZeneca über die neue Therapieoption zur Behandlung des Typ 2 Diabetes mit OnglyzaTM (Saxagliptin) informiert. Der Wirkstoff gehört der Klasse der Dipeptidyl-Peptidase-4 (DPP-4)-Hemmer an und ist seit dem 7. Oktober auf dem deutschen Markt erhältlich. OnglyzaTM ist bei erwachsenen Typ 2 Diabetikern zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle in der Kombinationstherapie angezeigt. Durch Beeinflussung natürlicher Hormone, der Inkretine, steigert der DPP-4-Hemmer die Insulinproduktion und reduziert die Glukoseproduktion in der Leber.

 

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Schweinegrippe: Kein Grund zur Panik für Diabetiker

diabetesDE empfiehlt Impfung bei geschwächtem Immunsystem

 

Berlin (27. Oktober 2009) – Laut Robert-Koch-Institut haben Diabetiker ein erhöhtes Risiko, an der Schweinegrippe zu erkranken. Denn häufig ist ihr Immunsystem durch die chronische Stoffwechselerkrankung geschwächt und die Behandlung der Schweinegrippe langwieriger und komplikationsreicher. Der bisherige Verlauf der Schweinegrippe weltweit zeigt, dass die Krankheit deutlich milder verläuft als befürchtet. Trotzdem ist es wichtig, dass sich Menschen mit Diabetes besonders vor der Krankheit schützen. diabetesDE empfiehlt deshalb, dass sich insbesondere auch Kinder mit Diabetes ab drei Jahren nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt impfen lassen.

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Anhörung zur Diätverordnung

diabetesDE fordert: „Diabetiker-Lebensmittel“ abschaffen

 

Berlin (20. Oktober 2009) – Die veraltete nationale Diätverordnung (§12 DiätV) entspricht seit langem nicht mehr dem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse. Fach-Experten und die Organisation diabetesDE sind sich einig, dass die sogenannten „Diabetiker-Lebensmittel“ unnötig und sogar schädlich sind. Bei der Anhörung im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am kommenden Donnerstag, den 22. Oktober, in Bonn wird über das Ende oder Weiterbestehen der Diabetiker-Lebensmittel entschieden. diabetesDE fordert die Abschaffung.

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Männer mit doppelt so hohem Risiko für Typ 2 Diabetes

 

Düsseldorf (13. Oktober 2009) - In der Altersgruppe der 55 bis 74-jährigen entwickeln Männer doppelt so häufig einen Typ 2 Diabetes wie Frauen. Dies ist ein Teil der Ergebnisse der KORA Nachfolgeuntersuchung die von Herrn Dr. Rathmann und Mitarbeitern des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) in Kooperation mit dem Helmholz Zentrum in München durchgeführt wurde.

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Schritt in Richtung Diabetes-Prävention

Neue Erkenntnisse zum Schutz von Insulin-sekretierenden Zellen

 

Tübingen (5. Oktober 2009) - Die Arbeitsgruppe um Prof. Gisela Drews vom Pharmazeutischen Institut der Universität Tübingen hat Mechanismen identifiziert, die zur Bekämpfung von Diabetes mellitus Typ 2, auch bekannt als Altersdiabetes, beitragen können. Die Wissenschaftler forschen an Beta-Zellen aus den Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse, die für die Produktion und Sekretion von Insulin zuständig sind. Ihre Forschungsergebnisse werden in der Novemberausgabe der Fachzeitschrift Journal of Clinical Investigations sowie in ihrer Online-Ausgabe vorab veröffentlicht.

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Neue Marker zur Früherkennung von Typ-1-Diabetes entdeckt

 

Neuherberg (30. September 2009) - Diabetes kann gefährlich werden - besonders dann, wenn die Krankheit nicht rechtzeitig entdeckt wird. Münchner Wissenschaftler vom Helmholtz Zentrum München und der Technischen Universität München haben neue Marker identifiziert, die eine frühe Diagnose und Prognose von Typ-1-Diabetes ermöglichen.

Unter Leitung von Prof. Dr. Anette Ziegler untersuchten Wissenschaftler der Forschergruppe Diabetes am Helmholtz Zentrum München und der Technischen Universität München die Bildung von Antikörpern gegen einen Zinktransporter bei Kindern mit erhöhtem Risiko für Typ-1-Diabetes. Die Studie erbrachte Hinweise auf einen frühen Ausbruch der Erkrankung, wenn bestimmte Antikörper im Blut und bestimmte Varianten des zugehörigen Zinktransporters im Genom vorliegen. Diese Risikopersonen benötigen eine besonders sorgfältige Überwachung.

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Unterzuckerungen gefährden Diabetes-Patienten

Werden moderne Insuline bald nicht mehr für alle Patienten erstattet?

 

Berlin (9. September 2009) - Die Priorisierung in der Medizin ist in vollem Gange – die aktuelle Debatte um die modernen Insuline liefert den Beweis: Geht es nach dem Willen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) sollen rund 290.000 Menschen mit Typ 2-Diabetes, die mit so genannten lang wirksamen Insulinanaloga behandelt werden, eingeschränkt werden und - mehr noch - gesundheitliche Risiken in Kauf nehmen. Nicht nur ein Unding sondern schlichtweg unethisch, meint Prof. Dr. med. Andreas Fritsche, Mitglied des Pharmakotherapieausschusses der Deutschen Diabetes Gesellschaft anlässlich einer Pressekonferenz der Novo Nordisk Pharma GmbH in Berlin. Fritsche weiter: „Der patientenrelevante Zusatznutzen dieser Medikamente ist klar belegt“. „Bei Anwendung international üblicher statistischer Methoden ist eindeutig belegt, dass lang wirksame Insulinanaloga das Risiko von Unterzuckerungen vermindern. Dennoch will der G-BA diese Insuline nicht weiter erstatten lassen“, kritisiert Dr. med. Tim Heise, Leiter des Profil Instituts für Stoffwechselforschung, Neuss. „Hier soll am falschen Ende gespart werden. Dabei könnten die Folgen, die aus wiederholten Unterzuckerungen resultieren, die Solidargemeinschaft weitaus teurer zu stehen kommen“, sagt Dieter Möhler, Bundesvorsitzender des Deutschen Diabetiker Bundes.

 

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Neue Erkenntnisse zur Prävention von Gefäßerkrankungen:

Aspirin auch bei Typ-2-Diabetikern nur gezielt zur „Sekundärprävention“ einsetzen

 

Bochum (3. August 2009) – Herzinfarkt und Schlaganfall sind eine häufige Folge der Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus. Eine blutgerinnungshemmende, antithrombotische Therapie im Rahmen der Diabetes-Behandlung erscheint somit sinnvoll. „Neue Erkenntnisse lassen jedoch vermuten, dass Patienten mit Typ-2-Diabetes ohne ein vorheriges Gefäßereignis wie Herzinfarkt oder Schlaganfall von einer solchen Therapie insgesamt nicht profitieren und auch Nachteile durch Nebenwirkungen wie zum Beispiel Magen-Darmblutungen haben“. Darauf weist Professor Dr. med. Helmut Schatz, Bochum, Mediensprecher der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE), hin.

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IQWiG sieht Hinweis auf positiven Effekt:

Routineuntersuchung auf Schwangerschaftsdiabetes

 

Weniger Geburtskomplikationen, wenn Schwangere mit erhöhtem Blutzucker gezielt behandelt werden

 

Berlin (3. September 2009) - Schwangere, die im Laufe der Schwangerschaft deutlich erhöhte Blutzuckerwerte entwickeln, können durch eine Behandlung das Risiko bestimmter Geburts-komplikationen verringern. Damit ist eine Voraussetzung gegeben, allen Schwangeren eine Routineuntersuchung auf Schwangerschaftsdiabetes anzubieten. Allerdings sind mögliche Nachteile solch einer Reihenuntersuchung nicht gut untersucht. Zu dieser Schlussfolgerung kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in seinem am 3. September 2009 veröffentlichten Abschlussbericht.

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Wohlfühlen trotz Diabetes!

Spezielle Bedürfnisse älterer Diabetiker wenig erforscht

 

Studie untersucht verschiedene Behandlungen für älteren Menschen mit Typ-2-Diabetes und depressiven Verstimmungen - Teilnehmer gesucht

 

Mainz (28. August 2009) - Wer mit der Diagnose "Diabetes" konfrontiert wird, steht vor der schwierigen Aufgabe, eine chronische Erkrankung und damit verbundene Einschränkungen bewältigen zu müssen. Viele Betroffene erleben ein Gefühl von Überforderung und sind in ihrem Wohlbefinden beeinträchtigt. Bei der sogenannten "subklinischen" oder "leichten Depression" leiden die Betroffenen unter Depressionssymptomen, die noch nicht so schwer sind, dass sie als eigentliche Depression gelten, aber dennoch das Wohlbefinden deutlich vermindern. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass etwa 20 Prozent der Menschen mit Diabetes Typ 2 von solchen leichten depressiven Verstimmungen betroffen sind. "Das Risiko depressiver Verstimmungen bei Diabetes wird massiv unterschätzt", teilte Dipl. Psych. Kristin Plack vom Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz dazu mit.

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Kombinierte Therapie Insulin plus Pioglitazon hilft bei Diabetes Typ 2-Insulinresistenz

Studien-Zwischenergebnis

 

Berlin (20. August 2009) - Eine Ursache des Diabetes Typ 2 besteht in der Unempfindlichkeit der Körperzellen gegenüber der biologische Wirkung von Insulin. Ist diese Insulinresistenz ausgeprägt, wirkt auch das zugeführte Insulin im Rahmen einer Diabetes-Therapie nicht effektiv genug. Sogenannte Insulin-Sensitizer erhöhen die Insulin-Empflindlichkeit wieder. Seit 2007 ist in Deutschland eine kombinierte Therapie des Wirkstoffes Pioglitazon mit Insulin zugelassen. Die kürzlich veröffentlichte Zwischenauswertung einer laufenden Studie zeigt, dass diese Kombination effektiv und sicher ist.

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Hohe Blutzuckerwerte oder gefährliche Unterzuckerungen vermeiden

Insulinpumpen sinnvoll bei Diabetes Typ 1 einsetzen

 

Berlin (14. August 2009) – Eine Insulinpumpe hat Vorteile für Menschen mit Diabetes Typ 1, deren Stoffwechsel sich mit der intensivierten konventionellen Insulintherapie (ICT) nicht ausreichend einstellen lässt. Bevor Krankenkassen eine Pumpe genehmigen, müssen Ärzte und Patienten den bisherigen Verlauf der Diabetes-Erkrankung und -Therapie umfangreich dokumentieren. Oft sind Formfehler der Grund, weshalb Pumpen nicht genehmigt werden – obwohl Ärzte sie für sinnvoll halten. diabetesDE und die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) raten daher Patienten, Eltern und Ärzten, die Anträge sehr sorgfältig und umfassend auszufüllen. Wann der Einsatz der Pumpe nötig ist und wie Ärzte diese Therapie für ihre Patienten beantragen, ist Schwerpunktthema der Fachzeitschrift „Der Diabetologe“.

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Die Europäische Kommission (EMEA) erteilt JANUVIA® (Sitagliptin, MSD) die Zulassung zur eingeschränkten Monotherapie bei Typ-II-Diabetes

 

Haar (11. August 2009 – MSD wurde am 11. August 2009 von der Europäischen Arzneimittelagentur die Zulassung zur eingeschränkten Monotherapie von Typ-II Diabetes mit JANUVIA® (Sitagliptin, MSD) erteilt. Damit ist JANUVIA® der einzige DPP-4-Hemmer*, der für die eingeschränkte Monotherapie in der Europäischen Union zugelassen ist. Sitagliptin kann damit zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle verschrieben werden wenn durch Diät und Bewegung allein keine ausreichende Blutzuckerkontrolle erzielt werden kann und Metformin aufgrund von Nebenwirkungen oder Unverträglichkeit ungeeignet ist.

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Steigende Anzahl der Neuerkrankungen an Typ-1-Diabetes in Europa bei Kindern unter 15 Jahren

Prognose für das Jahr 2020: Zirka 24.400 Fälle von Typ-1-Diabetes in Europa bei Kindern unter 15 Jahren

 

München (11. August 2009) - Die aktuellen Ergebnisse der EURODIAB-Studie zeigen, dass die Neuerkrankungen an Typ-1-Diabetes bei Kindern unter 15 Jahren in Europa kontinuierlich steigen. Für Deutschland flossen Daten aus Baden-Württemberg und Düsseldorf ein. Auch hier stieg die Anzahl der Neuerkrankungen von 1989 bis 2003 pro Jahr um 3,7 beziehungsweise 4,7 Prozent. Aufgrund dieser Daten sieht die Prognose für die kommenden Jahre bis 2020 nicht gerade positiv aus: Schätzt man für das Jahr 2005 zirka 15.000 Fälle von Typ-1-Diabetes bei Kindern unter 15 Jahren in Europa, gehen die Forscher für das Jahr 2020 von 24.400 Fällen aus. Angesichts dieser übermäßigen Zunahme von Typ-1-Diabetes weist das Institut für Diabetesforschung der Forschergruppe Diabetes e.V. auf die Notwendigkeit von Ursachenforschung hin.

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Fazit des IQWiG zu kurz wirksamen Insulinanaloga fehlerhaft

Chronisch kranken Kindern und Jugendlichen mit Diabetes Typ 1 droht schlechtere Behandlung

 

Berlin (6. August 2009) – Kurz wirksame Insuline ermöglichen Kindern und Jugendlichen mit Diabetes Typ 1 ein fast normales Leben. Sie erhalten bisher entweder kurz wirksames Humaninsulin oder künstlich hergestelltes Insulin. Das heutige breite Therapieangebot hat messbare gesundheitliche Vorteile. Trotzdem könnte eines der Medikamente – die kurz wirksamen Insulinanaloga – schon bald nicht mehr von den Gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden, warnen diabetesDE und die Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Diabetelogie (AGPD) der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG). Grund dafür ist ein kürzlich veröffentlichter Vorbericht des Instituts für Gesundheitswesen (IQWiG), in dem es den Zusatznutzen dieser Insulinart für Kinder und Jugendliche verneint. Die Diabetes-Experten fordern, dass das Institut in seinem Abschlussbericht den tatsächlichen Bedarf chronisch kranker junger Patienten berücksichtigt und das Therapieangebot erhalten bleibt.

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Neue Daten zur Inkretin-basierten Therapie bei Typ 2 Diabetes

Bad Homburg (29. Juli 2009)) - Die Therapie mit dem Inkretin-Mimetikum Exenatide (Byetta®) birgt kein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse im Vergleich zu Plazebo oder Insulin – dies zeigt die Metaanalyse1 mehrerer Exenatide-Studien bei Menschen mit Typ 2 Diabetes. Die Auswertung einer retrospektiven Kohortenstudie2 zeigt darüber hinaus, dass Exenatide im Vergleich zu anderen Antidiabetika nicht mit einem erhöhten Risiko für das Entstehen einer akuten Pankreatitis verbunden ist. Diese Daten wurden mit denen einer Phase III-Studie zur langwirksamen Formulierung von Exenatide auf dem 69. Jahrestreffen der American Diabetes Association (ADA) in New Orleans im Juni 2009 vorgestellt.

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Ariclaim® in der Behandlung der schmerzhaften diabetischen Polyneuropathie

Ingelheim am Rhein/Bad Homburg (28. Juli 2009) - „Als ob mir jemand mit einem brennenden Streichholz über die Haut fährt“, erinnert sich die Patientin Frau H. an ihre schmerzhafte diabetische Polyneuropathie (DPNP): „Die Schmerzen haben mir den Schlaf geraubt, ich bin selbst nachts nicht mehr zur Ruhe gekommen.“ Inzwischen wird die Patientin erfolgreich mit Duloxetin (Ariclaim®) behandelt, wie sie selber und auch ihr Arzt, der in Wiesbaden niedergelassene Schmerztherapeut Dr. Uwe Kern, im Rahmen eines von Boehringer Ingelheim und Lilly Deutschland veranstalteten Presse-Workshops berichten. Patienten mit schmerzhafter diabetischer Polyneuropathie sind meist im höheren Lebensalter und haben oftmals komorbide Erkrankungen. Für diese Patienten ist der selektive Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SSNRI) Duloxetin mit seiner hohen analgetischen Wirksamkeit und der allgemein günstigen Verträglichkeit eine gute Option. „Ich bin sehr dankbar für den Erfolg. Ich bin jetzt den ganzen Tag weitgehend schmerzfrei und kann fast jede Nacht wieder durchschlafen“, so die Patientin.

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Neue Bewertung von Disease-Management-Programmen:

Versorgungsqualität bei Diabetikern deutlich verbessert

 

Neuherberg (21. Juli 2009) - Durch Einführung von Disease-Management-Programmen (DMP) der gesetzlichen Krankenkassen hat sich die Versorgungsqualität bei Typ-2-Diabetikern deutlich verbessert. Das zeigt eine soeben veröffentlichte Studie des Instituts für Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen am Helmholtz Zentrum München. Die Untersuchung beruht auf Daten einer bevölkerungsrepräsentativen Stichprobe von DMP-Teilnehmern bzw. von nicht in das DMP eingeschriebenen Diabetikern aus der KORA-Bevölkerungsstudie.

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DGHO Vorsitzender beruhigt:

Keine Steigerung des Krebsrisikos durch Insulin Lantus

 

Berlin (15. Juli 2009) - Der Vorsitzende der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V. Prof. Gerhard Ehninger hat im Zusammenhang mit Berichten über ein möglicherweise erhöhtes Krebsrisiko durch das künstliche Insulin Lantus (Inhaltsstoff Glargin) vor Panikmache gewarnt. „Patienten, die damit behandelt werden, können sicher sein und sollten unbedingt dabei bleiben“, sagte der Internist und Onkologe. Eine Umstellung berge große Risiken, warnte Ehninger in Berlin und kritisierte den Mitautor der deutschen Studie, Prof. Peter Sawicki, als "Taschentrick-Spieler".

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Sanofi-Aventis: IQWiG verunsichert Patienten in unvertretbarer Weise

 

Frankfurt (27. Juni 2009) – Sanofi-Aventis weist die Unterstellungen des Instituts für Wirtschaftlich-keit und Qualität im Gesundheitswesen (IQWIG) im Zusammenhang mit den Veröffentlichungen zur Sicherheit von Lantus (Insulin Glargin) in der Zeitschrift Diabetologia von gestern entschieden zurück.

Die internationalen klinischen Studien und Therapieleitlinien bestätigen die Überlegenheit von Insulin Glargin im Vergleich zu Humaninsulin. Unterzuckerungen, die häufigste Nebenwirkung der Insulintherapie, treten bei Insulin Glargin deutlich seltener auf, wie auch in der zusammenfassenden Bewertung des Editors eingeräumt wird. Große klinische Studien (ACCORD, VADT) haben gezeigt, dass mit schweren Unterzuckerungen eine erhöhte Sterblichkeit einhergeht.

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Insulinanalogon Glargin steigert möglicherweise das Krebsrisiko

Daten von rund 130.000 in der AOK versicherten Diabetes-Patienten ausgewertet
Wissenschaftler von IQWiG und WIdO publizieren gemeinsame Analyse

 

IQWiGBerlin (26. Juni 2009)Wenn Patienten mit Diabetes anstelle von Humaninsulin das langwirksame Analoginsulin Glargin verwenden, erhöht dies möglicherweise das Risiko, an Krebs zu erkranken. Wissenschaftler des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) haben zusammen mit Mitarbeitern des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) die Daten von fast 130.000 deutschen Patienten mit Diabetes analysiert, die zwischen Januar 2001 und Juni 2005 mit Humaninsulin oder den Analoginsulinen Lispro (Handelsname Humalog), Aspart (Novorapid) oder Glargin (Lantus) behandelt worden waren.

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IQWiG: Vorläufige Ergebnisse zur Blutzuckerselbstmessung

Studien liefern keine Belege für Nutzen bei Patienten mit Typ-2-Diabetes, die kein Insulin spritzen

IQWiGBerlin (23. Juni 2009) - Wer Insulin spritzt, sollte seinen Blutzucker regelmäßig selbst kontrollieren, um das Insulin bedarfsgerecht dosieren zu können - das ist bei Patienten wie auch bei Ärzten und Wissenschaftlern seit langem unstrittig. Unklar ist jedoch, ob auch Menschen mit Typ-2-Diabetes, die ohne Insulin auskommen, von einer Zuckerselbstkontrolle profitieren. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet deshalb derzeit im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) den für Patientinnen und Patienten relevanten Nutzen der Urin- und Blutzuckerselbstmessung bei der Behandlung des Typ-2-Diabetes ohne Insulin. Am 23. Juni 2009 hat das Institut seine vorläufigen Ergebnisse vorgelegt. Bis zum 21. Juli können interessierte Personen und Institutionen schriftliche Stellungnahmen zum Vorbericht einreichen.

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