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Diabetes
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Das erste humane-GLP-1 Analogon

Zulassung von Victoza® zur Therapie des Typ 2 Diabetes

 

Liraglutid MolekülketteFrankfurt am Main (18. Juni 2009) – Die europäische Kommission hat das humane-GLP-1 Analogon Liraglutid (Victoza®) zur Therapie des Typ 2 Diabetes zugelassen. Bereits am 23. April 2009 hat das humane-GLP-1 Analogon ein positives Votum der Europäischen Zulassungsbehörde EMEA erhalten. „Wir sind sehr erfreut über die Zulassung von Liraglutid, das nun für viele Menschen mit Diabetes Typ 2 in Europa zur Verfügung stehen wird“, sagt Mads Krogsgaard Thomsen, im Vorstand von Novo Nordisk für Wissenschaft und Medizin verantwortlich. Liraglutid senkt mit seinem physiologischen Therapieprinzip signifikant den HbA1c-Wert ohne das Hypoglykämierisiko zu erhöhen. Gemeinsam mit weiteren Vorteilen des Wirk­stoffs führt dies zu einem Quantensprung in der Behandlung von Menschen mit Diabetes Typ 2, so das Fazit der Experten bei der Einführungspresse­konferenz in Frankfurt.

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Nierenschäden als Folge des Diabetes sind vermeidbar

 

Berlin/Bochum (18. Juni 2009) - Erkranken als Folge eines Diabetes mellitus die Nieren, hat dies einen großen Einfluss auf Lebenszeit und Lebensqualität von Menschen mit Diabetes. Leiden Betroffene an der sogenannten diabetischen Nephropathie, drohen ihnen nicht nur Nierenversagen und Dialyse. Auch das vorzeitige Sterberisiko ist erhöht. Neue Forschungserkenntnisse könnten zukünftig Therapien ermöglichen, die bis ins hohe Alter die Nierenfunktion erhält. Schon heute gibt es Wege, die Niere zu schützen. Darauf weisen diabetesDE und die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich einer aktuellen Veröffentlichung hin.

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Neues Injektionsgerät zur Insulinabgabe

Innovationspreis des Industrieclubs Sachsen

Dresden (18. Juni 2009) - Volkskrankheit Diabetes: von der Stoffwechsel- und Regulationsstörung sind allein in Deutschland mehr als sechs Millionen Menschen betroffen. Bis heute kann man Diabetes mellitus nur durch die Umstellung der Lebensweise, der Verabreichung von Insulin oder zur Insulinausschüttung anregender Medikamente behandeln. Dr. René Richter, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Feinwerktechnik und Elektronik-Design der TU Dresden, hat dafür im Rahmen seiner Dissertation ein neuartiges Injektionsgerät entwickelt.

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Autoantikörpertests - ein wichtiges Werkzeug in der Diagnostik von Typ 1 Diabetes

 

teddyMünchen (9. Juni 2009) - Nicht selten hört die Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München von Familien, die an der TEDDY oder TEENDIAB Studie teilnehmen, dass sie wegen der regelmäßigen Autoantikörpertests mitmachen. Was macht diese Tests so wertvoll? Was können diese Bluttests den Studienteilnehmern und Forschern mitteilen? Darauf gibt die Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München Antwort.

Typ 1 Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört werden. Ein erster Hinweis auf den möglichen Ausbruch der Erkrankung ist der Nachweis von Inselautoantikörpern. Die Antikörper richten sich gegen Bestandteile der Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Diese Reaktion des Immunsystems nennt man Inselautoimmunität. Die Phase der Inselautoimmunität bis hin zur möglichen Diagnose von Typ 1 Diabetes kann sich über einen Zeitraum von Monaten bis Jahren erstrecken. Vier verschiedene Autoantikörper werden für die Prognose und Diagnostik verwendet: Insulinautoantikörper (IAA), Glutamatdecarboxylaseautoantikörper (GADA), Tyrosinphosphataseautoantikörper (IA2A) und Zink-Transporter 8 Autoantikörper (ZnT8).

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Nutzen von Gliniden ist nicht belegt

Bislang nur Kurzzeiteffekte untersucht / IQWiG fordert Langzeitstudien

 

Berlin (4. Juni 2009) - Der Nutzen von Gliniden bei der Behandlung des Typ-2-Diabetes ist wissenschaftlich nicht belegt. Auch im Vergleich mit weiteren in Tablettenform verfügbaren Antidiabetika wie Metformin und Sulfonylharnstoffen schneiden Glinide nicht besser ab. Somit fehlt auch ein Beleg für einen Zusatznutzen. Obwohl Repaglinid seit 10 Jahren und Nateglinid seit 8 Jahren in Deutschland zugelassen sind, gibt es bislang keine relevanten Studien, die länger als 14 Monate dauerten. Zu diesem Ergebnis kommt der Abschlussbericht, den das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) am 4. Juni 2009 vorgelegt hat.

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Diabetes-Patienten profitieren von Fußbehandlungs-Einrichtungen

 

Bochum (26. Mai 2009) - Bis zu 15 Prozent aller Menschen mit Diabetes leiden am sogenannten diabetischen Fußsyndrom. Rund 70 Prozent aller Amputationen in Deutschland - bis zu 40 000 im Jahr - gehen auf diese Erkrankung zurück. Damit Betroffene eine möglichst frühe und umfassende Behandlung erhalten, etabliert die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) seit fünf Jahren ein bundesweites Netz an spezialisierten Einrichtungen zur Fußbehandlung. Wie erste bundesweite Evaluierungen nun zeigen, ist das Konzept erfolgreich: Bei einem Großteil der Behandelten entwickelt sich die Fußerkrankung innerhalb eines halben Jahres entscheidend zum Besseren.

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Die Tücken der Blutzuckereinstellung

Welche Möglichkeiten bietet die moderne Therapie des Typ-2-Diabetes?

 

Leipzig (21. Mai 2009) –  Sind bei der Therapie des Typ-2-Diabetes nur die Betazellen entscheidend? Welche Gefahren bringen Hypo- und Hyperglykämien mit sich? Und kann man überhaupt abnehmen, wenn man orale Antidiabetika einnimmt? Diese und weitere spannende Fragen rund um die Inkretinbasierte Therapie wurden auf dem Symposium der BERLIN-CHEMIE AG am 21. Mai im Rahmen der 44. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft erörtert. Unter dem Vorsitz von Professor Andreas Pfeiffer, Berlin/ Nuthetal und Professor Wolfgang E. Schmidt, Bochum, referierten renommierte Experten über „Die Tücken der Blutzuckereinstellung“ und welche Möglichkeiten die moderne Therapie des Typ-2-Diabetes bietet.

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Postprandiale Hyperglykämie – eigenständiger Risikofaktor für kardiovaskuläre Komplikationen bei Typ 2-Diabetes

 

Leipzig (21. Mai 2009) – Die hohe kardiovaskuläre Gefährdung von Menschen mit Typ 2 Diabetes wird wesentlich mitbestimmt durch wiederholte postprandiale Hyperglykämien. Diese Erkenntnis hat nicht zuletzt dazu geführt, dass die Inter­nationale Diabetes Vereinigung (IDF) eigenständige Leitlinien zum Management der postprandialen Hyperglykämie erarbeitet hat. Bei der Diabetestherapie sollte man sich demnach nicht ausschließlich am Nüchtern­blutzucker und am HbA1c orientieren, sondern auch die postprandiale Situation berücksichtigen, so hieß es bei der 44. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Leipzig(1).

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Was Kinder mit Diabetes stark macht

Ein förderndes familiäres und soziales Umfeld, gute medizinische Rahmenbedingungen sowie soziokulturelle und sozialpolitische Unterstützung sind wesentliche Erfolgsfaktoren

 

Von Dr. Simone von Sengbusch, Mobile Diabetesschulung Schleswig‑Holstein

 

Leipzig (20. Mai 2009) ‑ Wie „ein Blitz aus heiterem Himmel" ‑ so trifft die Diagnose Diabetes die meisten Familien. Eltern beschreiben den Moment als Schock, geprägt von Lähmung, Zorn, Schuldgefühlen, Trauer und von vielen Fragen: Wird sich unser Kind normal entwickeln? Muss ich aufhören zu arbeiten? Haben wir etwas falsch gemacht? Finanzielle Nachteile, Spannungen in der Partnerschaft, Schuldgefühle oder ‑zuweisungen und der eingeschränkte Zugang zu modernen Therapieformen stellen betroffene Familien vor echte Zerreißproben.

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Gemeinsame Entwicklung neuer Therapien

Bristol-Myers Squibb und AstraZeneca kooperieren im Kampf gegen Typ-2-Diabetes

 

Leipzig (20. Mai 2009) – Mit der gemeinsamen Entwicklung und Vermarktung neuer Therapien möchten Bristol-Myers Squibb und AstraZeneca künftig dazu beitragen, die Perspektiven von Patienten mit Typ-2-Diabetes weltweit zu verbessern. Über ihr gemeinsames Engagement informierten die beiden Unternehmen auf einer Pressekonferenz im Rahmen der 44. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft in Leipzig. Welche Herausforderungen bei der Therapie der sich epidemisch ausbreitenden Erkrankung bestehen, erläuterten Prof. Dr. Diethelm Tschöpe, Bad Oeynhausen, und Prof. Dr. Stephan Jacob, Villingen-Schwenningen.

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Hautsache Diabetes

Was hat Diabetes mit Hautproblemen zu tun?

 

fusspflegeLeipzig (20. Mai 2009) - Die Haut verändert sich im Lauf des Lebens. Mit den Jahren offenbart sie ihr wahres Ich: Ihre Zellproduktion läuft deutlich langsamer ab. Auch deren Lebensdauer verkürzt sich. In Kindertagen sind sie durchschnittlich 100 Tage aktiv. Mit den Zeichen der Zeit leben Zellen maximal 45 Tage. Auch Feuchtigkeitsspeicher sind nicht mehr so prall gefüllt - aus Linien werden Falten. Das durchlebt jeder Mensch. Bei Diabetes ist die Haut zudem meist sehr trocken und pflegebedürftig. Erhöhte Blutzuckerwerte sind die Ursache. Sie führen dazu, dass sie Feuchtigkeit schlecht speichern kann. Das Hautbild ist trocken und empfindlich, ihre Schutzbarriere geschwächt.

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„44. Jahrestagung der Deutschen Diabetes‑Gesellschaft" in Leipzig

Symposien der Abbott Diabetes Akademie

 

Symposium . Photo Abbott Diabetes CareLeipzig (20./21. Mai 2009) - Die Nationale Verzehr Studie II lieferte alarmierende Ergebnisse über den Gewichtsstatus und die Essgewohnheiten der Deutschen: 66 % der Männer und 51 % der Frauen sind übergewichtig und haben einen BMI über 25 kg /m2. 30 bis 40 % der Übergewichtigen entwickeln im Laufe ihres Lebens einen Diabetes. Für Betroffene ist neben der regelmäßigen Selbstkontrolle der Blutzuckerwerte mit einem passenden Messsystem von Abbott Diabetes Care (FreeStyle Lite®, FreeStyle FREEDOM Lite oder Precision Xceed) die Gewichtsreduktion ein weiterer wichtiger Schritt in der Therapie. Dies muss bei jeder Diabetesschulung berücksichtigt werden. Auf der 44. Jahrestagung der Deutschen Diabetes‑Gesellschaft in Leipzig referierten Fachexperten zu den therapierelevanten Schwerpunktthemen im Rahmen der Abbott Diabetes Akademie Symposien „Diabetes und Adipositas" und „Adipositas. Diabetesmanagement. Compliance." am 20. und 21. Mai. In diesen beiden Veranstaltungen berichteten hochkarätige Experten über neue Forschungsergebnisse. Darüber hinaus stellten sie den anwesenden diabetologisch tätigen Ärzten und DiabetesberaterInnen praxisrelevante Therapiekonzepte vor, die im Alltag sofort eingesetzt werden können.

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Die Rolle der Pharmakoökonomie in der Diabetologie

 

Von Prof. Dr. Oliver Schöffski, MPH, Nürnberg

 

Leipzig (20. Mai 2009) - Der Nachweis des Nutzens wird von vielen Akteuren im deutschen Gesundheitswesen als vorrangig angesehen, die Relevanz gesundheitsökonomischer Bewertungen hingegen als sekundär. Das IQWiG beispielsweise leitet daraus eine sequentielle Vorgehensweise ab: Zuerst muss der Nutzen einer Maßnahme belegt werden. Erst wenn ein Zusatznutzen im Vergleich zur besten verfügbaren Alternative als gegeben angesehen werden kann, kommt als zweite Stufe die Kosten-Nutzen-Bewertung in Betracht.

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Analyse von Krankenkassen‑Routinedaten:

Neue pharmakoökonomische Ergebnisse

 

Von Dr. Peter K. Schädlich, Berlin

 

Leipzig (20. Mai 2009) - Aktuell gibt es über 7 Millionen behandelte Diabetiker in Deutschland, davon 90 % mit Typ-2- und 10 % mit Typ-1-Diabetes. Im Jahr 2006 entfielen 28 % aller zu Lasten der GKV verordneten Insulin-Tagesdosen auf Basalinsuline und davon wiederum 43 % auf Basalinsulinanaloga (Insulin glargin, Insulindetemir). Zur personenbezogenen Inanspruchnahme von Versorgungsleistungen bei insulinpflichtigen Typ-2-Diabetikern ist jedoch wenig bekannt.

Ziel der vorliegenden Analyse* von IGES war es daher, Ressourcenverbräuche und Kosten von Insulin glargin im Vergleich zu Insulindetemir unter den Bedingungen der alltäglichen Versorgung von Diabetikern zu vergleichen. Hierzu wurden pseudonymisierte Krankenkassen-Routinedaten herangezogen, um die Inanspruchnahme des Gesundheitssystems und die Kosten der ambulanten Arzneimittelverordnungen, der Antidiabetika, der Blutzuckerselbstkontrolle und der antihypoglykämischen Behandlung zu quantifizieren. Der jeweilige Vergleich erfolgte im Matched-Pair-Verfahren nach Bereinigung von Unterschieden zwischen den Untersuchungsgruppen wie etwa Soziodemographie, Diabetes-Typ und Komorbidität.

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Langwirksame Insulinanaloga:

Stellenwert und aktuelle Studien

 

Von Prof. Dr. med. Matthias Blüher, Leipzig

 

Leipzig (20. Mai 2009) - Diabetes mellitus Typ 2 ist eine chronisch progrediente Erkrankung, die durch vererbte und erworbene Insulinresistenz und Insulinsekretionsstörung charakterisiert ist. Um die bei Typ 2 Diabetikern deutlich erhöhte Morbidität und Mortalität an makro- und mikroangiopathischen Folgeerkrankungen zu senken, ist eine optimale antihyperglykämische Therapie essentiell. Vor dem Hintergrund der UKPDS 10 Jahres- [1] und ADVANCE-Daten [2] sowie im Einklang mit der European Diabetes Policy Group und den globalen IDF-Guidelines wurde im Oktober 2008 eine neue Leitlinie zur medikamentösen antihyperglykämischen Therapie des Diabetes mellitus Typ 2 durch die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) veröffentlicht [3]. In dieser Leitlinie wird ein HbA1c-Zielbereich von < 6,5 % empfohlen, wobei dieser Zielbereich auch bei Typ 2 Diabetikern sehr frühzeitig angestrebt wird. Eine leitliniengerechte Therapie beinhaltet deshalb eine frühe Therapieintensivierung, wenn nach 3-6 Monaten das Therapieziel HbA1c < 6,5 % nicht erreicht oder gehalten werden konnte. Dabei hebt die neue Leitlinie hervor, dass bei einem HbA1c-Wert > 7,5 % sofort und vorrangig mit dem Einsatz eines Basalinsulins begonnen werden sollte, um langfristige Phasen einer inadäquaten Blutzuckereinstellung zu vermeiden.

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Versorgungsalltag und Modellsimulation:

Zwei aktuelle Kostenvergleiche

 

Von Franz-Werner Dippel, Berlin

 

Leipzig (20. Mai 2009) - 2007 betrugen die Arzneimittelausgaben für Insuline 1,1 Mrd. Euro (1). Angesichts solcher Dimensionen sowie einer wachsenden Anzahl Diabetiker, gewinnen pharmakoökonomische Analysen zunehmend an Bedeutung. In zwei aktuellen Kostenanalysen wurde die Wirtschaftlichkeit von Insulin glargin (Lantus®) im Vergleich zu Insulin detemir bei insulinpflichtigen Typ‑2‑Diabetikern untersucht.

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Klein im Format, groß in der Leistung

Neues Blutzuckermesssystem Accu-Chek Aviva Nano

 

AccuChek Aviva Nano. Photo: Roche DiagnosticsLeipzig (19. Mai 2009) - Klein, schwarz, glänzend und unglaublich leistungsstark – was da ins Auge sticht, ist kein neues Mobiltelefon und auch kein MP3-Player, sondern ein Blutzuckermesssystem der neuesten Generation. Mit Accu-Chek Aviva Nano, das nun sogar mit dem red dot product design award 2009 ausgezeichnet wurde, setzt Roche Diagnostics seinen innovativen Weg im Diabetes-Management fort. Denn durch die Kombination von Technik und Design ist regelmäßiges Blutzuckermessen ganz einfach und angenehm in den Alltag zu integrieren. Wenn Sie in Ihre Tasche schauen – was tragen Sie immer bei sich? Handy, Taschentücher, Portemonnaie? Auch in den Taschen von Menschen mit Diabetes sieht es nicht anders aus. Mit dem Unterschied, dass bei ihnen noch verschiedene Utensilien für das Diabetes-Selbstmanagement hinzukommen, darunter das Blutzuckermesssystem. Sebastian Liedtke, Design Manager bei Roche Diagnostics, sagt: „Mit Accu-Chek Aviva Nano bieten wir Menschen mit Diabetes einen idealen Begleiter im Alltag an. Leichter als 40 g, kleiner als 7 cm und designt in elegantem Schwarz ist das Blutzuckermesssystem ein technisch hoch entwickelter Augenschmeichler, den man gern dabei hat und auf den man sich verlassen kann. Die beste Voraussetzung für die regelmäßige Blutzucker-Selbstkontrolle.“

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Neuentwicklungen in der Diabetes-Therapie:

Roche Diagnostics präsentierte die drei Top-Produkte des Jahres

 

Leipzig (19. Mai 2009) - Auf einer Presse-Vernissage von Roche Diagnostics am 19. Mai 2009 kamen Fachleute aus Wissenschaft, Praxis und Entwicklung zusammen. Anlässlich der 44. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft diskutierten sie die Produktinnovationen von Accu-Chek und deren Nutzen für Patienten. Innovatives Diabetes-Management orientiert sich an den Bedürfnissen der Patienten. Dabei spielten alltagstaugliche und leicht zu bedienende Medizingeräte eine essenzielle Rolle, erläuterte Alexander Steffen, Psycholinguist M. A. und Medizinpsychologe von User Interface Design (UID) auf der Presse-Vernissage von Roche Diagnostics. Auf Basis früherer Studienergebnisse von UID (1) analysierte Steffen Accu-Chek Aviva Nano, ein neues Blutzucker-Messgerät von Accu-Chek, das den red dot product design award 2009 gewonnen hat.

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Neuer Insulin-Pen mit halben Einheiten

Kindergerechte Diabetestherapie mit dem BerliPen® Junior

 

BerliPen JuniorLeipzig (14. Mai 2009) – Kinder mit Diabetes benötigen eine flexible Insulin-Therapie. Ab August 2009 steht ein neues, starkes Duo der BERLIN-CHEMIE AG zur Verfügung: Das schnell wirksame Insulinanalogon Liprolog®, dass eine individuell variierbare Tages- und Mahlzeitengestaltung ermöglicht, kann nun auch in halben Einheiten mit dem neuen BerliPen® Junior appliziert werden. „Moderne Injektionshilfen sind von großer Wichtigkeit und erleichtern den Kindern die Behandlung“, stellte der Leipziger Prof. Dr. med. Wieland Kiess auf der Einführungspressekonferenz des Insulin-Pens fest. Der robuste BerliPen® Junior mit dem buntem Schriftzug „Junior“ überzeugt durch einfache und sichere Anwendung – und ist wahlweise in glänzendem Grün oder leuchtenden Orange erhältlich.

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Umfangreiche Serviceangebote für Patienten und diabetologisch tätige Fachkräfte

Abbott Diabetes Care

 

Wiesbaden (28. April 2009) - Abbott Diabetes Care bietet als starker Partner für Menschen mit Diabetes und für medizinisches Fachpersonal neben innovativen Blutzucker‑ und kontinuierlichen Glukose‑Messsystemen vielfältige Serviceleistungen an.

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Ab jetzt zum „Fine Star“ bewerben

Das Motto 2009 des Bayer-Preises lautet „Fine macht stark“

 

  • Diabetesprofis, Selbsthilfegruppen und Elterninitiativen können sich um den mit insgesamt 17.500 Euro dotierten Preis bewerben
  • Gesucht werden kreative Betreuungskonzepte, die Kinder im Umgang mit dem Diabetes stark machen

 

finestarLeverkusen (21. April 2009) – Mit dem „Fine Star“ Preis von Bayer Vital Diabetes Care sollen auch in 2009 wieder Initiativen und Projekte ausgezeichnet werden, die sich auf besonders kreative Weise mit der Diagnose Kinderdiabetes auseinandersetzen. Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs „Fine macht stark“ ist gleichzeitig Programm: Ausgezeichnet werden drei Konzepte, Aktionen oder Initiativen, die vorrangig darauf ausgerichtet sind, diabeteskranke Kinder und Jugendliche im Umgang mit ihrer Erkrankung zu stärken – sei es mental, psychisch oder physisch. Der Preis ist mit insgesamt 17.500 Euro dotiert. Einsendeschluss ist der 7. August 2009.

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Bedeutung der Therapieziele bei Diabetes mellitus

 

Von Prof. Dr. med. Martin Pfohl

 

Wiesbaden (20. April 2009) - In Deutschland leiden ungefähr 6,5 Millionen Menschen an einem Diabetes mellitus. Sechs Prozent davon haben einen Typ-1-Diabetes, 94 % einen Typ-2-Diabetes. Prognosen gehen davon aus, dass die Prävalenz des Diabetes von heute 8 % bis zum Jahr 2020 auf ca. 9,5 % ansteigen wird. Daher ist die frühzeitige und effektive Behandlung der Grunderkrankung von größter gesundheitspolitischer und -ökonomischer Bedeutung. Aus der UKPDS und anderen großen Interventionsstudien geht hervor, dass durch eine gute Stoffwechselkontrolle die mikro- und makrovaskulären Folgeschäden des Diabetes mellitus reduziert werden können.

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Ergebnisse aktueller pharmakoökonomischer Studien zur Wirtschaftlichkeit von Insulin glargin bei Typ-2-Diabetes mellitus

 

Von Prof. Dr. Oliver Schöffski, MPH

 

Wiesbaden (20. April 2009) - In Zeiten knapper werdender Mittel im Gesundheitswesen spielen ökonomische Fragestellungen eine immer bedeutendere Rolle. Im Gegensatz zu klinischen Studien, die durch eine weit reichende Standardisierung gekennzeichnet sind, existiert bei ökonomischen Studien eine ausgeprägte Vielfalt der Methoden. Diese ist für den außen stehenden Betrachter oft verwirrend und führt zu einer gewissen Skepsis bezüglich der Ergebnisse. In diesem Beitrag wird daher eine Systematisierung der Methoden zur Gewinnung und Bewertung von Versorgungsdaten vorgenommen. Die einzelnen Methoden werden dann zusätzlich mit Fallbeispielen aus dem Bereich der langwirksamen Basalinsulinanaloga verdeutlicht.

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Wirtschaftlichkeit im Behandlungspfad Diabetes ‑ therapeutische Konsequenzen

 

Von Dr. med. Thorsten Siegmund

 

Wiesbaden (20. April 2009) - Wirtschaftlichkeit in der Therapie spielt in unserem Gesundheitssystem eine zunehmende Rolle. Entscheidend ist jedoch, welche Definition von Wirtschaftlichkeit angewandt wird. Vergleicht man Deutschland mit anderen EU-Staaten, so wird deutlich, dass in vielen Bereichen unseres Gesundheitssystems, gerade auch im „Behandlungspfad Diabetes", medizinische Therapieoptionen zunehmend schwieriger ausgeschöpft werden können. Der mit der Wirtschaftlichkeit einhergehende Begriff der Evidenz ist von höchster Relevanz, denn die Evidenz für einzelne Therapien bestimmt, was von den Instituten der einzelnen Länder, die eine Bewertung der Therapien durchführen, als nachweisbar sinnvoll, überlegen und letztlich als wirtschaftlich anerkannt wird.

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Eindeutige Stellungnahme des IQWiG gefordert

Zusatznutzen von lang wirksamen Insulinanaloga bei Diabetes Typ 2 anerkennen

 

Bochum/Berlin (6. April 2009) – Lang wirksame Insulinanaloga sind bisher Teil des Therapieangebotes auch für Menschen mit Diabetes Typ 2. Sie haben den Vorteil, dass sie mehrheitlich einmal am Tag gespritzt werden können, um den Grundbedarf an Insulin zu decken. Studien haben außerdem ergeben, dass damit bedrohliche Unterzuckerungen seltener vorkommen. Die Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) und diabetesDE vertreten daher den Standpunkt, dass lang wirksame Insulinanaloga die Diabetes-Therapie insbesondere bei Patienten mit nächtlichen Unterzuckerungen verbessern und die Arzneimittelsicherheit erhöhen.

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Patienten können aufatmen

IQWiG bestätigt im Abschlussbericht erstmals Zusatznutzen für langwirksame Insulinanaloga

 

novo nordiskMainz (24. März 2009) - Mit dem jetzt veröffentlichten Abschlussbericht zu lang wirksamen Insulinanaloga bei der Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 wurde zum ersten Mal modernen Insulinen ein Zusatznutzen bescheinigt: die Gefahr der Unterzuckerung wird durch die modernen Insuline vermindert.

Am 19. März wurde der Abschlussbericht "Langwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2" A05-03 auf der Internetseite des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) veröffentlicht. Das IQWiG hat im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) untersucht, ob diese Medikamente im Vergleich mit humanem Verzögerungsinsulin Vorteile aufweisen. Nur wenn diese Vorteile durch Studien belegt sind, besteht die Möglichkeit der Erstattung der langwirksamen Insulinanaloga durch die gesetzlichen Krankenkassen.

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Muskelreize lindern Nervenschmerzen bei Diabetes

 

Patient wird mit elektrischer Muskelstimulation behandelt. Photo: Universitätsklinikum HeidelbergHeidelberg (20. März 2009) - Diabetikern, die unter Nervenschmerzen und Missempfindungen an den Beinen leiden, kann ein neues Therapieverfahren mit elektrischer Muskelstimulation helfen. In einer Studie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg gaben 73 Prozent der Teilnehmer bereits nach vier Wochen an, dass sich ihre Beschwerden erheblich gebessert hätten. Die Studie, bei der die Therapie erstmals an einer größeren Patientengruppe erprobt wurde, ist jetzt in der Zeitschrift "Pain Medicine" veröffentlicht worden.
"Wenn der Blutzucker nicht optimal eingestellt ist, entwickelt ein großer Teil der Diabetiker eine Nervenschädigung (Polyneuropathie)", erklärt Privatdozent Dr. Per Humpert, Oberarzt der Abteilung Endokrinologie und Stoffwechsel am Universitätsklinikum Heidelberg. Etwa 30 Prozent aller Diabetiker sind betroffen. Die Beschwerden treten zunächst an den Füßen und Beinen, in sehr fortgeschrittenen Stadien manchmal auch an Händen und Armen, auf. Die Patienten klagen über brennende und stechende Schmerzen, die vor allem in Ruhe oder nachts auftreten, sowie über Kribbeln und Taubheitsgefühl.

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IQWiG: Langwirksame Insulinanaloga bei Typ-2-Diabetes

Vorteil gegenüber Humaninsulin nicht belegt

Berlin (19. März 2009) Für einen Vorteil langwirksamer Insulinanaloga im Vergleich zu herkömmlichem Humaninsulin bei der Behandlung des Typ-2-Diabetes gibt es bislang keine Belege. Auch wenn inzwischen zu einem der beiden Wirkstoffe (Insulin Glargin) die Ergebnisse einer 5-Jahres-Studie vorliegen, sind der mögliche langfristige Nutzen und Schaden dieser Substanzgruppe noch immer nicht ausreichend untersucht. Zu diesem Ergebnis kommt der am 19. März 2009 veröffentlichte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).
Der Abschlussbericht ist Teil eines umfassenden Auftragspakets des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), mit dem wichtige Therapiemöglichkeiten für Menschen mit Diabetes bewertet werden sollen. Bereits abgeschlossen sind die Expertisen zu kurzwirksamen Insulinanaloga bei Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2.

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44. DDG-Tagung

Klinische und wissenschaftliche Diabetologie zusammenbringen

 

Bochum (23. Februar 2009) - Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Entstehung und Therapie des Diabetes mellitus sowie bewährte Therapiestandards sind die Themen der 44. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG). Unter dem Motto "Einheit und Zuversicht" findet die wichtigste Fachveranstaltung zum Krankheitsbild Diabetes im deutschsprachigen Raum vom 20. bis 23. Mai 2009 im Congress Center Leipzig statt. Jährlich nutzen rund 7.000 Teilnehmer, darunter Ärzte, Wissenschaftler und weitere Berufsgruppen, die Tagung zur Fortbildung und zum Erfahrungsaustausch. Vorträge aus der Diabetes-Forschung, zur Ernährung und über Spätkomplikationen des Diabetes sind deshalb Tagungsthemen.

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Neue Wege zur Diabetes-Vorbeugung:

Auf der Suche nach Wirkstoffen, die die Zuckeraufnahme im Darm hemmen

 

Abb.: Mit Hilfe der SURFE2R Technologie von IonGate Biosciences suchen die Forscher nach natürlichen Substanzen, die die Zuckeraufnahme im Darm hemmen. Photo: IonGate BiosciencesMünchen (17. Februar 2009) - Ernährungsforscher, Gesundheitspolitiker und Mediziner haben ein gemeinsames gesundheitspolitisches Ziel: Sie wollen zwei Geißeln der Zivilisationsgesellschaft eindämmen - Übergewicht und Diabetes. Am Lehrstuhl für Ernährungsphysiologie der TU München (TUM) wurde nun ein Forschungsprojekt gestartet, das neue Wege zur Vorbeugung von Diabetes sucht. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert es im Rahmen seiner Projekte zur Biomedizinischen Ernährungsforschung in den nächsten drei Jahren mit insgesamt 1,1 Millionen Euro.

Der Lehrstuhl für Ernährungsphysiologie der TUM unter der Leitung von Frau Prof. Hannelore Daniel hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Die Wissenschaftler wollen in Kooperation mit Kollegen anderer Forschungseinrichtungen und Biotech-Firmen neue Wege zur Diabetes-Vorbeugung finden. Ihre Grundfrage: Welche physiologischen Möglichkeiten gibt es, die Blutzuckerregulation zu stabilisieren? Es geht also darum, neben der Veränderung des Ernährungsverhaltens neue Präventionsstrategien zu finden, um die Zuckerkrankheit zu vermeiden.

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Bremer Studie: Neue Erkenntnisse für Behandlung von Diabetes

 

Bremen (4. Februar 2009) - Eine Entdeckung von Wissenschaftlern der Universität Bremen könnte dabei helfen, neue Therapien gegen die Volkskrankheit Diabetes zu entwickeln. Dr. Kathrin Mädler und ihr Forscherteam vom Inselzellforschungslabor am Centre for Biomolecular Interactions des Fachbereichs Biologie/Chemie haben bei Diabetespatienten den entzündlichen Faktor namens CXCL10 aufgedeckt, der an der Zerstörung der insulinproduzierenden Beta-Zellen entscheidend beteiligt ist. Ihre Studie ist jetzt in der Februarausgabe des renommierten fachwissenschaftlichen US-Magazins "Cell Metabolism" nachzulesen. Die Zeitschrift veröffentlicht regelmäßig neue wissenschaftliche Erkenntnisse im Bereich der Biologie.

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Heilung nur nach Kombination

 

Diabetiker profitieren langfristig von der gemeinsamen Transplantation von Niere und Bauchspeicheldrüse / Heidelberger Wissenschaftler weisen erstmals Vorteile nach

 

Heidelberg (3. Februar 2009) - Diabetiker profitieren langfristig davon, wenn ihnen gleichzeitig eine Niere und eine Bauchspeicheldrüse (Pankreas) transplantiert werden. Die kombinierte Organübertragung ist bereits fünf Jahre nach der Transplantation einer einzelnen Spenderniere überlegen; die Überlebenszeit der Empfänger und des verpflanzten Organs ist bei der kombinierten Transplantation bedeutend länger. Offensichtlich hat die "Heilung" des Diabetes durch die Transplantation eines insulin-produzierenden Pankreas erhebliche Vorteile. Die Transplantation einer Niere nach Lebendspende durch einen Angehörigen oder Freund hat wiederum eine bessere Prognose als nach der Spende durch einen Verstorbenen. Beide sind jedoch der kombinierten Transplantation unterlegen.

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IQWiG: Glitazone sind noch nicht ausreichend untersucht

Keine Langzeitstudien zu Rosiglitazon

Pioglitazon könnte Risiko für vaskuläre Folgekomplikationen senken aber für Herzinsuffizienz erhöhen

 

Berlin (26. Januar 2009) - Bislang ist wissenschaftlich nicht belegt, dass Glitazone bei Menschen mit Typ-2-Diabetes die Sterblichkeit oder Komplikationen, die durch Schäden an den Blutgefäßen verursacht werden, besser vermindern als alternative Therapien. Weil Langzeitstudien fehlen, sind verlässliche Aussagen zum langfristigen Nutzen oder Schaden dieser oralen Antidiabetika derzeit nur eingeschränkt möglich. Bei einem der beiden derzeit zugelassenen Wirkstoffe (Pioglitazon) gibt es zwar Hinweise, dass Patienten profitieren könnten. Allerdings liefern dieselben Studien auch Hinweise auf mögliche Nachteile, u.a. auf ein erhöhtes Risiko für Herzschwäche. Zu diesem Ergebnis kommt der am 26. Januar 2009 publizierte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

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Verstopfung, Blähungen oder Durchfall:

Diabetes kann Ursache für Magen-Darm-Beschwerden sein

 

Bochum (22. Januar 2009) – Menschen mit Diabetes haben häufiger Magen-Darm-Probleme als Gesunde. Ursache ist oft eine „autonome Neuropathie“ – eine Störung des Nervensystems, verursacht durch den Diabetes. Magen-Darm-Probleme sollten behandelt werden, wenn sie belasten und länger als vier Wochen auftreten. Für Menschen mit Diabetes ist dies besonders wichtig, so die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG): Die Störungen mindern nicht nur die Lebensqualität der Erkrankten, sondern können auch dazu führen, dass sich der Blutzucker schlecht einstellen lässt. Wie Ärzte gastrointestinale Probleme ihrer Diabetes-Patienten diagnostizieren und erfolgreich therapieren können, ist eines der Themen in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Diabetologe“.

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Lebensalter und Lebensqualität erhöhen:

Gesundheits-Risiken frühzeitig erkennen

 

Bochum (19. Januar 2009) – Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes Typ 2 sind auch unter Gesunden weit verbreitet. Dies zeigt die Auswertung aktueller Daten männlicher Führungskräfte in Hamburg, die an einem Gesundheits-Vorsorgeprogramm teilnahmen: Jeder zweite Teilnehmer hat ein erhöhtes Risiko, in den nächsten Jahren an einem Diabetes Typ 2 zu erkranken. Rechtzeitige Ernährungsumstellung und die Kontrolle des Körpergewichts können einen Diabetes in diesem Stadium noch verhindern, erklärt die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG). Die Experten raten allen Erwachsenen an entsprechenden Programmen teilzunehmen, auch wenn sie Sport treiben und sich gesund fühlen.

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Qualität der REHA nach OP entscheidend für Prognose

 

Bad Oeynhausen (19. Dezember 2008) - Menschen, die am Herzen operiert sind und die falsche Anschlussheilbehandlung wählen, haben kaum Aussicht auf langfristige Genesung. Bei bis zu 40 Prozent der Patienten führen unbehandelte Störungen des Glukosestoffwechsels oder ein verkannter Diabetes zur schnellen Progression der Erkrankung. Nach dem Infarkt ist oft vor dem Infarkt. Nicht selten landen die Betroffenen dann in Kürze erneut auf dem OP-Tisch. Noch schlechter sieht die Prognose für herzkranke Diabetiker aus, bei denen medizinisch unzureichend -auch vor und während einer Operation- interveniert wird. So liegt die Wahrscheinlichkeit für ein wiederkehrendes Ereignis bei Patienten mit Diabetes um ein Vielfaches höher, wenn die Stoffwechselproblematik unberücksichtigt bleibt. Das Risiko für Komplikationen steigt, werden Faktoren wie Blutzucker, Blutdruck und Fette nicht rechtzeitig und adäquat behandelt. Hier gibt es über Fachgrenzen hinaus in Akut- und Rehabilitationsmedizin noch immer große Versorgungslücken.

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Möglicher Zusammenhang zwischen Schlaf-Wach-Rhythmus und Diabetes entdeckt

Neue Genvariante beeinflusst den Blutzuckerspiegel über den Melatoninhaushalt

 

Neuherberg (15. Januar 2009) - Einem internationalen Forscherteam mit deutscher Beteiligung unter anderem durch das Helmholtz Zentrum München ist es gelungen, eine neue Genvariante zu identifizieren, die mit höheren Blutzuckerspiegeln und einem erhöhten Typ 2 Diabetes-Risiko verbunden ist.
Das Gen beeinflusst die Insulinfreisetzung indirekt über den Melatoninspiegel, was auf einen bislang unbekannten Zusammenhang zwischen Schlaf-Wach-Rhythmus und Blutzuckerspiegel hindeutet. Der Befund könnte neue Behandlungsmöglichkeiten eröffnen, die weit über die bisher weitgehend symptomatischen Therapieansätze von Diabetes hinausgehen.

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Dringender Bedarf an sozialer und psychologischer Unterstützung für junge Menschen mit Diabetes

 

Mainz (10. Dezember 2008) - Eine globale Befragung, bei der Kinder mit Diabetes untersucht wurden, ergab, dass die aktuellen Gesundheitssysteme keine angemessene soziale und psychologische Unterstützung für junge Menschen mit Diabetes bieten. Die derzeit fehlende Unterstützung führt oft zu einer schlechten Behandlung der Erkrankung, die wiederum langfristig Folgeerkrankungen hervorruft.

Eine globale Befragung, bei der Kinder mit Diabetes untersucht wurden, ergab, dass die aktuellen Gesundheitssysteme keine angemessene soziale und psychologische Unterstützung für junge Menschen mit Diabetes bieten. Die derzeit fehlende Unterstützung führt oft zu einer schlechten Behandlung der Erkrankung, die wiederum langfristig Folgeerkrankungen hervorruft.

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DDG widerspricht Aussagen von IQWiG-Chef Professor Sawicki:

 

Vermeidung von Folgeerkrankungen des Diabetes bleibt wichtiges Ziel in der Diabetes-Therapie

 

Bochum (18. November 2008) – Menschen mit Diabetes Typ 2 müssen ihren zu hohen Blutzuckerspiegel senken, um Folgeerkrankungen des Diabetes vorzubeugen. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) widerspricht damit den öffentlichen Äußerungen von Professor Dr. med. Peter Sawicki, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Dieser stellte eine medikamentöse Behandlung insbesondere älterer Patienten als unnötig und sogar schädlich dar.

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Das Original – jetzt noch besser:

Der neue FlexPen® – geringerer Kraftaufwand bei der Injektion nötig

 

Insulin-PensBerlin/Mainz (7. November 2008) – Anfang November 2008 führt Novo Nordisk in Deutschland einen neuen FlexPen® ein. Im Vergleich zu seinem Vorgänger konnte der Kraftaufwand für die Injektion wesentlich reduziert werden. Die neue, besonders deutliche Farbkodierung – entsprechend dem enthaltenen Insulin – sorgt für noch mehr Sicherheit. Wie der bisherige FlexPen® zeichnet sich auch der neue FlexPen® durch eine sehr hohe Dosiergenauigkeit aus.

 

In den 1980er Jahren wurde von Novo für Menschen mit Diabetes die weltweit erste Injektionshilfe als Ersatz für die Spritze entwickelt und seitdem stetig verbessert. Heute ist der FlexPen® der am häufigsten eingesetzte vorgefüllte Insulinpen.(1) Ziel der Produktentwicklung ist es, den Bedürfnissen von Menschen mit Diabetes immer gerechter zu werden und ihre Lebensqualität zu verbessern.

 

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EASD 2008

Humanes-GLP-1 Analogon Liraglutid:

Neue Studienergebnisse unterstreichen viel versprechendes Produktprofil bei Typ 2 Diabetes

 

Berlin/Mainz (7. November 2008) - Auf der 44. Jahrestagung der European Association for the Study of Diabetes (EASD) 2008 präsentierte Studiendaten zu Liraglutid komplettieren das Bild einer viel versprechenden neuen Therapieoption für Typ 2 Patienten, so die Einschätzung von Experten in Rom. Nach Ansicht von Professor Dr. Bernard Zinman, Toronto, Kanada, belegt das umfangreiche LEADStudienprogramm überzeugend, dass das humane-GLP-1 Analogon Liraglutid eine effektive neue Behandlung bei Typ 2 Diabetes ist. Sowohl als Monotherapie als auch in Kombination mit oralen Antidiabetika bewirkt Liraglutid eine effektive Blutzuckerkontrolle, führt zur Gewichtsabnahme, senkt den systolischen Blutdruck und verbessert die Betazellfunktion, fasste Zinman die Ergebnisse zusammen.

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