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Beschwerden der diabetischen Neuropathie lindern – Nerven und Gefäße schützen

Böblingen (4. Mai 2016) - In der Behandlung der diabetischen Neuropathie hat sich der Wirkstoff Benfotiamin bewährt. Die vitaminähnliche Substanz kann Neuropathie-Symptome wie Kribbeln, Brennen, Taubheit oder Schmerzen in Füßen oder Händen nachweislich lindern und ist dabei sehr gut verträglich.1,2

Benfotiamin (z.B. in milgamma® protekt) ist eine Vorstufe des Vitamins B1, die vom Körper und vom Nervengewebe besonders gut aufgenommen wird. Sie aktiviert körpereigene Entgiftungsprozesse und kann so Nerven und Blutgefäße vor den schädlichen Auswirkungen des erhöhten Blutzuckers schützen.3 Dank dieser ursächlichen Wirkung kann das Provitamin schon im Diabetes- Anfangsstadium Nervenschäden und anderen Folgeerkrankungen entgegenwirken.

Um diabetische Folgeerkrankungen zu vermeiden oder aufzuhalten, ist eine ausgewogene Ernährung, verbunden mit ausreichend Bewegung, die Grundlage. Die wichtigste Vorsorgemaßnahme gegen diabetesbedingte Komplikationen ist eine konsequente Blutzucker-einstellung. Das regelmäßige Messen des Blutzuckers ist unerlässlich, vor allem auch nach den Mahlzeiten. Außerdem sollten Blutdruck- und Blutfettwerte immer wieder kontrolliert werden.

Nicht zuletzt sollte für Diabetiker die tägliche Kontrolle und Pflege der Füße ebenso selbstverständlich sein wie das Zähneputzen. So können Anzeichen für Empfindungsstörungen oder mögliche Verletzungen frühzeitig erkannt werden. Zu den typischen Frühwarnzeichen für eine Neuropathie gehören eine ungewöhnlich trockene Haut an den Füßen, starke Schwielen, Verhornungen oder ein gestörtes Temperatur- und Berührungsempfinden. Neben der täglichen Eigenkontrolle ist natürlich der regelmäßige Fuß- bzw. Nerven-Check beim Arzt sehr wichtig.

Benfotiamin ist als milgamma® protekt rezeptfrei in Apotheken erhältlich.

Weitere Informationen unter www.milgamma.de


Literaturangaben

  1. Haupt E, Ledermann H, Köpcke W: Benfotiamine in the treatment of diabetic polyneuropathy –a three-week randomized, controlled pilot study (BEDIP Study). Int J Clin Pharmacol Ther 2005; 43: 71-77.
  2. Stracke H, Gaus W, Achenbach U et al.: Benfotiamine in diabetic polyneuropathy (BENDIP): Results of a randomised, double blind, placebo-controlled clinical study. Exp Clin Endocrinol Diabetes 2008; 116:600-605.
  3. Hammes HP, Du X, Edelstein D, et al. Benfotiamine blocks three major pathways of hyperglycemic damage and prevents experimental diabetic retinopathy. Nat Med 2003; 9: 294-9.


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Quelle: Wörrwag Pharma, 04.05.2016 (tB).

 
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