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22 | 10 | 2017
Endokrinologie
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Endokrinologen warnen vor Sportlermagersucht

Höher, schneller, leichter: Sportler hungern sich zum Erfolg

 

Altdorf (13. August 2012) – Die gerade zu Ende gegangenen Olympischen Sommerspiele warteten täglich mit neuen Höchstleistungen auf. Auch Sportarten wie Turnen oder Synchronschwimmen, bei denen ästhetische Aspekte eine Rolle spielen, begeisterten ein Millionenpublikum. Mitunter hungern die Sportler für den Erfolg und entwickeln daraus eine Sportlermagersucht, genannt Anorexia athletica. Dass regelmäßige Bewegung und Sport positiv auf Stoffwechsel und Hormone wirken, stehe außer Zweifel, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE). Eine gesundheitsgefährdende Gewichtsreduktion sei jedoch nicht durch Trainingsziele zu rechtfertigen, so die DGE. Die Fachgesellschaft weist Sportler, Trainer und Ärzte zudem auf hormonelle Schäden bei den Betroffenen hin.

 

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DGE warnt vor Weichmachern in Plastik

Phthalate begünstigen Diabetes Typ 2 und andere Krankheiten

 

Altdorf (29. Mai 2012) – Bestimmte Weichmacher in Kunststoffen, sogenannte Phthalate, fördern offenbar die Entstehung eines Diabetes mellitus Typ 2. Einer aktuellen schwedischen Studie zufolge sind Menschen mit Diabetes auffällig mit Phthalaten belastet. Weichmacher stecken etwa in Verpackungen und vielen Kosmetikartikeln, aber auch in Medikamenten und Medizinprodukten wie Kathetern oder Blutbeuteln. Frühere Untersuchungen ergaben, dass bestimmte Phthalate Männer unfruchtbar machen oder zu genitalen Fehlbildungen bei Kindern führen können. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) fordert, diese Weichmacher durch unschädliche Stoffe zu ersetzen.

 

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Seit 10 Jahren: Endokrinologie-Assistent/in

 

Diagnostik und Schulungen für Patienten mit Hormonerkrankungen erfordern Fachpersonal

 

Altdorf (3. April 2012) – Vor zehn Jahren hat die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) ein neues Berufsbild für die fachgerechte Versorgung von Patienten mit hormonellen Erkrankungen geschaffen – Endokrinologie-Assistentin/-Assistent DGE (im Folgenden werden Frauen und Männer gleicherweise angesprochen (w/m). Die hohen Anforderungen der Weiter- und Fortbildung meisterten seit 2002 169 weibliche und 9 männliche Fachkräfte. Endokrinologie-Assistentinnen unterstützen unter anderem die behandelnden Ärzte in endokrinologischen Einrichtungen in der Organisation und Durchführung der oft hochkomplizierten endokrinologischen Diagnostik. Zudem spielen sie bei der Schulung von Patienten eine immer wichtigere Rolle.

 

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Der Einfluss von Hormonen auf unser Gehirn

Neue Therapieansätze im Kampf gegen Alzheimer und Übergewicht

 

Regenstauf (15. November 2010) – Etwa 1,3 Millionen Menschen leiden an Alzheimer. Jeder Fünfte in Deutschland ist übergewichtig. Eine aktuelle Studie veranschaulicht, dass Betroffene künftig von einem im Gehirn wirkenden Hormon profitieren könnten: Das in den letzten Jahren umfangreich studierte Stoffwechselhormon Ghrelin kann Nervenzellen im Gehirn erhalten und vermehren sowie die Nahrungsaufnahme reduzieren. Mit dieser Erkenntnis könnte die Forschung bei Krankheiten wie Morbus Alzheimer große Erfolge erzielen oder der Kampf gegen Übergewicht eine bedeutende Wende nehmen.

 

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Hormonerkrankungen durch Weichmacher

 

Leipzig (19. März 2010) - Weichmacher für Kunststoffe - die sogenannten Phthalate - kommen immer noch in hohen Konzentrationen in vielen Medizinprodukten und Medikamenten vor, obwohl es Hinweise auf schädliche Wirkungen beim Menschen gibt. Durch ihre hormonelle Wirkung können genitale Fehlbildungen oder Unfruchtbarkeit bei Männern die Folge sein. Die schädlichen Wirkungen von Phthalaten aus Medizinprodukten war ein Thema auf dem 53. Symposion der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) in Leipzig.

 

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Endokrinologen diskutieren aktuelle Forschungsergebnisse in Leipzig

Erfolgreiche Therapien für hormonell bedingte Erkrankungen

 

53. Symposion der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie

3. bis 6. März 2010, Congress Center Leipzig

 

Leipzig (28. Januar 2010) – Hormone aus Drüsen und hormonähnliche Botenstoffe aus den Körperzellen regulieren beim Menschen lebensnotwendige Funktionen von Stoffwechsel, Nerven- und Immunsystem. Funktionieren die Systeme nicht exakt, können Adipositas, Wachstumsstörungen, Schilddrüsenfehlfunktionen oder Störungen der Sexualfunktion die Folge sein. Über aktuelle Erkenntnisse aus der Erforschung solcher endokrinen Systeme diskutieren Wissenschaftler und Ärzte beim 53. Symposion der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE). Der Kongress findet vom 3. bis 6. März 2010 erstmals gemeinsam mit der Jahrestagung der Slowakischen Gesellschaft für Endokrinologie in Leipzig statt.

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Hormonexperten tagen in Gießen

Wissen über hormonelle Krankheiten für Experten und Laien

 

Gießen (4. März 2009) – Heute beginnt das 52. Symposion der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) in der Kongresshalle und der Aula der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Etwa 800 Ärzte und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland erörtern dort fachübergreifend neueste Erkenntnisse aus der Endokrinologie. Dabei geht es um große Volkskrankheiten wie Diabetes, krankhaftes Übergewicht, Kropf oder Osteoporose, aber auch um Unfruchtbarkeit, hormonell bedingte Wachstums- und Entwicklungsstörungen und den Sexualhormonhaushalt. Für Patienten, Angehörige und Interessierte bietet die DGE darüber hinaus täglich kostenfreie Vorträge.

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Laborreform bedroht Existenz von endokrinologischen Fachpraxen

Therapiequalität bei hormonell bedingten Erkrankungen gefährdet

 

Regenstauf (13. Januar 2009) – Leiden Menschen an hormonellen Störungen ist die exakte Untersuchung der Werte im Labor wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Therapie. Die Qualität der Laboruntersuchungen ist jedoch durch die sogenannte Laborreform 2009 gefährdet, befürchten Experten der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE). Die zweite Etappe dieser Reform ist am 1. Januar 2009 in Kraft getreten. Zukünftig erstattet die Krankenkasse weniger für Laboruntersuchungen als bisher – im Schnitt rund 20 Prozent.

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In die Tasche gesteckt

Erster Schritt zu neuartigen Therapien für Schilddrüsenerkrankungen ?

 

Abb.: TSH-Rezeptor mit Bindungstasche (grün). Photo: TRIPOS/SYBYL 8.0Berlin (18. Dezember 2008) - Forscher des Forschungsverbunds Berlin (FMP) spüren eine verborgene Bindungstasche in einem Hormon-Rezeptor auf. Dies könnte der erste Schritt zu neuartigen Therapien für Schilddrüsenerkrankungen sein.

In jeder Zelle leiten Proteine Signale von außen nach innen und umgekehrt. Eine große Gruppe solcher Signalüberträger sind die so genannten G-Protein-gekoppelten Rezeptoren. Sie kommen allein im menschlichen Körper in 900 verschiedenen Varianten vor. Für die Medizin und Pharmakologie spielen sie eine extrem wichtige Rolle - 30 bis 40 Prozent aller Medikamente wirken an diesen Rezeptoren.

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DGE: Testosteronmangel trifft auch jüngere Männer

 

Regenstauf (29. September 2008) - Jeder fünfte Mann in hausärztlicher Behandlung hat einen niedrigen Testosteronspiegel. Dies zeigt eine Querschnittsstudie an deutschen Arztpraxen. Die Forscher belegen auch, dass Testosteronmangel nicht allein eine Frage des Alters ist. Er hängt vielmehr mit Übergewicht und chronischen Erkrankungen zusammen. Eine medikamentöse Therapie mit Testosteron ist jedoch nicht in allen Fällen notwendig, teilt die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) mit.

Diese aktuellen Ergebnisse sind Teil einer umfassenden Studie (DETECT) zur Häufigkeit von Herzkreislauf-Erkrankungen: Vor fünf Jahren hatten Hausärzte in rund 3200 Praxen mehr als 50 000 Patienten körperlich untersucht. Bei 2719 männlichen Patienten wurde im Rahmen der Studie auch die Konzentration des männlichen Geschlechtshormons im Blut bestimmt. Ergebnis: 19,3 Prozent der Männer wiesen einen Testosteronmangel auf.

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DGE: Synthetisches Wachstumshormon wirkt nicht immer identisch

 

Regenstauf / Berlin (29. August 2008) - Werden Patienten mit dem synthetisch hergestellten Wachstumshormon Somatropin behandelt, müssen sie sich auf dessen exakte Wirkung verlassen können. Je nach Herstellungsverfahren weicht der Aufbau des Hormons in den einzelnen Präparaten jedoch geringfügig voneinander ab. Dies kann die Wirkung der Medikamente verändern und das Therapieziel gefährden, warnt die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE). Die Fachgesellschaft der Hormonexperten spricht sich deshalb gegen das Vorhaben des Gemeinsamen Bundesausschusses aus, Somatropin in die Gruppe 1 der Arzneimittel - Medikamente mit "denselben Wirkstoffen" - einzuordnen.

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