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19 | 11 | 2017
Epilepsie
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Valproinsäure

Epilepsie-Präparat während der Schwangerschaft senkt IQ beim Kind

 

  • Experten warnen Mütter jedoch vor Absetzen des Medikaments

 

Darmstadt (6. Mai 2013) – Nehmen Frauen während einer Schwangerschaft Valproinsäure, eines der am häufigsten verschriebenen Epilepsie-Medikamente, schadet das der Intelligenz der Kinder langfristig. Zu diesem Ergebnis kommt eine erste Langzeitstudie. Als Konsequenz warnt die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) jedoch davor, das Medikament einfach abzusetzen. Ein Neurologe müsse das Risiko individuell abschätzen, die Schwangere die Tagesdosis entsprechend herabsetzen und Folsäure einnehmen.

 

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Praxistest bei Epilepsie

Lacosamid spielt seine Trümpfe aus

 

München (26. Januar 2013) - Über die Hälfte der Epilepsie-Patienten erhält im Erkrankungsverlauf eine Kombinationstherapie. Idealerweise von Anfang an gut kombinierbare Substanzen mit geringem Interaktionspotential, die die Risikoprofile der Patienten berücksichtigen. Initial günstig sind inerte Antiepileptika. Seit der deutschlandweiten Markteinführung des interaktionsarmen Antiepileptikums Lacosamid (Vimpat®) zur Zusatzbehandlung fokaler Anfälle mit und ohne Generalisierung sind nun rund vier Jahre vergangen. Dies ermöglicht den Experten den Vergleich der klinischen Studiendaten mit fundierten mehrjährigen Praxiserfahrungen sowie ein Urteil über die Praxisrelevanz von Lacosamid.*

 

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RELACOVA* - Aktuelle Epilepsie-Studie

Evaluation von Lacosamid in der Kombination

 

Brüssel, Belgien (19. Dezember 2012) - In der aktuell publizierten multizentrischen Beobachtungsstudie RELACOVA* evaluierten Villanueva et al. die Wirksamkeit und Sicherheit von Lacosamid in der Kombinationstherapie unter klinischen Praxisbedingungen1. Die Langzeituntersuchung dokumentierte bei Patienten mit zumeist langjähriger, therapierefraktärer fokaler Epilepsie eine gute Wirksamkeit von Lacosamid –unabhängig vom Kombinationspartner. 24% der Patienten waren zum Studienende anfallsfrei, bei 47 % hatte sich die Zahl der Anfälle um mindestens die Hälfte reduziert. In der Kombination mit Nicht-Natrium-Kanal-Blockern wurde eine verstärkte Wirksamkeit von Lacosamid beobachtet.

 

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Herstellerdossier enthält keine geeigneten Daten für Vergleich mit Lamotrigin oder Topiramat

Perampanel bei Epilepsie: Keine Belege für Zusatznutzen

 

Köln (17. Dezember 2012) - Der Wirkstoff Perampanel (Handelsname Fycompa®) ist seit Juli 2012 zugelassen als Zusatztherapie für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren mit epileptischen Krampfanfällen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat bei einer frühen Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) überprüft, ob Perampanel gegenüber der bisherigen Standardtherapie einen Zusatznutzen bietet. Aus dem Dossier lässt sich ein solcher Zusatznutzen jedoch nicht ableiten, da der Hersteller darin keine relevanten Daten für den Vergleich mit den Wirkstoffen Lamotrigin oder Topiramat vorgelegt hat.

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Epilepsie

Keine Angst vor Kombinationstherapien

 

Hamburg (27. September 2012) - Vier Jahre nach Markteinführung sind bereits über 200.000 Epilepsie-Patienten* weltweit mit Lacosamid behandelt worden. Als Antiepileptikum ohne klinische relevante Interaktion ist Lacosamid ein bevorzugter Kombinationspartner, der schon früh im Therapieverlauf eingesetzt wird – auch nach der ersten Monotherapie. Erste Auswertungen einer Praxisstudie mit Lacosamid zeigten unter diesem Therapieregime besonders hohe Anfallsfreiheitsraten [2]. Spricht dies dafür, alte Therapiestrategien zu überdenken? Dies diskutierten Experten u.a. im Rahmen des diesjährigen DGN-Symposiums von UCB in Hamburg.**

 

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Antikonvulsive und anxiolytische Therapie mit Pregabalin

Epilepsie, Schmerz und Angst – eng verlinkt, schwer beherrschbar

 

Hamburg (26. September 2012) - Das herausfordernde Management der eng miteinander verknüpften Krankheitsbilder neuropathische Schmerzen und fokale Epilepsien sowie die Chancen ihrer Behandlung mit Pregabalin (LYRICA®) standen im Fokus eines Satellitensymposiums1, das im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie im September 2012 stattfand. Da Pregabalin kaum Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten aufweist, kann es auch bei älteren und multimorbiden Patienten eingesetzt werden. Darüber hinaus eröffnet die seit Kurzem verfügbare flüssige Darreichungsform von Pregabalin die Möglichkeit, Patienten mit zusätzlichen Problemen beim Schlucken von Kapseln zu behandeln2. Aufgrund seines breiten Indikationsspektrums ist Pregabalin auch bei Epilepsiepatienten mit psychiatrischen Komorbiditäten wie Generalisierten Angststörungen eine therapeutische Option.

 

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Epilepsie

Neues Medikament mit innovativem Wirkmechanismus (Retigabin) ohne "Zusatznutzen" eingestuft

 

Firma GSK nimmt Retigabin vorläufig in Deutschland vom Markt

 

Berlin (4. Juni 2012) – Vor einem Jahr wurde das neue Antiepileptikum Retigabin in den Markt eingeführt. Ca. 1.400 Epilepsie-Patienten in Deutschland nehmen das neue Medikament ein. Bei einem Teil dieser Patienten verhindert dies Anfälle oder reduziert deren Häufigkeit deutlich. Jetzt kam der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) jedoch zu der Einschätzung, dass sich durch Retigabin kein Zusatznutzen gegenüber den Vergleichssubstanzen Lamotrigin und Topiramat darstelle [1]. Dies bedeutet, dass das neue Medikament zum – unverhältnismäßig niedrigen – Preis der generischen Vergleichssubstanzen angeboten werden muss. In einer Presseinformation kündigte die Firma GSK daraufhin am 31. Mai an, die Preisverhandlungen nicht aufzunehmen und das Medikament zunächst in Deutschland vom Markt zu nehmen, bis eine erneute Nutzenbewertung (mit unklarem Ausgang) erfolgt ist [2]. Das bedeutet nun, dass Retigabin ab dem 1. Juli 2012 nur noch über die internationale Apotheke erhältlich ist und dafür ein Antrag bei der KK gestellt werden muss.

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IQWiG.Retigabin bei Epilepsie: Keine Belege für Zusatznutzen

 

Hersteller weicht von zweckmäßiger Vergleichstherapie des G-BA ab

 

Berlin (15. Februar 2012) - Der Wirkstoff Retigabin (Handelsname Trobalt®) ist seit März 2011 als Zusatztherapie für Erwachsene mit epileptischen Krampfanfällen zugelassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat bei einer frühen Nutzenbewertung gemäß AMNOG überprüft, ob Retigabin gegenüber der bisherigen Standardtherapie einen Zusatznutzen bietet. Aus dem Dossier lässt sich ein solcher Zusatznutzen jedoch nicht ableiten, da der Hersteller von der Festlegung des G-BA abweicht und eine andere Vergleichstherapie wählt.

 

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Neue Erkenntnisse zur Entstehung von Epilepsie

 

Forscher identifizieren einen ursächlichen Defekt

 

Berlin (10. Februar 2012) - Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnten erstmals entschlüsseln, welche speziellen Störungen der Nervenzellen an der Entstehung von fokalen, therapieresistenten Epilepsien beteiligt sind. Ursächlich ist unter anderem die Verminderung bestimmter zellulärer Transportproteine, welche die korrekte Signalverarbeitung zwischen den Nervenzellen verhindert. Die Ergebnisse der Studie wurden im Journal of Physiology* veröffentlicht.

 

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Vimpat Logo. Photo: UCB PharmaFrühe Kombinationstherapie bei Epilepsie

Lacosamid zeigte in der klinischen Praxis Erfolge

 

München (21. Januar 2012) - Für die Zusatz-Therapie bei fokalen Epilepsien mit und ohne sekundäre Generalisierung gilt Lacosamid aufgrund eines neuen Wirkmechanismus und fehlender klinisch relevanter Interaktionen als ein sehr gut geeigneter Kombinationspartner [1]. Post-hoc-Analysen der Zulassungsstudien zeigten zudem, dass die Zusatztherapie mit Lacosamid unabhängig vom Kombinationspartner gut wirkte und in Kombination mit Nicht-Natriumkanalblockern besonders hohe Responderraten zeigte [2]. Übertroffen werden diese Daten nun von den Interimsergebnissen einer prospektiven, nicht-interventionellen Praxisstudie. Diese zeigte, dass unter der frühen Zugabe von Lacosamid – bereits nach der ersten Monotherapie – über 66% der Patienten anfallsfrei wurden [3]. Die Daten sowie Erfahrungen mit der frühen Kombinationstherapie stellten die Studienleiter Dr. Thomas Mayer, Radeberg und Dr. Stephan Arnold, München, im Rahmen einer Pressekonferenz der UCB Pharma GmbH vor.

 

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Mit Epilepsie in den Urlaub

Entspannt reisen in der Nebensaison: Nützliche Tipps für Epilepsie-Patienten

 

Hamburg (16. November 2011) - Urlaubsfreude ist die schönste Freude! Auch die 750.000 Epilepsie-Patienten in Deutschland wollen ihren Urlaub genießen. Und dies ist auch relativ uneingeschränkt möglich, ohne ständig Angst vor einem möglichen Anfall haben zu müssen. Mit einigen wichtigen Vorkehrungen werden die Ferien auch in fernen Ländern entspannt und erholsam.

Wichtig für Epilepsie-Patienten ist die Vermeidung eines Anfalls. Die regelmäßige Einnahme ihrer Medikamente und das Umgehen von Anfallauslösenden Faktoren sind entscheidend – besonders unterwegs.

 

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