Home Epilepsie
22 | 11 | 2017
Epilepsie
PDF Drucken

Erstes hessisches Fachteam Epilepsie und Arbeit gegründet

Bundesweites Modellprojekt: Durch Beratung Arbeitsplätze erhalten

 

Frankfurt am Main (25. Oktober 2011) - Das erste Fachteam Epilepsie und Arbeit für Hessen ist heute in Frankfurt am Main ins Leben gerufen worden. Das Team ist im Rahmen des „Netzwerks Epilepsie und Arbeit“, einem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales für drei Jahre finanzierten Modellprojekt, gegründet worden. Ziel ist die berufliche Integration epilepsiekranker Menschen. Zum Start des Fachteams Epilepsie und Arbeit kamen heute dessen Mitglieder zum gleichnamigen Workshop in der Landesgeschäftsstelle des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau (DWHN) zusammen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Epilepsie ist kein Hindernis für eine Schwangerschaft. Photo: istockSchwanger mit Epilepsie

Das Risiko fürs ungeborene Kind minimieren

 

Berlin (11. August 2011) – Ärzte können mit der richtigen Medikamentenauswahl für schwangere Epilepsie-Patientinnen das Risiko für das Kind reduzieren. Neue Daten des EURAP Epilepsie- und Schwangerschaftsregisters, die in der Fachzeitschrift Lancet Neurology veröffentlicht wurden, zeigen die Risikoprofile der vier am häufigsten verschriebenen Medikamente gegen Epilepsie. Die Auswertung von fast 4000 Schwangerschaften in 42 Ländern durch Wissenschaftler um Prof. Torbjörn Tomson (Karolinska Institut, Stockholm) bestätigte zwar, dass alle vier Epilepsie-Medikamente bei hoher Dosierung das Risiko von Geburtsfehlern erhöhen können. „Insgesamt kann jedoch bei einer niedrig dosierten Therapie mit einem einzigen Medikament von einem Missbildungsrisiko ausgegangen werden, dass die Entscheidung für ein Kind nicht wesentlich beeinflussen sollte“, schätzt Professor Christian Elger von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, die Ergebnisse ein.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Dem Ursprung von Epilepsien auf der Spur

 

Hochfrequenz-EEG zeigt erkrankte Areale im Gehirn an

 

Darmstadt/Freiburg (27. Juli 2011) – Wenn sich epileptische Anfälle nicht durch Medikamente verhindern lassen, ist oft eine Operation notwendig. Die Ärzte entfernen dabei erkrankte Hirnabschnitte. Voraussetzung hierfür ist eine präzise Ortung der betroffenen Bereiche. Eine neue Methode, die Analyse sogenannter Hochfrequenzoszillationen im Elektroenzephalogramm (EEG), könnte dies künftig verbessern. Die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) fordert eine weitere Erforschung der Technik, um in Zukunft mehr Patienten eine Operation zu ermöglichen.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

„Epilepsie-App“ fürs iPhone

Epilepsie im Griff mit dem neuen ‚Patientenmanager’ von UCB

 

Monheim (21. März 2011) - Papier und Stift waren gestern. Eine neue Applikation für das iPhone von UCB unterstützt Menschen mit einer Epilepsie dabei, ihre Erkrankung besser in den Griff zu bekommen. Die interaktive App mit sinnvollen Features und nützlichen Informationen will Betroffenen den Umgang mit ihrer chronischen Erkrankung erleichtern.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Große Rolle für das Kleinhirn: Epilepsieauslöser entdeckt

 

Neue Therapiemöglichkeiten

 

Bochum (16. März 2011) - Vererbbare Krankheiten wie etwa Epilepsie oder verschiedene Bewegungskoordinationsstörungen können durch Veränderungen in Nervenzellen des Kleinhirns hervorgerufen werden, die sich erst nach der Geburt einstellen. Das berichten Bochumer Neurowissenschaftler im Journal of Neuroscience. Das Team von Prof. Dr. Stefan Herlitze vom RUB-Lehrstuhl für Allgemeine Zoologie und Neurobiologie zeigte, dass die Krankheiten ausbrachen, wenn sie bei Mäusen eine Woche nach der Geburt ein bestimmtes Protein im Kleinhirn ausschalteten, das den Einstrom von Ionen in die Nervenzellen reguliert.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Fortschritte in der Epilepsie-Diagnostik

 

Erlangen (4. Februar 2011) - Das Epilepsiezentrum des Erlanger Universitätsklinikums ist in der Diagnostik schwer behandelbarer Anfallsleiden weltweit führend. Sofern eine kleine Fehlbildung im Gehirn als Erkrankungsursache festgestellt wird, eine so genannte Fokale Kortikale Dysplasie (FCD), kann die maßgeschneiderte Operation am Gehirn die Anfallshäufigkeit erheblich verringern oder ganz stoppen. Alleine in Deutschland werden im Jahr 500 dieser aufwändigen Epilepsie-Operationen durchgeführt. Bei jeder 10. Operation wird eine FCD diagnostiziert.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Kombinationstherapie statt Monotherapie

Lacosamid: Kombinationspartner für die Add-on-Therapie der Epilepsie mit klassischen Na+-Kanalblockern und Nicht-Na+-Kanalblockern

 

München (29. Januar 2011) – Knapp die Hälfte der Patienten, die unter Epilepsie leidet, lässt sich mit einer antikonvulsiven Monotherapie zufriedenstellend behandeln. „Unter bestimmten Voraussetzungen kann die zusätzliche Gabe einer weiteren Substanz sinnvoller sein als eine Monotherapie mit einer neuen Substanz“, betonte Dr. Nicolas Lang, Kiel, auf einer Presse-Konferenz der UCB Pharma GmbH. Für die Add-on-Therapie bei fokalen Epilepsien mit und ohne sekundäre Generalisierung gilt Lacosamid (Vimpat®) aufgrund eines neuen Wirkmechanismus und fehlender klinisch relevanter Interaktionen als geeignet 1. Sowohl in Kombination mit klassischen Natriumkanalblockern als auch mit Nicht-Natriumkanal-blockern reduziert Lacosamid die Anfallsfrequenz und verbessert die Responderraten, wie die Ergebnisse einer aktuell publizierten Post-hoc-Analyse hinweisen 2.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Epilepsie-Langzeitstudie mit überraschenden Ergebnissen

 

Bonn (27. Januar 2011) - In der Epilepsieforschung ist immer noch wenig bekannt darüber, wie und warum es zu epileptischen Anfällen kommt. Forscher der Universität Bonn liefern nun in einer neuen Studie wichtige Erkenntnisse darüber, welche Reaktionen im Gehirn eines Epilepsiepatienten ablaufen. Dabei haben sie nicht nur den Zeitraum, in dem ein Anfall geschieht, sondern auch normale Phasen untersucht und sind zu überraschenden Ergebnissen gekommen. Die Studie ist in der Zeitschrift Chaos erschienen (doi: 10.1063/1.3504998).

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Neuere intravenöse Antikonvulsiva beim status epilepticus

 

Welche Rolle spielen neuere intravenösen Antikonvulsiva beim status epilepticus? Experten gaben bei der 28. Arbeitstagung für Neurologische Intensiv- und Notfallmedizin (ANIM) in Leipzig einen Überblick über die Studienlage und berichteten von Vorteilen insbesondere auch für ältere Patienten.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Erstmals europaweit Hirnschrittmacher gegen Epilepsie implantiert

Neue Behandlungsmöglichkeit für Patienten

 

Tübingen (26. November 2010) - „Ich bin ins Büro gekommen, habe mir einen Kaffee geholt - und dann kann ich mich an nichts mehr erinnern, bis mich die Kollegen ansprachen“, das berichtet ein Epilepsiepatient auf der Seite einer Selbsthilfegruppe. Plötzlich verschwindet die Welt, Krampfanfälle schütteln den Betroffenen, der sich später an nichts mehr erinnern kann. Experten schätzen, dass in Deutschland 400.000 bis 800.000 Menschen an Epilepsie leiden. Rund ein Drittel der Betroffenen spricht nicht auf eine medikamentöse Behandlung an. „Die Tiefe Hirnstimulation bei Epilepsie ist eine neue Möglichkeit für Patienten, denen andere Therapien nicht helfen“, sagt Prof. Dr. Alireza Gharabaghi von der Neurochirurgischen Universitätsklinik Tübingen. Die Tiefe Hirnstimulation (THS) ist seit August in Europa für die Behandlung zugelassen.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Depression und kognitive Defizite

Risikofaktoren im Vorfeld eines epileptischen Anfalls

Stuttgart (12. Mai 2010) - Gerade noch malte die 7-jährige Lisa ein Geburtstagsbild für ihre Mutter. Nun aber bricht sie ihre Aktivität ab, ganz spontan. Sie schaut ratlos, wirkt orientierungslos und tut für einige Sekunden nichts – ehe sie weitermalt. Von außen betrachtet, wirkt dieses Geschehen harmlos. Doch in Wirklichkeit wurde Lisa von einer kurzzeitigen Bewusstseinsstörung befallen, einer sogenannten „Absence-Epilepsie“. Diese Form der Epilepsie kommt insbesondere bei Kindern und Jugendlichen vor. „Absencen können mehrere Male am Tag auftreten. Für Außenstehende sind sie manchmal kaum zu erkennen“, sagt der Neurologe Dr. med. Dr. phil. Johannes Rösche von der Universität Rostock.

Weiterlesen...
 
« StartZurück1234567WeiterEnde »

Seite 4 von 7
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson