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Ernährung
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Ergebnisse der modellhaften Implementierung des 7. nationalen Expertenstandards

„Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege“

 

Osnabrück (26. Februar 2010) - Der Expertenstandard „Ernährungsmanagement“ konnte in der ersten Jahreshälfte 2009 mit wissenschaftlicher Begleitung in 24 Gesundheits- und Altenhilfeeinrichtungen – 11 Einrichtungen der stationären Altenhilfe, 9 Krankenhäusern und 4 ambulanten Pflegediensten – erfolgreich eingeführt werden. Die Ergebnisse der modellhaften Implementierung waren ein zentrales Thema des diesjährigen Netzwerk-Workshops, sie wurden in sieben Arbeitsgruppen eingehend diskutiert. Der Workshop war – ebenso wie in den vergangenen Jahren – mit über 350 TeilnehmerInnen weit vor dem Termin ausgebucht.

 

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VELKD startet Erzähl-Wettbewerb „Unser tägliches Brot gib uns heute“

Beiträge sollen Erfahrungen des Mangels sowie geschenkter Fülle beschreiben

Hannover (8. Februar 2010) – Unter dem Thema „Unser tägliches Brot gib uns heute“ hat die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) einen Erzähl-Wettbewerb gestartet. Initiiert wurde er von der Generalsynode der VELKD, deren letzte Tagung unter diesem Motto stattfand. Diese Bitte aus dem Vaterunser steht auch im Mittelpunkt der Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LWB), die vom 20. bis 27. Juli in Stuttgart tagt. Zur Begründung dieser Initiative heißt es: „Die Bitte um das tägliche Brot beten Menschen heute in ganz unterschiedlichen Situationen: in der des Überflusses und des Mangels. Für viele Menschen in allen Regionen der Welt – selbst in Deutschland – geht es ausschließlich um die Sicherung ihrer Nahrung und damit des täglichen Überlebens.

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Praktische Umsetzung moderner ernährungsmedizinischer Therapiestrategien bei Patienten mit Mangelernährung

Frühzeitiges Erkennen und Behandeln von Mangelernährung mindert Folgeerscheinungen

 

Berlin (1. Februar 2010) - Die Prävalenz (Häufigkeit) der Mangelernährung bei stationär im Krankenhaus aufgenommenen Patienten ist hoch und liegt in der Bundesrepublik Deutschland bei gut 25 Prozent. Darüber hinaus nehmen bis zu 75 Prozent aller stationär behandelten Patienten während ihres Krankenhausaufenthaltes progredient (fortschreitend) deutlich an Gewicht ab. Wissenschaftliche Studien belegen überzeugend, dass Mangelernährung ein relevanter unabhängiger Risikofaktor und darüber hinaus auch ein hoch budgetrelevanter Kostenfaktor ist.

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Probiotika: Wundermittel oder Monster?

Einsatz nur bei bestimmten Erkrankungen sinnvoll – individuelle Therapie und Dosierung notwendig

 

Irsee (5. November 2009) - Die Bedeutung der Darmflora bei bestimmten Erkrankungen wurde bereits um das Jahr 1900 entdeckt. Ebenso der Einsatz von lebenden Mikroorganismen, die bei der Therapie bestimmter Erkrankungen gesundheitsförderlich beim Menschen verwendet werden können. Diese sogenannten Probiotika werden aber erst seit den 80-er Jahren nach den Prinzipien der evidenzbasierten Medizin erforscht und evaluiert, neuerdings auch bei schwerkranken Patienten auf Intensivstationen. Insgesamt gibt es derzeit acht direkte Studien zur Wirkung von Probiotika bei Schwerstkranken.

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Intensivpatienten – immer mehr Ältere und Mehrfachkranke

Richtige Ernährung besonders bei geriatrischen Intensiv-Patienten wichtig

 

Irsee (5. November 2009) - Die Patienten einer Intensivstation im Krankenhaus haben im Durchschnitt ein immer höheres Alter und leiden an mehreren Erkrankungen. Grund dafür ist unsere demographisch immer älter werdende Gesellschaft und die kontinuierlich steigende Lebenserwartung. „Wir müssen und deshalb besser auf diese Entwicklung speziell bei der Betreuung von Patienten auf der Intensivstation einstellen,“ sagte Prof. Dr. Cornel Sieber, Lehrstuhl für Innere Medizin, Institut für Biomedizin des Alterns am Universitätsklinikum Nürnberg, anlässlich einer Tagung der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) im schwäbischen Irsee.

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Alte Zöpfe abschneiden – ‚Verzicht-Diät’ für Dialysepatienten nicht mehr zeitgemäß

Nierenspezialist fordert Umdenken bei Ernährung von Dialysepatienten

 

Irsee (4. November 2009) - Menschen, die aufgrund eines chronischen Nierenversagens auf die Dialyse angewiesen sind, leiden häufig an verschiedenen zusätzlichen Erkrankungen, wie Diabetes, Herzinsuffizienz und Bluthochdruck. Das Risiko, eine kardiovaskulären Komplikation, wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, zu erleiden ist bei Dialysepatienten gegenüber der normalen Bevölkerung deutlich erhöht. So liegt dieses Risiko in der Gruppe der 35 bis 44-Jährigen etwa 100-fach höher als in der Allgemeinbevölkerung.

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Mangelernährung: Eine Frage der Mundgesundheit ?

 

Pilotstudie untersucht Zusammenhang von Mundgesundheit und Ernährungslage bei Bewohnern von Wittener Senioreneinrichtungen

 

Witten/Herdecke (14. Oktober 2009) - Mediziner, Zahnärzte und Pflegewissenschaftler der Universität Witten/ Herdecke sehen nach einer ersten Pilotstudie in drei Wittener Altenheimen einen Zusammenhang: Wenn Bewohner von Altenheimen Probleme mit Zähnen und Zahnfleisch haben, dann haben sie auch eher Probleme mit der Ernährung. Diesen Zusammenhang hat die Forschergruppe "Gesund altern in Witten" unter Leitung der Pflegewissenschaftlerin Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik und dem Zahnmediziner Prof. Dr. Dietmar Gesch zum ersten Mal empirisch für Deutschland erhoben. Die Ergebnisse ihrer Pilotstudie in zunächst drei Wittener Alteneinrichtungen stellt sie am 20.10.2009 um 14.00 Uhr vor (Stockumer Str. 10, Richtersaal).

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Läuft etwas falsch mit der Ernährung in Altenheimen?

Erste Ergebnisse einer Studie der Uni Witten/Herdecke: Die Hälfte der Bewohner von Mangelernährung bedroht

 

Witten/Herdecke (2. September 2009) - An einer ersten Befragung der Universität Witten/Herdecke im November 2008 und April 2009 nahmen 73 Altenpflegeeinrichtungen mit ca. 6000 Bewohnern teil. Das Ergebnis: Im Durchschnitt tragen etwa die Hälfte der Bewohner Risiken für eine Mangelernährung, weil sie nicht ausreichend essen oder trinken können, weil sie keinen Appetit haben oder schwer krank sind. Um gesundheitliche Folgen zu vermeiden, ergreifen die Altenheime bereits zahlreiche Maßnahmen: Sie legen Wert auf Zwischenmahlzeiten und reichern das Essen energie- und eiweißreich an. Über die Hälfte der Bewohner haben eine Demenz, eine Krankheit, bei der Mangelernährung nur mit größten Anstrengungen zu verhindern ist. Auf einer Tagung am 11. September 2009 ab 10.30 Uhr stellen Pflegewissenschaftler aus Witten und Maastricht (Niederlande) die vorläufigen Ergebnisse vor und vergleichen sie mit ähnlichen Studien in den Niederlanden.

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Läuft etwas falsch mit der Ernährung in Altenheimen?

Erste Ergebnisse einer Studie: Die Hälfte der Bewohner ist von Mangelernährung bedroht

 

Tagung am 11. September 2009

 

Witten/Herdecke (14. August 2009) - An einer ersten Befragung der Universität Witten/Herdecke im November 2008 und April 2009 nahmen 73 Altenpflegeeinrichtungen mit ca. 6.000 Bewohnern teil. Das Ergebnis: Im Durchschnitt tragen etwa die Hälfte der Bewohner Risiken für eine Mangelernährung, weil sie nicht ausreichend essen oder trinken können, weil sie keinen Appetit haben oder schwer krank sind. Um gesundheitliche Folgen zu vermeiden, ergreifen die Altenheime bereits zahlreiche Maßnahmen: Sie legen Wert auf Zwischenmahlzeiten und reichern das Essen energie- und eiweißreich an. Über die Hälfte der Bewohner haben eine Demenz, eine Krankheit, bei der Mangelernährung nur mit größten Anstrengungen zu verhindern ist. Auf einer Tagung am 11. September 2009 stellen Pflegewissenschaftler aus Witten und Maastricht (Niederlande) die vorläufigen Ergebnisse vor und vergleichen sie mit ähnlichen Studien in den Niederlanden.

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Gesunde Lebensweise senkt das Risiko für chronische Erkrankungen um 78 Prozent

 

Eine gesunde Ernährung mit vergleichsweise viel Obst, Gemüse und Vollkornbrot kann dazu beitragen, das Risiko für Erkrankungen zu senken. Photo DIfEPotsdam-Rehbrücke (10. August 2009) - Wer niemals geraucht hat, nicht massiv übergewichtig ist, pro Woche mehr als dreieinhalb Stunden körperlich aktiv ist und sich gesund ernährt, hat im Vergleich zu einer Person, die sich gegenteilig verhält, ein um 78 Prozent vermindertes Risiko, chronisch zu erkranken. Detailliert betrachtet, sinkt bei einer solchen gesunden Lebensweise das Diabetesrisiko sogar um 93 Prozent und das Herzinfarktrisiko um 81 Prozent. Das Schlaganfallrisiko vermindert sich dabei immerhin noch um die Hälfte und das Krebsrisiko um 36 Prozent. Dies ist das Ergebnis einer großen Potsdamer Langzeitstudie, die Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) leitet.

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Tod durch parenterale Ernährung?

Patienten unter einer parenteralen Ernährung haben doppelt erhöhtes Sterberisiko

 

Wien, Österreich - Bei einer Beobachtungsstudie wurden 399 Patienten mit schwerer Sepsis oder septischem Schock, bei denen der Einfluss der Art der Ernährungstherapie (enteral, parenteral, enteral und parentreal bzw. keine Ernährung) auf die Prognose untersucht (Gunnar E, Schädler D, Engel C, et al; Crit care Med 2008; 36: 1762-7). Dass Ergebnis zeigte auf, dass Patienten, die parenteral oder parenteral und enteral ernährt wurden, eine schlechtere Prognose hatten. Offensichtlich waren die Patienten, die ausschliesslich oder ergänzend parenteral ernährt wurden, schwerer kank, hatten mehr abdominale Probleme und eher einen septischen Schock.

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Genetischer Hinweis auf Unterschiede von weiblichem und männlichem Bauchspeck

 

München (24. Juli 2009) - Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München unter Federführung von Prof. Dr. Iris Heid haben zusammen mit Kollegen von der Oxford University und der Medizinischen Universität Innsbruck drei neue Genorte für die zentrale Fettleibigkeit gefunden. Einer der Geneffekte tritt nur bei Frauen auf. Damit ist erstmals ein genetischer Hinweis auf die typischen Unterschiede in der Bauchform von Männern und Frauen gefunden. Auf lange Sicht könnten die Forschungsergebnisse auch dazu beitragen, die Rolle der zentralen Adipositas für chronische Krankheitsbilder wie Diabetes oder Herzerkrankungen zu verstehen und so möglicherweise auch Therapieansätze zu entwickeln.

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Warum Magersüchtige an ihrem gestörten Essverhalten festhalten

Geringe Verhaltensflexibilität durch Veränderungen im Gehirn

 

Heidelberg (21. Juli 2009) - Magersüchtige Patienten schränken ihre Nahrungszufuhr extrem ein und sind oft nicht in der Lage, ihr Verhalten zu ändern. Das kann zur lebensgefährlichen Abmagerung führen. Wissenschaftler am Universitätsklinikum Heidelberg haben mit Hilfe der Magnetresonanztomographie erstmals Vorgänge in den Gehirnzellen entdeckt, die das gestörte Essverhalten erklären.

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Mangelernährungskonferenz - unter der tschechischen EU Präsidentschaft tagen die Gesundheitsminister in Prag

 

DGEMBerlin (11. Juni 2009) - Bei zunehmendem Übergewicht in unserer Bevölkerung ist die Mangelernährung kranker und alter Menschen Europas Gesundheitsproblem im Verborgenen. Am 11. und 12. Juni 2009 lädt die tschechische EU Präsidentschaft alle Gesundheitsminister und Experten zu einer Konferenz nach Prag ein, um dieses Problem in Angriff zu nehmen.

Sowohl Prof. Olle Ljunqvist von der Europäischen Gesellschaft für klinische Ernährung und Stoffwechsel (ESPEN) als auch Prof. Dr. Arved Weimann von der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) gehen als Präsidenten der beteiligten medizinischen Fachgesellschaften davon aus, dass mit der Konferenz der Startschuss zu einer Europäischen Initiative gegeben wird, die das Problembewusstsein in den EU-Mitgliedsstaaten schärfen wird. Sie laden dazu ein, die Erfahrung und Expertise der Fachgesellschaften zu nutzen.

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Neue Ausgabe der "Science Allemagne" zur Adipositasforschung in Deutschland jetzt Online verfügbar

 

Berlin (5. Juni 2009) - Diese Ausgabe des Wissenschaftsblatts "Science Allemagne" wird anlässlich der am 12. Juni 2009 im Auditorium der Französischen Botschaft stattfindenden Expertentagung "International Expert Meeting: Obesity Research in Germany and France" veröffentlicht. Weitere Informationen zur Teilnahme an der Expertentagung:
Programm der Veranstaltung sowie Anmeldeformular unter: http://www.wissenschaft-frankreich.de
Die Veranstaltung ist kostenlos.

 

Weltweit 1,7 Milliarden Übergewichtige, davon 300 Millionen Adipöse im Jahr 2003: angesichts dieser Zahlen und der beunruhigenden Entwicklung wurde Adipositas als erste nichtinfektiöse Erkrankung von der WHO zur "globalen Epidemie" erklärt. Übergewicht ist nicht mehr allein den westlichen Ländern vorbehalten. Es handelt sich vielmehr um ein globales Problem, dass auf allen 5 Kontinenten unseres Planeten anzutreffen ist.

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Molekulare Prävention:

Abnehmen mit neuen Lebensmitteln

Abb.: An einfachen Organismen erkennen Wissenschaftler Entzündungsreaktionen, die mit Übergewicht einhergehen. Sie können diese Entzündung an modifizierten Fliegen wie hier Drosophila sichtbar machen (hier grün). Copyright: CAU, Foto: Thomas RoederKiel (27. April 2009) - Eine neue Generation von Lebensmitteln, die Übergewicht vorbeugen oder reduzieren soll, indem sie die langfristigen positiven Erfolge von Diäten nachahmt: das ist die "Vision Epifood". Unter der Leitung des Kieler Ernährungswissenschaftlers Frank Döring wollen norddeutsche Wissenschaftler in Kooperation mit nationalen Industriepartnern diese Vision in den nächsten vier Jahren in die Realität umsetzen. Das gleichnamige Forschungsprojekt wird an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel koordiniert und mit 2,9 Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium gefördert.
Forscher der Uni Kiel, des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein und des Forschungsinstituts für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere in Dummerstorf untersuchen, wie Kalorieneinschränkung die Lebensspanne, den Fettstoffwechsel sowie den Entzündungsstatus von Lebewesen beeinflusst. Ernährungswissenschaftler suchen nach pflanzlichen Extrakten, die sich positiv auf die Erbsubstanz auswirken.

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