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Ethik
Caritas: "Armut macht krank"
Kampagne zeigt Schwachstellen im deutschen Gesundheitssystem
Berlin (11. Januar 2012) - "Das Krankheitsrisiko steigt und die Lebenserwartung sinkt, wenn Menschen lange arbeitslos sind oder in prekären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten; wenn sie über wenig oder kein Einkommen verfügen oder der Bildungsstand niedrig ist." Dies macht Caritas-Präsident Peter Neher heute vor Journalisten in Berlin bei der Präsentation der Caritas-Kampagne "Armut macht krank" deutlich.
"In einem der reichsten Länder der Welt ist die Tatsache, dass Armut krank macht, ein provozierender Zustand", so Neher. Zwar habe Deutschland ein solidarisches Gesundheitssystem von hoher Qualität. Doch es gebe gravierende Unterschiede zwischen den Einkommensgruppen: So liege die Lebenserwartung einer Frau aus der Armutsrisikogruppe rund acht Jahre unter der von Frauen aus einer hohen Einkommensgruppe. Bei Männern seien es elf Jahre.
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„Gottes Kraft ist in den Schwachen mächtig“
Neujahrsbotschaft des Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider
Hannover (31. Dezember 2011) - „Eine wahrhaft entlastende Aussage steht über dem Jahr 2012. ‚Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig‘ lautet die Jahreslosung 2012, die im 2. Korintherbrief, Kapitel 12, Vers 9 steht. Wer sich das zu Herzen nimmt, kann aufatmen. Denn das heißt doch: Nicht ich allein muss alles schaffen, muss nicht immer mehr erreichen, nicht immer schneller, höher, weiter gehen – ich darf auch meine Schwäche eingestehen. Und gerade dann will Gott mir zur Seite stehen.
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„Fürchtet euch nicht ! Siehe, ich verkünde euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird:
Euch ist heute der Heiland geboren!“
Weihnachtsbotschaft des Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Präses Nikolaus Schneider
Hannover (24. Dezember 2011) - „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkünde euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird: Euch ist heute der Heiland geboren!“ Diese Engel-Botschaft zeugt seit mehr als 2000 Jahren von dem großen Licht, das Gott für die Dunkelheit der Welt und für alle Dunkelheiten im Leben der Menschen leuchten lässt.
Aber auch 2000 Jahre nach Christi Geburt ersterben Hoffnung und Freude von Menschen an verschuldetem und unverschuldetem Leiden, an Lieblosigkeit, in Ängsten und in gefühlter Gottesferne. Auch Jahrhunderte nach der Ausbreitung des Christentums über die ganze Welt zeigt unsere Welt noch immer - und immer wieder neu – eine blutige Spur von Terror und Krieg, von Egoismus und Selbstherrlichkeit, von Folter, Hunger, Ausbeutung und Tod.
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„Die Gaben der Welt als Geschenk wahrnehmen“
„Brot für die Welt“ zu Weihnachten: Menschen in Not nicht vergessen
Stuttgart (23. Dezember 2011) - „Was würden wir machen, wenn wir fast unser gesamtes Einkommen für Nahrungsmittel ausgeben und trotzdem hungern müssten?“ Mit dieser Frage hat die Direktorin des evangelischen Hilfswerks „Brot für die Welt“, Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel zu Weihnachten an die Not vieler Menschen in den Ländern des Südens erinnert.
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Die Ära Zivildienst geht zu Ende
Diakonie zieht erste Bilanz beim Bundesfreiwilligendienst
Berlin (14. Dezember 2011) - Nach gut 50 Jahren scheiden zum Jahresende die letzten Zivildienstleistenden aus, die ihren Dienst freiwillig über den 1. Juli 2011 hinaus verlängert haben.In evangelischen und diakonischen Einrichtungen und Diensten sind dies noch gut 100.
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700.000 Menschen engagieren sich freiwillig in der Diakonie
Berlin (13. Dezember 2011) - Rund 700.000 Menschen engagieren sich freiwillig in Einrichtungen und Diensten der Diakonie. Dies ist das erfreuliche Ergebnis einer repräsentativen Studie des Diakonie Bundesverbandes. Nahezu zwei Freiwillige kommen auf jeden der 453.000 Mitarbeitenden der Diakonie. Die Zahl der freiwillig Engagierten ist damit weitaus größer als bislang angenommen.
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Gedanken über den Nikolaus
Der EKD- Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider, über den Nikolaus
Hannover (6. Dezember 2011) - „Gibt es überhaupt einen echten Nikolaus?“ Viele Kinder stellen ihren Eltern dieser Tage diese Frage. Sie klingt ein wenig komisch, wenn man selbst Nikolaus mit Vornamen heißt. „Natürlich gibt es einen echten Nikolaus“, will man da antworten, „es gibt sogar viele Männer und Jungen mit diesem Namen. Alle Niklas‘ und Nils‘ und Claas‘ und Klaus‘ dieser Welt sind – zumindest namentlich – verwandt mit dem bekannten Nikolaus.“ Aber die Frage der Kinder geht ja zurück in die Vergangenheit, zurück zu dem Nikolaus, an den wir uns in jedem Jahr am 6. Dezember erinnern.
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Deutscher Ethikrat
Potenziale und Risiken der Synthetischen Biologie
Mannheim (24. November 2011) - Etwa dreihundert Besucher waren am gestrigen Mittwoch der Einladung des Deutschen Ethikrates in die Aula der Universität Mannheim gefolgt, um im Rahmen einer ganztägigen öffentlichen Veranstaltung mit Experten aus dem In- und Ausland die Bedeutung der Synthetischen Biologie für Wissenschaft und Gesellschaft zu diskutieren.
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3. BVMed-Healthcare Compliance-Konferenz
"Unternehmen müssen ein Compliance-System mit klaren Regeln etablieren"
Berlin (23. November 2011) - Healthcare Compliance, also das Einhalten von Regeln für eine gute und transparente Zusammenarbeit, wird für die Unternehmen und medizinischen Einrichtungen in Deutschland immer wichtiger. Das machten die Experten der dritten BVMed-Healthcare Compliance-Konferenz „Nur Theorie oder auch Praxis?“ am 22. November 2011 in Berlin mit rund 120 Teilnehmern deutlich. Oberstes Ziel ist, zu vermeiden, unter Korruptionsverdacht zu geraten, so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt. Die Unternehmensexperten Dr. Carolin Bolhöfer von Stryker und Dr. Heidi Jauch von Zimmer betonten, dass die Unternehmen die Organisations- und Aufsichtspflicht haben, ein Compliance-System mit klaren Verantwortlichkeiten, internen Regeln und Schulungsmaßnahmen aufzubauen. Compliance muss dabei „Chef-Sache“ und eine Management-Kultur sein. Zu den Schritten gehören eine Risikoanalyse, interne Richtlinien, Trainings oder die konsequente Untersuchung von Compliance-Verstößen. Neben den Unternehmen präsentierte mit Adelheid Jacobs-Schäfer von den Helios Kliniken auch eine Krankenhausvertreterin die Umsetzung eines Transparenz- und Compliance-Programms.
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Buß- und Bettag 2011
Aufbrechen zur Gestaltung unserer Welt
Hannover (15. November 2011) - Zum Buß- und Bettag am Mittwoch, 16. November 2011, erklärt der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider: „Innehalten tut not – und tut gut. Innehalten und das Hasten des Alltags unterbrechen, sich besinnen, wo man steht und wofür man steht: Darum geht es am Buß- und Bettag. Das Evangelium hilft Christenmenschen, einen ehrlichen Blick auf das eigene Leben zu werfen und, wo nötig, umzusteuern.
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„Ein Haus aus lebendigen Steinen“
Ratsbericht: Nikolaus Schneider vor der 11. EKD-Synode in Magdeburg
Magdeburg (6. November 2011) - Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, hat am heutigen Sonntag vor der Synode der EKD in Magdeburg den mündlichen Ratsbericht eingebracht. Schneider stellte seinen Bericht unter das biblische Wort „Ein Haus aus lebendigen Steinen“ in Anlehnung an das zweite Kapitel des Ersten Petrusbriefes. Dort heißt es:
„Zu ihm (Jesus Christus) kommt als zu dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen ist, aber bei Gott auserwählt und kostbar. Und auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus." (1. Petrus 2, 4-5)
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„Absage an blinden Gehorsam und Mut zum Zweifel“
EKD-Ratsvorsitzender sprach am Reformationstag in Wiesbaden
Hannover (31. Oktober 2011) - Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, hat am heutigen Reformationstages in Wiesbaden betont, dass die „Bindung an Gottes Wort“ Menschen von „Selbstzwängen und von Sachzwängen“ befreie. Schneider hielt am Abend in der Lutherkirche in der hessischen Landeshauptstadt einen Vortrag unter dem Titel „Die Kraft des Zweifels“. Darin führte er aus, dass Menschen in einer solchen Bindung „ihr menschliches Maß“ annehmen könnten. Dazu gehöre „die Begrenztheit, die Zeitbedingtheit und die Vergänglichkeit alles Irdischen - im persönlichen Leben wie auch in allen Ordnungen und Strukturen, die Fehlbarkeit des menschlichen Denkens, Planens, Entscheidens und Handelns – auch bei den Mächtigen dieser Welt und auch bei kirchenleitenden Menschen und Gremien“, aber auch „die Fähigkeit des Menschen zum Fragen und Zweifeln, zur Umkehr, zu Veränderung und Neuanfang.“
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Traumland Intensivstation – ein Training für Klinikseelsorger
München (29. Oktober 2011) - „Der Patient bekommt eh nichts mit – da brauchen Sie nicht hingehen“. Mit dieser Aussage von Ärzten und Pflegenden werden Seelsorger immer wieder konfrontiert.
In den letzten Jahren hat die empirisch-medizinische Forschung diese Meinung widerlegt. Menschen, die auf der Intensivstation behandelt werden und im Koma liegen, erleben ihre Umwelt und die Wirklichkeit anders als Menschen im Alltagsbewusstsein. Manche bekommen tatsächlich nichts von dieser Zeit mit, jedoch ist die Unterscheidung der einen von der anderen Gruppe unmöglich. Daher ist ethisch gesehen immer davon auszugehen, dass der Patient mitbekommt, was um ihn herum geschieht. Vor allem die emotionale Qualität der Kommunikation ist für das Befinden des Patienten und damit für das Behandlungsergebnis von großer Bedeutung.
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Die richtige Dosis?
Nicht einwilligungsfähige Patienten in der Arzneimittelforschung
Bad Neuenahr-Ahrweiler (27. Oktober 2011) – Minderjährige, psychisch Kranke, Demenzkranke und Intensivpatienten gehören zu der Gruppe nicht oder nur eingeschränkt einwilligungsfähiger Patienten. Deren therapeutische Versorgung ist alles andere als zufriedenstellend: So ist etwa ein großer Teil der Arzneimittel, die Kindern und Jugendlichen verabreicht werden, nicht speziell für diese zugelassen. Das führt zu unerwünschten Nebenwirkungen.
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EKD veröffentlicht Denkschrift zur Gesundheitspolitik
„Impulse für ein gerechtes und nachhaltig tragfähiges Gesundheitssystem“
Hannover/Düsseldorf (17. Oktober 2011) - Seit Anfang der 90er Jahre ist eine zunehmend wettbewerbliche Ausrichtung des Gesundheitswesens in Deutschland zu beobachten. Hilfsangebote werden als Dienstleistungen begriffen. Versicherte werden als Kunden betrachtet, die mit ihrer Suche nach Qualität den Wettbewerb um die beste Versorgung befördern. Mehr und mehr wird zwischen solidarisch abgesicherten Grundleistungen und privaten Ergänzungsleistungen unterschieden.
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„Geld ist kein Selbstzweck“
Neuer evangelischer Leitfaden für ethische Geldanlagen
Hannover (5. Oktober 2011) - Verantwortlicher Umgang mit anvertrautem Geld gehört zu den Grundaufträgen kirchlicher Finanzverwaltung. Gerade die aktuelle Finanz- und Schuldenkrise macht deutlich, wie sehr das vonnöten ist. Verantwortliches Handeln hat die evangelische Kirche bisher vor Überschuldung bewahrt. Zum verantwortlichen kirchlichen Finanzhandeln gehört es aber auch, sich mit den Wirkungen des Umgangs mit Geld zu befassen.
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Kirche auf dem Weg zu einer neuen Alterskultur
Fachtagung im Kirchenamt der EKD
Hannover (5. Oktober 2011) - Im Blick auf die Altersstruktur der Gesellschaft ist die evangelische Kirche Vorreiterin eines allgemeinen Trends: Der Anteil älterer Menschen nimmt in ihr schneller und stärker zu als in der bundesrepublikanischen Bevölkerung. Im Jahr 2040 werden bereits 36 Prozent der Evangelischen 65 Jahre und älter sein – 14 Prozent mehr als in der Gesellschaft. Eine Fachtagung im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat sich am Mittwoch, 5. Oktober, mit dem Thema „Das Alter und die Zukunft der Kirche" beschäftigt.
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"Was nicht im Dienst steht, steht im Raub"
Nikolaus Schneider zur gegenwärtigen Finanz- und Schuldenkrise: "Europa zu unserer Sache machen"
Hannover (28. September 2011) - Die Europäische Union (EU) stellt eine Ordnung dar, in der mittlerweile 500 Mio. Bürgerinnen und Bürger gemeinsam in Frieden und Freiheit leben können. Das ist ein hohes Gut. Deshalb tritt die EKD nachdrücklich dafür ein, diese Ordnung als demokratisches Gemeinwesen weiter zu entwickeln.
Doch hohe Staatsverschuldungen, das Misstrauen an den Finanzmärkten und die Undurchschaubarkeit des Verhaltens ihrer Akteure beunruhigen viele Menschen in unserem Land. Offensichtlich ist bei den politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen die Unsicherheit groß. Welche Maßnahmen in der gegenwärtigen Lage in welcher Weise wirken, kann nur vermutet werden und sich nicht auf historische Erfahrungen berufen.
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Ethikrat legt Stellungnahme zu Mensch-Tier-Mischwesen in der Forschung vor
Berlin (27. September 2011) - Der Deutsche Ethikrat hat heute seine Stellungnahme zur Bewertung der Herstellung von Mischwesen zwischen Mensch und Tier in der biomedizinischen Forschung veröffentlicht. Er legt Empfehlungen zum Umgang mit Zybriden, Hirnchimären und transgenen Tieren vor.
Die Schaffung von Mäusen als „Modellorganismen“ zur Erforschung menschlicher Krankheiten durch Einfügung krankheitsspezifischer humaner Gene in das Mausgenom ist bereits seit den 1980er-Jahren breit etabliert. Mittlerweile arbeiten die Forscher daran, nicht nur Gene, sondern ganze Chromosomen zu übertragen. Darüber hinaus werden u. a. aus menschlichen Stammzellen gewonnene Nerven-Vorläuferzellen in das Gehirn von Versuchstieren, auch Primaten, übertragen, um Krankheiten wie Alzheimer-Demenz und Morbus Parkinson zu erforschen und später vielleicht behandeln zu können. Durch solche Experimente wird die biologische Artgrenze zwischen Mensch und Tier immer mehr infrage gestellt.
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Ethikrat informierte über den aktuellen Stand der Arzneimittelforschung mit Kindern
Berlin (22. September 2011) - Am gestrigen Mittwochabend diskutierte der Deutsche Ethikrat im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Forum Bioethik“ in Berlin mit Experten aus den Bereichen Medizin und Ethik die Frage, inwieweit die Arzneimittelforschung mit Kindern ethisch geboten oder bedenklich ist.
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Japan – Nach dem großen Beben, der Flut und den GAUs
Phönix in der Asche
Tokyo-Yokohama (20. September 2011) - Die Pazifikküste führt von Tokio Richtung Nordosten durch die Präfekturen Chiba und Iwate nach Fukushima. Ein halbes Jahr nach dem 11. März endet hier für die Mehrheit der Japaner die Katastrophe. Der Mehrfach-GAU im Atomkraftwerk Fukushima Eins ist allen täglich präsent und beeinflusst zum Beispiel unsere Kaufentscheidungen im Supermarkt. Wo wurde der Reis angebaut? Noch letztes Jahr oder schon dieses geerntet? Wo wurden die Rinder gezüchtet? Wo wurde das Obst geerntet und wo die Fische gefangen?
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Online-Diskurs Intersexualität lieferte dem Deutschen Ethikrat vielfältige Impulse
Berlin (8. August 2011) - Acht Wochen nachdem der Deutsche Ethikrat seinen Online-Diskurs zum Thema Intersexualität gestartet hatte, ist das Diskussionsforum am gestrigen Sonntag geschlossen worden. Initiatoren und Redaktion sehen in über 700 Wortmeldungen vielfältige Impulse für die weitere Diskussion.
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Ramadan
Religiöses Fasten erfordert besonderen Gesundheitsschutz
Betriebsärzte bieten Beratung zu gesundheitlichen Risiken – Gefahren im Hochsommer groß
Karlsruhe (29. Juli 2011) - Am Montag, 1. August, beginnt für Muslime in Deutschland der neunte Monat des islamischen Mondkalenders – der Fastenmonat Ramadan. Dann ist die erhöhte Aufmerksamkeit von Arbeitsmedizinern gefordert, denn den Gläubigen ist bis zum 29. August von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt, jegliche Arten von Speisen oder Flüssigkeiten zu sich zu nehmen. In der Sommerzeit sind das oft bis zu 15 Stunden am Tag. „Vor allem der Verzicht auf Flüssigkeiten hat Auswirkungen auf das Wohlbefinden und den Gesundheitsschutz – speziell bei schwerer körperlicher Arbeit im Hochsommer. Die Folgen sind Konzentrationsstörungen und Dehydrierung. Daher ist zu überlegen, ob die Unternehmen jetzt durch Gespräche der Betriebs- und Werksärzte mit ihren muslimischen Mitarbeitern sicherstellen, dass diese sich nicht gefährden“, so Dr. Wolfgang Panter, Präsident des Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW).
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Kirchen rufen zu Spenden für Ostafrika auf
Hannover (22. Juli 2011) - Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, rufen eindringlich zu Spenden für die Menschen am Horn von Afrika auf. „Millionen in Ostafrika sind nach mehreren ausbleibenden Regenzeiten am Ende ihrer Kräfte und leiden Hunger. Bitte nehmen Sie sich ihre Not zu Herzen: Schließen Sie die Menschen in Ostafrika in Ihr Gebet ein und unterstützen Sie die Hungernden mit Ihrer Spende“, appellieren Schneider und Zollitsch an die Christen in Deutschland.
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Fair Play – eine Frage des Selbstbilds?
Unter welchen Bedingungen sind Menschen zu fairem Verhalten bereit?
Jena (27. Juli 2011) - Warum verhalten sich Menschen eigennützig und nehmen negative Konsequenzen für andere in Kauf? Dieser Frage sind Astrid Matthey und Tobias Regner vom Jenaer Max-Planck-Institut für Ökonomik in einem Laborexperiment nachgegangen. Ihr Ergebnis: Verhalten hängt oft davon ab, ob Informationen über die Konsequenzen für Dritte ausgeblendet werden können. Nach Ansicht der Forscher lassen die Ergebnisse Rückschlüsse darauf zu, wie sich beispielsweise fair gehandelte Produkte besser vermarkten lassen.
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Telefonseelsorge erhielt 2010 über zwei Millionen Anrufe
Berlin (27. Juli 2011) - Über zwei Millionen Anrufe nahm die Telefonseelsorge im vergangenen Jahr entgegen. Außerdem beantworteten die über 8.350 freiwillig Engagierten und 188 hauptamtlich Mitarbeitenden 17.600 Mails und 4.400 Anfragen per Chat. 46.000 Mal suchten Menschen den Kontakt zu einer "Offenen Tür" für ein persönliches Gespräch. Diese Bilanz veröffentlichte die Telefonseelsorge für das Jahr 2010.
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Losungen |
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Donnerstag, den 23.02.2012
Jesaja 54,4
Fürchte dich nicht, denn du sollst nicht zuschanden werden.
Markus 13,11
Christus spricht: Wenn man euch abführt und vor Gericht stellt, dann sorgt euch nicht im Voraus, was ihr reden sollt, sondern was euch in jener Stunde eingegeben wird, das redet. Denn nicht ihr seid es, die reden, sondern der heilige Geist.
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