Ethik

Rat der EKD weiterhin für Verbot der PID

Erklärung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) veröffentlicht

 

Hannover (15. Februar 2011) - Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat am heutigen Dienstag eine Erklärung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) veröffentlicht. Darin sprechen sich die Mitglieder des Rates einmütig dafür aus, PID nicht gesetzlich zuzulassen.

 

Christliche Patientenvorsorge veröffentlicht / EKDSelbstbestimmung und Fürsorge

Christliche Patientenvorsorge veröffentlicht

 

Hannover (7. Februar 2011) - Lange war sie erwartet worden, nun wurde die neue Christliche Patientenvorsorge der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Handreichung und das Formular treten als kirchliches Angebot an die Stelle der bisherigen „Christlichen Patientenverfügung“ von 1999 und 2003. Die Neukonzeption war aufgrund der veränderten Gesetzeslage in der Bundesrepublik Deutschland seit September 2009 nötig geworden.

 

Ethikrat legt Stellungnahme zur Bewertung von Nutzen und Kosten im Gesundheitswesen vor

 

Unter dem Titel „Nutzen und Kosten im Gesundheitswesen – Zur normativen Funktion ihrer Bewertung“ hat der Deutsche Ethikrat heute seine dritte Stellungnahme verabschiedet

 

Berlin (27. Januar 2011) - Der Deutsche Ethikrat will anlässlich der aktuellen gesetzgeberischen Debatte im Kontext des Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) sowie dem geplanten Versorgungsgesetz mit seiner Stellungnahme dazu beitragen, die schwierigen Fragen der Verteilungsgerechtigkeit am Beispiel ethisch umstrittener gesundheitsökonomischer Bewertungsmethoden in den Blick von Politik und Öffentlichkeit zu bringen.

 

Modernes Menschenbild bedroht Lebensrecht Alter, Kranker und Behinderter

 

Tutzing/Hannover (7. Februar 2011) – Die Kirchen müssen sich verstärkt für Alte, Kranke und Behinderte einsetzen, weil mancherorts das moderne Menschenbild ihnen das Lebensrecht nehmen will. „Es ist unsere Aufgabe, in diesen Debatten darauf hinzuweisen, dass die Würde jeder und jedes Einzelnen ihm oder ihr allein von Gott her zukommt“, sagte der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Dr. Johannes Friedrich (München).

Durch den Glauben das Wunderbare im Leben entdecken

 

Rom/Hannover (23. Januar 2011) – „Wir müssen nicht unbedingt Wunder sehen, um glauben zu können.“ In seiner Predigt in der Christuskirche in Rom am 23. Januar sagte der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Dr. Johannes Friedrich (München), ihn beschäftige die Frage, wie der christliche Glaube überzeugend und prägend wirken könne. „Nicht in erster Linie, weil der Bedeutungsverlust des Glaubens in unserer Gesellschaft in Zukunft Folgen haben könnte, die nur zu erahnen sind. Es nutzt nichts, früheren Zeiten hinterher zu weinen, in denen die Kirche scheinbar unzweifelhaft mitten im Dorf stand.