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Geriatrie
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Prof. Dr. Martin Wehling: Obstipation beim älteren Patienten: Arzneimittel als Auslöser und Therapeutika . Quelle: Chronische Obstipation aus verschiedenen Blickwinkeln. Satellitensymposium der Firma Shire auf der 67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS), Hamburg, Congress Center Hamburg, Saal 6, Donnerstag, 20. September 2012, 18.45-20.15 Uhr (tB). Photo: ShireObstipation beim älteren Patienten

Arzneimittel als Auslöser und Therapeutika

 

Prof. Dr. Martin Wehling

 

Zentrum für Gerontopharmakologie

Direktor der Klinischen Pharmakologie Mannheim,

Medizinische Fakultät Mannheim, Universität Heidelberg

 

Hamburg (20. September 2012) - Ältere Patienten sind die Hauptnutzer von Arznei­mitteln. Naturgemäß steigt mit der Zahl der Dia­gnosen bei älteren Patienten auch die Anzahl der verordneten Medikamente. Nach einer amerikani­schen Studie nehmen Patienten (älter als 65 Jahre) in etwa der Hälfte der Fälle fünf und mehr Arznei­mittel und in 12 % der Fälle sogar mehr als zehn Arzneimittel ein. Ein einfacher Erklärungsansatz für diese Polypharmazie besteht in der Leitlinienadhä­renz der Ärzte, die ihnen ja als erstrebenswertes Ziel mit normativem Charakter überall angeraten wird: Jede Leitlinie empfiehlt etwa drei Arzneimittel. Über 80-jährige Patienten haben im Schnitt etwa 3,5 Di­agnosen. Hieraus ergibt sich eine Arzneimittelzahl von circa drei mal drei, also etwa zehn Arzneimittel pro Patient in diesem hohen Lebensalter, was leider der Realität auch entspricht. Allerdings gibt es auf­grund der großen Heterogenität der Hochbetagten und der mangelhaften Datenlage gar keine Leitlini­en für dieses Alterskollektiv. Daher sind auch keine Leitlinienübertretungen nötig, um zu einer rationa­leren Therapie im hohen Alter zu kommen.

 

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Mangelernährung im Alter

Das unterschätzte Problem

 

Bonn (13. September 2012) - Bei der Diskussion um die Ernährung geht es häufig um Übergewicht und seine schädlichen Folgen für Herz, Kreislauf und Gelenke. Dabei gerät die Kehrseite der Medaille aus dem Blick: Mehr als 80 Prozent der alten Patienten, die in eine Klinik kommen, haben ein hohes Risiko für Mangelernährung oder sind akut mangelernährt – mit zum Teil dramatischen Folgen. Das Wiegen der Patienten und die Bestimmung des so genannten Body-Mass-Index reichen oft nicht aus, um die Bedrohung zu erkennen. Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) empfiehlt daher ein einfaches Screening für die klinische Routine.

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Hinweise zum Umgang mit schwierigem Thema

Das Tabu-Thema „Pflege der Eltern im Alter“ sollten die Kinder ansprechen

 

Witten/Herdecke (13. August 2012) - Wenn es um die Pflege der Eltern im Alter geht, stecken viele Familien vor diesem Tabuthema den Kopf in den Sand. Darum hat die Professorin für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke (UW/H) Angelika Zegelin mit Studierenden der Mathias-Hochschule in Rheine eine nicht repräsentative Umfrage gestartet: Warum wird nicht über Pflegebedürftigkeit gesprochen und wie kann man das familiäre Schweigen lockern?

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Ageing in a foreign land

IAT zu Gesundheit und Pflegebedürftigkeit älterer türkischer Migranten

 

Gelsenkirchen (3. Juli 2012) - Mehr als jeder fünfte Deutsche ist 65 Jahre und älter, bei der ausländischen Bevölkerung ist es bislang erst jeder Zehnte. Hier ist allerdings in den nächsten Jahren ein deutlicher Anstieg zu erwarten, der die Berücksichtigung besonderer Bedürfnisse verlangt und Anforderungen an Organisation und Personal stellt. Denn auf das Altwerden in Deutschland sind die wenigsten Migranten eingestellt, wie eine aktuelle Untersuchung des Instituts Arbeit und Technik (IAT / Westfälische Hochschule) zeigt.

 

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Geriatrische Patienten in der Notaufnahme

Mit sechs Fragen identifizieren und Prognose verbessern

 

Berlin (27. Juni 2012) - Die Anzahl älterer und hochbetagter Personen in Notaufnahmen deutscher Krankenhäuser nimmt zu. Viele dieser Patienten könnten von speziellen altersmedizinischen Konzepten in der Behandlung profitieren. Dafür müssen Sie aber als Geriatrischer Patient identifiziert werden. Ein kurzer Blick auf das Geburtsdatum reicht dafür nicht aus.

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Bundesverband Geriatrie befürwortet die Einführung von „Geriatrischen Institutsambulanzen“

 

Berlin (18. Mai 2012) - Geriatrische Institutsambulanzen sind ein wichtiger Baustein einer abgestuften fachspezifischen Versorgung betagter und hochbetagter Patienten. Die aktuellen politischen Überlegungen zur Einführung dieses Versorgungsangebotes werden von den Experten des Bundesverbandes ausdrücklich begrüßt. Es wäre gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung – und der dazu von der Bundeskanzlerin jüngst vorgestellten Demografiestrategie der Bundesregierung – ein wichtiger Schritt, die zielgerichtete Versorgung der geriatrischen Patienten zu sichern.

 

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Alternsforscher untersuchen die Nutzung von Hörgeräten im Alltag

 

Erlangen-Nürnberg (9. Mai 2012) - Welche Erfahrungen ältere Erwachsene mit ihrem Hörgerät machen, wann und von wem Hörgeräte getragen werden, welche Schwierigkeiten bei der Nutzung der Geräte auftreten und in welchen Situationen ein Hörgerät als hilfreich oder störend erlebt wird – das will ein neues Forschungsprojekt am Institut für Psychogerontologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) klären. Eine Online-Studie soll helfen, Antworten auf diese Fragen zu finden. Die Studie richtet sich an Männer und Frauen ab 50 Jahren, die ein Hörgerät jeglicher Art besitzen und in ihrem Haushalt über einen Internet-Zugang verfügen.

 

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Neue Studie zur Lebenssituation von Hundertjährigen

Wissenschaftler des Instituts für Gerontologie bitten alte Menschen um Mitwirkung

 

Heidelberg (14. Februar 2012) - Die Lebenssituation von Hundertjährigen ist Thema einer Studie, die Wissenschaftler des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg durchführen. Die Forschergruppe um Dr. Christoph Rott und Prof. Dr. Daniela Jopp befasst sich bereits seit mehr als zehn Jahren mit der Frage, wie Hochaltrige leben. Jetzt haben Dr. Rott und Prof. Jopp die „Zweite Heidelberger Hundertjährigen-Studie“ gestartet. Mit den aktuellen Untersuchungen wollen die Forscher herausfinden, ob und in welcher Weise sich Hundertjährige heute von früheren Generationen Hundertjähriger unterscheiden. Dabei geht es unter anderem um Aspekte wie Gesundheitszustand oder Zufriedenheit mit der eigenen Lebenslage. Die Forschungsarbeiten werden von der Robert Bosch Stiftung und der Dietmar Hopp Stiftung gefördert.

 

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Report AltersdatenReport Altersdaten

Krankheitsspektrum und Sterblichkeit im Alter

 

Berlin (12. Januar 2012) - Altsein bedeutet nicht zwangsläufig Kranksein. Aber eine Reihe von chronischen Krankheiten tritt im Alter öfter auf als bei jüngeren Menschen. Die wachsende Lebenserwartung hat ist daher einerseits erfreuliches Indiz dafür, dass Ältere heute gesünder sind als früher und dass sie daher länger leben. Andererseits entsteht mit der wachsenden Zahl Älterer ein demografisch bedingter Mehrbedarf an medizinischer Versorgung. Die neue Ausgabe des Reports Altersdaten fasst Informationen und Daten zu den wichtigsten chronischen Krankheiten des Alters zusammen und stellt deren Zusammenhang mit der Entwicklung der Sterblichkeit dar.

 

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Geriatrie stärker auf universitärer Ebene verankern

 

Berlin (3. August 2011) - Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels haben Vertreter von Fakultäten und Universitätskliniken sowie von Förderern und Ministerien in Berlin auf die Notwendigkeit verwiesen, die Altersmedizin stärker an Universitäten, insbesondere in Forschung und Lehre, zu verankern.

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„Pflege“ zukünftig am Schreibtisch statt am Krankenbett?

 

  • Weiterer dramatischer Anstieg des bürokratischen Aufwands droht
  • Dokumentation geht erneut zu Lasten von Pflegebedürftigen
  • Mehr als ein Wochentag für Erfassung von Leistungen

 

Berlin (8. Juli 2011) - Die Zeit, die Pflegekräfte effektiv für die unmittelbare Versorgung von Patienten aufwenden können, könnte in Zukunft noch knapper bemessen sein. Darauf hat jetzt der Bundesverband Geriatrie e.V. vor dem Hintergrund aktuell diskutierter Abbildungs- und Abrechnungsmodalitäten für hochaufwendige Pflegemaßnahmen verwiesen. Mit dem sogenannten Pflegekomplexmaßnahmen-Score für Erwachsene (PKMS-E) sollen hochaufwendige Pflegeleistungen im Rahmen des DRG-System - auf dessen Basis die Leistungsvergütung in Krankenhäusern erfolgt - besser abgebildet werden.

 

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Das Geheimnis der 100-Jährigen

Ausstellung in Kiel zeigt Facetten gesunden Alterns

 

Kiel (7. Juni 2011) - In den Industrienationen steigt die Lebenserwartung kontinuierlich an. Neben Faktoren wie Ernährung, Bewegung und Lebensstandard spielen auch Gene eine wichtige Rolle. Die Forschungsgruppe Gesundes Altern, angesiedelt am Exzellenzcluster Entzündungsforschung, untersucht die molekularen Grundsätze und Voraussetzungen für Langlebigkeit. Im Rahmen eines gemeinsamen, europaweit einmaligen Studienprojekts hat zudem der Berliner Fotograf Andreas Labes 100 Hundertjährige fotografiert. 12 dieser preisgekrönten Porträts sowie Informationen der Forschungsgruppe Gesundes Altern werden nun bis zum 30. Juni 2011 in der Ausstellung „Das Geheimnis der 100-Jährigen“ im Kieler Rathaus gezeigt.

 

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Menschen zu Hause altern lassen

 

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe fordert, den Kommunen zu ermöglichen, Quartierskonzepte umzusetzen. So können Menschen auch bei Pflegebedarf in ihrer vertrauten Umgebung bleiben

 

Köln (5. April 2011) - Die Kommunen sollten stärker dafür sorgen, dass Menschen in ihrer gewohnten Umgebung altern können. Das fordert das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA). In vielen Quartieren – also Dörfern, Nachbarschaften oder Stadtvierteln – fehlen die Voraussetzungen für einen langen Verbleib in der gewohnten Umgebung: Beispielsweise gibt es großen Handlungsbedarf für eine alternsgerechte Infrastruktur oder Wohnmöglichkeiten und soziale Angebote für Menschen jeden Alters. So müssen sich viele Ältere oftmals für die stationäre Pflege entscheiden. Quartierskonzepte beschäftigen sich damit, älteren Menschen auch bei Pflegebedarf zu ermöglichen, in ihrem Haus oder ihrer Wohnung zu bleiben.

 

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Methusalem kontra Eintagsfliege

Langlebige Arten entkommen dem Alterungsprozess nicht besser als kurzlebige

 

Max-Planck-Forscherin fordert Neudefinition des Alterns

 

Rostock (15. Februar 2011) - Weil manche Lebewesen lange leben, glaubte man bisher, dass sie körperlich kaum altern. Wie sollten sie sonst so lange dem Tod widerstanden haben? Diese Logik ist falsch, wie Annette Baudisch vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock jetzt mit biologischen Daten belegt. Tatsächlich bauen langlebige Arten teilweise viel stärker ab als andere Spezies, die früher sterben. Baudisch fordert darum eine neue Definition des Alterns mit zwei Dimensionen: Dem „Tempo“ des Alterns, das die Lebenserwartung widerspiegelt, und seiner „Form“, die besagt, wie die Überlebensfähigkeit des Körpers mit der Zeit ab- oder zunimmt.

 

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Wahrnehmungsrückgang im Lebensalter

 

Mannheim (4. Januar 2011) - Wissenschaftler haben jetzt einen Zusammenhang nachgewiesen zwischen der Wirtschaftslage bei der Geburt eines Menschen und seinen kognitiven Fähigkeiten im Alter. Demnach wirken sich bei Menschen, die während einer Rezession geboren sind, in späteren Jahren schwere Rückschläge stärker auf die geistige Erkenntnisfähigkeit aus als bei Kindern aus Boom-Zeiten. Die Ergebnisse sind in der jüngsten Ausgabe des „Economic Journal“ veröffentlicht.

 

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Abb. 1: Gerhard Weber: „Ursula und Siegfried M.“, 2009 (1. Preis)Auftakt der Wanderausstellung „Neue Bilder vom Alter(n)“ 

7. bis 24. September im Haus der Wissenschaft in Braunschweig

 

Halle (24. August 2010) - Die steigende Lebenserwartung, eine bessere Gesundheit und Leistungsfähigkeit älterer Menschen sowie der steigende Anteil Älterer an der Gesamtbevölkerung rücken das Alter in den Blickpunkt. Stereotype Altersbilder behindern die Entfaltung der Möglichkeiten, die sich im höheren Alter für Menschen bieten. Die Leopoldina betont, dass die gewonnenen Jahre eine Chance für jeden Einzelnen und für die gesamte Gesellschaft sind. Dafür müssen jedoch die Bilder in unseren Köpfen neu gestaltet werden, so eines der Ergebnisse der Akademiengruppe „Altern in Deutschland“. Eine Ausstellung, die am 6. September im Haus der Wissenschaft in Braunschweig eröffnet wird, zeigt „Neue Bilder vom Alter(n)“.

 

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