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25 | 05 | 2016
Geriatrie
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Paradigmenwechsel

Die Persönlichkeit ändert sich im hohen Alter stärker als bisher angenommen

 

Berlin (29. September 2014) - Im hohen Alter verändert sich nach den Erkenntnissen einer deutsch-amerikanischen Untersuchung die Persönlichkeit der Menschen noch einmal ähnlich stark wie im jungen Erwachsenenalter. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer Studie auf Basis der Langzeitstudien „Sozio-oekonomisches Panel“ (SOEP) und „Household Income and Labour Dynamics in Australia“ Survey (HILDA Survey). „Unsere Studie widerlegt die unter Psychologen vorherrschende Ansicht, dass sich die Persönlichkeit im Laufe des Lebens immer stärker stabilisiert“, sagt die Psychologin Jule Specht von der Freien Universität Berlin, eine der Autorinnen und Autoren.

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Ausbau alternativer Wohnformen für ältere Menschen vorantreiben

 

Köln (26. September 2014) - Um den unterschiedlichen Wohnwünschen älterer Menschen gerecht zu werden, wurde in den vergangenen Jahren das Angebot an alternativen Wohnformen immer mehr ausgebaut. Bundesweit leben bisher jedoch nur circa zwei bis drei Prozent der über 65-Jährigen in Altenwohnungen, Senioren-WGs, Mehrgenerationenwohnprojekten oder ambulant betreuten Pflegewohngemeinschaften.

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Abb.: Prof. Dr. Martin Wehling beim Vortrag. Photo: Media Concept26. Deutscher Geriatriekongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie

Ursachen und Therapie der chronischen Obstipation im Alter

 

Halle (25. September 2014) - Mit zunehmendem Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit, an einer chronischen Obstipation zu erkranken. In Pflegeheimen leiden bis zu 80 % der Bewohner daran. Auf einem Symposium der Firma Shire wurden von den Professoren Frieling und Wehling Ursachen, Auswirkungen und therapeutische Möglichkeiten diskutiert. Sehr häufig sind Medikamente Auslöser der chronischen Verstopfung, aber auch Erkrankungen Nervensystems oder des Bewegungsapparates können eine Rolle spielen. Therapeutisch sollte bei einer Verlangsamung des Kolontransits nach einem Stufenprogramm vorgegangen werden. Hierbei schließt sich an eine Änderung des Lebensstils und der Ernährung die Gabe von Laxantien an. Frauen, bei denen die üblichen Abführmittel keine Erfolg zeigen, kann Prucaloprid (Resolor®) verordnet werden, hierbei handelt es sich um einen 5-HT4-Rezeptoragonisten, der durch die Stimulation höherer Kontraktionsamplituden direkt auf die gestörte Darmmotilität wirkt.

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Was ist Geriatrie?
Und was kann die Altersmedizin in Deutschland leisten?

 

München (23. September 2014) - Es gibt immer mehr alte Menschen. Und der Mensch wird immer älter. Zwei Fakten, die als „demografischer Wandel“ mittlerweile jedem ein Begriff sind. Und alte Menschen, das steht fest, bedürfen besonders häufig ärztlicher Hilfe. So sehen sich bereits heute alle Gebiete der Medizin mit einer zunehmenden Zahl alter und sehr alter Patienten konfrontiert. Doch welcher Arzt ist auf die Behandlung sehr alter Menschen spezialisiert? Schließlich hat auch der Hochbetagte den Anspruch und das Recht, von Spezialisten behandelt zu werden. Was also ist ein Geriater?

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Paradigmenwechsel

Geriatrische Notfallversorgung – Strategien und Konzepte

 

München (26. August 2014) - Autounfall, Treppensturz, allergischer Schock – in der Notaufnahme eines Krankenhauses ist rasches, situatives Handeln erforderlich. Doch die Patienten werden immer älter, ihre Beschwerden komplexer – und addieren sich damit zu den täglichen Herausforderungen, denen Ärzte sich stellen müssen. Ein Paradigmenwechsel in der Versorgung älterer Menschen lässt sich klar erkennen.

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Kortisol-Spiegel

Altersschwäche: enger Zusammenhang mit Stresshormonspiegeln

 

Neuherberg (26. Februar 2014) -  Eine gestörte dynamische Regulierung des Kortisol-Spiegels mit erniedrigten Spiegeln am Morgen und erhöhten abendlichen Werten hängt eng mit dem Auftreten von Schwächezuständen im Alter zusammen. Dies berichten Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München im Fachjournal ‘Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism’ (JCEM).

 

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Im Zusammenhang mit der vor kurzem veröffentlichten Zweiten Heidelberger Hundertjährigen-Studie haben Wissenschaftler der Ruperto Carola auch eine Broschüre für Angehörige sehr alter Menschen mit Pflegebedarf erstellt. Die Veröffentlichung fasst die Studienergebnisse zusammen, die pflegenden Angehörigen Hilfestellungen bieten können. Zudem werden Anlaufstellen für Hochaltrige, Familienangehörige und Freunde aufgelistet. Die Broschüre „Versorgung und Pflege hochaltriger Menschen: Hinweise aus der Heidelberger Hundertjährigen-Studie“ ist im Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg erhältlich und steht im Internet zum Download bereit.Broschüre für pflegende Angehöriger sehr alter Menschen

 

Heidelberg (7. Januar 2014) - Im Zusammenhang mit der vor kurzem veröffentlichten Zweiten Heidelberger Hundertjährigen-Studie haben Wissenschaftler der Ruperto Carola auch eine Broschüre für Angehörige sehr alter Menschen mit Pflegebedarf erstellt. Die Veröffentlichung fasst die Studienergebnisse zusammen, die pflegenden Angehörigen Hilfestellungen bieten können. Zudem werden Anlaufstellen für Hochaltrige, Familienangehörige und Freunde aufgelistet. Die Broschüre „Versorgung und Pflege hochaltriger Menschen: Hinweise aus der Heidelberger Hundertjährigen-Studie“ ist im Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg erhältlich und steht im Internet zum Download bereit.

 

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Zweite heidelberger Hundertjaehrigen Studie. Photo: Robert Bosch StiftungUmfassendes Bild von Hundertjährigen und ihrer Lebenssituation

Ergebnisse der Zweiten Heidelberger Hundertjährigen-Studie

 

Heidelberg (10. Dezember 2013) - Die Ergebnisse der vor kurzem vorgestellten Zweiten Heidelberger Hundertjährigen-Studie sind jetzt in einer eigenen Publikation veröffentlicht worden. In der repräsentativen Untersuchung haben Gerontologen der Ruperto Carola ein umfassendes Bild von Hundertjährigen und ihrer Lebenssituation ermittelt. Mit der Befragung von Menschen im Alter von 100 Jahren in der Stadt und Region Heidelberg gibt die Studie, die von der Robert Bosch Stiftung und der Dietmar Hopp Stiftung gefördert wurde, Aufschluss über den Gesundheitszustand und die Lebensqualität sehr alter Menschen in Deutschland. Die rund 80 Seiten umfassende Publikation steht im Internet zum Download bereit.

 

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Einsatzmöglichkeiten von Serious Games in Prävention und Gesundheitsförderung

Computerspiele für Senioren

 

Gelsenkirchen (2. September 2013) - Mit Computer, Spielekonsolen und Smartphones sollen ältere Menschen künftig ihre Fitness trainieren, ihren Gesundheitszustand verbessern und Krankheiten vorbeugen können. Neue „Serious Games“ lassen sich in den Bereichen der Prävention und Gesundheitsförderung gut zur Unterstützung einsetzen, zeigt ein aktueller Report aus dem Institut Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule (WH). Senioren werden damit zur neuen Zielgruppe für digitale und spielerische Anwendungen und Software-Lösungen.

 

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Zweite Heidelberger Hundertjährigen-Studie beschreibt Alltag und Stärken von Hochaltrigen

Hundertjährige: Psychologische Stärken wichtiger als Gesundheit oder geistige Fitness

 

Berlin (19. Juli 2013) - In Deutschland hat sich die Zahl der Hundertjährigen innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt. Dass diese Hochaltrigen heute geistig und körperlich fitter sind als diejenigen früherer Generationen, belegt eine repräsentative Untersuchung von Forschern der Universität Heidelberg mit Menschen im Alter von 100 Jahren in der Stadt und Region Heidelberg. Mit der Zweiten Heidelberger Hundertjährigen-Studie, die von der Robert Bosch Stiftung und der Dietmar Hopp Stiftung gefördert wurde, haben Wissenschaftler des Instituts für Gerontologie der Ruperto Carola ein umfassendes Bild von Hundertjährigen und ihrer Lebenssituation ermittelt. Dabei hat sich gezeigt, dass für die Lebensqualität und Zufriedenheit von Senioren mit sehr hohem Alter psychologische Stärken wie eine optimistische Einstellung und Lebenswillen wichtiger sind als die geistige Leistungsfähigkeit oder Gesundheit.

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Bessere geriatrische Qualifizierung

Unnötige Krankenhaustransporte vermeiden

 

Klagenfurt, Österreich (12. März 2013) - Im Rahmen eines Forschungsprojekts haben WissenschaftlerInnen der AAU gemeinsam mit dem Klinikum Klagenfurt und Pflegeheimen an einem Maßnahmenpaket gearbeitet, mit dem unnötige Krankenhaustransporte von PflegeheimbewohnerInnen vermieden werden sollen. Die Ergebnisse werden nun umgesetzt.

 

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Deutsche Gesellschaft für Geriatrie

Hochwertige Palliativversorgung gefordert!

 

Köln (23. Januar 2013) - „Alte Menschen erhalten in ihrem letzten Lebensabschnitt vor dem Tod viel zu oft unnötige Untersuchungen und Behandlungen. Gleichzeitig fehlt es häufig an der effektiven Behandlung von Schmerzen, Luftnot, Depression, Müdigkeit und Schwäche.“ Das sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Prof. Dr. med. Ralf-Joachim Schulz aus Köln, nach einem Treffen der European Union Geriatric Medicine Society (EUGMS) mit der European Association for Palliative Care (EAPC) und der Fondazione Maruzza Lefebvre D’Ovidio Onlus.

 

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Abb.: Demenzgarten mit reizstimulierender Außenbank. Foto: Theodor Fliedner StiftungGesund wohnen im Alter

Sinne anregen im Demenzgarten

 

Duisburg-Essen (11. Oktober 2012) - Große Mikadostäbe weisen den Weg: Was auf 1.100 m2 am Rand des Mülheimer Dorfes der Theodor Fliedner Stiftung entstanden ist, ist mehr als nur ein Garten. Eingebettet in schönstem Grün finden sich hier zahlreiche Übungsmodule, die die Sinne aktivieren helfen: urbane Räume für ein gesundes Alter.

Realisiert wird das Modellprojekt durch den Profilschwerpunkt Urbane Systeme der Universität Duisburg-Essen (UDE) zusammen mit dem UDE-Institut für Stadtplanung und Städtebau, der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie des LVR-Klinikums Essen (UDE), der Theodor Fliedner Stiftung und dem Zentrum für Außenflächengestaltung für pflegebedürftige Personen (ZAPP).

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Patientenwohl statt Standesdünkel: Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie warnt vor einer neurologischen Unterversorgung alter Patienten

Altersmedizin – ohne Neurologie nicht möglich

 

Hamburg/Berlin (26. September 2012)  – Die Versorgung der wachsenden Zahl alter Patienten in Deutschland ist inzwischen als gesamtgesellschaftliche Aufgabe erkannt worden. Im medizinischen Bereich wird die Altersmedizin, die Geriatrie, als Lösung für diese Patienten gesehen. Die aktuelle Diskussion dreht sich um die Frage: Welche Fachkompetenzen müssen Geriater überhaupt mitbringen? Obwohl zwei Drittel aller altersbedingten Störungen von Neurologen behandelt werden müssten, ist dieses Fachgebiet noch nicht ausreichend in die Diskussion eingebunden.

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Prof. Dr. Martin Wehling: Obstipation beim älteren Patienten: Arzneimittel als Auslöser und Therapeutika . Quelle: Chronische Obstipation aus verschiedenen Blickwinkeln. Satellitensymposium der Firma Shire auf der 67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS), Hamburg, Congress Center Hamburg, Saal 6, Donnerstag, 20. September 2012, 18.45-20.15 Uhr (tB). Photo: ShireObstipation beim älteren Patienten

Arzneimittel als Auslöser und Therapeutika

 

Prof. Dr. Martin Wehling

 

Zentrum für Gerontopharmakologie

Direktor der Klinischen Pharmakologie Mannheim,

Medizinische Fakultät Mannheim, Universität Heidelberg

 

Hamburg (20. September 2012) - Ältere Patienten sind die Hauptnutzer von Arznei­mitteln. Naturgemäß steigt mit der Zahl der Dia­gnosen bei älteren Patienten auch die Anzahl der verordneten Medikamente. Nach einer amerikani­schen Studie nehmen Patienten (älter als 65 Jahre) in etwa der Hälfte der Fälle fünf und mehr Arznei­mittel und in 12 % der Fälle sogar mehr als zehn Arzneimittel ein. Ein einfacher Erklärungsansatz für diese Polypharmazie besteht in der Leitlinienadhä­renz der Ärzte, die ihnen ja als erstrebenswertes Ziel mit normativem Charakter überall angeraten wird: Jede Leitlinie empfiehlt etwa drei Arzneimittel. Über 80-jährige Patienten haben im Schnitt etwa 3,5 Di­agnosen. Hieraus ergibt sich eine Arzneimittelzahl von circa drei mal drei, also etwa zehn Arzneimittel pro Patient in diesem hohen Lebensalter, was leider der Realität auch entspricht. Allerdings gibt es auf­grund der großen Heterogenität der Hochbetagten und der mangelhaften Datenlage gar keine Leitlini­en für dieses Alterskollektiv. Daher sind auch keine Leitlinienübertretungen nötig, um zu einer rationa­leren Therapie im hohen Alter zu kommen.

 

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Mangelernährung im Alter

Das unterschätzte Problem

 

Bonn (13. September 2012) - Bei der Diskussion um die Ernährung geht es häufig um Übergewicht und seine schädlichen Folgen für Herz, Kreislauf und Gelenke. Dabei gerät die Kehrseite der Medaille aus dem Blick: Mehr als 80 Prozent der alten Patienten, die in eine Klinik kommen, haben ein hohes Risiko für Mangelernährung oder sind akut mangelernährt – mit zum Teil dramatischen Folgen. Das Wiegen der Patienten und die Bestimmung des so genannten Body-Mass-Index reichen oft nicht aus, um die Bedrohung zu erkennen. Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) empfiehlt daher ein einfaches Screening für die klinische Routine.

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