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Geriatrie
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Alternsforscher untersuchen die Nutzung von Hörgeräten im Alltag

 

Erlangen-Nürnberg (9. Mai 2012) - Welche Erfahrungen ältere Erwachsene mit ihrem Hörgerät machen, wann und von wem Hörgeräte getragen werden, welche Schwierigkeiten bei der Nutzung der Geräte auftreten und in welchen Situationen ein Hörgerät als hilfreich oder störend erlebt wird – das will ein neues Forschungsprojekt am Institut für Psychogerontologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) klären. Eine Online-Studie soll helfen, Antworten auf diese Fragen zu finden. Die Studie richtet sich an Männer und Frauen ab 50 Jahren, die ein Hörgerät jeglicher Art besitzen und in ihrem Haushalt über einen Internet-Zugang verfügen.

 

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Neue Studie zur Lebenssituation von Hundertjährigen

Wissenschaftler des Instituts für Gerontologie bitten alte Menschen um Mitwirkung

 

Heidelberg (14. Februar 2012) - Die Lebenssituation von Hundertjährigen ist Thema einer Studie, die Wissenschaftler des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg durchführen. Die Forschergruppe um Dr. Christoph Rott und Prof. Dr. Daniela Jopp befasst sich bereits seit mehr als zehn Jahren mit der Frage, wie Hochaltrige leben. Jetzt haben Dr. Rott und Prof. Jopp die „Zweite Heidelberger Hundertjährigen-Studie“ gestartet. Mit den aktuellen Untersuchungen wollen die Forscher herausfinden, ob und in welcher Weise sich Hundertjährige heute von früheren Generationen Hundertjähriger unterscheiden. Dabei geht es unter anderem um Aspekte wie Gesundheitszustand oder Zufriedenheit mit der eigenen Lebenslage. Die Forschungsarbeiten werden von der Robert Bosch Stiftung und der Dietmar Hopp Stiftung gefördert.

 

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Report AltersdatenReport Altersdaten

Krankheitsspektrum und Sterblichkeit im Alter

 

Berlin (12. Januar 2012) - Altsein bedeutet nicht zwangsläufig Kranksein. Aber eine Reihe von chronischen Krankheiten tritt im Alter öfter auf als bei jüngeren Menschen. Die wachsende Lebenserwartung hat ist daher einerseits erfreuliches Indiz dafür, dass Ältere heute gesünder sind als früher und dass sie daher länger leben. Andererseits entsteht mit der wachsenden Zahl Älterer ein demografisch bedingter Mehrbedarf an medizinischer Versorgung. Die neue Ausgabe des Reports Altersdaten fasst Informationen und Daten zu den wichtigsten chronischen Krankheiten des Alters zusammen und stellt deren Zusammenhang mit der Entwicklung der Sterblichkeit dar.

 

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Geriatrie stärker auf universitärer Ebene verankern

 

Berlin (3. August 2011) - Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels haben Vertreter von Fakultäten und Universitätskliniken sowie von Förderern und Ministerien in Berlin auf die Notwendigkeit verwiesen, die Altersmedizin stärker an Universitäten, insbesondere in Forschung und Lehre, zu verankern.

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„Pflege“ zukünftig am Schreibtisch statt am Krankenbett?

 

  • Weiterer dramatischer Anstieg des bürokratischen Aufwands droht
  • Dokumentation geht erneut zu Lasten von Pflegebedürftigen
  • Mehr als ein Wochentag für Erfassung von Leistungen

 

Berlin (8. Juli 2011) - Die Zeit, die Pflegekräfte effektiv für die unmittelbare Versorgung von Patienten aufwenden können, könnte in Zukunft noch knapper bemessen sein. Darauf hat jetzt der Bundesverband Geriatrie e.V. vor dem Hintergrund aktuell diskutierter Abbildungs- und Abrechnungsmodalitäten für hochaufwendige Pflegemaßnahmen verwiesen. Mit dem sogenannten Pflegekomplexmaßnahmen-Score für Erwachsene (PKMS-E) sollen hochaufwendige Pflegeleistungen im Rahmen des DRG-System - auf dessen Basis die Leistungsvergütung in Krankenhäusern erfolgt - besser abgebildet werden.

 

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Das Geheimnis der 100-Jährigen

Ausstellung in Kiel zeigt Facetten gesunden Alterns

 

Kiel (7. Juni 2011) - In den Industrienationen steigt die Lebenserwartung kontinuierlich an. Neben Faktoren wie Ernährung, Bewegung und Lebensstandard spielen auch Gene eine wichtige Rolle. Die Forschungsgruppe Gesundes Altern, angesiedelt am Exzellenzcluster Entzündungsforschung, untersucht die molekularen Grundsätze und Voraussetzungen für Langlebigkeit. Im Rahmen eines gemeinsamen, europaweit einmaligen Studienprojekts hat zudem der Berliner Fotograf Andreas Labes 100 Hundertjährige fotografiert. 12 dieser preisgekrönten Porträts sowie Informationen der Forschungsgruppe Gesundes Altern werden nun bis zum 30. Juni 2011 in der Ausstellung „Das Geheimnis der 100-Jährigen“ im Kieler Rathaus gezeigt.

 

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Menschen zu Hause altern lassen

 

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe fordert, den Kommunen zu ermöglichen, Quartierskonzepte umzusetzen. So können Menschen auch bei Pflegebedarf in ihrer vertrauten Umgebung bleiben

 

Köln (5. April 2011) - Die Kommunen sollten stärker dafür sorgen, dass Menschen in ihrer gewohnten Umgebung altern können. Das fordert das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA). In vielen Quartieren – also Dörfern, Nachbarschaften oder Stadtvierteln – fehlen die Voraussetzungen für einen langen Verbleib in der gewohnten Umgebung: Beispielsweise gibt es großen Handlungsbedarf für eine alternsgerechte Infrastruktur oder Wohnmöglichkeiten und soziale Angebote für Menschen jeden Alters. So müssen sich viele Ältere oftmals für die stationäre Pflege entscheiden. Quartierskonzepte beschäftigen sich damit, älteren Menschen auch bei Pflegebedarf zu ermöglichen, in ihrem Haus oder ihrer Wohnung zu bleiben.

 

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Methusalem kontra Eintagsfliege

Langlebige Arten entkommen dem Alterungsprozess nicht besser als kurzlebige

 

Max-Planck-Forscherin fordert Neudefinition des Alterns

 

Rostock (15. Februar 2011) - Weil manche Lebewesen lange leben, glaubte man bisher, dass sie körperlich kaum altern. Wie sollten sie sonst so lange dem Tod widerstanden haben? Diese Logik ist falsch, wie Annette Baudisch vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock jetzt mit biologischen Daten belegt. Tatsächlich bauen langlebige Arten teilweise viel stärker ab als andere Spezies, die früher sterben. Baudisch fordert darum eine neue Definition des Alterns mit zwei Dimensionen: Dem „Tempo“ des Alterns, das die Lebenserwartung widerspiegelt, und seiner „Form“, die besagt, wie die Überlebensfähigkeit des Körpers mit der Zeit ab- oder zunimmt.

 

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Wahrnehmungsrückgang im Lebensalter

 

Mannheim (4. Januar 2011) - Wissenschaftler haben jetzt einen Zusammenhang nachgewiesen zwischen der Wirtschaftslage bei der Geburt eines Menschen und seinen kognitiven Fähigkeiten im Alter. Demnach wirken sich bei Menschen, die während einer Rezession geboren sind, in späteren Jahren schwere Rückschläge stärker auf die geistige Erkenntnisfähigkeit aus als bei Kindern aus Boom-Zeiten. Die Ergebnisse sind in der jüngsten Ausgabe des „Economic Journal“ veröffentlicht.

 

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Abb. 1: Gerhard Weber: „Ursula und Siegfried M.“, 2009 (1. Preis)Auftakt der Wanderausstellung „Neue Bilder vom Alter(n)“ 

7. bis 24. September im Haus der Wissenschaft in Braunschweig

 

Halle (24. August 2010) - Die steigende Lebenserwartung, eine bessere Gesundheit und Leistungsfähigkeit älterer Menschen sowie der steigende Anteil Älterer an der Gesamtbevölkerung rücken das Alter in den Blickpunkt. Stereotype Altersbilder behindern die Entfaltung der Möglichkeiten, die sich im höheren Alter für Menschen bieten. Die Leopoldina betont, dass die gewonnenen Jahre eine Chance für jeden Einzelnen und für die gesamte Gesellschaft sind. Dafür müssen jedoch die Bilder in unseren Köpfen neu gestaltet werden, so eines der Ergebnisse der Akademiengruppe „Altern in Deutschland“. Eine Ausstellung, die am 6. September im Haus der Wissenschaft in Braunschweig eröffnet wird, zeigt „Neue Bilder vom Alter(n)“.

 

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Bei aktiven älteren Menschen reduziert das Tragen einer unifokalen, anstelle einer multifokalen, Brille das Sturzrisiko

 

Fragestellung der Studie: Reduziert bei älteren Menschen das Tragen einer unifokalen Brille bei Aktivitäten ausserhalb der Wohnung das Sturzrisiko?

 

Hintergrund

 

Zürich, Schweiz (28. Juni 2010) - Die Presbyopie wird entweder mit zwei Brillen, eine für die Nähe und eine für die Ferne, oder mit einer mit einer multifokalen (bifokal, trifokal oder kontinuierlich) Brille korrigiert. Der Vorteil der multifokalen Brillen ist, dass für das Alltagsleben eine Brille ausreicht (und man nur eine Brille suchen muss). Multifokale Linsen haben aber auch Nachteile. Es gibt relativ klare Hinweise, dass die Tiefenperzeption vermindert ist und das Stiegensteigen schwieriger (mehr Fehltritte) ist. Es gibt auch Studien, die zeigen, dass das Tragen multifokaler Linsen die Häufigkeit von Stürzen erhöht, insbesondere bei Aktivitäten ausserhalb der gewohnten Umgebung im eigenen Haus/Wohnung

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Wie das "Lernen können” im Alter ausgeschaltet wird

 

  • Verändertes Zusammenspiel von Umwelt und Genom führt zum Verlust von Lernvermögen im Alter
  • Neue Wege zur Behandlung von Altersdemenz

 

Göttingen (18. Mai 2010) - Geistig fit im hohen Alter, das ist ein besonderes Geschenk des Lebens. Altkanzler Helmut Schmidt (91) und Altpräsident Richard von Weizsäcker (90) sind Beispiele dafür, dass "geistige Fitness" bis ins hohe Alter möglich ist. Die meisten Menschen müssen sich mit zunehmendem Alter eher mit den Einschränkungen ihres Lernvermögens arrangieren. Alter ist auch der wichtigste Risikofaktor für Alzheimer. Dabei ist in den wenigsten Fällen eine vererbte Form von Alzheimer der Grund dafür, sondern die "erworbene" Variante. Eine ursächliche Behandlung gibt es für beide Formen bislang nicht. Göttinger Neurowissenschaftler vom European Neuroscience Institut (ENI-G) zeigen jetzt neue Wege für eine mögliche Behandlung auf.

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Gerüstet für die alternde Gesellschaft?

Ergebnisse des »Weißbuchs Geriatrie«

 

  • Erste umfassende Bestandsaufnahme und Bewertung der geriatrischen Versorgung und ihrer Perspektive in Deutschland
  • Dramatische Zunahme des Bedarfs
  • Geriatrische Patienten oft nicht altersmedizinisch fachspezifisch versorgt

 

Berlin (20. April 2010) - Der geriatrische Versorgungsbedarf wird in den kommenden Jahren weiter deutlich ansteigen und muss als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen werden; neben einer kontinuierlicher Qualitätsverbesserung müssen geriatrischen Kapazitäten erheblich ausgebaut und die derzeitige Situation der teilweise fachspezifische unvollständigen bzw. Fehlversorgung geriatrischer Patienten rasch überwunden werden; zum Erhalt einer optimalen geriatrischen Rehabilitation muss die kritische Vergütungssituation in diesem Bereich verändert werden. Das sind zentrale Aussagen des erstmals vom Bundesverband Geriatrie e.V. herausgegebenen "Weißbuchs Geriatrie".

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Onkologie: Studienlage zu älteren Patienten verbessert

Umfassende Krebstherapie älterer Patienten gefordert

 

Berlin (28. Februar 2010) – Die Behandlung älterer Tumorpatienten war ein wichtiges Thema auf dem 29. Deutschen Krebskongress (DKK), der vom 24. bis zum 28. Februar in Berlin stattfand. Der Grund: Maßnahmen zur Früherkennung und eine umfassende Therapie bleiben bei älteren Krebspatienten häufig aus. Dabei ist die Behandlung oft genauso erfolgreich wie bei jüngeren. Die aktuelle Studienlage in Bezug auf ältere Patienten bei der Behandlung verschiedener Tumorentitäten wie Darm-, Brust- und Lungenkrebs sowie der CLL stellten Experten im Rahmen eines Symposiums auf dem DKK* vor. Deutlich wurde, dass innovative Therapien, die eine Personalisierte Medizin ermöglichen, den Patienten unabhängig vom Alter nützen.

 

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Erinnerung im Alter

Neue interdiszplinäre Studie über Generation der Kriegskinder

 

Münster (10. Februar 2010) - Endlose Nächte im Bombenhagel, qualvolle Wanderungen, nachdem man aus dem Elternhaus vertrieben worden ist, Vergewaltigung und Bedrohung - die Generation jener, die zwischen 1930 und 1945 geboren worden sind, hat Furchtbares ertragen müssen. Doch nicht jeder wurde von den grausamen Erlebnissen traumatisiert. Wie zeitgeschichtliche Erfahrungen Menschen und eine Gesellschaft prägen können, haben die Psychosomatiker und Psychotherapeuten Prof. Dr. Gereon Heuft und Prof. Dr. Gudrun Schneider sowie die Soziologen Prof. Dr. Matthias Grundmann und Dr. Dieter Hoffmeister von der Universität Münster in einem interdisziplinären Projekt untersucht.

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Im Alter neu werden können

EKD präsentiert Orientierungshilfe zum Umgang mit dem Alter

 

im_alter_neu_werden_koennenHannover (26. Januar 2010) - Die Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischöfin Margot Käßmann, hat am heutigen Dienstag in Hannover eine Orientierungshilfe des Rates der EKD vorgestellt, die dem Thema „Alter“ gewidmet ist. Der Text trägt den Titel „Im Alter neu werden können. Evangelische Perspektiven für Individuum, Gesellschaft und Kirche“. Der Text legt dar, dass sich die Veränderungen,  die sich im Blick auf die Lebensphase des Alters unverkennbar bereits vollzogen haben, noch nicht in einem veränderten gesellschaftlichen und kulturellen Umgang mit dem Alter widerspiegeln.

Die Orientierungshilfe, so die Landesbischöfin, mache Mut, die Chancen zu ergreifen, die mit dem veränderten Alter einhergehen. Der Text erinnere an die Grundeinsicht des Glaubens, dass Menschen in Gottes Gegenwart immer wieder neu werden, neu anfangen können, und sei von der Überzeugung getragen, dass die Gesellschaft insgesamt von den notwendigen Veränderungen profitieren werde. Ein hohes Lebensalter allein sage heute kaum etwas über die Person aus, deshalb, so Käßmann, „müssen wir uns von festlegenden Altersbildern verabschieden“. Starre Altersgrenzen, die Menschen ab einem bestimmten Lebensalter pauschal die Möglichkeiten der Mitwirkung entziehen, seien nicht mehr angemessen.

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