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Geriatrie
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Waltraud Berle. „Schluss, sag ich!“ Von Menschen, die n Würde altern wollen. Verlag: Osburg-Verlag 2015. 208 Seiten. ISBN-13: 9783955100780. Preis: 18 Euro. Waltraud Berle

„Schluss, sag ich!“

Von Menschen, die in Würde altern wollen

 

Verlag: Osburg

2015

208 Seiten

ISBN-13: 9783955100780

Preis: 18 Euro

 

 

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Ältere Menschen, die ihre eigene Gesundheit als schlecht einschätzen, haben ein vierfach erhöhtes Pflegerisiko

Pflege-Risiko mindern: Positive Haltung zur eigenen Gesundheit ist bedeutsam 

 

Berlin (7. September 2015) - Pflegebedürftigkeit ist nicht nur Schicksal. Durch Beeinflussung von Risiken und Ressourcen kann die Entstehung von Pflegebedarf verzögert, gemindert oder sogar vermieden werden. Dies geht aus einer gemeinsamen Studie der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege und des Instituts für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft der Charité hervor, die sich mit den Entstehungsbedingungen von Pflegebedürftigkeit auseinandersetzt. Die Ergebnisse veranschaulichen, dass Pflegebedürftigkeit nicht nur im Zusammenhang mit bestimmten, körperlichen Beeinträchtigen, wie Schlaganfall oder Krebs, hohem Alter sondern auch mit  gesundheitsrelevantem Verhalten entsteht. Deutlich sei besonders der Befund, so die Forscher, dass auch das subjektive Gesundheitsempfinden der Probanden bei der Entstehung von Pflegebedarf eine zentrale Rolle spielt. So ist das Pflegerisiko für ältere Menschen, die ihre eigene Gesundheit als schlecht oder sehr schlecht einschätzen, knapp vierfach höher als bei den Personen, die ihre eigene Gesundheit gut bis sehr gut bewerten.

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Abb.: Im 'Alterssimulationsanzug' empfinden die Probanden Bewegungs-, Seh- und Höreinschränkungen nach, mit denen Seniorinnen und Senioren ggf. zurechtkommen müssen. © Eberhardt/Universität UlmVerbesserung der Lebensqualität älterer pflegebedürftiger Menschen

SenseEmotion: Schmerz- und Emotionserkennung bei Senioren

 

Augsburg / Ulm (3. September 2015) – Ältere und womöglich demente Personen können ihren Pflegerinnen und Pflegern oft nicht mitteilen, ob sie unter Schmerzen leiden oder wie stark diese sind. Gerade in Zeiten des Pflegenotstands kann dies zu einer Unterversorgung der Patienten führen. Informatiker und Psychologen der Universitäten Augsburg und Ulm arbeiten im Projekt SenseEmotion an der Lösung: Eine sensorbasierte automatische Schmerz- und Emotionserkennung sowie ein Avatar sollen eine optimale Therapie ermöglichen und das Personal in Seniorenheimen und Krankenhäusern entlasten.

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Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG)

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie zur Sterbehilfe-Debatte

 

Frankfurt am Main  (3. September 2015) - Im Januar 2014 hat Bundesgesundheitsminister Gröhe eine gesetzliche Neuregelung der „Sterbehilfe“ angekündigt. Fraktionsübergreifend sind inzwischen von verschiedenen Abgeordneten mehrere Gesetzentwürfe vorgelegt worden, die derzeit im Deutschen Bundestag diskutiert werden. Im November 2015 soll die Abstimmung darüber erfolgen. In der Praxis betreffen die diskutierten Vorschläge in erster Linie ältere Menschen. Deshalb sieht sich der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) in der Pflicht, zur Sterbehilfe-Debatte insgesamt Position zu beziehen.

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Mit „SUSI TD“ fühlen sich Senioren sicherer, unterstützt und anerkannt

Sensortechnologie unterstützt Pflegeberatung

 

Köln (8. April 2015) - Wie lässt sich moderne Sensortechnologie und eine präventiv ausgerichtete Pflegeberatung für alleinlebende Senioren zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit erfolgreich verknüpfen? Dieser Frage ging in den letzten drei Jahren das rheinland-pfälzische Landesleitprojekt „SUSI TD“ (Sicherheit und Unterstützung für Senioren durch Integration von Technik und Dienstleistung) nach. Gemeinsam mit den beiden Fraunhofer-Instituten IESE und ITWM aus Kaiserslautern führte das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) dieses Projekt in rund 20 Seniorenhaushalten in der Region Trier durch. Eingebunden waren örtliche Pflegestützpunkte. Gefördert wurde das Modellprojekt vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie. Der Abschlussbericht wurde jetzt an Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) überreicht.

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Gefährlicher Gewichtsverlust bei Senioren

Mangelernährung im Alter frühzeitig erkennen und behandeln

 

Berlin (12. Februr 2015) – Zwischen 20 und 50 Prozent der älteren Patienten in deutschen Krankenhäusern sind mangelernährt. In Pflegeheimen sind Studien zufolge bis zu 60 Prozent der Bewohner, unter den zu Hause lebenden Senioren etwa 10 Prozent, stark untergewichtig. Mangelernährung begünstigt Infektionskrankheiten, Stürze und den Verlust kognitiver Fähigkeiten, warnt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Studien belegen, dass ein schlechter Ernährungszustand zu zusätzlichen Pflegekosten, längeren Krankenhausaufenthalten und erhöhtem Sterberisiko führt. Um dem vorzubeugen, fordert die DGVS eine einheitliche Erfassung des Ernährungszustands von Patienten in Kliniken und Pflegeheimen. Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit sollten für Angehörige und Pflegekräfte ein Warnsignal sein.

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Potential von Gleichstrombehandlung

Stimulation für das alternde Gehirn

 

Berlin (26. Januar 2015) - Beeinträchtigungen bei der Wortfindung und anderen Sprachfunktionen gehören zu normalen Alterserscheinungen. Gleichzeitig können sie frühe Hinweise auf dementielle Erkrankungen und deren Vorstadien sein. Neurowissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnten nun nachweisen, dass eine Gleichstromstimulation leichte kognitive Einschränkungen des alternden Gehirns verbessert. Die Ergebnisse der Untersuchung sind in der Zeitschrift Alzheimers & Dementia* veröffentlicht.

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Bundesverband Geriatrie

Neue Qualitätsmaßstäbe in der Versorgungslandschaft

 

  • Mitgliedseinrichtungen führen permanente „Aufnahmeprüfungen“ ein
  • Mit flächendeckender und fachgerechter Versorgung Herausforderungen einer zunehmend alternden Gesellschaft meistern

 

Berlin (21. Januar 2015) - Gestärkt durch die Beschlüsse der im vergangenen Dezember stattgefundenen Mitgliederversammlung sowie weitere Neuaufnahmen stellt sich der Bundesverband Geriatrie e.V. im neuen Jahr den weiter wachsenden Herausforderungen. „Auch 2015 ist es unser Anliegen, eine flächendeckende, fachgerechte altersmedizinische Versorgung sicherzustellen“, erklärte Ansgar Veer, Vorstandsvorsitzender des Verbands. „Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung wird die Geriatrie als ein zentrales Element bei der medizinischen Versorgung älterer Menschen weiter an Bedeutung gewinnen.“ So würden die Patientenzahlen in den Mitgliedseinrichtungen des Verbands bereits seit Jahren kontinuierlich steigen.

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Erfahrungs-, lebenswelt- und versorgungssystemorientiertes Case Management für ältere drogenabhängige Menschen

Drogenabhängigkeit im Alter

 

Köln (23. Oktober 2014) - Im Rahmen der Förderlinie „Soziale Innovationen für Lebensqualität in der alternden Gesellschaft – SIL-QUA-FH“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung war das DISuP der KatHO NRW erneut in der Antragsstellung erfolgreich. Zum 1. November 2014 startet an der Abteilung Köln das dreijährige Projekt „Alters-CM3“ als Kooperationsprojekt mit der Hochschule Koblenz unter Beteiligung von 11 Praxisinstitutionen.

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Deutsche Gesellschaft für Geriatrie fordert bessere Versorgung akut erkrankter Demenzpatienten

„Das Krankenhaus ist für Demenzkranke der denkbar schlechteste Aufenthaltsort“

 

Köln (30. September 2014) - Akut erkrankte Demenzpatienten sind eine Herausforderung für Ärzte und Pflegekräfte. Bereits im Jahr 2020 wird voraussichtlich jeder fünfte Patient, der mit einem Herzinfarkt, Knochenbrüchen nach Stürzen oder einer akuten Infektion in ein Krankenhaus kommt, auch unter einer Demenz leiden. „Die Versorgung dieser Patienten bedeutet für die Kliniken eine besondere Herausforderung. Urologische, internistische, chirurgische und andere Stationen sind mit der Behandlung und Pflege dieser Patienten häufig überfordert“, berichtet der Past-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Priv.-Doz. Dr. Werner Hofmann. „Ärzte und Personal müssen für diese Aufgabe besser vorbereitet werden!“

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Paradigmenwechsel

Die Persönlichkeit ändert sich im hohen Alter stärker als bisher angenommen

 

Berlin (29. September 2014) - Im hohen Alter verändert sich nach den Erkenntnissen einer deutsch-amerikanischen Untersuchung die Persönlichkeit der Menschen noch einmal ähnlich stark wie im jungen Erwachsenenalter. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer Studie auf Basis der Langzeitstudien „Sozio-oekonomisches Panel“ (SOEP) und „Household Income and Labour Dynamics in Australia“ Survey (HILDA Survey). „Unsere Studie widerlegt die unter Psychologen vorherrschende Ansicht, dass sich die Persönlichkeit im Laufe des Lebens immer stärker stabilisiert“, sagt die Psychologin Jule Specht von der Freien Universität Berlin, eine der Autorinnen und Autoren.

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Ausbau alternativer Wohnformen für ältere Menschen vorantreiben

 

Köln (26. September 2014) - Um den unterschiedlichen Wohnwünschen älterer Menschen gerecht zu werden, wurde in den vergangenen Jahren das Angebot an alternativen Wohnformen immer mehr ausgebaut. Bundesweit leben bisher jedoch nur circa zwei bis drei Prozent der über 65-Jährigen in Altenwohnungen, Senioren-WGs, Mehrgenerationenwohnprojekten oder ambulant betreuten Pflegewohngemeinschaften.

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Abb.: Prof. Dr. Martin Wehling beim Vortrag. Photo: Media Concept26. Deutscher Geriatriekongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie

Ursachen und Therapie der chronischen Obstipation im Alter

 

Halle (25. September 2014) - Mit zunehmendem Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit, an einer chronischen Obstipation zu erkranken. In Pflegeheimen leiden bis zu 80 % der Bewohner daran. Auf einem Symposium der Firma Shire wurden von den Professoren Frieling und Wehling Ursachen, Auswirkungen und therapeutische Möglichkeiten diskutiert. Sehr häufig sind Medikamente Auslöser der chronischen Verstopfung, aber auch Erkrankungen Nervensystems oder des Bewegungsapparates können eine Rolle spielen. Therapeutisch sollte bei einer Verlangsamung des Kolontransits nach einem Stufenprogramm vorgegangen werden. Hierbei schließt sich an eine Änderung des Lebensstils und der Ernährung die Gabe von Laxantien an. Frauen, bei denen die üblichen Abführmittel keine Erfolg zeigen, kann Prucaloprid (Resolor®) verordnet werden, hierbei handelt es sich um einen 5-HT4-Rezeptoragonisten, der durch die Stimulation höherer Kontraktionsamplituden direkt auf die gestörte Darmmotilität wirkt.

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Was ist Geriatrie?
Und was kann die Altersmedizin in Deutschland leisten?

 

München (23. September 2014) - Es gibt immer mehr alte Menschen. Und der Mensch wird immer älter. Zwei Fakten, die als „demografischer Wandel“ mittlerweile jedem ein Begriff sind. Und alte Menschen, das steht fest, bedürfen besonders häufig ärztlicher Hilfe. So sehen sich bereits heute alle Gebiete der Medizin mit einer zunehmenden Zahl alter und sehr alter Patienten konfrontiert. Doch welcher Arzt ist auf die Behandlung sehr alter Menschen spezialisiert? Schließlich hat auch der Hochbetagte den Anspruch und das Recht, von Spezialisten behandelt zu werden. Was also ist ein Geriater?

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Paradigmenwechsel

Geriatrische Notfallversorgung – Strategien und Konzepte

 

München (26. August 2014) - Autounfall, Treppensturz, allergischer Schock – in der Notaufnahme eines Krankenhauses ist rasches, situatives Handeln erforderlich. Doch die Patienten werden immer älter, ihre Beschwerden komplexer – und addieren sich damit zu den täglichen Herausforderungen, denen Ärzte sich stellen müssen. Ein Paradigmenwechsel in der Versorgung älterer Menschen lässt sich klar erkennen.

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Kortisol-Spiegel

Altersschwäche: enger Zusammenhang mit Stresshormonspiegeln

 

Neuherberg (26. Februar 2014) -  Eine gestörte dynamische Regulierung des Kortisol-Spiegels mit erniedrigten Spiegeln am Morgen und erhöhten abendlichen Werten hängt eng mit dem Auftreten von Schwächezuständen im Alter zusammen. Dies berichten Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München im Fachjournal ‘Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism’ (JCEM).

 

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