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30 | 10 | 2014
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Geriatrie
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Bei aktiven älteren Menschen reduziert das Tragen einer unifokalen, anstelle einer multifokalen, Brille das Sturzrisiko

 

Fragestellung der Studie: Reduziert bei älteren Menschen das Tragen einer unifokalen Brille bei Aktivitäten ausserhalb der Wohnung das Sturzrisiko?

 

Hintergrund

 

Zürich, Schweiz (28. Juni 2010) - Die Presbyopie wird entweder mit zwei Brillen, eine für die Nähe und eine für die Ferne, oder mit einer mit einer multifokalen (bifokal, trifokal oder kontinuierlich) Brille korrigiert. Der Vorteil der multifokalen Brillen ist, dass für das Alltagsleben eine Brille ausreicht (und man nur eine Brille suchen muss). Multifokale Linsen haben aber auch Nachteile. Es gibt relativ klare Hinweise, dass die Tiefenperzeption vermindert ist und das Stiegensteigen schwieriger (mehr Fehltritte) ist. Es gibt auch Studien, die zeigen, dass das Tragen multifokaler Linsen die Häufigkeit von Stürzen erhöht, insbesondere bei Aktivitäten ausserhalb der gewohnten Umgebung im eigenen Haus/Wohnung

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Wie das "Lernen können” im Alter ausgeschaltet wird

 

  • Verändertes Zusammenspiel von Umwelt und Genom führt zum Verlust von Lernvermögen im Alter
  • Neue Wege zur Behandlung von Altersdemenz

 

Göttingen (18. Mai 2010) - Geistig fit im hohen Alter, das ist ein besonderes Geschenk des Lebens. Altkanzler Helmut Schmidt (91) und Altpräsident Richard von Weizsäcker (90) sind Beispiele dafür, dass "geistige Fitness" bis ins hohe Alter möglich ist. Die meisten Menschen müssen sich mit zunehmendem Alter eher mit den Einschränkungen ihres Lernvermögens arrangieren. Alter ist auch der wichtigste Risikofaktor für Alzheimer. Dabei ist in den wenigsten Fällen eine vererbte Form von Alzheimer der Grund dafür, sondern die "erworbene" Variante. Eine ursächliche Behandlung gibt es für beide Formen bislang nicht. Göttinger Neurowissenschaftler vom European Neuroscience Institut (ENI-G) zeigen jetzt neue Wege für eine mögliche Behandlung auf.

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Gerüstet für die alternde Gesellschaft?

Ergebnisse des »Weißbuchs Geriatrie«

 

  • Erste umfassende Bestandsaufnahme und Bewertung der geriatrischen Versorgung und ihrer Perspektive in Deutschland
  • Dramatische Zunahme des Bedarfs
  • Geriatrische Patienten oft nicht altersmedizinisch fachspezifisch versorgt

 

Berlin (20. April 2010) - Der geriatrische Versorgungsbedarf wird in den kommenden Jahren weiter deutlich ansteigen und muss als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen werden; neben einer kontinuierlicher Qualitätsverbesserung müssen geriatrischen Kapazitäten erheblich ausgebaut und die derzeitige Situation der teilweise fachspezifische unvollständigen bzw. Fehlversorgung geriatrischer Patienten rasch überwunden werden; zum Erhalt einer optimalen geriatrischen Rehabilitation muss die kritische Vergütungssituation in diesem Bereich verändert werden. Das sind zentrale Aussagen des erstmals vom Bundesverband Geriatrie e.V. herausgegebenen "Weißbuchs Geriatrie".

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Onkologie: Studienlage zu älteren Patienten verbessert

Umfassende Krebstherapie älterer Patienten gefordert

 

Berlin (28. Februar 2010) – Die Behandlung älterer Tumorpatienten war ein wichtiges Thema auf dem 29. Deutschen Krebskongress (DKK), der vom 24. bis zum 28. Februar in Berlin stattfand. Der Grund: Maßnahmen zur Früherkennung und eine umfassende Therapie bleiben bei älteren Krebspatienten häufig aus. Dabei ist die Behandlung oft genauso erfolgreich wie bei jüngeren. Die aktuelle Studienlage in Bezug auf ältere Patienten bei der Behandlung verschiedener Tumorentitäten wie Darm-, Brust- und Lungenkrebs sowie der CLL stellten Experten im Rahmen eines Symposiums auf dem DKK* vor. Deutlich wurde, dass innovative Therapien, die eine Personalisierte Medizin ermöglichen, den Patienten unabhängig vom Alter nützen.

 

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Erinnerung im Alter

Neue interdiszplinäre Studie über Generation der Kriegskinder

 

Münster (10. Februar 2010) - Endlose Nächte im Bombenhagel, qualvolle Wanderungen, nachdem man aus dem Elternhaus vertrieben worden ist, Vergewaltigung und Bedrohung - die Generation jener, die zwischen 1930 und 1945 geboren worden sind, hat Furchtbares ertragen müssen. Doch nicht jeder wurde von den grausamen Erlebnissen traumatisiert. Wie zeitgeschichtliche Erfahrungen Menschen und eine Gesellschaft prägen können, haben die Psychosomatiker und Psychotherapeuten Prof. Dr. Gereon Heuft und Prof. Dr. Gudrun Schneider sowie die Soziologen Prof. Dr. Matthias Grundmann und Dr. Dieter Hoffmeister von der Universität Münster in einem interdisziplinären Projekt untersucht.

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Im Alter neu werden können

EKD präsentiert Orientierungshilfe zum Umgang mit dem Alter

 

im_alter_neu_werden_koennenHannover (26. Januar 2010) - Die Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischöfin Margot Käßmann, hat am heutigen Dienstag in Hannover eine Orientierungshilfe des Rates der EKD vorgestellt, die dem Thema „Alter“ gewidmet ist. Der Text trägt den Titel „Im Alter neu werden können. Evangelische Perspektiven für Individuum, Gesellschaft und Kirche“. Der Text legt dar, dass sich die Veränderungen,  die sich im Blick auf die Lebensphase des Alters unverkennbar bereits vollzogen haben, noch nicht in einem veränderten gesellschaftlichen und kulturellen Umgang mit dem Alter widerspiegeln.

Die Orientierungshilfe, so die Landesbischöfin, mache Mut, die Chancen zu ergreifen, die mit dem veränderten Alter einhergehen. Der Text erinnere an die Grundeinsicht des Glaubens, dass Menschen in Gottes Gegenwart immer wieder neu werden, neu anfangen können, und sei von der Überzeugung getragen, dass die Gesellschaft insgesamt von den notwendigen Veränderungen profitieren werde. Ein hohes Lebensalter allein sage heute kaum etwas über die Person aus, deshalb, so Käßmann, „müssen wir uns von festlegenden Altersbildern verabschieden“. Starre Altersgrenzen, die Menschen ab einem bestimmten Lebensalter pauschal die Möglichkeiten der Mitwirkung entziehen, seien nicht mehr angemessen.

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Berufsbegleitend Gerontologie studieren an der Hochschule Lausitz

 

Kurzentschlossene haben die Möglichkeit, ab 1. Februar 2010 das Masterstudium der Gerontologie an der Hochschule Lausitz (FH) in Cottbus aufzunehmen und können sich derzeit noch bewerben.

 

Cottbus (13. Januar 2010) - Das berufsbegleitende Studium befähigt dazu, die demographischen Veränderungen aus der Sicht unterschiedlicher Disziplinen und Arbeitsfelder zu beurteilen und die gewonnenen Erkenntnisse und Kompetenzen im eigenen Berufsfeld umzusetzen, zum Beispiel in Sozial-, Gesundheits- und Bildungsberufen, Verwaltungen, Versicherungen oder im Handel, ebenso wie in der Stadtplanung oder in der Betriebswirtschaft.

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Bundesapothekerkammer aktualisiert Leitlinie zur Versorgung von Bewohnern in Pflegeheimen

 

Berlin (13. Januar 2010) - Die Bewohner von Pflegeheimen werden von wohnortnahen Apotheken individuell und zuverlässig mit Arzneimitteln und Medizinprodukten versorgt. Damit diese Leistung dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik entspricht, hat die Bundesapothekerkammer ihre Leitlinie überarbeitet. „Unser Ziel ist, die Versorgung der Patienten immer weiter zu verbessern. Gerade die Patienten, die in einem Pflegeheim wohnen, sollen von unserer pharmazeutischen Kompetenz profitieren“, so Dr. Andreas Kiefer, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der Bundesapothekerkammer (BAK).

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Abschaffung des Schulgelds in der Altenpflegeausbildung gefordert

 

Berlin (13. Januar 2010) - Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK) begrüßt die Initiative Niedersachsens, die Altenpflegeausbildung durch Zuschüsse zu fördern. Der Ansatz, statt einer Imagekampagne konkrete Unterstützung für die Schüler/innen und Träger der praktischen Ausbildung zu leisten und damit Anreize zu schaffen, sei richtig. Allerdings greife er zu kurz. Angesichts des bestehenden Mangels an Pflegefachkräften in allen Bereichen und der demografisch bedingten Zunahme dieses Problems, müsse dringend mehr in die Ausbildung und die Attraktivität der Pflegeberufe, insbesondere in der Altenpflege, investiert werden.

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Denksport kann im Alter bestimmte Fähigkeiten trainieren

Jedoch keine wissenschaftlichen Nachweise, dass ein Gehirntraining die allgemeine geistige Fitness verbessert

Berlin (22. Dezember 2009) - Viele Anbieter von Denksportprogrammen werben damit, dass "Gehirnjogging" hilft, die geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten. Manche versprechen sogar, dass sich im Alter eine Demenz aufhalten lässt. Doch es gibt keine wissenschaftlichen Belege, dass Spiele oder andere Denksportübungen Derartiges leisten können. Darauf weist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in seinen auf Gesundheitsinformation.de veröffentlichten Informationen hin.

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„Praxistest“ für Konzept des Aktivierend-therapeutische Pflege in der Geriatrie

 

  • Bundesverband Geriatrie e.V. startete Evaluierungsphase des beschreibenden Katalogs
  • Modell von einer Verbandsarbeitsgruppe entwickelt

 

Berlin (11. November 2009) - Mit der Einleitung der Evaluierungsphase des beschreibenden Katalogs der Aktivierend-therapeutischen Pflege in der Geriatrie hat der Bundesverband Geriatrie e.V. die Entwicklung dieses modernen Versorgungskonzepts weiter forciert. „Es geht uns darum, dieses Modell schnell den Kliniken und Einrichtungen anzubieten, um damit auf die gestiegenen Anforderungen in der Geriatrie und die Herausforderungen der demografischen Entwicklung reagieren zu können – auch unter Berücksichtigung des weiter wachsenden Kostendrucks“, so der Vorstandsvorsitzende des Verbandes, Hon.-Prof. Dr. med. Dieter Lüttje. Der Verbandsvertreter verwies in diesem Zusammenhang auf eine kürzlich vom Kieler Fritz Beske Institut für Gesundheits-System-Forschung (igsf) vorgelegte Studie, wonach u.a. die Altersgruppe 65 Jahre und darüber von 16,5 Prozent im Jahr 2007 auf 22,8 in 2050 anwachsen wird. Gleichzeitig werde die Zahl der von alterstypischen Erkrankungen Betroffenen dramatisch zunehmen, bei Diabetes mellitus-Erkrankungen beispielsweise von 4,1 bis 6,4 Millionen (2007) auf 5,8 bis 7,8 Millionen 2050. Bei Demenz als einer anderen alterstypischen Erkrankung wird eine Steigerung um 104 Prozent - entsprechend 1,1 Millionen 2007 auf 2,2 Millionen im Jahr 2050 erwartet.

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Systembiologie des Alterns

Bund fördert Jenaer Centrum "JenAge"

 

Jena (2. Oktober 2009) - An der vom BMBF gestarteten Förderinitiative "Systembiologie für die Gesundheit im Alter - GerontoSys" haben sich 10 Jenaer Forschergruppen mit einem gemeinsamen Projekt erfolgreich beteiligt. Ihr Vorschlag zum Aufbau des Jena Centre for Systems Biology of Ageing (JenAge) konnte sich bei den internationalen Gutachtern als einziges nationales Centrum durchsetzen. Die beteiligten Wissenschaftler kommen von der Friedrich-Schiller-Universität Jena, dem Universitätsklinikum, dem Hans-Knöll-Institut und dem Fritz-Lipmann-Institut. Das JenAge-Centrum hat am 1. Oktober unter dem Motto "Systembiologie von mildem Stress beim gesunden Altern - ein Multi-Spezies-Ansatz" seine Arbeit aufgenommen.

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Kein Schutz vor dem Alter

Berliner Wissenschaftler weisen erstmalig einen direkten Zusammenhang zwischen mitochondrialer Fehlfunktion und Alterung nach

 

Berlin (2. August 2009) - Altersbedingte Veränderungen werden als Erstes an der Haut sichtbar. Doch auch die nicht sofort ins Auge fallenden Veränderungen wie ein Verlust von Knochenmasse, was in ausgeprägten Fällen zur Osteoporose und somit zur besonderen Anfälligkeit gegenüber Knochenbrüchen führen kann, gehören zu den typischen mit Alterung verbunden Merkmalen des Menschen. Treten diese Symptome bereits bei Kindern und Jugendlichen auf, sprechen Wissenschaftler von Alterungs- oder segmentalen Progerie-Syndromen. Diese umfassen eine Reihe von Erkrankungen mit ähnlichem äußeren Erscheinungsbild, die jedoch durch sehr unterschiedliche genetische Störungen hervorgerufen werden können.

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Pflegeheime

Gute Aussichten trotz vorübergehender Überkapazitäten

 

Berlin (30. Juni 2009) - Teure Pflegeheime sind nicht die besseren, die regionalen Preisunterschiede sind enorm, die Zahl der Pflegefälle wird weiter ansteigen und zu einem großen Bedarf an Fachkräften führen. Dies sind einige der Ergebnisse des "Pflegeheim Rating Report 2009 - Konsolidierung voraus!" von RWI, ADMED GmbH und HCB GmbH. Er zeigt zudem, dass die wirtschaftliche Lage der Pflegeheime langfristig stabil sein sollte, auch wenn es aktuell noch Überkapazitäten gibt. Eine Gefahr stellt die geplante Einführung eines Mindestlohns für Pflegekräfte dar. Ein hoher Mindestlohn könnte mittelfristig zu einer Versorgungslücke mit Pflegeplätzen führen, wenn dadurch Insolvenzen zunehmen und sich privates Kapital teilweise aus dem deutschen Pflegemarkt zurückzieht.

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Altern mit Zukunft

Projekt zu gesellschaftlichen Altersbildern

 

Heidelberg (17. Juni 2009) - Die Deutschen werden immer älter. Und auch wenn der demografische Wandel im öffentlichen Bewusstsein inzwischen fest verankert ist, dominieren in den Diskursen darüber Angstszenarien: Der Blick fällt häufig auf die Schwächen und drohenden Verluste, insbesondere für Menschen jenseits der 80 Jahre. Dieser Fokussierung auf den "Defizitgedanken" möchte ein Forscherteam der Universitäten Dresden, Heidelberg und Marburg mit seinem Projekt "Gutes Leben im hohen Alter angesichts von Verletzlichkeit und Endlichkeit - eine Analyse von Altersbildern in öffentlichen Diskursen und Alltagspraktiken" entgegen treten. Gefördert wird dieses mit 639.000 Euro durch die Volkswagen-Stiftung. Die Leitung des gerontologischen Projekts liegt in den Händen des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg, dessen Direktor, Prof. Dr. Andreas Kruse, auch Vorsitzender der Altenberichtskommission der Bundesregierung ist.

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Drohender Fachkräftemangel in der Altenpflege:

Großer Teil des Problems lösbar, wenn Altenpflegekräfte länger im Beruf bleiben

 

BGW-LogoHamburg (16. Juni 2009) - Altenpflegekräfte arbeiten durchschnittlich 8,4 Jahre in ihrem Beruf, Pflegekräfte in Krankenhäusern dagegen 13,7 Jahre. Wenn die Beschäftigten in der Altenpflege so lange in ihrem Beruf aktiv blieben wie ihre Kolleginnen und Kollegen in der stationären Krankenpflege, wäre ein großes Problem erheblich kleiner: Die Personallücke in der Altenpflege bis zum Jahr 2050 ließe sich dadurch voraussichtlich um etwa 60 Prozent verringern. Das hat jetzt eine Studie ergeben, an der das Forschungszentrum Generationenverträge der Universität Freiburg in Kooperation mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) arbeitet.

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