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16 | 12 | 2017
Gesundheitspolitik Pflege
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Auszubildende, Träger, Berufsverbände, Schulen und Leitungskräfte der Wohlfahrt sind mit absoluter Mehrheit gegen die Generalistik

Altenpflege und Kinderkrankenpflege einig: Generalistik ist der Ruin

Berlin (9. November 2016) – Die Diskussionen um das Pflegeberufereformgesetz reißen nicht ab. Die Befürworter schwinden, und auf allen Ebenen gibt es breiten Widerstand. So kam eine repräsentative Umfrage einer Pflegefachzeitschrift zu dem Ergebnis, dass 79 Prozent der Leitungskräfte von Pflegeeinrichtungen der Wohlfahrt und 88 Prozent der privaten Träger gegen die Generalistik sind. Nun versuchen die Befürworter der Generalistik massiv Druck auf die Bundestagsabgeordneten auszuüben, die zu Recht die Zusammenlegung der Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege ablehnen. Dabei scheuen sie sich nach Ansicht des Bündnisses für Altenpflege nicht einmal, offenkundig falsche Zahlen zu verbreiten.

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Martin Dichter

Unsere Pflegeausbildung lässt sich nicht in die Philippinen „outsourcen“

Hannover (9. November 2016) - Verschiedene Medien, u.a. das Deutsche Ärzteblatt, Spiegel Online und der Focus, berichten aktuell, dass die Bundesagentur für Arbeit beabsichtige, künftig aktiv und verstärkt Pflegefachpersonen aus den Philippinen anzuwerben und in Deutschland zu beschäftigen. Diverse Modelle, wie beispielsweise das seit 2012 laufende Projekt Triple Win von der Bundesagentur für Arbeit und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, arbeiten bereits mit dem Ziel, im Ausland qualifizierte Pflegefachpersonen nach Deutschland zu vermitteln. Die aktuelle Berichterstattung wärmt einen als Problemlösung diskutierten Ansatz auf, der seitens professionell Pflegender in Deutschland insbesondere im Kontext des aktuellen Reformstillstands nicht zielführend ist.

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Big-Data-Anwendungen müssen Patienten echten Nutzen bringen - Datenschutz steht dabei an erster Stelle

Studie "Weiterentwicklung der E-Health-Strategie" veröffentlicht

Berlin (8. November 2016) - Zur heutigen Veröffentlichung der vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in Auftrag gegebenen Studie "Weiterentwicklung der E-Health-Strategie" erklärt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: “ Die Digitalisierung wird die weitere Entwicklung unseres Gesundheitswesens in entscheidender Weise prägen und ist ein besonders wichtiger Antrieb für den medizinischen Fortschritt. Mir geht es darum, dass Patientinnen und Patienten digitale Anwendungen besser, sicherer und schneller als bisher nutzen können. Deshalb machen wir mit dem E-Health-Gesetz Tempo bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Mit dem Medikationsplan und einem elektronischen Notfalldatensatz führen wir erste nutzenbringende Anwendungen für die Patienten ein. Zukünftig wollen wir auch Gesundheits-Apps und Big-Data-Anwendungen besser für die Gesundheitsversorgung nutzen. Gleichzeitig muss der Schutz der höchstpersönlichen Gesundheitsdaten stets gewährleistet sein.

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Integrierte Pflegeausbildung ist aufwendig und bringt keinen Fortschritt

Pflegebildungsreform – Zurück in die Zukunft!

Köln (8. November 2016) - Verschiedene Medien haben in der vergangenen Woche berichtet, dass sich die Bundesregierung zurzeit in Sachen Pflegeausbildungsreform nicht auf die CDU/CSU-Bundestagsfraktion verlassen kann. Der Regierungsentwurf zum Pflegeberufereformgesetz sieht bekanntlich eine konsequente Zusammenführung der drei bislang nebeneinander bestehenden Berufe der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege zu einem neuen, zukunftsfähigen Pflegeberuf vor. Teile der Unionsfraktion sind auf Oppositionskurs umgeschwenkt und sehen in einer zweijährigen integrierten Pflegeausbildung, die im dritten Jahr wieder drei verschiedene Berufe hervorbringt, die Zukunft. Professor Frank Weidner, Direktor des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) in Köln kritisiert dies scharf: „Vor zwanzig Jahren hätte man mit einer integrierten Pflegeausbildung vielleicht noch einen Blumentopf gewonnen, heute ist das ein Modell unter dem Motto ‚Zurück in die Zukunft‘!“

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Deutscher Pflegerat: Der neue Katalog zeigt mit der Aufnahme von Vorschlägen des DPR in die richtige Richtung

Fallpauschalenkatalog 2017 greift Pflegebedarfsfaktoren auf

Berlin (1. November 2016) - Der Deutsche Pflegerat begrüßt den vom GKV-Spitzenverband, der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) und dem Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) für das Jahr 2017 vereinbarten Fallpauschalenkatalog (DRG-Katalog) für Krankenhäuser.
„Der Fallpauschalenkatalog 2017 greift mit dem Modell der Pflegebedarfsfaktoren einen bedeutenden Vorschlag des Deutschen Pflegerats umfassend auf“, betont Andrea Lemke, Vize-Präsidentin des Deutschen Pflegerats (DPR) sowie Mitglied der DPR Fachkommission DRG.

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