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19 | 05 | 2013
Gesundheitspolitik Pflege
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Ausweitung des GKV-Leistungskataloges

Subkutane Infusion im Rahmen der häuslichen Krankenpflege künftig auch ambulant verordnungsfähig

 

Berlin (21. Februar 2013) – Subkutane Infusionen können künftig im Rahmen der häuslichen Krankenpflege (HKP) unter bestimmten Voraussetzungen auch ambulant zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnet werden. Einen entsprechenden Beschluss hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) nach vorheriger umfassender Analyse von aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen am Donnerstag in Berlin gefasst.

 

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G-BA

Knochendichtemessung künftig bei weiteren Indikationen Kassenleistung

 

Berlin (21. Februar 2013) – Die Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um eine Osteodensitometrie (Knochendichtemessung) zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnen zu können, wurden gelockert. Dies ist Inhalt eines am Donnerstag in Berlin gefassten Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), der zunächst dem Bundesministerium für Gesundheit zur Prüfung vorgelegt wird und nach erfolgter Nichtbeanstandung und Bekanntmachung im Bundesanzeiger in Kraft treten kann.

 

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DGPH und des DNEbM zum Referentenentwurf des aktuellen Präventionsstärkungsgesetzes des BMG

Untaugliche Rezepte für Prävention und Gesundheitsförderung - wissenschaftliche Erkenntnisse werden ignoriert

 

Berlin (18. Februar 2013) - Die Gesundheit zu fördern und Krankheiten vorzubeugen ist ein wichtiges gesellschaftliches Ziel. Die Maßnahmen allerdings, die die Bundesregierung in ihrem kürzlich vorgelegten Entwurf für ein Präventionsgesetz vorschlägt, sind ungeeignet, die Gesundheit der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern, so das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (DNEbM)* und die Deutsche Gesellschaft für Public Health (DGPH)** in ihren Stellungnahmen. Die Vorschläge berücksichtigten zu wenig den wissenschaftlichen Erkenntnisstand und bleiben hinter dem bereits heute bestehenden Konsens über eine sinnvolle Gesundheitsförderung zurück.

 

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DBfK

Verkürzung der Ausbildung für Pflegehelfer – ein nicht akzeptables Risiko

 

Berlin (11. Februar 2013) - Dem Bundestag liegt ein Gesetzentwurf der Bundesregierung vor, mit dem u.a. Verkürzungstatbestände für die Ausbildung nach dem Altenpflegegesetz erweitert werden. Es ist unbestritten, dass Investitionen in die Ausbildung von Pflegefachpersonen – das gilt für die Gesundheits- und Krankenpflege ebenso wie für die Altenpflege – höchste Priorität haben. Wobei festzustellen ist, dass lediglich die Erhöhung von Ausbildungskapazitäten und damit Absolvent/innen nur einen Teilaspekt der Problemlösung darstellen. Ebenso wichtig ist alles, das dazu beiträgt, den Verbleib im Beruf zu erhöhen. Internationale Studien belegen den Zusammenhang zwischen Personalqualifikationsniveau und Pflegequalität bzw. -outcomes. Niedrigere Qualifikation korrespondiert mit Zunahme von Komplikationen bis hin zum Anstieg von Mortalität.

 

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G-BA: Versorgung mit innovativen Arzneimitteln in Deutschland auf hohem Niveau

Internationaler Vergleich belegt bei früher Nutzenbewertung positive Tendenz

 

Berlin (7. Februar 2013) – Im Rahmen der frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Berlin dem Wirkstoff Ivacaftor für die Patientengruppe Jugendliche (ab 12 Jahre) und Erwachsene einen beträchtlichen und für die Patientengruppe Kinder (6 bis 11 Jahre) einen geringen Zusatznutzen attestiert. Das Arzneimittel ist zur Behandlung der zystischen Fibrose (Mukoviszidose) zugelassen.

 

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