Home Pflege Start der Fachdialoge zur Umsetzung der Pflegestärkungsgesetze - Gröhe: "Einführung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs gemeinsam zum Erfolg führen"
18 | 10 | 2017
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Start der Fachdialoge zur Umsetzung der Pflegestärkungsgesetze

Gröhe: "Einführung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs gemeinsam zum Erfolg führen"

 

Berlin (1. März 2016) - In Hamburg starten heute (Dienstag) die Fachdialoge des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zur Umsetzung der Pflegestärkungsgesetze I und II. Mit den Regionaldialogen "Pflege stärken" unterstützt das BMG in den nächsten zwei Jahren pflegende Angehörige, Pflegekräfte und weitere Vertreter der Pflegepraxis bei der Umsetzung der neuen Regelungen.


Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe erklärt dazu: "Mit zwei Pflegestärkungsgesetzen haben wir die Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörige spürbar verbessert. Pflegebedürftige erhalten erstmals einen gleichberechtigten Zugang zu Pflegeleistungen – unabhängig davon, ob sie an körperlichen Einschränkungen oder einer Demenz leiden. Für die Umsetzung der neuen Regelungen sind die Erfahrungen und das Wissen aus der Praxis wichtig. Deshalb freuen wir uns auf den Dialog mit pflegenden Angehörigen, Pflegekräften und vielen weiteren Vertretern aus der Pflegepraxis. Wir wollen gemeinsam dafür sorgen, dass der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff erfolgreich umgesetzt wird und die Verbesserungen zügig bei den Pflegebedürftigen ankommen."

 

In zehn Regionen Deutschlands finden ab heute jeweils drei aufeinander aufbauende Dialogveranstaltungen statt. Vertreterinnen und Vertreter des BMG bieten mit weiteren Akteuren aus der Pflege umfangreiche Informationen über die neuen Gesetze an. Die Regionaldialoge sollen auch Gelegenheit zum Austausch von Erfahrungen und Ideen geben, um gemeinsam  zu klären, wo die Umsetzung der neuen Regelungen der Pflegeversicherung noch  Unterstützung benötigt.

 

Es wurden Vertreterinnen und Vertreter aus folgenden Bereichen zu den Veranstaltungen eingeladen:

 

  • Anbieter von Beratungsangeboten,
  • Anbieter von ambulanten, teilstationären und stationären Dienstleistungen,
  • Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen,
  • Vertreterinnen und Vertreter der Pflegekassen,
  • Pflegende im privaten Umfeld sowie 
  • Pflegebedürftige selbst.

 

Der Auftaktveranstaltung in Hamburg folgen weitere Regionaldialoge:

 

  • 4. März – Leipzig
  • 8. März – Hannover
  • 9. März – Berlin
  • 10. März – Nürnberg
  • 18. April – Mannheim
  • 19. April  - Stuttgart
  • 20. April – München
  • 21. April – Duisburg
  • 22. April – Frankfurt am Main

 

Die zweite Runde der Fachdialoge findet im Herbst 2016, die dritte Runde im Frühjahr 2017 statt. Insgesamt sind 30 Veranstaltungen geplant.

 

Daneben sind registrierte Nutzer eingeladen, am Online-Dialog oder an Webinaren teilzunehmen.

 

 


Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, 01.03.2016 (tB).

 
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