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Gynäkologie
Prof. Dr. med. Jael Backe
Schwangerschaft ist keine Krankheit
Welche Ratschläge und Untersuchungen Schwangere wirklich brauchen
Moderne Verlagsgesellschaft Mvg
August 2012
224 Seiten, broschiert
ISBN-10: 3868822690
Preis: 16,99 EUR
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Änderung im Hebammengesetz
Außerklinische Praxisstunden bald vorgeschrieben
Karlsruhe (25. März 2013) - Am Freitag, den 22. März, hat ein Gesetz den Deutschen Bundesrat passiert, das dem Namen nach wenig mit den Hebammen zu tun haben scheint: das Gesetz über den Beruf der Notfallsanitäterin und des Notfallsanitäters. Doch in dem insgesamt 16-seitigen Gesetzestext wurden auch ein paar Vorschriften geändert. Unter anderem eine, die konkrete Auswirkungen auf die Hebammenausbildung haben wird: Die Hebammenschülerinnen sollen bis zu 480 Stunden praktisch und außerklinisch ausgebildet werden. Die Änderung des Hebammengesetzes tritt mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft.
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G-BA
Merkblatt zum Basis-Ultraschall informiert schwangere Frauen über neuen Leistungsanspruch
Berlin (21. März 2013) – Gesetzlich krankenversicherte Frauen haben während einer Schwangerschaft grundsätzlich Anspruch auf drei so genannte Basis-Ultraschalluntersuchungen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin ein wissenschaftlich fundiertes Merkblatt verabschiedet, das vor dem ersten Ultraschallscreening über Vorteile, aber auch über unerwünschte Wirkungen und Risiken umfassend informiert und schwangeren Frauen künftig vor der Untersuchung verpflichtend ausgehändigt werden muss.
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Equal Pay Day auch für Hebammen
Schluss mit “viel Dienst für wenig Verdienst“
Karlsruhe (21. März 2013) - In diesem Jahr stehen beim Equal Pay Day, dem Tag für die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern, die Gesundheitsfachberufe im Fokus. Der Deutsche Hebammenverband ist dabei Schwerpunktpartner. Auch in den vorangegangenen zwei Jahren hat sich der Verband an Aktionen für eine gerechte Bezahlung von Frauenarbeit beteiligt.
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Erstes deutschsprachiges Fallberichts- und Lernsystem für Hebammen geht online
„Fälle für alle“
Karlsruhe (26. Februar 2013) - Aus Fehlern lernen. Nach diesem Grundprinzip funktionieren sogenannte Fallberichtssysteme, bei denen kritische Ereignisse und Beinahe-Schäden anonym gemeldet und ausgewertet werden. Die Berichte sollen dazu beitragen, dass ähnliche Fehler in Zukunft vermieden werden können. Seit Februar 2013 gibt es ein solches Fallberichts- und Lernsystem jetzt auch für Hebammen. Der Verein „Fälle für alle“ hat es mitentwickelt und wird es betreuen.
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Hauptschulabschluss geht mit einem doppelt so hohen Risiko einer Frühgeburt einher wie Abitur
Weniger gebildete Mütter haben häufiger ungesunde Kinder
Berlin (4. Februar 2013) - Jugendliche rauchen häufiger, treiben seltener Sport, sind öfter übergewichtig und schätzen ihre eigene Gesundheit schlechter ein, je niedriger der Bildungsabschluss ihrer Mutter ist. Eine gesundheitliche Ungleichheit zeigt sich bereits bei Neugeborenen: Mütter mit höherer Bildung bringen seltener Frühgeburten und Kinder mit niedrigem Geburtsgewicht zur Welt. Das sind die Ergebnisse einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Grundlage von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP).
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Kompromiss gefunden
Vergütung der Hebammen bis 2015 steht
Berlin (1. Februar 2013) - Rückwirkend zum 1. Januar 2013 erhalten Hebammen für die Versorgung von gesetzlich Versicherten bis zu 15 Prozent mehr. Den neuen, bis 2015 laufenden Vertrag über die Versorgung mit Hebammenhilfe hatte gestern die Schiedsstelle festgesetzt, nachdem direkte Verhandlungen zwischen den verschiedenen Berufsverbänden der Hebammen und dem GKV-Spitzenverband keine Lösung gebracht hatten.
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Deutscher Hebammenverband
Neue Empfehlungen für Hebammen
Karlsruhe (22. Januar 2013) - Nach intensiven Arbeiten stellt der DHV jetzt zwei neue Broschüren zum Download zur Verfügung. Die erste ist eine Übersetzung der evidenzbasierten Richtlinien des Royal College of Midwives (RCM), die zweite befasst sich mit dem schwierigen Thema der Begleitung von traumatisierten Schwangeren. Beide bieten Hebammen sehr gute Arbeitshilfen für die Praxis.
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Deutscher Hebammenverband
Spektakel „Kaisergeburt“
Karlsruhe (15. Januar 2013) - Seit Dezember 2012 geistert eine neue Geburtsmethode durch die Medien: Die sogenannte Kaisergeburt soll eine sanfte Variante des Kaiserschnitts sein. Das blaue OP-Tuch wird beiseite gelegt und dann soll das Baby sanft aus dem Mutterleib gezogen werden. Die Mutter darf sogar mitpressen und zusehen, bevor ihr der Säugling auf den Bauch gelegt wird. Hebammen sind skeptisch bis entsetzt: Für sie bleibt die Sectio ein schwerwiegender chirurgischer Eingriff, der für Notfälle vorbehalten sein sollte.
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Erfolgsmodell Hebammenkreißsaal
Karlsruhe (7. Januar 2013) - Fast 98 Prozent aller Kinder kommen in Krankenhäusern zur Welt. Nicht immer verläuft die Geburt dort so, wie es sich die Frauen und Hebammen wünschen. Seit Jahren nehmen die Interventionsraten zu. Inzwischen liegt die Kaiserschnittrate in Deutschland bei über 30 Prozent – eine besorgniserregende Entwicklung. Um ihr entgegenzuwirken, werden in der aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung „Kaiserschnittgeburten – Entwicklung und regionale Verteilung“ unter anderem Hebammenkreißsäle empfohlen.
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Ärztebefragung auf dem DGGG
Das von-Willebrand-Syndrom ist bei den Gynäkologen angekommen
Hattersheim (21. November 2012) – Das von-Willebrand-Syndrom (vWS) – mit einer Prävalenz von ca. 1 % die häufigste genetisch bedingte Blutgerinnungsstörung – betrifft sowohl Männer als auch Frauen. Bleibt die Erkrankung unentdeckt, können die Folgen insbesondere für Frauen im Umfeld von Schwangerschaft und Geburt dramatisch sein. Daher haben Frauenärzte eine besondere Verantwortung, Patientinnen mit vWS oder anderen Störungen des Hämostasesystems zu erkennen. Standen lange Zeit Thrombosen (Thrombophilien) im Fokus, sind Gynäkologen inzwischen auch gegenüber Blutungsneigungen wie dem vWS hellhörig. Dies ergab eine Ärztebefragung auf dem diesjährigen Gynäkologenkongress (DGGG) in München. Die Frage ist nur: Was können Gynäkologen abseits der komplexen Gerinnungsdiagnostik tun, um potenzielle vWS-Patientinnen zu identifizieren?
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Bundesinitiative Frühe Hilfen setzt auf Familienhebammen
Karlsruhe (9. November 2012) - Anfang dieser Woche, am 5.11.2012 startete das Bundesfamilienministerium die Bundesinitiative Frühe Hilfen, die Kinder und Eltern in schwierigen Lebenslagen unterstützen soll. Für das Programm stehen in den ersten drei Jahren 177 Millionen Euro zur Verfügung. Unter anderem soll damit der Einsatz von Familienhebammen gefördert werden.
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GKV Spitzenverband
Hebammenhonorare realistisch betrachten
Berlin (25. Oktober 2012) - Die Verbände der freiberuflichen Hebammen sprechen immer wieder von einem angeblichen Stundenlohn für freiberufliche Hebammen von nur 7,50 Euro. Dies ist jedoch völlig unrealistisch.
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Treffen im Bundeskanzleramt
Bundesregierung will Hebammen helfen
Karlsruhe (24. Oktober 2012) - Es gibt Hoffnung für die Hebammen: Beim heutigen Treffen im Bundeskanzleramt machten Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und Familienministerin Kristina Schröder den Hebammenverbänden konkrete Zusagen.
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59. Kongress der Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.
Überaktive Blase
Sturm und Drang im Alter – Trospiumchlorid Retardformulierung zeigt gute klinische Wirksamkeit ohne Beeinträchtigung des zentralen Nervensystems
München (12. Oktober 2012) – Als einzige Einmalgabe ist Trospiumchlorid, 60 mg seit gut drei Jahren in einer Retard Galenik zur Behandlung von Patienten mit überaktiver Blase (ÜAB, engl. overactive bladder, OAB) zugelassen. Seine Stärke liegt, betonen führende Experten auf dem 59. Kongress der Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, neben der guten Wirksamkeit in dem besonders günstigen Nebenwirkungsprofil. Darüber hinaus wird durch die nur einmal täglich einzunehmenden Trospiumchlorid Retardkapseln die Compliance verbessert. Aufgrund dieser Eigenschaften ist die Einmalgabe von Trospiumchlorid (uriVesc®) besonders auch für ältere Frauen geeignet, die den Großteil der OAB-Patienten ausmachen. Die PRISCUS-Liste empfiehlt Trospiumchlorid als einziges Anticholinergikum für die Therapie der überaktiven Blase.
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Merkblatt zum Ultraschallscreening in der Schwangerschaft: IQWiG publiziert Empfehlung
Erstmalig sollen Schwangere vor der Untersuchung umfassend informiert werden
Köln (12. Oktober 2012) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 12. Oktober 2012 seinen Abschlussbericht zu Aufklärung, Einwilligung und ärztlicher Beratung zum Ultraschallscreening in der Schwangerschaft im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vorgelegt. Der Bericht enthält die Empfehlung für ein Merkblatt, das in Zukunft alle werdenden Mütter (und Väter), die gesetzlich versichert sind, vor einer routinemäßigen Ultraschalluntersuchung im Rahmen der Mutterschaftsrichtlinien von ihrer Ärztin oder ihrem Arzt erhalten sollen.
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Fachgesellschaft fordert hohe Standards
Sichere Geburt
Berlin/München (12. Oktober 2012) - Um die Sicherheit von Mutter und Kind während der Entbindung zu gewährleisten, muss im Krankenhaus fachärztliche Betreuung innerhalb von zehn Minuten gesichert sein. Tritt eine Notsituation ein, so muss gewährleistet sein, dass innerhalb von 20 Minuten ein Kaiserschnitt durchgeführt werden kann.
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Mit der Zunahme der Schnittentbindungen steigt das Risiko für Allergien, Asthma, Diabetes und Übergewicht bei Kindern
Der Trend zum Kaiserschnitt und seine Folgen fürs Kind
München (12. Oktober 2012) - Das Licht der Welt, das ein Kind in Deutschland bei seiner Geburt erblickt, ist in jedem dritten Fall der blendende Strahl einer Operationsleuchte. Zurzeit werden bei uns über 209.000 Babys im Jahr mit Hilfe des Skalpells geboren. Laut Statistisches Bundesamt haben die Kaiserschnitte 2010 einen Anteil von 31,9 Prozent an den Geburten erreicht. Damit hat sich die Zahl der Kaiserschnitte in knapp zwanzig Jahren mehr als verdoppelt (1991 lag sie bei 15,3 Prozent) – im Hinblick auf mögliche nachteilige Langzeitfolgen für die Kinder eine beunruhigende Entwicklung, warnt die Stiftung Kindergesundheit.
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Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
Schlüsselloch-Chirurgie braucht manchmal zu viel Zeit
München (12. Oktober 2012) - Operative Eingriffe in Schlüssselloch-Technik brauchen selbst bei großer Erfahrung der Operateurinnnen und Operateure häufig mehr Zeit als Eingriffe auf konventionelle Weise. Deshalb zeigt die inzwischen langjährige Erfahrung, dass bei aufwändigen Eingriffen der konventionelle Weg mit einem Bauchschnitt überlegen sein kann.
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59. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
LIVOPAN® – Inhalative Schmerzbehandlung in der Geburtshilfe
München (11. Oktober 2012) - Beim Lunchsymposium „LIVOPAN®. Schmerztherapie unter der Geburt“ am 11.10.2012 im Rahmen des 59. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) in München wird unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Klaus Vetter (Berlin) der Einsatz der inhalativen Analgesie zur Schmerzlinderung während der Geburt diskutiert.
Seit August 2008 steht mit LIVOPAN® in Deutschland ein gebrauchsfertiges Arzneimittel aus 50 Prozent Lachgas und 50 Prozent Sauerstoff für die Schmerztherapie bei leichten bis mittleren Schmerzen zur Verfügung. Seither gewinnt das inhalative Analgetikum in verschiedenen Anwendungsbereichen zunehmend an Akzeptanz und Verbreitung.
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Fast 70.000 Mütter sterben weltweit
Spurensuche zum Bluthochdruck in der Schwangerschaft
Berlin-Buch (8. September 2012) - Präeklampsie ist eine der gefährlichsten Komplikationen für Mutter und Kind und durch Bluthochdruck und Eiweißausscheidung im letzten Schwangerschaftsdrittel charakterisiert. Lange waren die Ursachen der lebensbedrohlichen Krankheit unbekannt. In jahrelanger Forschungsarbeit ist es jedoch Prof. Ananth Karumanchi (Beth Israel Deaconess Medical Center & Harvard Medical School, Boston, Massachusetts, USA) gelungen, der Lösung des Rätsels um die molekularen Grundlagen der Präeklampsie einen entscheidenden Schritt näher zu kommen. Auf dem 1. ECRC „Franz-Volhard“ Symposium am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch berichtete er über seine Ergebnisse.
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