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23 | 01 | 2018
Gynäkologie
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Röteln: Risiko für Schwangere

 

München (10. Februar 2010) - Röteln sind harmlos. Fieber, meist nicht über 38 Grad und ein typischer Hautausschlag gehen schnell vorüber. Dennoch, so die Empfehlung der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut Berlin und der Stiftung Kindergesundheit, sollten Kinder gegen die leichte Kinderkrankheit geimpft werden, denn Röteln können für Schwangere und ihre ungeborene Babys gefährlich sein.

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Leichte Neugeborene kommen früher in die Pubertät

 

Bonn (1. Dezember 2009) - Bei Kindern, die zur Geburt weniger als 3.000 Gramm wiegen, tritt die Pubertät um einige Monate früher ein als bei Kindern mit einem Geburtsgewicht von 3.000 Gramm oder mehr. Das hat eine Studie des zur Universität Bonn gehörenden Forschungsinstituts für Kinderernährung sowie der Hochschule Fulda ergeben. Je früher die Pubertät, desto größer ist das Risiko, an Brust- oder Hodenkrebs zu erkranken. Die Wissenschaftler empfehlen daher werdenden Müttern, in der Schwangerschaft auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Die Studie ist nun im American Journal of Clinical Nutrition erschienen.

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Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs: Was Mädchen wissen sollten

Nicht aus Angst für oder gegen HPV-Impfung entscheiden

Berlin (19. November 2009) - Für Mädchen ist es wichtig zu wissen, wie sie ihr Risiko für Gebärmutterhalskrebs senken können. Nicht nur die Impfung gegen humane Papillomviren (HPV) ist hier ein Thema. Zum Beispiel entwickeln Frauen, die nicht rauchen, seltener Krebs, darunter auch Gebärmutterhalskrebs. Darauf weist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in seinen auf Gesundheitsinformation.de veröffentlichten Informationen hin.

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Brustaufbau mit Schweinehaut-Matrix

 

München (12. November 2009) - Rund 57.000 Frauen erkranken alljährlich allein in Deutschland an Brustkrebs. Dank medizinischer Fortschritte in den vergangenen Jahren ist eine Therapie bzw. Heilung vielfach möglich, ohne die betroffenen Brüste zu amputieren. Dennoch ist die Brustentfernung bei jährlich etwa 15.000 Frauen unvermeidbar, was oft mit Verlust von Selbstwertgefühl und Würde verbunden ist. Viele Patientinnen entscheiden sich deshalb für den Brustaufbau, wozu Chirurgen Haut- und Fettgewebe meist am Bauch, aber auch an Po oder Rücken entnehmen und in einem aufwändigen Prozess transplantieren. Nachteil dieser Technik: "An der Entnahmestelle entstehen große Narben", sagt Privat-Dozent Dr. Darius Dian, Leitender Oberarzt der Klinik für Geburtshilfe und Frauenheilkunde der Universität München. Als europaweit erstes Zentrum haben die Münchener Experten darum ein neues Verfahren getestet, das offenbar schonender ist als die Standard-Methode und auf die Transplantation von köpereigenem Gewebe verzichtet.

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DGGG und AGMFM aktualisieren gemeinsame Stellungnahme

Pharmakovigilanz zur H1N1-Impfverträglichkeit bei Schwangeren

Berlin (10. November 2009) – Die Impfung gegen die sogenannte Schweinegrippe ist deutschlandweit auch für Schwangere möglich. Doch ihr Einsatz sorgt in Fachkreisen noch immer für Diskussionen – zu wenige Beobachtungsstudien erschweren eine eindeutige Positionierung. Jetzt haben die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und die der Arbeitsgemeinschaft für Materno-Fetale Medizin in der DGGG (AGMFM) ihre gemeinsame Stellungnahme vom Oktober 2009 zur Diagnostik und Therapie der neuen Influenza A-Variante H1N1 um den Punkt der „Impfung / Pharmakovigilanz“ erweitert ( www.dggg.de ).

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Deutschlands Drogeriemärkte und Einzelhändler reagieren auf Hiobsbotschaften über gefährliche Schnuller und Milchflaschen

 

Berlin (3. November 2009) - Laut Pressemitteilung des BUND nehmen Kaufland und Schlecker Bisphenol-A-belastete Babyschnuller aus ihren Regalen. Wann ziehen auch die anderen nach? Schließlich haben REWE und DM die entsprechenden Produkte schon in Österreich und Norwegen aus dem Verkauf genommen, aber nicht bei uns.

Die Umstellung der Produktion ihrer Schnuller auf Bisphenol-A-freie Ausgangsmaterialien kündigten einige Hersteller an. Damit reagieren sie auf Analysen des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Anfang Oktober in einer Reihe von Babyschnullern die hormonell wirksame Chemikalie nachweisen konnte. Bisphenol A wird verdächtigt, Unfruchtbarkeit, Schädigungen der Gehirnentwicklung und Brustkrebs hervorzurufen.

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Frühgeburten: Jeder Schwangerschaftstag verbessert Überlebenschancen

 

  • Tokolyse erfolgt oft nicht mit den modernsten Mitteln
  • Initiative fordert Verbesserungen bei der Behandlung vorzeitiger Wehen

 

FrühgeburtenBerlin (27.10.2009) - Jährlich kommen in Deutschland über 50.000 Kinder zu früh, also vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt. Trotz der schwerwiegenden Konsequenzen einer Frühgeburt erfolgt derzeit die Behandlung von Schwangeren mit vorzeitigen Wehen in den meisten Fällen nicht mit den modernsten Mitteln. Darauf wies heute im Rahmen des 9. Weltkongresses für Perinatalmedizin die neugegründete Initiative "Jeder Tag zählt" hin. Die Folgen sind höhere gesundheitliche Risiken für die betroffenen Mütter und Kinder sowie erhebliche mittel- und langfristige Folgekosten. Im Rahmen der Initiative "Jeder Tag zählt" fordern Geburtsmediziner, Hebammen und Betroffene deshalb eine konsequente Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Behandlung von Frühgeburten und den Zugang zu modernen Therapieoptionen für alle betroffenen Schwangeren.

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Wie Stresshormone im Mutterleib auf den Nachwuchs wirken

 

Basel, Schweiz (21. Oktober 2009) - Wenn eine Frühgeburt droht, erhalten Schwangere oft synthetische Stresshormone, um die Lungenreifung des Ungeborenen zu beschleunigen. Wissenschaftler der Universitäten Basel und Zürich sind nun zum Ergebnis gekommen, dass diese Glukokortikoide auch die Hormonproduktion des Kindes verändern. Die Forschungsresultate wurde diese Woche online in der Fachzeitschrift "Endocrine Reviews" veröffentlicht.

Wenn Komplikationen in der Schwangerschaft auf eine Frühgeburt hinweisen, werden seit den 1970er-Jahren Glukokortikoide eingesetzt. Diese synthetischen Stresshormone helfen unter anderem, die Lungenreifung des Ungeborenen zu beschleunigen, damit es bei einer vorzeitigen Geburt auch ausserhalb des Mutterleibs überleben kann. Die Glukokortikoide können aber die fötale Entwicklung nachhaltig beeinflussen. Vor allem das körpereigene Stresssystem, die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrindenachse (HHNA), reagiert besonders empfindlich auf vorgeburtliche Einflüsse durch synthetische Glukokortikoide.

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Hormonersatztherapie (HRT) weiterhin im Fokus der Gynäkologie

Relevanz der Gestagenkomponente und niedrige Dosierungen beschäftigen die HRT-Forschung

 

London/Hannover (7. September 2009) – Die Hormonersatztherapie (HRT) steht weiterhin im Fokus des Interesses in der Gynäkologie. Auf dem 8. Menopause-Kongress der European Menopause and Andropause Society (EMAS) in London wurden bei einem Satellitensymposium von Solvay Pharmaceuticals neue Studienergebnisse mit hoher Relevanz für die tägliche Praxis vorgestellt. Eine große Fall-Kontroll-Studie bestätigte die Bedeutung der Gestagenkomponente für das Mammakarzinomrisiko unter HRT. Dieses war unter der Kombination von Estradiol und dem Gestagen Dydrogesteron (Femoston®) nicht erhöht und tendenziell niedriger als unter anderen Hormonkombinationen. Zudem zeichnete sich ein tendenziell geringeres Risiko für ischämische Schlaganfälle und venöse Thromboembolien ab. Darüber hinaus könnte für einen Teil der Frauen in der Postmenopause eine noch niedriger dosierte HRT eine Option sein. Beim Vergleich der kontinuierlich-kombinierten Gabe von Estradiol/Dydrogesteron in etablierter (1 mg/5 mg) und in niedrigerer Dosis (0,5 mg/2,5 mg) wurden Hitzewallungen äquieffektiv reduziert, irreguläre Blutungen waren bei niedriger Dosis seltener. Der endometriale Schutz war dennoch gewährleistet.

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Minimalinvasive Techniken

Innovationsschub in der operativen Gynäkologie

 

Berlin (30. September 2009) - Minimalinvasive Operationen und neue Techniken wie z.B. der Einsatz von Operationsrobotern sind spannende Themen, die auf dem diesjährigen 4. Kongress des Forums Operative Gynäkologie (FOG) präsentiert und diskutiert werden. Prof. Dr. Klaus Neis, operativ tätiger Frauenarzt in Saarbrücken und Koordinator des FOG gab einen Einblick in die vielfältigen Aspekte der operativen Gynäkologie.

Über 90 Prozent der Operationen in der Gynäkologie werden heute minimalinvasiv - nur mit kleinsten Verletzungen des Gewebes - mit Hilfe eines optischen Instruments (Laparoskop) durchgeführt. "Hierbei wird nicht mehr wie früher ein größeres Operationsfeld freigelegt, sondern der Eingriff im Bauchraum wird quasi durch ein "Schlüsselloch" mit Hilfe von sehr feinen Instrumenten vorgenommen", erklärte Neis. Diese Methode wurde von deutschen Gynäkologen entwickelt und belastet die Patientinnen nicht mehr so stark wie Operationen am offenen Bauchraum.

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Früherkennungsuntersuchungen sind nicht immer sinnvoll

IQWiG hilft, bei der Vielzahl von Angeboten den Durchblick zu behalten

 

Berlin (30. September 2009) - Nicht alle Früherkennungsuntersuchungen verbessern die Gesundheit. Sie können auch nutzlos sein oder gar schaden. Darauf weist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hin. Es lohnt sich also, die Vor- und Nachteile von Früherkennungsuntersuchungen abzuwägen, bevor man sich für oder gegen eine Teilnahme entscheidet. Dabei können die auf Gesundheitsinformation.de veröffentlichten Informationen helfen.

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Stillen ist lebenswichtig - Bist du dabei?

Workshop der Nationalen Stillkommission am BfR zur Weltstillwoche

 

Berlin (25. September 2009) - Die Weltstillwoche 2009 vom 28. September bis 4. Oktober steht unter dem Motto "Stillen ist lebenswichtig! Bist Du dabei?" - Die Nationale Stillkommission ist dabei! Seit 15 Jahren engagiert sie sich für die Förderung des Stillens in Deutschland. Auch künftig sollen Eltern und Fachleute umfassend über das Stillen als normale Ernährungsform für Säuglinge und über dessen Bedeutung für die Gesundheit von Mutter und Kind informiert werden.

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Erste deutschsprachige S3-Leitlinie zur Hormontherapie in und nach den Wechseljahren 

 

Berlin (7. September 2009) - Heute ist im Rahmen einer Pressekonferenz die erste interdisziplinäre evidenzbasierte Leitlinie zur Hormontherapie in der Peri- und Postmenopause (HT) veröffentlicht worden. Die neue Stufe-3 (S3)-Leitlinie wurde unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) entwickelt. Prof. Dr. Olaf Ortmann arbeitete als Koordinator des Prozesses gemeinsam mit Mandatsträgerinnen und -trägern von 20 medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Verbänden, Arbeitsgemeinschaften und Selbsthilfegruppen etwa zwei Jahre an der S3-Leitlinie.

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"Körperwissen und Verhütung"

Neue Präventionsmappe der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für die Beratung von Migrantinnen und Migranten

 

Köln (14.August 2009) - Ob Aufklärungsveranstaltung oder Gespräch in der gynäkologischen Praxis, ob Einzel-, Paar- oder Gruppenberatung - die Präventionsmappe "Körperwissen und Verhütung" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eignet sich als neues Angebot für die Beratungsarbeit mit Migrantinnen und Migranten.

Das Interesse an medizinischen Fragen ist in der Zielgruppe sehr groß, wie die Ergebnisse der laufenden Studie "frauen leben" der BZgA zeigen. Dabei wurden Frauen mit türkischem oder ost-/südosteuropäischem Migrationshintergrund im Alter von 20 bis 44 Jahren zu ihrer Migrationsgeschichte, ihrer Familienplanung und ihrer aktuellen Lebenssituation befragt.

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Präeklampsiemarker für Schwangere

 

Leipzig (21. Juli 2009) - Es ist ein Meilenstein für die Früherkennung einer der gefährlichsten Erkrankungen in der Schwangerschaft: Wissenschaftlern der Abteilung Geburtsmedizin des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) und des Instituts für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik ist es jetzt gelungen, einen 2003 entdeckten Marker für Präeklampsie in die klinische Diagnostik und Routine zu überführen. Damit ist das Universitätsklinikum Leipzig die weltweit erste Einrichtung, die den neuen Präeklampsiemarker direkt für Schwangere verfügbar gemacht hat.

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Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe veröffentlicht Stellungnahme zur Intimchirurgie

Vaginaverengung, G-Punkt-Vergrößerung, Schamlippen-OP

 

Berlin (14. Juli 2009) - Verkleinerung der inneren Schamlippen, Vergrößerung des G-Punktes, Wiederherstellung des Jungfernhäutchens - Die Anfragen von Frauen nach kosmetischen Genital-OPs und die Zahl dieser Operationen haben sich erhöht. Risiken der Eingriffe sind unzureichend untersucht. Deswegen hat die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) gestern eine Stellungnahme veröffentlicht und warnt vor möglichen Folgen.

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Schwierige Geburt 

Hebammen üben an Simulationspuppen kritische Geburtsszenarien

 

Deutschlandweit einmalige "Münchner Projekt" erhöht die Patienten-Sicherheit im Kreißsaal

 

Simulation eines Geburtsszenarios. Photo: Klinikum der Universität MünchenMünchen (24. Juni 2009) - Die Simulation von Risikosituationen zur Fehlervermeidung ist in der Luftfahrt seit langem bekannt. Seltene, mitunter aber lebensbedrohliche Situationen können so mehrfach ohne Schaden für die Beteiligten trainiert werden. Auch in der Geburtshilfe gibt es sehr seltene, aber in ihrer Dramatik und Dynamik ernste Komplikationen mit teilweise gravierenden Folgen für Mutter und Kind. Geburtsimulationen am Phantom gibt es in der Geburtshilfe seit mehr als 100 Jahren. Technisch ausgereifte Geburtssimulatoren stehen jedoch erst seit kurzem zur Verfügung.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement (Geschäftsführender Vorstand: Prof. Dr. Christian Lackner), der Klinik für Anästhesiologie (Direktor: Prof. Dr. Bernhard Zwißler) sowie der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe (Direktor: Prof. Dr. Klaus Friese) der Ludwig-Maximilians-Universität München am Campus Innenstadt wurde im letzten Jahr ein Simulationskreißsaal errichtet, der auch weltweit bislang nur an sehr wenigen Zentren existiert.
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Drei bis sechs Monate für die Gewichtsabnahme nach der Schwangerschaft sind normal

Laut IQWiG stehen Frauen zu sehr unter Druck, nach der Geburt schnell Gewicht zu verlieren

IQWiGBerlin (19. Juni 2009) - Wenn das Baby da ist, wollen viele junge Mütter möglichst schnell ihr altes Gewicht wieder erreichen - so wie manche Filmstars, die sich nur wenige Wochen nach der Geburt wieder im Bikini präsentieren. Doch Frauen mit einem Baby sollten sich nicht zu stark unter Druck setzen, so das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Zu schnelles Abnehmen nach der Geburt kann sich auch negativ auf das Stillen auswirken, warnt das Institut zudem in seinen heute auf Gesundheitsinformation.de veröffentlichten Informationen.

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„In hohem Maße einfühlsam“

Leitlinie zum Umgang mit Frauen nach sexueller Gewalt

Berlin (16. Juni 2009) – Im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) wurde heute eine neue S1-Leitlinie zum ärztlichen Umgang mit Frauen nach mutmaßlicher Anwendung sexueller Gewalt veröffentlicht. „Diese Leitlinie wird den Kolleginnen und Kollegen ein unterstützendes Werkzeug sein, professionell und dabei in hohem Maße einfühlsam im Umgang mit traumatisierten Frauen zu arbeiten“, so DGGG-Präsident Professor Rolf Kreienberg.

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Überraschende Ergebnisse:

Neue Studie zum Gestationsdiabetes auf Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft vorgestellt

 

  • Gynäkologen empfehlen GDM-Screening für jede Schwangere
  • Umsetzung im Praxisalltag jedoch nicht ausreichend etabliert

 

Schwangerschaftsdiabetes. Photo: Bayer Vital GmbHLeipzig (20. Mai 2009) – 90 Prozent aller niedergelassenen Gynäkologen empfehlen bei jeder Schwangeren ein Screening auf Gestationsdiabetes (GDM). So lautet die überraschende Kernaussage einer Studie, die zwischen Juni und November 2008 von der Forschergruppe Diabetes der TU München mit Unterstützung von Bayer Diabetes Care durchgeführt wurde. „Es ist positiv zu werten, dass das Bewusstsein für die Notwendigkeit durchgängig vorhanden ist“, kommentiert Studienleiter Priv.Doz. Martin Füchtenbusch das Ergebnis, „dennoch wissen wir, dass das Screening in der Realität zu selten durchgeführt wird“. Auch Dr. Helmut Kleinwechter, Sprecher der AG Diabetes und Schwangerschaft der DDG sagt: „Die Perinatalstatistik der Bundesgeschäftsstelle für Qualitätssicherung (BQS) zeigt, dass der Schwangerschaftsdiabetes in Deutschland noch immer in mehr als 50 Prozent aller Fälle übersehen wird – mit teils gravierenden Folgen für Mutter und Kind“. Gründe sehen die Experten vor allem in der unklaren und uneinheitlichen Vergütungs­situation: In den meisten Bundesländern ist das Screening eine IGeL Leistung, die den Patientinnen mit 10 bis 30 Euro berechnet wird. „Sozial schwächer gestellte Frauen verzichten deshalb häufig auf den Test – und das, obwohl gerade sie ein hohes Risikopotential haben“, so Kleinwechter. Die Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Schwangerschaft der DDG fordert deshalb, das GDM-Screening als Kassenleistung für alle Patientinnen anzubieten.

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Bedeutung einer optimalen Versorgung mit Folat und DHA – Konsequenzen für die Mutterschaftsvorsorge


  • Jede zweite Frau kann Folsäure nicht optimal verwerten
  • Kombination von Folsäure und Metafolin® ermöglicht breitenwirksame Prävention für alle Frauen
  • Omega-3-Fettsäure DHA fördert visuelle und kognitive Entwicklung des Kindes

 

StillendeBerlin (7. Mai 2009) – Die alleinige Supplementierung von Folsäure reicht nicht unbedingt aus, um alle Frauen während Schwangerschaft und Stillzeit optimal mit Folat zu versorgen. Professor Klaus Pietrzik erklärt im Rahmen des diesjährigen Perinatalkongresses, „dass Folsäure von der Hälfte der Bevölkerung aufgrund einer eingeschränkten Enzymaktivität nicht optimal in die biologisch aktive Wirkform 5-Methyltetrahydrofolat (5-MTHF) umgewandelt wird“. Daher empfiehlt der Folatexperte vom Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaft der Universität Bonn, in Ergänzung zu Folsäure 5-MTHF zu supplementieren. Dieses sei mittlerweile in Form einer stabilen Calcium-Verbindung (Metafolin®, enthalten in Femibion®) verfügbar und bietet daher Sicherheit für alle Frauen. „Da die Organe bereits in den ersten Schwanger­schaftstagen und -wochen angelegt werden, ist eine adäquate Vorsorge von Anfang an wichtig“, betont Professor Wolfgang Henrich von der Berliner Charité auf dem von Merck Selbstmedikation unterstützten Symposium.

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