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26 | 04 | 2018
Gynäkologie
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Überraschende Ergebnisse:

Neue Studie zum Gestationsdiabetes auf Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft vorgestellt

 

  • Gynäkologen empfehlen GDM-Screening für jede Schwangere
  • Umsetzung im Praxisalltag jedoch nicht ausreichend etabliert

 

Schwangerschaftsdiabetes. Photo: Bayer Vital GmbHLeipzig (20. Mai 2009) – 90 Prozent aller niedergelassenen Gynäkologen empfehlen bei jeder Schwangeren ein Screening auf Gestationsdiabetes (GDM). So lautet die überraschende Kernaussage einer Studie, die zwischen Juni und November 2008 von der Forschergruppe Diabetes der TU München mit Unterstützung von Bayer Diabetes Care durchgeführt wurde. „Es ist positiv zu werten, dass das Bewusstsein für die Notwendigkeit durchgängig vorhanden ist“, kommentiert Studienleiter Priv.Doz. Martin Füchtenbusch das Ergebnis, „dennoch wissen wir, dass das Screening in der Realität zu selten durchgeführt wird“. Auch Dr. Helmut Kleinwechter, Sprecher der AG Diabetes und Schwangerschaft der DDG sagt: „Die Perinatalstatistik der Bundesgeschäftsstelle für Qualitätssicherung (BQS) zeigt, dass der Schwangerschaftsdiabetes in Deutschland noch immer in mehr als 50 Prozent aller Fälle übersehen wird – mit teils gravierenden Folgen für Mutter und Kind“. Gründe sehen die Experten vor allem in der unklaren und uneinheitlichen Vergütungs­situation: In den meisten Bundesländern ist das Screening eine IGeL Leistung, die den Patientinnen mit 10 bis 30 Euro berechnet wird. „Sozial schwächer gestellte Frauen verzichten deshalb häufig auf den Test – und das, obwohl gerade sie ein hohes Risikopotential haben“, so Kleinwechter. Die Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Schwangerschaft der DDG fordert deshalb, das GDM-Screening als Kassenleistung für alle Patientinnen anzubieten.

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Bedeutung einer optimalen Versorgung mit Folat und DHA – Konsequenzen für die Mutterschaftsvorsorge


  • Jede zweite Frau kann Folsäure nicht optimal verwerten
  • Kombination von Folsäure und Metafolin® ermöglicht breitenwirksame Prävention für alle Frauen
  • Omega-3-Fettsäure DHA fördert visuelle und kognitive Entwicklung des Kindes

 

StillendeBerlin (7. Mai 2009) – Die alleinige Supplementierung von Folsäure reicht nicht unbedingt aus, um alle Frauen während Schwangerschaft und Stillzeit optimal mit Folat zu versorgen. Professor Klaus Pietrzik erklärt im Rahmen des diesjährigen Perinatalkongresses, „dass Folsäure von der Hälfte der Bevölkerung aufgrund einer eingeschränkten Enzymaktivität nicht optimal in die biologisch aktive Wirkform 5-Methyltetrahydrofolat (5-MTHF) umgewandelt wird“. Daher empfiehlt der Folatexperte vom Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaft der Universität Bonn, in Ergänzung zu Folsäure 5-MTHF zu supplementieren. Dieses sei mittlerweile in Form einer stabilen Calcium-Verbindung (Metafolin®, enthalten in Femibion®) verfügbar und bietet daher Sicherheit für alle Frauen. „Da die Organe bereits in den ersten Schwanger­schaftstagen und -wochen angelegt werden, ist eine adäquate Vorsorge von Anfang an wichtig“, betont Professor Wolfgang Henrich von der Berliner Charité auf dem von Merck Selbstmedikation unterstützten Symposium.

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Das EvAluate-Studienprogramm setzt neue Maßstäbe zur individualisierten Therapie beim Mammakarzinom

 

EvAluateErlangen (26. März 2009) - Mit EvAluate hat das Universitäts-Brustzentrum Franken des Universitätsklinikums Erlangen im Mai 2008 ein innovatives Studienprogramm gestartet, das wertvolle Informationen zur individualisierten Therapie des Mammakarzinoms liefern wird. Für die individuelle Planung von wirksamen, nebenwirkungsarmen und kosteneffektiven Therapien für Patientinnen mit einem Mammakarzinom ist es erforderlich, zuverlässige Prognose- und Prädiktivfaktoren zu kennen. Diese Faktoren sollten die Wahl zur Art der Therapie bzw. das Ansprechen auf eine Therapie vorhersagen. Nahezu alle etablierten Prognose- und Prädiktivfaktoren basieren auf histopathologischen Eigenschaften des Tumors. Jedoch können auch vererbbare, genetische Variationen in der DNA der erkrankten Frau einen großen Einfluss auf die Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Arzneimitteln haben. Deshalb sollen im Rahmen des EvAluate-Studienprogramms neben Fragen zum effektiven Therapiemanagement des Mammakarzinoms und pharmakoökonomischen Fragestellungen insbesondere Untersuchungen zur Pharmakogenetik durchgeführt werden. Über 2.000 Patientinnen nehmen bereits in mehr als 250 deutschen Studienzentren am EvAluate-Studienprogramm teil.

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Mit Pap-Abstrich plus HPV-Test das Risiko für Gebärmutterhalskrebs halbieren

Wegweisend: das Wolfsburger Pilotprojekt

 

Schematische Darstellung eines Humanen Papillomvirus (HPV)München (24. März 2009) – Gebärmutterhalskrebs kann durch Früherkennung verhindert werden. Sie lässt sich bei Frauen ab dem 30. Lebensjahr wesentlich verbessern, wenn der konventionelle Pap-Abstrich mit dem innovativen digene® HPV Test kombiniert wird, der nach der empfohlenen Hybrid Capture® 2 Technologie (HC2) arbeitet. Er weist in einem Zellabstrich vom Muttermund zuverlässig die 13 Hochrisiko-Typen humaner Papillomviren nach, die als Hauptursache für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs gelten. Das Wolfsburger Modell zeigt die hohe Akzeptanz dieses Vorgehens und die hervorragende Effektivität der kombinierten Diagnostik: 85 Prozent der Frauen entschieden sich bei der routinemäßigen Vorsorgeuntersuchung für dieses Angebot. Mehr als die Hälfte der Krebsvorstufen oder Krebserkrankungen wäre ohne HPV-Test nicht oder erst sehr viel später entdeckt worden. Fazit: Frauen können ihr Risiko für Gebärmutterhalskrebs deutlich senken, wenn sie im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung auf die Kombination von Pap-Abstrich und HPV-Test setzen.

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Infektionen des oberen weiblichen Genitaltraktes

Moxifloxacin als neue Therapieoption zugelassen

 

Leverkusen (24. März 2009) - Das Antibiotikum Moxifloxacin wurde jetzt in Deutschland vom BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) aufgrund einer Empfehlung der EMEA (European Medicines Agency) auch für die Behandlung von leichten bis mäßig schweren entzündlichen Erkrankungen des Beckens zugelassen. Damit können Infektionen des oberen weiblichen Genitaltraktes einschließlich Salpingitis und Endometritis (englisch: Pelvic Inflammatory Disease = PID) nun auch mittels einer Monotherapie mit dem Chinolon-Antibiotikum statt wie bisher üblich mit einer Antibiotika-Dreifachkombination behandelt werden (sofern Moxifloxacin-resistente Gonokokken ausgeschlossen werden können). Denn Moxifloxacin hat sich in klinischen Studien als sicher und effektiv wirksam bei der PID erwiesen.

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Risiko für Mutter und ungeborenes Kind

Erkrankungen der Schilddrüse während der Schwangerschaft

 

Regenstauf (23. März 2009) - Leiden Frauen unter einer nicht erkannten Erkrankung der Schilddrüse haben sie ein deutlich erhöhtes Risiko für Fehlgeburten. Für werdende Mütter ist deshalb nicht nur eine ausreichende Jodversorgung wichtig: Auch Schilddrüsenfunktionsstörungen sollten vor und während einer Schwangerschaft behandelt werden. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) anlässlich eines aktuellen Fachartikels hin.

Ein Mangel an Schilddrüsenhormonen führt dazu, dass sich ungeborene Kinder nicht normal entwickeln. In den ersten Schwangerschaftswochen ist der Fötus allein auf die Hormone der Mutter angewiesen. Ihre Schilddrüse muss bis zu 50 Prozent mehr Hormone bilden, wofür sie ausreichend Jod benötigt. Um dies zu gewährleisten, wird in der Schwangerschaft die Gabe von Jodid-Tabletten empfohlen, wenn keine Gegenanzeigen, wie beispielsweise eine Schilddrüsenüberfunktion, vorliegen.

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Diakonie fordert Information und Beratung bereits vor der Pränataldiagnostik

Berlin (16. März 2009) - „Die Diakonie begrüßt alle Bemühungen, schwangeren Frauen und ihren Partnern die Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen, die sie im Zusammenhang mit einer vorgeburtlichen Untersuchung brauchen“, erklärt Diakonie- Präsident Klaus-Dieter Kottnik zur aktuellen Debatte um eine Gesetzesänderung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes.
Dazu gehöre die in den Gesetzesentwürfen geforderte Pflicht der Ärztinnen und Ärzte, schwangere Frauen nach einem auffälligen Untersuchungsbefund umfassend medizinisch zu beraten. Ausdrücklich begrüßt wird, dass die Ärzte verpflichtet werden sollen, schwangere Frauen über ihren Beratungsanspruch zu informieren und sie an Beratungsstellen zu vermitteln.

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 „Diese Chance darf nicht vertan werden“

BÄK und DGGG fordern umfassende Beratungsregelung zur Vermeidung von späten Schwangerschaftsabbrüchen

 

Berlin/München (13. März 2009) - Die Bundesärztekammer (BÄK) und die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) begrüßen, dass der Deutsche Bundestag nunmehr intensiv darüber diskutiert, wie die Vorschriften zum Schwanger­schaftskonfliktgesetz geändert werden können. „Es stimmt uns zuversichtlich, dass in den vorliegenden fraktions­übergreifenden Gesetzesanträgen die Regelungsdefizite erkannt worden sind. Das Parlament muss jetzt gemeinsam an Lösungen arbeiten, die Schwangeren Unterstützung und Hilfestellung in den schwierigen Belastungs- oder Konfliktsituationen geben. Die Chance für eine einvernehmliche Lösung darf nicht vertan werden“, appellierte der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, durch Änderungen des Schwangerschafts-Konfliktgesetzes Regelungs­defizite zu beseitigen.

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Osteoporose und mehr: Östrogene zur Prävention?

 

Von Prof. Dr. Joseph Neulen

 

Düsseldorf (7. März 2009) - Zirka 30 Prozent aller Frauen in der Postmenopause tragen ein Osteoporoserisiko. Die direkten Kosten, die durch die Behandlung Osteoporose-bedingter Knochenfrakturen verursacht werden, betragen in den USA jährlich etwa 15 Milliarden USD. In Deutschland belaufen sich diese Kosten derzeit auf rund 3 Milliarden Euro und werden sich bis 2050 verdoppeln. Qaly-Analysen weisen darauf hin, dass bei Frauen in der Peri- und Postmenopause eine Hormonersatztherapie (HRT) die kostengünstigste Therapieoption zur Primärprophylaxe der Osteoporose darstellt. Als Basistherapie sollte eine ausreichende Kalzium- und Vitamin-D3-Supplementation sichergestellt sein. Im höheren Alter bieten sich selektive Oestrogenrezeptor-Modulatoren (SERM) oder – abhängig vom Befund – Bisphosphonate bzw. Strontiumranelat an.

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Brustkrebsrisiko: Auf das Gestagen kommt es an

 

Von Univ.-Prof. Dr. Clemens Tempfer

 

Düsseldorf (7. März 2009) - Bisherige Studien haben gezeigt, dass eine peri- bzw. postmenopausale Estrogen-/Gestagen-Kombinationstherapie (HRT) mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko assoziiert ist. Der Einfluss differenter Gestagene auf das Brustkrebsrisiko konnte bisher nicht geklärt werden. Bei der E3N-Studie handelt es sich um eine prospektive Kohortenstudie mit 80.377 postmenopausalen Frauen. Das Ergebnis der Studie lautet, dass eine HRT mit Gestagenen wie Medroxyprogesteronazetat, Chlormadinonazetat, Cyproteronazetat und Norethisteronazetat mit einem signifikant erhöhten relativen Brustkrebsrisiko (einer relativ erhöhten Diagnosehäufigkeit) assoziiert ist, wohingegen eine HRT mit Progesteron oder Dydrogesteron nicht zu einem erhöhten Auftreten von Brustkrebs führt.

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GenoGyn: „Ein einheitliches Qualitätsniveau stärkt unsere Fachgruppe!“

 

Köln (3. Februar 2009) - Der QM-Countdown läuft: Spätestens bis zum 31. Dezember 2009 muss in allen Arztpraxen ein Qualitätsmanagement-System eingeführt sein. Die Gesetzesvorgabe sorgt unter niedergelassenen Ärzten für Unmut und Verunsicherung. Jetzt komme es darauf an, mit einem einheitlichen Qualitätsniveau innerhalb der Fachgruppe der Frauenärzte deren künftige berufspolitische Position zu stärken, rät deshalb die Ärztliche Genossenschaft GenoGyn.

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Cytomegalie-Infektion in der Schwangerschaft: Die unterschätzte Gefahr für das Kind

Immun-Test bei Frauen mit Kinderwunsch

 

Köln (29. Januar 2009) - Die Fakten sind alarmierend: Eine Cytomegalie-Infektion ist die häufigste Virus-Erkrankung in der Schwangerschaft und kann schwere Schäden für das Kind nach sich ziehen. Die Anzahl der Betroffenen wurde in jüngsten Expertenangaben deutlich nach oben korrigiert. Danach erkranken in Deutschland jährlich etwa 1900 Ungeborene an einer Infektion mit dem Cytomegalievirus (CMV), mindestens 700 davon erleiden in der Folge Beeinträchtigungen wie Gehörverlust, Sehstörungen oder mentale Retardierung. Dennoch ist die Infektion in der Öffentlichkeit kaum bekannt, von Medizinern wird die Gefahr oft unterschätzt. Angesichts der neuen Zahlen plädiert die Ärztliche Genossenschaft GenoGyn für mehr Aufklärung und Prävention durch Immun-Tests bei Frauen mit Kinderwunsch.

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PINGUIN Studie der Forschergruppe Diabetes in München

Kooperierende Ärztinnen und Ärzte gesucht!

 

München (28. Januar 2009) - 61 von 100 Frauen mit Insulin pflichtigem Schwangerschaftsdiabetes erkranken innerhalb von drei Jahren nach der Entbindung an einem Typ 2 Diabetes mellitus. Deshalb führt die Forschergruppe Diabetes unter der Leitung von Prof. Anette-Gabriele Ziegler eine postpartale Intervention bei Gestationsdiabetikerinnen unter Insulintherapie durch - die PINGUIN Studie. PINGUIN ist eine randomisierte, Placebo-kontrollierte, doppelblinde Interventionsstudie. Sie soll die Entwicklung zum Typ 2 Diabetes verhindern. Deutschlandweit überweisen bereits neun kooperierende Krankenhäuser und sieben niedergelassene Ärzte Frauen, die in ihrer letzten Schwangerschaft Diabetes hatten und Insulin spritzen mussten. Die Studie läuft seit Februar 2008 und viele Probandinnen haben Ihre halbjährige Untersuchung bereits durchlaufen.

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Vorbericht zu Screening auf Gestationsdiabetes veröffentlicht

IQWiG sieht indirekten Hinweis auf Nutzen

 

Berlin (21. Januar 2009) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat die vorläufigen Ergebnisse seiner Nutzenbewertung einer Reihenuntersuchung (Screening) auf Schwangerschaftsdiabetes vorgelegt. In dem vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beauftragten Projekt geht es um die Frage, ob Schwangeren routinemäßig ein Test angeboten werden soll, um diejenigen Frauen zu erkennen, die im Verlauf der Schwangerschaft erhöhte Blutzuckerwerte entwickeln. Denn mit dem Blutzucker können auch die Risiken für Komplikationen bei der Geburt steigen. Seinen Vorbericht hat das IQWiG am 21. Januar 2009 publiziert. Bis zum 18. Februar können interessierte Personen und Institutionen schriftliche Stellungnahmen dazu abgeben.

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Übergewicht ist Risikofaktor für Eierstockkrebs

Grundlage für Präventionsmaßnahmen gelegt

 

Regensburg (15. Januar 2009) - Im Rahmen einer Studie des U.S. Krebsforschungszentrums untersuchte ein Team um Professor Dr. Michael Leitzmann, Direktor des Instituts für Epidemiologie und Präventivmedizin der Medizinischen Fakultät Regensburg, den Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom). Die Forscher konnten nachweisen, dass Übergewicht das Risiko für Eierstockkrebs erhöht. Die Ergebnisse wurden am 5. Januar 2009 im Journal "Cancer" (vorab online: www.interscience.wiley.com/cancer-newsroom, Print-Ausgabe: 15. Februar 2009) veröffentlicht.

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Neue Kombinationspille bietet festen Rhythmus gegen das Pillenvergessen

Mit dem Verhütungsrhythmus 24vier ist aller Anfang leicht

 

Leverkusen (15. Januar 2009) - Der tägliche Griff zur Pillenpackung gehört für rund sieben Millionen Frauen in Deutschland zur Routine. Doch für viele von ihnen gerät diese Routine einmal im Monat ins Stocken. Nämlich dann, wenn sie sich nach 21 Tagen Pilleneinnahme und sieben Tagen Pause wieder an den rechtzeitigen Beginn einer neuen Packung erinnern müssen.

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Hilfe! Unsere Babys werden immer schwerer!

Stiftung Kindergesundheit: Schwangere sollten nicht „für zwei essen“!

 

München (13. Januar 2009) - Die Stiftung Kindergesundheit schlägt Alarm: Immer mehr Babys sind schon bei ihrer Geburt zu dick. Das Geburtsgewicht von Säuglingen hat innerhalb weniger Jahre in einem dramatischen Ausmaß zugenommen. An den Genen kann das nicht liegen, denn sie können sich nicht in einer so kurzen Zeit ändern. Die wichtigste Ursache liegt offenbar bei der Ernährung der Mütter: Viele junge Frauen sind bereits übergewichtig, wenn sie schwanger werden und viele von ihnen nehmen auch während der Schwangerschaft übermäßig zu.

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Schwangerschaft gut planen

Neue Therapieempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V.

 

Berlin (15. Dezember 2008) - Fortschritte in der Therapie rheumatischer Erkrankungen haben dazu geführt, dass sich viele Frauen mit Rheuma ihren Kinderwunsch erfüllen können. 14 Prozent der betroffenen Frauen heute sind im gebärfähigen Alter. Noch bis vor zehn Jahren haben Ärzte von einer Schwangerschaft abgeraten - es gab kaum Erfahrungswerte. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) hat die Erkenntnisse über die Anwendung von Rheuma-Medikamenten in der Schwangerschaft nun in einer Therapieempfehlung zusammengefasst. "Dieser Leitfaden hilft allen Beteiligten, ihre Patientinnen in Hinblick auf eine geplante Schwangerschaft besser zu beraten", sagt Prof. Klaus Krüger, Sprecher der Kommission Pharmakotherapie.

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Die „Pille“ steht zu Unrecht im Ruf, das Körpergewicht zu erhöhen

 

IQWiG ermuntert Frauen, informierte Entscheidungen über Verhütungsmittel und Gewichtskontrolle zu treffen

Manche Methoden zum Abnehmen sind gesundheitsschädlich

 

Berlin (30. Oktober 2008) - Dass man wegen der Antibabypille zunimmt, ist nicht wissenschaftlich belegt. Viele Frauen entscheiden sich gegen die "Pille" als Verhütungsmittel, weil zu den unerwünschten Wirkungen, die ihr zugeschrieben werden, auch Gewichtszunahme zählt. Sie schränken damit ihre Auswahlmöglichkeiten in Sachen Verhütung ohne guten Grund ein, so das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Jedes Verhütungsmittel hat andere Vor- und Nachteile, die es individuell abzuwägen gilt. Das IQWiG hat die Forschung zu hormonellen Verhütungsmitteln und Gewichtskontrolle geprüft und als allgemeinverständliche Informationen auf seiner Website www.gesundheitsinformation.de veröffentlicht.

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Bestimmte Ernährungsweise kann mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko verbunden sein

 

Potsdam-Rehbrücke (28. Oktober 2008) - Eine bestimmte Ernährungsweise kann mit einem bis zu zweifach erhöhten Brustkrebsrisiko verbunden sein. Zu diesem Ergebnis kam ein Wissenschaftlerteam um Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE), nachdem es die Daten der EPIC*-Potsdam-Studie ausgewertet hatte. Die Forscher identifizierten ein Ernährungsmuster, das mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko in Zusammenhang steht. Dieses Ernährungsmuster ist durch einen erhöhten Verzehr von Butter, Margarine, verarbeitetem Fleisch und Fisch charakterisiert sowie durch einen geringen Brot- und Fruchtsaftkonsum.

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Fachgesellschaften stellen neue S3-Leitlinie vor:

Alles zur Diagnose, Therapie und Nachsorge bei Brustkrebs

 

Stuttgart (20. Oktober 2008) - Die neue S3-Leitlinie Brustkrebs bildet den aktuellen Stand in Wissenschaft und Medizin ab. Sie soll dabei helfen, die Sterblichkeit von Patientinnen mit Brustkrebs zu senken und ihre Lebensqualität zu erhöhen. Vier Jahre nach Veröffentlichung der letzten Leitlinie wurde sie erneut überarbeitet und an den aktuellen Kenntnisstand angepasst. Einzelheiten zu den Änderungen und Neuerungen stellen die Experten auf der 28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie vor.

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