Gynäkologie

Darmbakterium verursacht Frühgeburten

Masterstudentin entschlüsselt Erbinformation eines für Schwangere gefährlichen Krankheitserregers

 

Bielefeld (15. September 2008) - Der Bielefelder Biologiestudentin Eva Trost (25) ist es im Rahmen ihrer Masterarbeit am Institut für Genomforschung und Systembiologie der Universität Bielefeld gelungen, die Erbinformation des Bakteriums Corynebacterium nigricans CN-1 zu entschlüsseln. CN-1 wird häufig bei Schwangerschaftskomplikationen isoliert und mit dem Auftreten von Frühgeburten in Verbindung gebracht. Die entschlüsselte Erbinformation deutet nun darauf hin, dass es sich bei CN-1 eigentlich um einen natürlichen Darmbewohner handelt. Das Bakterium kann aber auch im Vaginalbereich überleben und dort das Zellgewebe der werdenden Mutter schädigen. Die Ergebnisse der Masterarbeit stellen einen wissenschaftlichen Durchbruch dar und führen zu einem tieferen Verständnis der Rolle körpereigener Bakterien beim Auftreten von Frühgeburten.

Geburt war schon bei Neandertalern schwierig

 

Zürich, Schweiz (8. September 2008) - Neandertaler hatten bei der Geburt ein ähnlich grosses Gehirn wie wir Menschen. Nach der Geburt wuchs ihr Gehirn hingegen schneller als beim Homo sapiens und wurde auch grösser. Trotzdem verlief die individuelle Lebensspanne ebenso langsam wie beim modernen Menschen. Diese neuen Einsichten in die menschliche Evolutionsgeschichte präsentieren Forschende der Universität Zürich nächste Woche im Journal "Proceedings of the National Academy of Sciences PNAS".

Babypause? Die meisten Frauen starten schnell wieder ins Liebesleben

Aktuelle Umfrage zeigt: große Mehrheit der Frauen verhütet während der Stillzeit

 

München (5. September 2008) - Trotz Schlafmangels und umgekrempeltem Alltag - nach der Geburt eines Babys kehrt die Liebe schnell zurück in die Betten frischgebackener Eltern. Laut einer aktuellen Umfrage* unter 200 Frauen, die kürzlich** ein Kind bekommen haben, hatten 43 Prozent innerhalb der ersten sechs Wochen nach der Geburt wieder Sex. Nach zwölf Wochen waren es bereits 83,5 Prozent. Während der Stillzeit verhüten die meisten Frauen - und zwar mit Kondom oder östrogenfreier Pille. Jedoch glauben einige noch immer, dass sie das Stillen vor einer neuen Schwangerschaft schützt.

Verhütung? Sicher kenne ich mich da aus ... Oder doch nicht?


Aktuelle Umfrage zeigt: Frauen schätzen Sicherheit von Verhütungsmethoden nicht immer richtig ein

 

München (25. August 2008) - Fast alle Frauen halten sich beim Thema Verhütung für gut bzw. sehr gut informiert.* Laut einer aktuellen Umfrage des Instituts MKM unter 500 hormonell verhütenden Frauen zwischen 15 und 45 Jahren weiß jedoch fast ein Drittel (32 Prozent) der Befragten nicht, wie ihre Verhütungsmethode wirkt. Mehr als drei Viertel der Frauen (75,6 Prozent) können zudem nicht sagen, welche Hormone ihr Verhütungsmittel enthält. Die Umfrage im Auftrag von Essex Pharma zeigt außerdem, dass die Sicherheit der einzelnen Methoden teilweise falsch eingeschätzt wird.

Preis für Erlanger Forschung über Schwangerschafts-Depression

 

Erlangen-Nürnberg (21. August 2008) - Für die wegweisende Erforschung der "Depression in der Schwangerschaft und Stillzeit" erhielten zwei Forscher des Universitätsklinikums Erlangen auf der Tagung der Bayerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe den höchst dotierten Preis für geburtshilfliche Forschung in Europa. Sie forderten in ihrer Studie ein frühzeitiges Erkennen depressiver Symptome bei Schwangeren und eine verbesserte Betreuung depressiver Frauen in den Geburtskliniken. Das Wichtigste zur Vermeidung von Depressivität im Wochenbett ist ein positives, selbstbestimmtes Geburtserlebnis sowie auch nach der Schwangerschaft eine stabile Partnerschaft.

Welche Schwangere braucht eine Rhesus-Prophylaxe?

Ein sicherer Test kann Klarheit bringen.

 

EU-geförderte Studie: Forscher der Universitätsmedizin Göttingen haben Labormethoden getestet, die in der Schwangerschaft das tatsächliche Risiko einer Rhesus-Unverträglichkeit vorhersagen können.

 

Göttingen (21. August 2008) - Rhesusfaktor D-positiv oder D-negativ - welche Blutgruppe hat mein Kind? Die Antwort auf diese Frage hat für Schwangere mit "Rh-negativ", die selbst keinen Rhesusfaktor D auf den roten Blutkörperchen haben, eine besondere Bedeutung: Hat ihr Kind einen anderen Rhesusfaktor-Status als sie selbst, dann besteht Lebensgefahr für das Kind. Hier hilft eine vorbeugende Behandlung mit einer so genannten Anti-D-Prophylaxe. In Deutschland wird sie für alle Schwangeren mit dem Rhesusfaktor D-negativ empfohlen. In vielen Fällen könnte jedoch auf eine solche Behandlung verzichtet werden. Voraussetzung ist: Der Rhesusfaktor des kindlichen Blutes müsste sicher vorausgesagt werden können.

Neuer Internetauftritt informiert Frauen mit Myomen

 

Berlin (1. August 2008) - Condoleezza Rice und viele andere prominente Frauen ließen sich auf diese Weise behandeln und auch in Deutschland ist das Verfahren im Kommen: Die Myomembolisation, ein schonendes Verfahren zur Behandlung gutartiger Geschwulste (Myome) der Gebärmutter. Bei diesem minimalinvasiven Eingriff, der zumeist von Radiologen durchgeführt wird, werden die Myome von der Blutzufuhr abgeschnitten und die Wucherungen gleichsam "aushungert". Der große Vorteil der Embolisation: Die Gebärmutter bleibt vollständig erhalten. Das neue Internetportal www.myomembolisation.org informiert über die Behandlungsschritte und gibt betroffenen Frauen Rat.

Erster erfolgreicher Einsatz von Mikroinstrument und 4-D-Ultraschall bei Operation im Mutterleib

 

Mainz (25. Juli 2008) -  Mainzer Universitätsfrauenklinik setzt erstmals eine nur ein Millimeter starke Optik und 4-D Ultraschallkontrolle bei der Behandlung von angeborenen Zwerchfellbrüchen bei ungeborenen Kindern ein. Am Internationalen Zentrum für Pränatale Diagnostik und Mikroinvasive intrauterine Chirurgie der Universitätsfrauenklinik Mainz konnte vergangene Woche zum ersten Mal mit Hilfe einer nur einen Millimeter starken Optik und unter 4-D Ultraschallkontrolle ein Kind mit einem angeborenem Zwerchfellbruch im Mutterleib operiert werden. Der Leiter des Zentrums, Prof. Dr. Michael Tchirikov, und sein Team haben durch den erfolgreichen ersten Einsatz dieser Instrumente mit einem Durchmesser von nur einem Millimeter nicht nur dazu beigetragen, dass der Fötus nun nach seiner Geburt im Herbst gute Chancen hat zu überleben. Auch konnten die Mainzer Mediziner das bei einer solchen Operation übliche Risiko einer Frühgeburt, welches durch die bei der Durchführung der Operation angewendeten Instrumente bestimmt wird, erheblich reduzieren.

Leitlinie zur "Prävention, Diagnostik und Therapie der HPV-Infektion und präinvasiver Läsionen des weiblichen Genitale"

Gebärmutterhalskrebs vermeiden und schonend therapieren

 

Berlin (16. Juli 2008) - Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe wurde die S-2 Leitlinie zur "Prävention, Diagnostik und Therapie der HPV-Infektion und präinvasiver Läsionen des weiblichen Genitale" fertiggestellt.

In Deutschland wurden nach Angaben der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister e. V. (GEKID) und des Robert-Koch-Instituts im Jahr 2004 ca. 6.200 neue Zervixkarzinome registriert und ca. 1.660 Frauen verstarben an dieser Erkrankung. Noch in den 70-ger Jahren war der Gebärmutterhalskrebs die häufigste Krebserkrankung der Frauen. Nun besteht durch Primär- und Sekundärprävention die Möglichkeit, den Gebärmutterhalskrebs fast vollständig zu bekämpfen.

Macht Multitasking Frauen krank? 

Jede zweite Frau leidet unter den Symptomen der Hetzkrankheit
Stress schlägt auf den Magen und kann Sodbrennen auslösen

Photo: Bayer HealthCare 

Köln (10. Juli 2008) – Mehrere Dinge gleichzeitig erledigen, nichts liegen lassen können, Aufgaben unter ständigem Druck verrichten. Diese Mermale kennzeichnen ein Phäno­men, das amerikanische Wissenschaftler Hetzkrankheit (Hurry Sickness) nennen. Es gilt als Vorstufe des Burnout-Syndroms und ist bisher als Managerkrankheit bekannt. Das Gefühl ständiger Hetze betrifft aber nicht nur diese Männerdomäne. Eine aktuelle, re­präsentative Talcid® Umfrage unter Frauen, umgesetzt von GfK-Healthcare, hat gezeigt: Jede Zweite ist von zehn der elf abgefragten Symptomen ständig oder zumindest gele­gentlich betroffen. Folge von Dauerstress können zum Beispiel säurebedingte Magen­beschwerden sein. Gegen das schmerzhafte Brennen hinter dem Brustbein können im Akutfall Präparate wie Talcid® schnell und zuverlässig helfen.

Kompendium 'Die neue Weiblichkeit - Leben, Liebe und Lust' Dritter Teil erschienen: 'Lust - Was Freud über Frauen nicht wusste'Kompendium "Die neue Weiblichkeit - Leben, Liebe und Lust"

Dritter Teil erschienen: "Lust - Was Freud über Frauen nicht wusste"

 

Oberschleißheim (9. Juli 2008) - Liebe, Lust, Sex und Partnerschaft beschäftigen die Menschen von jeher. Der gesellschaftliche Umgang mit diesen Themen hat sich über die Jahrhunderte immer wieder verändert, doch die Faszination ist stets erhalten geblieben.

Im gerade erschienenen dritten Teil des Kompendiums "Die neue Weiblichkeit - Leben, Liebe und Lust" dreht sich alles um die weibliche Libido. Darum ranken sich bis heute - noch und wieder - eine Reihe von Mythen. Die Broschüre gibt Antworten auf Fragen wie: Welche Rolle spielen die Hormone beim Entstehen der Lust? Welche anderen Faktoren können sie beeinflussen? Was hat die Verhütung mit der Lust zu tun? Und geht die Lust wirklich durch den Magen?

Kunststoffkügelchen lassen Myome schrumpfen


Neue Studien belegen: Embolisation ist eine schonende und erfolgreiche Behandlung bei gutartigen Geschwülsten der Gebärmutter

 

Berlin (4. Juli 2008) - Etwa jede dritte Frau in Deutschland leidet - meist  unbemerkt - unter harmlosen Wucherungen an der Gebärmutter, den Myomen. Bei circa 20 Prozent der Betroffenen führen sie jedoch aufgrund ihrer Größe oder Anzahl  zu Beschwerden. Die Folgen sind schmerzhafte, verstärkte und verlängerte Menstruation bis hin zu Sturzblutungen, Druck auf Blase oder Darm sowie Unfruchtbarkeit. Neben monatelangen Hormontherapien und komplizierten operativen Eingriffen galt bisher die komplette Entfernung der Gebärmutter, die Hysterektomie, als erfolgreichstes Verfahren zur Behandlung von Myomen.

IQWIG: Testgüte des Ultraschallscreenings in der Schwangerschaft:

Einfluss von Ärzte-Qualifikation und Geräte-Qualität unklar

 

Lediglich Hinweise auf positive Zusammenhänge / Keine Studien zu deutscher Versorgungsrealität

 

Berlin (17. Juni 2008) - Internationale Studien liefern Hinweise, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen der Qualifikation der Untersucher sowie der Qualität der eingesetzten Geräte einerseits und der Entdeckungsrate von Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft andererseits. Unklar ist allerdings, welche Mindestvoraussetzungen jeweils erfüllt sein müssen, um ausreichend hohe Entdeckungsraten bei schweren fetalen Anomalien zu erzielen. Unbeantwortet bleibt auch die Frage, ob es den für andere Gesundheitssysteme beschriebenen Zusammenhang auch unter den besonderen organisatorischen Gegebenheiten (Mehrstufen-Konzept) in Deutschland gibt. Denn bislang fehlen dazu aussagekräftige Studien. Zu diesem Ergebnis kommt der am 17. Juni 2008 publizierte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

Neuralrohrdefekte

Neubewertung von Folsäure und Folat

 

Prof. Dr. med. vet. Klaus Pietrzik

 

München (5. Juni 2008) - Folsäure hat in den letzten Jahren stark an Aufmerksamkeit gewonnen. Dennoch erhalten nur wenige Frauen im gebärfähigen Alter eine wirksame perikonzeptionelle Folsäurezufuhr. Kaum bekannt ist, dass Folsäure eine synthetische Verbindung ist, die im Gegensatz zu den Folaten als solche in der Natur nicht vorkommt. Folsäure muss bei der Resorption in der Mucosazelle und anschließend in der Leber erst in die eigentlich vitaminwirksamen Folatverbindungen überführt werden. 5-Methyl-Tetrahydrofolat (5-MTHF) stellt mit ca. 98 Prozent den quantitativ wichtigsten Metaboliten beim Menschen dar.

Prophylaxe von Neuralrohrdefekten:

Folatversorgung optimieren

 

  • Natürliche Vitaminform 5-Methyltetrahydrofolat synthetischer Folsäure überlegen
  • 800 µg Folsäure und Folat perikonzeptionell
  • Folat während gesamter Schwangerschaft und Stillzeit wichtig
  • Metafolin® zur breitenwirksamen Prävention auch bei Polymorphismus

Lumbosakrale Spina bifida aperta ('offener Wirbelkanal' im Bereich der Lendenwirbelsäule und des Kreuzbeins) in der 32. Schwangerschaftswoche. Der Fetus kann vom Scheitel bis zum Steiß im Längsschnitt auf einem Bild dargestellt werden. Photo: Wolfgang Henrich 

München (5. Juni 2008) – „Nur elf Prozent der zukünftigen Mütter verwenden Folsäure zur Prävention von Neuralrohrdefekten und beginnen rechtzeitig vor der Konzeption mit einer Supplementierung,“ stellt Privatdozentin Annette Queißer-Luft, Kinderärztin und Neonatologin an der Universitätskinderklinik in Mainz, fest. Auf einer von Merck Selbstmedikation in München veranstalteten interaktiven Diskussionsrunde erklärt die Leiterin des Geburtenregisters „Mainzer Modell“, dass nach Erhebungen in Rheinland-Pfalz die populationsbezogene Gesamtprävalenz von Neuralrohrdefekten (NRD) bei zwei Fällen pro 1.000 Geburten liege. „Für eine optimale NRD-Risikoreduktion ist ein Erythrozyten­folatspiegel von mindestens 906 nmol/L erforderlich“, erklärt Professor Klaus Pietrzik, Folatexperte am Institut für Ernährungs- und Lebensmittel­wissenschaft der Universität Bonn. Er zeigt anhand von Untersuchungen, dass bei einer täglichen Folsäuredosis von 800 mg dieser optimale Wert im Mittel schon nach vier Wochen erreicht wird. „Besonders effizient ist die Supplementierung, wenn die natürliche und biologisch aktive Vitaminform-5-Methyltetrahydrofolat (5-MTHF) verwendet wird“, erläutert Pietrzik. Der Grund: Ungefähr 50 Prozent der Frauen können wegen eines Enzympolymorphismus synthetische Folsäure nicht vollständig in die biologisch aktive Folatverbindung 5-MTHF umwandeln. „Mütter von Kindern mit Neuralrohrdefekt sind signifikant häufiger homozygote Merkmalsträger, was mit einem zweifach höheren Risikoanstieg für das Auftreten von NRD verbunden ist“, so Pietrzik weiter. Merck hat diesen Zusammenhang erkannt und das patentierte Metafolin®, die stabile Calcium-Verbindung von 5-MTHF, entwickelt. Metafolin® ist in Femibion® 800 Folsäure Plus Metafolin® für den Zeitraum ab Kinderwunsch bis zum Ende der 12. Schwangerschaftswoche enthalten. Vervollständigt wird das Versorgungskonzept durch Femibion® 400 Folsäure Plus Metafolin® + DHA für Frauen ab der 13. Schwangerschaftswoche bis zum Ende der Stillzeit.

Neue Verhütungslösungen für die Frau ab 30

Sehr hohe Zufriedenheit bei Anwenderinnen von Mirena®

 

Leverkusen (2. Juni 2008) – „Angesichts des guten Wirksamkeits- und Sicherheitsprofils reversibler Langzeitkontrazeptiva bieten Gynäkologen europaweit diese Verhütungs­methoden noch relativ selten an.“ Zu diesem Schluss kam Dr. Pirjo Inki, Gynäkologin, Global Medical Affairs Women’s Healthcare der Bayer Schering Pharma AG bei einem Lunch-Symposium des Unternehmens im Rahmen des 10. Kongresses der European Society of Contraception in Prag: „Eine pan-europäische Befragung hat gezeigt, dass Frauenärzte die entscheidende Quelle für Informationen zu Verhütungsfragen sind. Diese Rolle sollten wir als Gynäkologen alle ausfüllen!“ Gerade für Frauen über 30 ändern sich häufig die Lebensumstände. Deshalb ist es gerade dann an der Zeit, die derzeitige Verhütungsmethode zu hinterfragen. Häufig ziehen insbesondere diese Frauen deutliche Vorteile aus der einfachen und bequemen Anwendung langwirksamer Methoden. Die höchsten Zufriedenheitsraten unter den über 12.000 Befragten der vorgestellten Umfrage erzielte das Levonorgestrelhaltige Intrauterinsystem Mirena®. 79 Prozent aller Anwenderinnen im internationalen Vergleich zeigten sich „sehr zufrieden“ mit der Hormonspirale, weitere 15 Prozent „recht zufrieden“. In der deutschen Stichprobe (n=1.003) waren es insgesamt sogar 96 Prozent (86 Prozent „sehr zufrieden“ bzw. 10 Prozent „recht zufrieden“).

Flibanserin

Vermindertes sexuelles Verlangen bei Frauen: Unwissenheit verhindert die Diagnose des weit verbreiteten Leidens "Hypoactive Sexual Desire Disorder" (HSDD)

 

Ingelheim (7. Mai 2008) - Nach neuen Daten, die auf der Jahrestagung des American College of Obstetricians and Gynaecologists (ACOG) in dieser Woche in New Orleans, USA, vorgestellt wurden, leiden bis zu zehn Prozent der Frauen weltweit unter "Hypoactive Sexual Desire Disorder" (HSDD) bzw. "vermindertem sexuellen Verlangen". Bislang sucht nur ein Drittel der Betroffenen Rat und Hilfe bei ihrem Arzt. HSDD ist eine weit verbreitete, aber unterdiagnostizierte gesundheitliche Störung. Sie kann die Lebensqualität von Frauen entscheidend beeinträchtigen und eine starke psychische Belastung mit negativen Auswirkungen auf das Beziehungsleben darstellen.

Gebären mit Dianatal®:

Ein Erfahrungsbericht vom 16. März 2008

Von Marianne Botta, CH-Riggisberg

 

Bonn (24. April 2008) - Es bleibt auch beim 7. Kind ein Traum, dass es diesmal ohne Schmerzen gehen würde, dass mein Kind einfach aus mir herausflutschen würde, ganz schnell, und ich davon kaum etwas mitbekommen, während der Geburt kaum anders atmen und schon gar nicht schreien müsste.

Lubrikation zur Geburtserleichterung:

Praktische Anwendung

 

Von PD Dr. med. Maritta Kühnert, Marburg

 

Kräfteverteilung unter der Geburt:

Man unterscheidet geburtsfördernde und geburtshemmende Faktoren.

Geburtsfördernd sind Wehen, die Schwerkraft, normale Beckenmaße und Beckenform.

Geburtshemmend sind die Dehnkraft des Muttermundes, die Reibungskraft zwischen Geburtsobjekt und Geburtskanal, sowie grenzwertige Beckenmaße oder Beckenform.

Gelgeburt: Reibungskräfte effektiv mindern

Daten aus experimentellen Untersuchungen

 

Von Prof. Dr. Robert Riener, Zürich

 

Bonn (24. April 2008) - Die Verwendung eines Gleitmittels zur Erleichterung der vaginalen Geburt ist bis heute noch keine etablierte Methode in der Humanmedizin, obwohl Gleitmittel in der Veterinärmedizin, insbesondere bei Nutztieren, heute den Goldstandard darstellen. In einer klinischen, randomisiert kontrollierten Stu­die konnte gezeigt werden, dass spezielle Geburtsgele die geburtshindernden Reibungskräfte in den Geburtswegen reduzieren und dadurch die Austreibungsphase signifikant verkürzen sowie das Risiko eines Dammrisses vermindern. Ziel dieser Studie war es, die reibungsreduzierenden Effekte zweier Geburtsgele im Vergleich zu Wasser als Referenz zu quantifizieren.

Geburtsgel Dianatal®:

Schutz von Mutter und Kind

 

Von Dr. med. Andreas F. Schaub, Zürich

 

Bonn (24. April 2008) - Die Geburt eines Kindes ist auch heute noch ein überwältigendes Erlebnis für die Gebärende und ihren Partner. Eine Geburt ist jedoch bei weitem kein Spaziergang, sondern eine Höchstleistung für Mutter und Kind mit nicht zu unterschätzendem Gefährdungspotenzial.

Bei der normalen Geburt erschweren die Reibungskräfte zwischen den Geburtswegen und dem Kind maßgeblich die Geburt. In der Veterinärmedizin werden daher seit langem standardmäßig Geburts­gele eingesetzt, um diese Reibungskräfte zu reduzieren und die Geburt zu erleichtern. Dieses bisher in der modernen Humanmedizin vergessene Konzept wurde durch ein Schweizer Life Science Unternehmen erstmalig in die Humangeburtshilfe eingeführt. In Zusammenarbeit mit der Industrie, Schweizerischen Frauenkliniken, der ETH Zürich und der Veterinärmedizin Zürich hat die HCB Happy Child Birth AG ein patentiertes Polymer Geburtsgel (Dianatal® Geburtsgel) für den humanen Bereich entwickelt und getestet.