Home Gynäkologie und Geburtshilfe LIVOPAN® – Inhalative Schmerzbehandlung in der Geburtshilfe
14 | 12 | 2017
PDF Drucken

59. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)

LIVOPAN® – Inhalative Schmerzbehandlung in der Geburtshilfe

 

München (11. Oktober 2012) - Beim Lunchsymposium „LIVOPAN®. Schmerztherapie unter der Geburt“ am 11.10.2012 im Rahmen des 59. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) in München wird unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Klaus Vetter (Berlin) der Einsatz der inhalativen Analgesie zur Schmerzlinderung während der Geburt diskutiert.

Seit August 2008 steht mit LIVOPAN® in Deutschland ein gebrauchsfertiges Arzneimittel aus 50 Prozent Lachgas und 50 Prozent Sauerstoff für die Schmerztherapie bei leichten bis mittleren Schmerzen zur Verfügung. Seither gewinnt das inhalative Analgetikum in verschiedenen Anwendungsbereichen zunehmend an Akzeptanz und Verbreitung.

 

Im Rahmen des Lunchsymposiums informiert Prof. Dr. Wiebke Gogarten (München) über den Status Quo der Schmerztherapie in der Geburtshilfe und geht dabei auf verschiedene Arten und Möglichkeiten der Schmerzlinderung während der Geburt ein. Die zahlreichen Anforderungen an die Schmerzbehandlung unter der Geburt führt anschließend Dr. Babett Ramsauer (Berlin) aus. Sie erläutert anhand ihrer praktischen Erfahrungen, in welchen Situationen LIVOPAN® eingesetzt wird und berichtet über die Akzeptanz dieser inhalativen Analgesie.

 

Der Einsatz von LIVOPAN® ist vor allem dann angezeigt, wenn aus medizinischen Gründen wie etwa einer Thromboseprophylaxe keine Periduralanästhesie (PDA) indiziert ist. Wenn es zu spät für das Setzen einer PDA ist oder wenn eine PDA von der Frau abgelehnt wird, steht damit eine willkommene Alternative zur Verfügung. Auch zur Überbrückung der Zeit bis zu einer PDA ist der Einsatz von LIVOPAN® denkbar. Die Applikation des Gasgemisches erfolgt über eine Maske oder ein Mundstück, welches die Gebärende selbstständig hält. LIVOPAN® lindert die Schmerzen während der Wehen, ohne die Uteruskontraktionen zu beeinflussen. Frauen können auf diese Weise annähernd eine “natürliche Geburt” mit weniger Schmerzen erleben. Wichtig ist, dass das Lachgas-Sauerstoff-Gemisch schon vor Beginn der jeweiligen Wehe eingeatmet wird, da die maximale analgetische Wirkung mit einer Verzögerung von etwa 30 Sekunden bis zu drei Minuten eintritt. Der rechtzeitige Beginn der Anwendung vor Einsetzen der Wehe ist daher entscheidend, um eine maximal wirksame Analgesie zu erreichen.

 

LIVOPAN® als Fertiggemisch ist bei Bedarf schnell verfügbar. Das mobile Therapiesystem ist dank seiner einfachen und sicheren Handhabung bereits nach wenigen Handgriffen einsatzbereit. Vorteilhaft ist, dass bei einer Monotherapie mit LIVOPAN® und bei der in der Geburtshilfe üblichen Verabreichung über eine Maske mit bedarfsgesteuertem Ventil von einem Verlust der Schutzreflexe nicht auszugehen ist und somit auch keine Nüchternheit der Gebärenden nötig ist. Die Frauen bleiben während der Anwendung durchweg ansprechbar und können die Dosierung selbst durch die Atemtiefe beeinflussen.

 

Weitere Vorteile sind die gute Verträglichkeit sowie die minimalen kardiovaskulären Auswirkungen des Gasgemischs. Als häufige Nebenwirkungen werden Schwindel, Benommenheit, Euphorie, Übelkeit und Erbrechen genannt, die aber durch das schnelle Abfluten des Gases innerhalb weniger Minuten nach Absetzen der Therapie wieder verschwinden.

 

Durch das nicht veränderbare Mischungsverhältnis von 50 Prozent Lachgas und 50 Prozent Sauerstoff sind Fehler in der Anwendung minimiert, so dass die Gabe von LIVOPAN® sehr sicher ist. Fertiggemische aus äquimolarem Lachgas und Sauerstoff sind in England und Schweden als sichere, sanfte und bewährte Analgesiemethode in der Geburtshilfe bereits seit Jahrzehnten Standard. In Deutschland setzt sich LIVOPAN® seit seiner Zulassung im Jahr 2008 in verschiedenen medizinischen Bereichen wie der Gastroenterologie, der Pädiatrie sowie der Notfallmedizin zunehmend durch und gewinnt steigende Akzeptanz auch in der Geburtshilfe.

 

 

Über Linde Gas Therapeutics

 

Linde Gas Therapeutics GmbH ist der führende Anbieter für die Arzneimittelversorgung mit Gasen, den dazugehörigen Medizinprodukten und für die aktive Betreuung beatmungspflichtiger Patienten in Deutschland. In allen Bereichen stehen Sicherheit, Qualität und Innovation der Therapien und Dienstleistungen im Vordergrund. Die Geschäftseinheit in Deutschland umfasst rund 500 Mitarbeiter für den Arzneimittel- und Medizinprodukteverkauf sowie die Patientenversorgung zu Hause oder in eigenen Beatmungspflegeeinrichtungen.

Linde Gas Therapeutics GmbH ist eine Konzerngesellschaft der Linde Group.

 

Weitere Informationen unter www.linde-gastherapeutics.de

 

 

Über The Linde Group

 

The Linde Group ist ein weltweit führendes Gase- und Engineeringunternehmen, das mit rund 48.500 Mitarbeitern in mehr als 100 Ländern vertreten ist und im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 13,787 Mrd. Euro erzielt hat. Die Strategie der Linde Group ist auf ertragsorientiertes und nachhaltiges Wachstum ausgerichtet. Der gezielte Ausbau des internationalen Geschäfts mit zukunftsweisenden Produkten und Dienstleistungen steht dabei im Mittelpunkt. Linde handelt verantwortlich gegenüber Aktionären, Geschäftspartnern, Mitarbeitern, der Gesellschaft und der Umwelt – weltweit, in jedem Geschäftsbereich, jeder Region und an jedem Standort. Linde entwickelt Technologien und Produkte, die Kundennutzen mit einem Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung verbinden.

 

Weitere Informationen über The Linde Group finden Sie online unter www.linde.com

 


 

Quelle: Linde Gas Therapeutics, 11.10.2012 (tB).

 
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson