Home Gynäkologie und Geburtshilfe Marianne Botta: Gebären mit Dianatal® - Ein Erfahrungsbericht vom 16. März 2008
24 | 10 | 2017
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Gebären mit Dianatal®:

Ein Erfahrungsbericht vom 16. März 2008

Von Marianne Botta, CH-Riggisberg

 

Bonn (24. April 2008) - Es bleibt auch beim 7. Kind ein Traum, dass es diesmal ohne Schmerzen gehen würde, dass mein Kind einfach aus mir herausflutschen würde, ganz schnell, und ich davon kaum etwas mitbekommen, während der Geburt kaum anders atmen und schon gar nicht schreien müsste.

 

Ich knie in der Gebärwanne, das warme Wasser tut gut, dennoch atme ich die unbeschreiblichen Schmerzen weg, die mich immer wieder überrollen, immer schneller und immer heftiger werdend. Ich spüre, wie sich mein Kind langsam durch mein Becken ins Leben kämpft, ich hoffe, dass jede Wehe den Muttermund etwas mehr öffnet, mich meinem Wunsch, meine kleine Eleonora endlich in die Arme nehmen zu dürfen, etwas näher bringt. Ich spüre, dass sich mit jedem neuen Schmerz mein Ge­hirn etwas mehr verabschiedet, ich sage nichts mehr, denke nur noch wenig, hoffe, die Schmerzen gehen vorüber, hoffe, dass die Kaiserschnittnarbe, die bei der Geburt meines sechsten Kindes vor 13 Monaten entstand, nicht reisst, dass mein Baby und ich gesund davonkommen, überleben, leben.

 

Und doch, mittendrin in den Schmerzen, da ist ein Rettungsanker. Vielleicht geht es diesmal doch etwas schneller, vielleicht braucht es doch etwas weniger Presswehen, vielleicht reisst der Damm nicht, bleibt die Vagina intakter. Ich stelle mir während der Wehen vor, dass ein Kind auf einer rutschigen Rutschbahn schneller nach unten kommt als auf einer mit Sand bestreuten. Ich stelle mir mein Töchterchen vor, wie es auf einer mit Dianatal® eingeschmierten Rutschbahn ganz schnell nach unten gleitet, in meine Arme.

 

Nachdem meine Hebamme um 13.30 Uhr die Fruchtblase gesprengt hat, setzten die Wehen ein. Und wie! Der Muttermund, da noch lediglich 5 cm geöffnet, braucht trotz Dianatal® seine Zeit, um ganz aufzugehen. Doch die Geburt geht zügig voran. Weniger schmerzhaft ist die Eröffnungsphase trotz Dianatal® nicht, finde ich, oder vergisst man einfach nur nach jeder Geburt die Wehenschmerzen wieder, um sich erneut aufs Wagnis Schwangerschaft und Geburt einlassen zu können? Ich weiss es nicht, hoffe, dass ich nicht mehr lange leiden muss. Irgendwann untersucht mich meine Hebamme erneut, mit Dianatal® 1 an den Handschuhen, sie spürt die Haare des Babys, alles ist gut, meine Narbe schmerzt nicht, der Kopf kommt richtig, der Muttermund ist ganz geöffnet. Sie fordert mich auf, ebenfalls das Babyköpfchen anzufassen. Oje, es steckt noch etwa 3 cm weit in mir drin, ich hätte es doch lieber schon draußen. Die nächste Wehe kommt, ich kann nicht mehr, ich habe das Gefühl, zu zerreissen, ich möchte pressen, ahhhhhh, ein Riesendruck, eine gewisse Erlösung, und die Hebamme staunt: „Das Köpfchen ist geboren“. So schnell, schon da, ich kann es kaum glauben, schaue zwischen meine Beine, da ist es tatsächlich, mit vielen Haaren, ich presse nochmals, mein Baby ist da, ich nehme es hoch, drücke es an meine Brust, alles ist gut, es beginnt zu atmen, die Nabelschnur wird durchgetrennt, ich lache, weine, bin unendlich glücklich, stolz, es geschafft zu haben. Es ist 14.37 Uhr. Apgar 9, 9, 10. So gut waren die Werte bei keinem meiner Kinder.

 

Und ich steige nach meiner 4. Wassergeburt, nach meiner 5. Spontangeburt, nach 2 Kaiserschnitten beim 2. und 6. Kind ohne Hilfe aus der Wanne, habe keine Schmerzen, keine Kreislaufprobleme, fühle mich rundum wohl. Die Plazenta kommt 8 Minuten später. Es blutet nur wenig. Mein Damm ist intakt geblieben, auch dies zum ersten Mal, nachdem ich bereits Dammschnitte und -risse 2. und 3. Grades hatte. Eleonora sieht weder zerknautscht noch zerdrückt noch rot gefleckt noch sonst irgendwie mit­genommen aus. Sie hat die Geburt bestens gemeistert, ich höre sie erst Tage später richtig schreien.

 

Später dusche ich und gehe den Gang entlang. Die Bewegung tut mir gut. Ich fasse das Wunder der Geburt noch kaum. Fühle ich mich wie nach den andern Geburten? Da ist, irgendwie, ein grosser Un­terschied: Ich fühle mich unverletzt als Frau. Überhaupt nicht, wie wenn ich eben erst geboren hätte. Ich habe keine Schürfungen, keine Schwellungen, innen ist alles gut. Sogar nach intensivem Sex fühlte ich mich schon verletzter als jetzt, wenn die Reibungskräfte zum Beispiel auf trockenen Schleimhäuten während der Stillzeit gewirkt hatten. Ich kann im Schneidersitz sitzen, ich kann nor­mal gehen, nicht breitbeinig wie nach den anderen Geburten. Bereits zwei Tage später bin ich wieder zu Hause. Das Gefühl, intakt geblieben zu sein, hält weiterhin an. Ich bin überzeugt – mein Gynäko­loge und meine Hebamme übrigens auch – dass Eleonora nur wegen Dianatal® so schnell herausge­presst werden konnte. Und dass ich nur wegen Dianatal® das Gefühl erleben durfte, an meinen in­timsten Stellen intakt geblieben zu sein. Übrigens haben mein Mann und ich nach keiner Geburt so rasch wieder miteinander geschlafen wie diesmal. Schmerzen? Keine…

 

Was mir Dianatal® gebracht hat:

Ich gebar eigentlich immer relativ schnell, aber von Wehenbeginn bis zur Geburt dauerte es doch immer mindestens 1,5 Stunden. Mit Dianatal® vom Sprengen der Fruchtblase um 13.30 Uhr über den Wehenbeginn um etwa 13.40 Uhr bis zur Geburt um 14.37 Uhr dagegen nur rund eine Stunde.

 

Eleonora wog 3.330 g, Kopfumfang 35 cm. Einige meiner Kinder waren größer, andere kleiner. Trotzdem hatte ich bei keinem nur 2 Presswehen. Und weder meine Hebamme noch ich hätten erwartet, dass das Köpfchen den Weg von 3 cm tief in der Vagina nach draußen mit nur einer Presswehe bewältigen würde. Ich schreibe dies Dianatal® zu und bin froh über alle Presswehen, die NICHT nötig waren. Es ist sehr wohl ein Unterschied, ob man fünfmal pressen muss oder nur zweimal.

 

Da ich als Spontangebärende nach 2 Kaiserschnitten (Sterngucker mit Herztonabfall und Notfall­sectio; Plazenta praevia) – der letzte lag gut ein Jahr zurück – als Risikogebärende galt, wurde mir von vornherein gesagt, dass ich keine PDA bekommen dürfte. Ich war froh, dass ich mit Dianatal® immerhin etwas hatte, das mir während der Geburt helfen könnte. Es minderte das unangenehme Gefühl, den Wehenschmerzen und der Geburtsdauer machtlos ausgeliefert zu sein.

 

Der psychologische Effekt war enorm. Ich hatte trotz Schmerzen immer das Gefühl, mein Mög­lichstes getan zu haben, um die Geburt gut, schnell und intakt überstehen zu können. Dies war in meinem Fall besonders wichtig, weil mir niemand garantieren konnte, dass die Narbe nicht reisst und dass ich nicht wieder einen Kaiserschnitt haben würde. Die Vorstellung der mit Dianatal® eingeschmierten Rutschbahn half mir zudem, mit den Wehenschmerzen besser klarzukommen und den Babykopf während des Atmens bewusst die imaginäre Rutschbahn herunterzuschieben.

 

Meine Vagina gehört mir. Es war mir auch beim 7. Kind nicht egal, wie sie sich nachher anfühlen würde. Ist sie verletzt, leide ich und fühle mich in meinem Frau-Sein versehrt. Das Gefühl, bei dieser Geburt im Geburtskanal intakt geblieben zu sein, war unbeschreiblich. Ich bewegte mich anders, ging, stand und saß anders als wenn die Reibungskräfte voll gewirkt hätten. Kurz: Ich fühlte mich, wie wenn ich nicht gerade eben geboren hätte. Und ich hatte deswegen viel rascher wieder Lust auf lange Spaziergänge und nicht zuletzt auf Sex.

 

Fazit: Schade, dass es Dianatal® nicht früher gab. Für mich käme nur noch eine Geburt mit Dianatal® in Frage.


Quelle: Press(e)konferenz der Firma Kessel Marketing und Vertriebs GmbH zum Thema „Dianatal® Geburtsgel – Weltneuheit für eine leichtere Geburt“ am 24. April in Bonn (Medizin & PR GmbH Gesundheitskommuniktion). 
 
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