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18 | 05 | 2012
Hämatologie
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gth_logo56. GTH-Jahrestagung zeichnet neues Bild der Hämostaseforschung:

am Outcome orientiert – interdisziplinär – zukunftsweisend

 

St. Gallen, Schweiz (8. Februar 2012) – Unter dem Leitthema «Klinische Forschung – Brücke zur Zukunft» befassten sich an der 56. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) in St. Gallen Anfang Februar rund 1.200 Ärzte und nichtärztliche Fachpersonen vier Tage lang mit dem Themenkomplex Blutung und Blutgerinnung. Die aus 22 Ländern angereisten Teilnehmer diskutierten unter anderem neueste Daten und Erkenntnisse zur Therapie und Prävention venöser Thromboembolien, zum perioperativen Gerinnungsmanagement sowie zu erblichen oder erworbenen Blutungs- oder Gerinnungs­störungen. Im Zentrum des Fortbildungsangebots stand die zentrale Bedeutung der Hämostaseologie für andere wichtige Fachbereiche der Medizin wie zum Beispiel für die Kardiologie oder die Gynäkologie und Geburtshilfe.

 

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Diagnostik und Therapie seltener Gerinnungsstörungen

Trotz vieler Fortschritte noch große Herausforderungen

 

Experten informieren beim GTH-Kongress über aktuellen Kenntnisstand

 

St. Gallen, Schweiz (2. Februar 2012) - Trotz vieler Fortschritte sind Diagnostik und Behandlung seltener Gerinnungsstörungen eine große Herausforderung in der klinischen Praxis. Epidemiologische Daten, geeignete Tests für Diagnostik und Monitoring sowie adäquate Behandlungsoptionen sind notwendig, um den betroffenen Patienten gerecht zu werden. Auf einem Symposium der Novo Nordisk Pharma GmbH im Rahmen der 56. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) erläuterten Experten aktuelle Erkenntnisse, Fortschritte und viele noch ungeklärte Fragen im Zusammenhang mit seltenen Gerinnungsfaktor-Defekten.

 

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Orale Antikoagulation mit direkten Faktor-Xa-Inhibitoren:

Was bringt die Zukunft?

 

St. Gallen, Schweiz (2. Februar 2012) – Die Behandlung und Sekundärprophylaxe venöser Thromboembolien (VTE) sind eine Herausforderung an Arzt und Patient, wie Prof. Dr. Paul Kyrle, Wien, auf einem von Daiichi Sankyo Deutschland GmbH veranstalteten Symposium anlässlich der 56. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) darlegte. Die bisher eingesetzten Medikamente – Heparin und Vitamin-K-Antagonisten (VKA) – weisen deutliche Nachteile in der Anwendung auf. Daher wurden und werden Wirkstoffe, wie beispielsweise die direkten Faktor-Xa-Inhibitoren entwickelt, wie PD Dr. Jan Steffel, Zürich, erklärte. Diese neuen oralen Antikoagulanzien zeigten in den Studien deutliche Vorteile gegenüber Heparin und VKA, berichtete Prof. Dr. Sebastian Schellong, Dresden: Edoxaban* beispielsweise zeichne sich durch schnellen Wirkungseintritt, kurze Halbwertszeit, keine Notwendigkeit von Gerinnungskontrollen und sehr geringe Wechselwirkungsrate mit anderen Medikamenten bzw. Nahrungsmitteln aus.1,2

 

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Erworbene Hämophilie

Richtige Diagnose und rasches Handeln können Leben retten!

 

  • Experte fordert mehr Aufmerksamkeit für die seltene Erkrankung

 

Hannover (9. November 2011) - Die erworbene Hämophilie ist eine seltene Blutgerinnungsstörung, die durch die spontane Bildung von Antikörpern gegen körpereigene Gerinnungsfaktoren hervorgerufen wird. In einem Großteil der Fälle kommt es dadurch zu schweren und lebensbedrohlichen Blutungen. Auf einer Presseveranstaltung der Novo Nordisk Pharma GmbH erläuterte ein Experte der Medizinischen Hochschule Hannover, warum klinisch tätige Ärzte dieser seltenen Erkrankung mehr Aufmerksamkeit schenken sollten, und wie wichtig rasches Handeln und eine adäquate Therapie sind, um die Überlebenschancen der Patienten zu erhöhen.

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MMW-Arzneimittelpreis 2011 für ATG-Fresenius S®

ATG-Fresenius S®: Ein Pharmaklassiker mit Zukunft

 

Basel, Schweiz (30. September 2011) - 30 Jahre Immunsuppression mit ATG-Fresenius S®, unter diesem Motto wurde heute ein Medikament geehrt, das mit der Geschichte der Transplantation untrennbar verbunden ist. Der polyklonale Antikörper ist seit Jahren Standard zur Behandlung und Prophylaxe akuter Abstoßung in der Transplantation solider Organe. Auf die PTLD (post-transplant lymphoproliferative disorder) wirkt ATG-Fresenius günstig, indem es verhindert, dass menschliche B-Zellen mit dem Epstein-Barr-Virus infiziert werden. Darüber existieren weitere Einsatzmöglichkeiten im Bereich der Hämatologie, z.B. in der Therapie der aplastischen Anämie. Der jüngste Meilenstein ist die Zulassung von ATG-Fresenius S® als Standardprophylaxe der Graft versus Host Disease bei Fremdspender-Stammzelltransplantationen bei Erwachsenen. Mit der Verleihung des MMW-Arzneimittelpreises wird dieser einzigartigen Erfolgsgeschichte die verdiente Anerkennung zuteil.

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Zentrale Richtlinien müssen revidiert werden, um die Interessen der Patienten zu schützen und den Zugang zu Behandlung zu erleichtern

 

Brüssel, Belgien (2. September 2011) - Die aktuelle Revision zweier europäischer Richtlinien, denen entscheidende Bedeutung für eine erfolgreiche Erforschung von Blutkrankheiten zukommt, muss die Sicherheit der Patienten garantieren und ihren Zugang zu lebenswichtigen Behandlungen verbessern.

 

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Damit die Blutgerinnung im grünen Bereich bleibt

 

Bonn (18. Juli 2011) - Das Ausmaß der Blutgerinnung ist von Mensch zu Mensch verschieden und kann bei Operationen zu Problemen führen. Ist die Gerinnung zu gering, sind Blutungen eine mögliche Folge. Eine überschießende Blutgerinnung kann dagegen das Risiko für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt erhöhen. Wissenschaftler der Universität Bonn haben eine Methode entwickelt, wie sich der Gerinnungsstatus während eines Eingriffs überwachen lässt. Eine Diagnostikfirma will den Biosensor nun auf den Markt bringen.

 

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Alexion startet Eculizumab-Zugangsprogramm bei EHEC / HUS in Deutschland als Reaktion auf Anfragen von Ärzten

München (30. Mai 2011) - Die Firma reagiert damit auf Anfragen von Ärzten, die Patienten mit lebensbedrohlichem STEC-HUS in Folge einer EHEC Infektion behandeln Alexion Pharma Germany GmbH, eine Tochtergesellschaft der Alexion Pharmaceuticals, Inc., Cheshire, teilte heute mit, dass die Firma als Folge der sich ausbreitenden Epidemie durch Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) Infektionen in Deutschland kürzlich ein Eculizumab-Zugangsprogramm gestartet hat.

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Von-Willebrand-Syndrom (vWS)

„Netzwerk vWS – wir fangen Sie auf!“

Hamburg (21. Januar 2011) – Die Initiative „Netzwerk vWS“ hat sich die Förderung der Früherkennung der häufigsten angeborenen Gerinnungsstörung – dem von-Willebrand-Syndrom – auf die Fahnen geschrieben. Um dieses Ziel zu erreichen, vereint die Initiative wichtige Patientenorganisationen sowie Fachgesellschaften und Berufsverbände aus verschiedenen Disziplinen unter ihrem Netzwerkdach. Seit seiner Gründung im Jahr 2008 hat das „Netzwerk vWS“ vielfältige Maßnahmen initiiert, um sowohl die Öffentlichkeit als auch Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen für das Krankheitsbild zu sensibilisieren. Anlässlich des 3-jährigen Jubiläums des „Netzwerk vWS“ findet am 21. Januar 2011 eine Pressekonferenz in Hamburg statt.

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Fünf-Jahres-Studie zeigt: NPLATE® stabilisiert Thrombozytenzahl bei chronischer ITP

 

Abschließende Ergebnisse der bisher größten und längsten Studie über den Einsatz eines Medikaments zur Stimulierung der Thrombozytenbildung am ASH-Kongress präsentiert

 

Orlando, Florida, USA (13. Dezember 2010) – Amgen Inc. gab die abschließenden Ergebnisse einer 5-jährigen Open-Label-Erweiterungsstudie zur Untersuchung der langfristigen Wirksamkeit und Sicherheit von Nplate® (Romiplostim) bei erwachsenen Patienten mit chronischer Immunthrombozytopenie (ITP) bekannt.

 

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Neues zur Anämie-Therapie in der Onkologie

NCCN-Guidelines und Therapiehinweis des G-BA

 

Berlin (1. Oktober 2010) - Laut G-BA und den aktuellen NCCN-Guidelines sollte vor der Behandlung einer tumorbedingten oder Chemotherapie-induzierten Anämie mit Erythropoesestimulierenden Agenzien (ESAs) der Eisenstatus des Patienten überprüft werden. In den meisten Fällen liegt der Anämie ein funktioneller Eisenmangel (FEM) zugrunde, der jedoch häufig weder adäquat diagnostiziert noch therapiert wird. Er ist gekennzeichnet durch normale oder erhöhte Serum-Ferritin-Werte und eine gleichzeitige Transferyin-Sättigung unter 20%. Die Leitlinien und der G-BA empfehlen bei einem FEM die intravenöse Eisengabe - die orale Supplementation wird als unwirksam eingestuft. Durch eine i.v. Eisengabe kann die Response auf eine antianämische Therapie mit ESAs signifikant gesteigert werden. Im Rahmen einer in Deutschland durchgeführten nicht-interventionellen Studie (NIS) konnte im Praxisalltag die Effektivität einer Anämiebehandlung bei 422 Tumorpatienten mit ferinject® belegt werden. Bei 86% der Patienten konnte die Anämie sogar durch die alleinige i.v. Eisengabe (durchschnittlich 1.357 mg pro Patient) ohne ESA korrigiert werden - sowohl bei einem funktionellen als auch bei einem absoluten Eisenmangel.

 

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