Hämatologie

Erste große Patientenbefragung zum Thema "Hämophilie und Schmerz

Hämophiliepatienten leiden unter Schmerzen - meist ein Leben lang

 

Leverkusen (1. Juli 2013) - Schmerzen sind für Hämophiliepatienten ein lebenslanges und beherrschendes Thema. Dennoch werden Schmerzen im Praxisalltag nicht immer thematisiert. Dabei leiden die Betroffenen nicht nur unter akuten, blutungsbedingten Schmerzen, auch chronische Schmerzen, vor allem in den Gelenken, sind in allen Altersgruppen weit verbreitet.

Deutsche HERO Daten erstmals am Welthämophilietag vorgestellt

Neues zur HERO Studie: Ergebnisse aus Deutschland geben Einblicke in das Leben mit Hämophilie

 

Frankfurt am Main (17. April 2013) – Über psychosoziale Aspekte aus der Sicht von Menschen mit Hämophilie war bislang nur wenig bekannt. Erst die von Novo Nordisk unterstützte Initiative HERO (Haemophilia Experiences, Results and Opportunities) bringt diesbezüglich neue Erkenntnisse. Sie hat zum Ziel, bisher nicht erforschte psychosoziale Bedürfnisse von Menschen mit Hämophilie und deren Angehörigen zu erfassen sowie deren Behandlungsergebnisse und Versorgung langfristig zu verbessern. Kernstück der Initiative ist die HERO Studie, das größte, jemals durchgeführte internationale Hämophilie-Projekt, in das mehr als 1.200 Menschen aus 10 Ländern einbezogen wurden. Erste internationale Ergebnisse einer quantitativen Befragung wurden 2012 veröffentlicht.1-5 Anlässlich des Welthämophilietages 2013 wurden erstmals auch Ergebnisse aus Deutschland präsentiert. Sie geben interessante Einblicke in die Probleme und Herausforderungen, die Menschen mit Hämophilie im Alltag bewältigen müssen.

Alter – Kosten – fehlende Arzt-Patienten-Bindung

Mythen zum Gerinnungs-Selbstmanagement

 

Mannheim (26. März 2013) - Derzeit leben in Deutschland etwa 900.000 Menschen, die zur Prophylaxe thromboembolischer Ereignisse auf eine orale Langzeitantikoagulation mit einem Vitamin-K-Antagonisten (VKA) angewiesen sind. Die häufigsten Indikationen hierfür sind Vorhofflimmern, der Einsatz nach künstlichem Herzklappenersatz und anderen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Begleitendes Gerinnungs-Selbstmanagement (GSM) kann das Blutungs- und Thromboserisiko signifikant senken.(1) Rund 22 Prozent der Patienten nutzen bereits diese Möglichkeit zur regelmäßigen Messung der Thromboplastinzeit (INR-Wert) und der bedarfsgerechten Anpassung ihrer oralen Antikoagulation. Trotzdem gibt es Vorbehalte bei Behandlern, diese leitliniengesicherte(2) Kombination von VKA und GSM einzusetzen.

 

Novo Nordisk launcht innovative Spritze und erleichtert die Rekonstitution für Hämophilie-Patienten

Neu: NovoSeven® mit vorgefüllter Spritze weniger Schritte – schnelle Anwendung und Blutungskontrolle

 

München (21. Februar 2013) – Aktivierter rekombinanter Faktor VII (rFVIIa, NovoSeven®) ist ab sofort mit einer bereits mit Lösungsmittel vorgefüllten Spritze erhältlich. Dies gab das Unternehmen Novo Nordisk im Rahmen eines Presse-Briefings auf der diesjährigen Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung bekannt. Die Neuentwicklung erlaubt es Menschen mit Hämophilie oder ihren Eltern, das Gerinnungsfaktor-Präparat noch einfacher und schneller als bisher zuzubereiten und anzuwenden, um eine rasche Blutungskontrolle zu erreichen. Dank der mit Lösungsmittel vorgefüllten Spritze ist ein separates Aufziehen des Lösungsmittels wie bisher nicht erforderlich. Die Rekonstitution erfordert somit weniger Schritte und kann schneller erfolgen. Wenn die Therapie so früh wie möglich nach Einsetzen einer Blutung begonnen wird, kann die beste Wirksamkeit erreicht werden. Daher ist eine rasche Anwendung des Präparats von entscheidender Bedeutung.

57. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH)

Neue orale Antikoagulanzien – entscheidender Fortschritt für Patienten mit Vorhofflimmern

 

München (20. Februar 2013) – Die neuen oralen Antikoagulanzien (NOAC) stehen insbesondere zur Primär- und Sekundärprävention von Schlaganfällen und anderen thromboembolischen Komplikationen bei Patienten mit Vorhofflimmern (VHF) im Fokus des Interesses. Diese Substanzen, wie z. B. der Faktor-Xa-Inhibitor Edoxaban*, könnten einen entscheidenden Fortschritt in der Antikoagulation bei VHF darstellen, da sie im Vergleich zu den etablierten Vitamin-K-Antagonisten (VKA) ein verbessertes Nutzen-Risiko-Verhältnis aufweisen. Dies war das Thema eines von Daiichi Sankyo Deutschland veranstalteten Symposiums anlässlich der 57. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH). Renommierte Hämostaseologen und Kardiologen berichteten über moderne Therapiekonzepte bei VHF und ihre Erfahrungen mit den neuen oralen Antikoagulanzien.

 

Wissenschaftliche Fakten entkräften Befürchtungen

Erster Risikoabgleich bestätigt Sicherheit von gemischten Blutkonzentraten für Patienten

 

Greifswald (30. Januar 2013) - Ende letzten Jahres erreichte die teilweise sehr emotional geführte Diskussion um gemischte Thrombozytenkonzentrate und die restriktive Erstattungspraxis der Krankenkassen ihren Höhepunkt, indem ein vielfaches Infektionsrisiko für betroffene Patienten befürchtet und kommuniziert wurde (s. a. VISITE*). Das führte bundesweit zu einer großen Verunsicherung bei Patienten, die auf Transfusionen angewiesen sind.

 

Erste Ergebnisse der von Novo Nordisk unterstützten multinationalen Studie am WFH-Kongress in Paris präsentiert

HERO Studie: Neue Erkenntnisse zu psychosozialen Aspekten der Hämophilie

 

Paris, Frankreich (9./10. Juli 2012 – Obwohl psychosoziale Aspekte für Menschen mit Hämophilie grundlegend wichtig sind, ist über deren Auswirkungen bislang nur wenig bekannt. Die von Novo Nordisk unterstützte Initiative HERO (Haemophilia Experiences, Results and Opportunities) hat zum Ziel, bisher nicht erforschte psychosoziale Bedürfnisse von Hämophilie-Patienten und deren Angehörigen zu erfassen sowie deren Behandlungsergebnisse und Versorgung langfristig zu verbessern.

Bayer präsentiert neue Forschungsdaten zur Hämophilie auf dem WFH-Kongress

 

Berlin (2. Juli 2012) - Bayer HealthCare wird auf einem wissenschaftlichen Forum anlässlich des 50. Jahreskongresses der World Federation of Hemophilia (WFH) neue Daten zu Therapie und Behandlungsmethoden der Hämophilie A präsentieren. Der Kongress findet vom 8. bis 12. Juli in Paris statt. Die Daten werden in zahlreichen Vorträgen und Poster-Präsentationen vorgestellt. Sie unterstreichen das Bayer- Engagement in der Hämophilie und für Patienten mit Blutgerinnungsstörungen.

gth_logo56. GTH-Jahrestagung zeichnet neues Bild der Hämostaseforschung:

am Outcome orientiert – interdisziplinär – zukunftsweisend

 

St. Gallen, Schweiz (8. Februar 2012) – Unter dem Leitthema «Klinische Forschung – Brücke zur Zukunft» befassten sich an der 56. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) in St. Gallen Anfang Februar rund 1.200 Ärzte und nichtärztliche Fachpersonen vier Tage lang mit dem Themenkomplex Blutung und Blutgerinnung. Die aus 22 Ländern angereisten Teilnehmer diskutierten unter anderem neueste Daten und Erkenntnisse zur Therapie und Prävention venöser Thromboembolien, zum perioperativen Gerinnungsmanagement sowie zu erblichen oder erworbenen Blutungs- oder Gerinnungs­störungen. Im Zentrum des Fortbildungsangebots stand die zentrale Bedeutung der Hämostaseologie für andere wichtige Fachbereiche der Medizin wie zum Beispiel für die Kardiologie oder die Gynäkologie und Geburtshilfe.

 

Diagnostik und Therapie seltener Gerinnungsstörungen

Trotz vieler Fortschritte noch große Herausforderungen

 

Experten informieren beim GTH-Kongress über aktuellen Kenntnisstand

 

St. Gallen, Schweiz (2. Februar 2012) - Trotz vieler Fortschritte sind Diagnostik und Behandlung seltener Gerinnungsstörungen eine große Herausforderung in der klinischen Praxis. Epidemiologische Daten, geeignete Tests für Diagnostik und Monitoring sowie adäquate Behandlungsoptionen sind notwendig, um den betroffenen Patienten gerecht zu werden. Auf einem Symposium der Novo Nordisk Pharma GmbH im Rahmen der 56. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) erläuterten Experten aktuelle Erkenntnisse, Fortschritte und viele noch ungeklärte Fragen im Zusammenhang mit seltenen Gerinnungsfaktor-Defekten.

 

Orale Antikoagulation mit direkten Faktor-Xa-Inhibitoren:

Was bringt die Zukunft?

 

St. Gallen, Schweiz (2. Februar 2012) – Die Behandlung und Sekundärprophylaxe venöser Thromboembolien (VTE) sind eine Herausforderung an Arzt und Patient, wie Prof. Dr. Paul Kyrle, Wien, auf einem von Daiichi Sankyo Deutschland GmbH veranstalteten Symposium anlässlich der 56. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) darlegte. Die bisher eingesetzten Medikamente – Heparin und Vitamin-K-Antagonisten (VKA) – weisen deutliche Nachteile in der Anwendung auf. Daher wurden und werden Wirkstoffe, wie beispielsweise die direkten Faktor-Xa-Inhibitoren entwickelt, wie PD Dr. Jan Steffel, Zürich, erklärte. Diese neuen oralen Antikoagulanzien zeigten in den Studien deutliche Vorteile gegenüber Heparin und VKA, berichtete Prof. Dr. Sebastian Schellong, Dresden: Edoxaban* beispielsweise zeichne sich durch schnellen Wirkungseintritt, kurze Halbwertszeit, keine Notwendigkeit von Gerinnungskontrollen und sehr geringe Wechselwirkungsrate mit anderen Medikamenten bzw. Nahrungsmitteln aus.1,2