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20 | 01 | 2018
Hämatologie
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Zentrale Richtlinien müssen revidiert werden, um die Interessen der Patienten zu schützen und den Zugang zu Behandlung zu erleichtern

 

Brüssel, Belgien (2. September 2011) - Die aktuelle Revision zweier europäischer Richtlinien, denen entscheidende Bedeutung für eine erfolgreiche Erforschung von Blutkrankheiten zukommt, muss die Sicherheit der Patienten garantieren und ihren Zugang zu lebenswichtigen Behandlungen verbessern.

 

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Damit die Blutgerinnung im grünen Bereich bleibt

 

Bonn (18. Juli 2011) - Das Ausmaß der Blutgerinnung ist von Mensch zu Mensch verschieden und kann bei Operationen zu Problemen führen. Ist die Gerinnung zu gering, sind Blutungen eine mögliche Folge. Eine überschießende Blutgerinnung kann dagegen das Risiko für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt erhöhen. Wissenschaftler der Universität Bonn haben eine Methode entwickelt, wie sich der Gerinnungsstatus während eines Eingriffs überwachen lässt. Eine Diagnostikfirma will den Biosensor nun auf den Markt bringen.

 

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Alexion startet Eculizumab-Zugangsprogramm bei EHEC / HUS in Deutschland als Reaktion auf Anfragen von Ärzten

München (30. Mai 2011) - Die Firma reagiert damit auf Anfragen von Ärzten, die Patienten mit lebensbedrohlichem STEC-HUS in Folge einer EHEC Infektion behandeln Alexion Pharma Germany GmbH, eine Tochtergesellschaft der Alexion Pharmaceuticals, Inc., Cheshire, teilte heute mit, dass die Firma als Folge der sich ausbreitenden Epidemie durch Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) Infektionen in Deutschland kürzlich ein Eculizumab-Zugangsprogramm gestartet hat.

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Von-Willebrand-Syndrom (vWS)

„Netzwerk vWS – wir fangen Sie auf!“

Hamburg (21. Januar 2011) – Die Initiative „Netzwerk vWS“ hat sich die Förderung der Früherkennung der häufigsten angeborenen Gerinnungsstörung – dem von-Willebrand-Syndrom – auf die Fahnen geschrieben. Um dieses Ziel zu erreichen, vereint die Initiative wichtige Patientenorganisationen sowie Fachgesellschaften und Berufsverbände aus verschiedenen Disziplinen unter ihrem Netzwerkdach. Seit seiner Gründung im Jahr 2008 hat das „Netzwerk vWS“ vielfältige Maßnahmen initiiert, um sowohl die Öffentlichkeit als auch Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen für das Krankheitsbild zu sensibilisieren. Anlässlich des 3-jährigen Jubiläums des „Netzwerk vWS“ findet am 21. Januar 2011 eine Pressekonferenz in Hamburg statt.

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Fünf-Jahres-Studie zeigt: NPLATE® stabilisiert Thrombozytenzahl bei chronischer ITP

 

Abschließende Ergebnisse der bisher größten und längsten Studie über den Einsatz eines Medikaments zur Stimulierung der Thrombozytenbildung am ASH-Kongress präsentiert

 

Orlando, Florida, USA (13. Dezember 2010) – Amgen Inc. gab die abschließenden Ergebnisse einer 5-jährigen Open-Label-Erweiterungsstudie zur Untersuchung der langfristigen Wirksamkeit und Sicherheit von Nplate® (Romiplostim) bei erwachsenen Patienten mit chronischer Immunthrombozytopenie (ITP) bekannt.

 

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Neues zur Anämie-Therapie in der Onkologie

NCCN-Guidelines und Therapiehinweis des G-BA

 

Berlin (1. Oktober 2010) - Laut G-BA und den aktuellen NCCN-Guidelines sollte vor der Behandlung einer tumorbedingten oder Chemotherapie-induzierten Anämie mit Erythropoesestimulierenden Agenzien (ESAs) der Eisenstatus des Patienten überprüft werden. In den meisten Fällen liegt der Anämie ein funktioneller Eisenmangel (FEM) zugrunde, der jedoch häufig weder adäquat diagnostiziert noch therapiert wird. Er ist gekennzeichnet durch normale oder erhöhte Serum-Ferritin-Werte und eine gleichzeitige Transferyin-Sättigung unter 20%. Die Leitlinien und der G-BA empfehlen bei einem FEM die intravenöse Eisengabe - die orale Supplementation wird als unwirksam eingestuft. Durch eine i.v. Eisengabe kann die Response auf eine antianämische Therapie mit ESAs signifikant gesteigert werden. Im Rahmen einer in Deutschland durchgeführten nicht-interventionellen Studie (NIS) konnte im Praxisalltag die Effektivität einer Anämiebehandlung bei 422 Tumorpatienten mit ferinject® belegt werden. Bei 86% der Patienten konnte die Anämie sogar durch die alleinige i.v. Eisengabe (durchschnittlich 1.357 mg pro Patient) ohne ESA korrigiert werden - sowohl bei einem funktionellen als auch bei einem absoluten Eisenmangel.

 

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Vaskulitiden – wenn Blutgefäße sich entzünden

Wie sich die schleichende Autoimmunerkrankung kontrollieren lässt

 

Hamburg (24. August 2010) - Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsverlust, rheumatische Beschwerden und Blutarmut: Die ersten Symptome einer entzündlichen Gefäßerkrankungen sind häufig uncharakteristisch und vielfältig. Eine Vaskulitis, so der medizinische Name, kann in vielfältiger Form auftreten, schreibt der Rheumatologe Dr. Keihan Ahmadi-Simab in der aktuellen Ausgabe der Asklepios-Ärztezeitschrift medtropole. Doch starke immununterdrückende Medikamente können die Krankheit stoppen und den Betroffenen ein weitgehend normales Leben ermöglichen, so der Chefarzt der Abteilung für Rheumatologie, Klinische Immunologie, Nephrologie und Physikalische Therapie in der Asklepios Klinik Altona.

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Erleichterung der Gerinnungs-Anamnese

Anamnesefragebögen für Kinder jetzt auch auf Türkisch, Russisch und Serbokroatisch

 

Hattersheim (21. April 2010) – Viele Ärzte kennen das Problem, dass Sprachbarrieren die Diagnose und damit eine adäquate Behandlung erschweren. Besonders im perioperativen Umfeld können Verständigungsschwierigkeiten zwischen Arzt und Patient zu ernsten Komplikationen führen. Das „Netzwerk vWS“ hat nun seinen deutschsprachigen Anamnesefragebogen zur Erfassung des Blutungsrisikos bei Kindern auch in Russisch, Türkisch und Serbokroatisch aufgelegt. Die Bögen sind für den Kinderarzt sehr hilfreich, da sie zuverlässige Hinweise liefern, ob eine Gerinnungsstörung vorliegt oder nicht und ob mit Blutungen bei Tonsillektomien, Adenotomien und anderen Operationen gerechnet werden muss. Die Anamnesefragebögen enthalten sowohl eine Eigen- als auch eine Familienanamnese und können als pdf-Datei im Ärztebereich der Website www.netzwerk-von-willebrand.de heruntergeladen werden.

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Von Willebrand-Syndrom schneller und sicherer erkennen

 

Hamburg (3. Septemberg 2009) - Eine Neigung zu blauen Flecken, Nasenbluten und verstärkter Regelblutung kann durch das so genannte von Willebrand-Syndrom verursacht werden. Es ist die häufigste Ursache für eine ungewöhnliche Blutungsneigung. Bis zu einem Prozent aller Menschen können davon betroffen sein - oft ohne davon zu wissen. In Kooperation mit Siemens Healthcare haben UKE-Wissenschaftler einen neuartigen Aktivitätstest für den von Willebrand-Faktor entwickelt, der mit höherer Empfindlichkeit und Sicherheit als bisherige Tests unterschiedliche Formen des von Willebrand-Syndroms erkennt.

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Chronisch transfundierte Patienten profitieren von Exjade® (Deferasirox):

Bedeutende Studie belegt signifikante Reduktion der organschädigenden Eisenüberladung

 

  • EPIC-Studie belegt signifikante Reduktion der Eisenintoxikation bei Patienten mit myelodysplastischen Syndromen (MDS)[i] sowie Entfernung des Eisens aus dem Herzen bei kardialer Eisenüberladung bei ß-Thalassämie-Patienten[ii]
  • Die Ergebnisse sind Teil der weltweit größten prospektiven Studie zur Eisenchelation mit über 1.700 Patienten mit verschiedenen transfusionsabhängigen Anämien
  • Aktuelle Konsensusrichtlinien empfehlen eine Chelattherapie in Abhängigkeit von der Transfusionshäufigkeit bei Serumferritinwerten ab 1.000 ng/ml

 

Frankfurt am Main (15. Januar 2009) — Neue Daten aus der größten prospektiven Studie zur Eisen­chelation EPIC (Efficacy and Safety of Deferasirox (Exjade) in Patients With Transfusion-Dependent Anemias) zeigen die Wirksamkeit und Sicherheit von Exjade® (Deferasirox) bei der Behandlung chronischer transfusionsbedingter Eisenüberladung. Chronische Eisenüberladung ist ein potenziell lebensbedrohlicher Zustand bei Patienten, die im Rahmen der Behandlung unterschiedlicher zugrunde liegender Anämien wie myelodysplastischen Syndromen (MDS) und der β-Thalassämie mehrere Bluttransfusionen erhalten haben. Aktuelle Arbeiten zur EPIC-Studie wurden im Dezember 2008 im Rahmen der 50. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) in San Francisco, Kalifornien, USA, vorgestellt.

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Erster direkter, oraler Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban zugelassen

Die neue Dimension der Thromboseprophylaxe

 

Berlin (23. Oktober 2008) - Rivaroxaban beugt venösen Thromboembolien bei erwachsenen Patienten nach elektiven totalen Knie- und Hüftgelenkersatzoperationen besser vor als Enoxaparin und ist dabei vergleichbar sicher. Experten begrüßen darüber hinaus den postoperativen Beginn der Prophylaxe und die einmal tägliche Gabe einer einzigen Tablette ohne Gerinnungsmonitoring in der klinischen Routine.

Mit Rivaroxaban (Xarelto®) steht Ärzten seit kurzem ein neues Medikament zur Verfügung, das die Thromboseprophylaxe nach elektiven totalen Knie- und Hüftgelenkersatzoperationen deutlich verbessern dürfte. Auf einer Pressekonferenz der Bayer Healthcare / Bayer Vital GmbH waren sich alle Referenten in dieser Einschätzung einig[1]. Denn: „Der Faktor-Xa-Inhibitor verbindet eine starke Wirkung und ein gutes Sicherheitsprofil mit der Compliance-fördernden oralen Einmalgabe“, sagte Professor Dr. Sylvia Haas, München.

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