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23 | 01 | 2018
Hämatologie
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Oraler direkter Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban

Fortschritte durch orale, direkte Faktor-Xa-Inhibition mit Rivaroxaban

 

Leverkusen (6. Juni 2008) – Einfacher und zugleich effektiver als bisher dürfte die Thromboseprophylaxe werden. Das deuten erste klinische Daten aus dem orthopä­dischen Studienprogramm zu Rivaroxaban an. Von dem in der Entwicklung befindlichen oralen direkten Faktor-Xa-Inhibitor erhoffen die Experten sich nachhaltige Fortschritte bei der Prophylaxe und Behandlung thromboembolischer Komplikationen, wie beim 33. Wissenschaftlichen Kongress des Bundesverbandes Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) in Lübeck deutlich wurde.

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Bayer HealthCare fördert mit 2,5 Millionen US-Dollar die weltweite Hämophilieforschung und Patientenversorgung

Größtes Hämophilie-Förderprogramm unterstützt innovative Grundlagenforschung

 

Istanbul, Türkei (3. Juni 2008) – Mehr als 2,5 Millionen US-Dollar stellt Bayer HealthCare in diesem Jahr über das Bayer Hemophilia Awards Program (BHAP) bereit.  Damit werden 21 Förderpreisträger aus 12 Ländern für Grundlagenforschung und klinische Projekte im Bereich Hämophilie (Bluterkrankheit) unterstützt. Die Preisträger wurden von einem 16-köpfigen Grant Review and Award Committee, bestehend aus Klinikern und Forschern aus der ganzen Welt, ausgewählt und im Rahmen des Weltkongresses des Weltverbandes für Hämophilie (WFH) 2008 in Istanbul ausgezeichnet.

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Frühjahrstagung der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie

Moderne Krebstherapie: Einsparungen nicht auf Kosten der Patienten vollziehen

 

Berlin (18. April 2008) – Auf ihrer ersten Frühjahrstagung stellt die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V. das Potenzial neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen vor und diskutiert Lösungen, wie die Versorgungsqualität für Tumorpatienten in Deutschland erhalten werden kann.

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Neuartiges orales Antikoagulans Dabigatranetexilat in Europa zugelassen

 

Ingelheim (27. März 2008) - Boehringer Ingelheim gab heute bekannt, dass die Europäische Kommission die Marktzulassung des neuartigen oralen direkten Thrombininhibitors Dabigatranetexilat in allen 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union erteilt hat. Die Markteinführung von Dabigatranetexilat in Deutschland wird in den nächsten Wochen erwartet. Dabigatranetexilat ist für die Prävention venöser thromboembolischer Ereignisse bei Erwachsenen nach einer elektiven Hüft- oder Kniegelenkersatz-Operation zugelassen.

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Sorafenib ‑ den Tumor in die Zange nehmen

Multikinasehemmer bewährt sich bei verschiedenen Tumorentitäten

 

Leverkusen / Berlin (22. Februar 2008) ‑ Der Multikinasehemmer Sorafenib hat sich beim Nierenzellkarzinom und beim Leberzellkarzinom als wirksam erwiesen. Für beide Erkrankungen ist Sorafenib inzwischen zur Behandlung zugelassen. Die therapeutischen Möglichkeiten des Multikinasehemmers sind damit wahrscheinlich noch längst nicht ausgereizt, wie beim 28. Deutschen Krebskongress in Berlin deutlich wurde. Als besonderen Erfolg verbuchen die Mediziner die Effekte von Sorafenib (Nexavar®) beim Leberzellkarzinom. Die Behandlungs-Möglichkeiten sind bei diesem Tumor, an dem in Europa jährlich rund 60.000 Menschen versterben, sehr limitiert. „Bei der Mehrzahl der Patienten wird das hepatozelluläre Karzinom erst im fortgeschrittenen oder im metastasierten Zustand diagnostiziert", berichtete Professor Dr. Tim Greten aus Hannover. „Dann aber ist nur noch ein palliativer Ansatz möglich". Bisher war hier keine systemische Therapie wirksam.

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Auf dem Weg zu optimierten Therapiekonzepten

Fortschritte bei verschiedenen hämatologischen Tumoren

 

Leverkusen/Berlin (21. Februar 2008) ‑ Fortschritte hat es in den vergangenen Jahren in der Onkologie vor allem bei den hämatologischen Tumoren gegeben. Diese Entwicklung scheint sich auch künftig fortzusetzen, wie verschiedene neue Therapieansätze belegen, die derzeit erprobt werden und anlässlich des Deutschen Krebskongresses in Berlin vorgestellt wurden.

Ein Beispiel dafür, dass es weiterhin Bewegung in den Therapiekonzepten hämatologischer Tumore gibt, ist die chronisch lymphatische Leukämie (CLL). Der anti-CD52-Antikörper Alemtuzumab hat sich bei Patienten mit rezidivierter oder refraktärer CLL nach einer Fludarabin‑haltigen Behandlung etabliert und auch bei Patienten mit 17p-Chromosomen-Deletion, die als Risikopatienten gelten, wird der Wirkstoff regelmäßig eingesetzt. „Es gibt zudem einen gewissen Trend hin zu einer früheren Anwendung von Alemtuzumab bei der CLL", erklärte Professor Dr. Michael Hallek, Köln.

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MIRCERA® - Neu für die Therapie der renalen Anämie

1 x monatlich für alle Patienten in der Erhaltungsphase

 

Grenzach-Wyhlen (7. September 2007) - MIRCERA hat die europäische Zulassung erhalten und wird zum 17. September zur Behandlung der renalen Anämie bei chronischer Nierenerkrankung eingeführt. MIRCERA (methoxy polyethylene glycol-epoetin beta) führt bei der Therapie der renalen Anämie zu vorhersagbar stabilen Hämoglobinwerten bei nur 1 x monatlicher Applikation in der Erhaltungsphase. Die monatliche Gabe schafft mehr Lebensqualität für den Patienten und mehr Freiräume für das Dialysepersonal durch das vereinfachte Anämiemanagement.

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Bayer Schering Pharma unterstützt Ausbildung von fünf Krankenschwestern in der Versorgung von Hämophilie-Patienten

Viele Betroffene in Entwicklungsländern werden nicht behandelt

 

Leverkusen (5. Juni 2007) – Auch in diesem Jahr erhalten fünf Krankenschwestern aus Entwicklungsländern eine Ausbildung in der Versorgung von Hämophilie-Patienten. Das internationale Trainingsprogramm (International Hemophilia Nursing Fellowship Program) des Weltverbandes der Hämophiliepatienten (World Federation of Hemophilia, WFH) ist eine von Bayer Schering Pharma unterstützte Initiative. Da etwa 70 Prozent der Patienten – die meisten davon in Entwicklungsländern - nicht entsprechend diagnostiziert und behandelt werden, besteht ein großer Bedarf an fachlich geschultem Personal.

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LDL-Apherese

Einzig wirksame Behandlungsform bei seltenen schweren Fettstoffwechselerkrankungen

 

Berlin (1. Dezember 2006) - In den westlichen Industrienationen stellen atherosklerotische Gefäßveränderungen ein großes gesundheitliches Problem dar. Sie sind die Ursache für koronare Herzkrankheit (KHK), zerebrovaskuläre Insuffizienz und periphere arterielle Verschlusskrankheit – Erkrankungen, die die Morbiditäts- und Mortalitätsstatistiken anführen. Zwar wird die Atherosklerose durch verschiedene Faktoren ausgelöst – beispielsweise Hypercholesterinämie, Hypertonie, Diabetes mellitus, Hyperfibrinogenämie, Nikotinabusus und Übergewicht – doch spielen erhöhte LDL-Cholesterin-Werte (LDL = Low Density Lipoprotein) eine zentrale Rolle. In normaler Konzentration hat das LDL die wichtige Funktion, Cholesterin zu den Körperzellen zu transportieren. Kann das LDL-Cholesterin jedoch nicht in ausreichendem Maße aus dem Blut abtransportiert werden, reichert es sich an, dringt vermehrt in die Blutgefäßwand ein und wird dort in die Makrophagen, die sogenannten „Freßzellen“, aufgenommen. Die Folge ist der Prozess der Artherosklerose, auch als Arterienverkalkung bezeichnet. Mehrere Studien zeigten bereits, dass mit wachsendem Cholesterinspiegel das Risiko für einen akuten Koronartod steigt und der LDL-Plasmaspiegel den wichtigsten Prädiktor für tödlichen bzw. nicht-tödlichen Myokardinfarkt sowie für KHK darstellt.

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Oraler Eisenchelator Exjade® von Novartis erhält europaweite Zulassung

Revolution für Patienten mit transfusionsbedingter Eisenüberladung

 

  • Exjade® (Deferasirox, ICL670) ist der weltweit erste und einzige Eisenchelator, der einmal täglich oral eingenommen wird.
  • Tablette statt Infusion: Exjade® könnte die bisherige Standardtherapie mit Desferal® (Deferoxamin) ablösen.
  • Die Zulassung erlaubt Patienten mit myelodysplastischem Syndrom, Thalassämie und Sichelzellanämie eine stark vereinfachte Chelat-Therapie.

 

Nürnberg (4. September 2006) – Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA (European Agency for the Evaluation of Medicinal Products) hat am 28. August 2006 den Eisenchelator Exjade® (Deferasirox, ICL670) von Novartis zur Behandlung der transfusionsbedingten chronischen Eisenüberladung zugelassen. In allen 25 Mitgliedsstaaten der EU steht transfusionsbedürftigen Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen damit der weltweit erste und einzige Eisenchelator zur Verfügung, der einmal täglich oral eingenommen wird. In Deutschland wird das Präparat ab Anfang Oktober in den Apotheken verfügbar sein.

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Bündnis zum Schutz von Bluterkranken gegründet

Um mögliche Infektionen durch Blutplasma-Produkte zu verhindern, greifen Ärzte immer häufiger auf biotechnisch hergestellte Präparate zurück. Umfangreiche Verfahrensschritte und viele Millionen Liter Wasser sind nötig, um jährlich 200 Gramm Faktor VIII gentechnisch herzustellen. Photo: Bayer HealthCare 

Berlin (1. Dezember 2005) - Bluterkranke sind heute noch darauf angewiesen, ihr Leben lang Medikamente zur Behandlung ihrer Blutgerinnungsstörung einzusetzen. Dabei ist die Sicherheit der verfügbaren Präparate nach wie vor ein entscheidender Punkt, der durch die Gefahr neuartiger Infektions-Erreger ständig im Auge behalten werden muß. Deshalb wollen die Hersteller von biotechnologisch gewonnenen Gerinnungsfaktoren-Konzentraten in Deutschland ein Zeichen setzen: Baxter Deutschland GmbH, Bayer Vital GmbH, Novo Nordisk Pharma GmbH und Wyeth Pharma GmbH gründen das „Bündnis zur Förderung der Sicherheit von Hämophilen e. V.“ (BFSH e. V.).

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