G-BA verbessert Versorgung mit Hörhilfen
Berlin (22. Dezember 2011) – Mit der am Mittwoch abgeschlossenen Überarbeitung der Hilfsmittel-Richtlinie hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Regelungen zu Hörhilfen an den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik sowie an die Versorgungspraxis angepasst und bestehende Unklarheiten bezüglich des technisch erforderlichen Standards der Hörhilfen ausgeräumt.
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Schwerhörige fühlen anders
Berlin (20. November 2011) - Menschen mit einer bestimmten Form der erblichen Schwerhörigkeit nehmen Vibrationen in ihren Fingern empfindlicher wahr als andere Menschen, haben Prof. Thomas Jentsch vom Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP)/Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und Prof. Gary Lewin (MDC) in Zusammenarbeit mit Klinikern aus Madrid, Spanien und Nijmegen, Niederlande, herausgefunden. Die in Nature Neuroscience veröffentlichte Arbeit enthüllt Einzelheiten über den bislang wenig verstandenen Tastsinn: Damit wir fühlen können, müssen spezialisierte Zellen in der Haut wie Instrumente in einem Orchester gestimmt werden.
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Langzwitwirkung der Neuro-Musiktherapie bei Tinnitus
Heidelberg (17. August 2011) - Studienergebnisse des Viktor Dulger Forschungsinstituts am Deutschen Zentrum für Musiktherapieforschung belegen einen dauerhaften Therapieerfolg bei 75% der behandelten Patienten mit chronischem Tinnitus.
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Blutungskomplikationen bei HNO-Eingriffen vermeiden
Von-Willebrand-Risikopatienten mit standardisierten Anamnesefragen präoperativ herausfiltern – mit on-demand-Medikation vorbeugen
Freiburg (4. Juni 2011) – Auch beim Einsatz modernster Medizintechnik und bei innovativen Operationsverfahren gehören Blutungskomplikationen zum Alltagsgeschäft der HNO-Mediziner. Das große Interesse an Fragen der Hämostaseologie zeigte sich am regen Teilnehmerzustrom zum ersten CSL-Behring-Symposium bei der 82. Jahresversammlung der DGHNOKHC (Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie) am 4. Juni 2011 in Freiburg. Der Transfusionsmediziner Privatdozent Dr. med. Mario von Depka Prondzinski aus Hannover erläuterte im bis auf den letzten Platz gefüllten Vortragssaal des Cinemaxx-Kinos, wann HNO-Ärzte bei Gerinnungsstörungen genauer hinsehen müssen, um lebensbedrohliche Notfallblutungen zu vermeiden. Mit standardisierten Anamnesefragen können Risikokandidaten mit von-Willebrand-Syndrom, der häufigsten genetisch bedingten Blutgerinnungsstörung, gut identifiziert werden. Wie gezieltes Gerinnungsmanagement bei Blutungen im HNO-OP heute aussieht beschrieb der Intensivmediziner Prof. Dr. med. Sascha Kreuer am Beispiel der „Point-of-Care-Diagnostik“ in der Universitätsklinik des Saarlandes, Bad Homburg. Damit können auch präoperativ unauffällige Gerinnungsstörungen im OP adäquat behandelt werden.
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Den eigenen Hörschaden vorausberechnen
Berlin (20. April 2011) - Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) stellt im Internet eine Software bereit, mit der die Folgen von Freizeit- und Arbeitslärm berechnet werden können.
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Phonagnosie: Nicht wissen, wer spricht
Phonagnosikern fällt es schwer, Stimmen zu erkennen. Mithilfe eines neuen Online-Tests kann man sich nun selbst testen
München (15. März 2011) - Viele Menschen erkennen Anrufer sofort an der Stimme. Einigen fällt es schwer. Nur wenige können Stimmen überhaupt nicht erkennen: Sie sind von einer kaum untersuchten neurologischen Besonderheit betroffen, der Phonagnosie. Warum diese Einschränkungen im Stimmenerkennen auftreten, ist bislang ein Rätsel. Dass es sie gibt, ist selbst Betroffenen häufig nicht bewusst.
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Neues aus der Schweiz
Aliamare®: die einzige hyaluronsäurehaltige Meerwasserspülung für Nase und Ohr
München (10. März 2011) - Das Medizinprodukt Aliamare® von IBSA ist seit Anfang des Jahres in Deutschland erhältlich und die einzige hyaluronsäurehaltige Meerwasserspülung für Nase und Ohr. Die Spülung befreit im Bereich der Nase sanft und effizient von überschüssigem Nasensekret, Pollen und Feinstaub und befeuchtet die Nasenschleimhaut. Im Ohr dient Aliamare® der Reinigung der äußeren Gehörgänge und beugt der Bildung von Ohrenschmalzpfropfen vor, welche vor allem bei Hörgeräteträgern eine wichtige Rolle spielen.
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Nachhaltige Wirksamkeit der Musiktherapie bei chronischem Tinnitus bestätigt
Heidelberg (18. Januar 2011) – Ergebnisse einer vom Deutschen Zentrum für Musiktherapieforschung durchgeführten Befragung bei bereits behandelten Tinnituspatienten belegen die Wirksamkeit des Heidelberger Musiktherapiemanuals bei chronischem Tinnitus.
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Gleichgewichtssimulator hilft, Stürze zu vermeiden
Jena (18. Mai 2010) - Störungen der Gleichgewichtsregulation sind vor allem für ältere Menschen ein Problem: Nicht nur lassen mit den Jahren Hör- und Sehvermögen nach, auch die empfindlichen Gleichgewichtsorgane im Ohr verlieren ihre Leistungsfähigkeit. Die Folge sind häufigere Stürze, die gerade im Alter oft für die Betroffenen sehr gefährlich sind. Um die Störungen des Gleichgewichts besser aufspüren zu können verwenden die HNO-Spezialisten am Universitätsklinikum Jena seit kurzem ein spezielles computergestütztes Gleichgewichtsanalysesystem, einen sogenannten Posturographen.
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Engagement für Gutes Hören
Internationaler Hörgeräteakustiker-Kongress in Nürnberg 2009
Nürnberg (23. Oktober 2009) - Mit 95 Ausstellern, 23 Referenten, über 50 Journalisten und täglich ca. 2.400 Besuchern aus insgesamt 70 Ländern ging am 23.10.2009 der 54. Internationale Hörgeräteakustiker-Kongress erfolgreich zu Ende. Veranstalter war die Europäische Union der Hörgeräteakustiker e. V. (EUHA).
„23 Vorträge ausgewiesener Experten haben das Fachpublikum über die aktuellen Entwicklungen in Medizin, Audiologie und Hörgeräteakustik drei Tage lang informiert“, berichtet Martin Blecker von der Europäischen Union der Hörgeräteakustiker (EUHA). Zudem präsentierte die Hörgeräte-Industrie auf der begleitenden Messe ihre aktuellen Innovationen.
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Musiktherapie bei "Tinnitus-Rauschen"
Heidelberg (7. September 2009) - Ergebnisse einer vom Deutschen Zentrum für Musiktherapie durchgeführten Pilotstudie belegen die Wirkung von Musiktherapie bei "Tinnitus-Rauschen". In Zusammenarbeit mit der Fakultät für Musiktherapie der SRH Hochschule Heidelberg wurde, unter Berücksichtigung der Klangqualität und möglicher kardiovaskulärer Einflussfaktoren, die Behandlungsmethode der "Musiktherapie bei chronisch-tonalem Tinnitus nach dem Heidelberger Modell" auf die Diagnose "Tinnitus-Rauschen" ausgeweitet. 21 der 23 untersuchten Probanden erreichten eine zuverlässige Reduktion der Symptome.
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