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25 | 04 | 2018
HNO
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Wenn sich Neuronen taub stellen

Besser hören mit Schalldämpfer im Kopf

 

München (15. Juli 2008) - Einfach nur hören ist oft nicht gut genug: Die Schallortung ist - etwa für Räuber und Beute im Tierreich - ebenfalls von überragender Bedeutung. Aber auch bei uns gelingt das Richtungshören dank zweier Ohren und zweier Signale, dem Schalldruck und der Ankunftszeit des Schalls. Denn das schallzugewandte Ohr empfängt dasselbe Geräusch lauter und etwas früher als das schallabgewandte Ohr. Diese Signale werden über Neuronen vom Innenohr zur zuständigen Schaltzentrale im Gehirn transportiert und dort verrechnet.

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Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses

Neugeborenen-Hörscreening wird Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung

 

Berlin (20. Juni 2008) -  Anlässlich des Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses Neugeborenen-Hörscreenings in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufzunehmen, erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe MdB: Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüßt den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses, Neugeborenen-Hörscreenings in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufzunehmen. Mit einem Hörscreening können Hörstörungen früher erkannt werden. Wichtig ist, dass nach der Diagnose des Krankheitsbildes eine individuelle Therapie erfolgt. Somit können Folgen von Hörschäden, wie beispielsweise Fehlentwicklungen der Lautsprache, früher und optimaler behandelt werden.

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Bundesweiter Aktionstag zum Leben mit Cochlea Implantat am 31. Mai 2008

Berlin/Illertissen (14. Mai 2008) - Immer noch erscheint es wie ein medizinisches Wunder: Dank des Cochlea Implantats (CI), einer Innenohrprothese, können gehörlos geborene Kinder das Hören und die gesprochene Sprache erlernen, hochgradig hörgeschädigte Erwachsene ihren Hörsinn zurück gewinnen. Um Betroffene und allgemeine Öffentlichkeit über die Möglichkeiten und Chancen eines Lebens mit dem CI zu informieren, veranstaltet die Deutsche Cochlear Implant Gesellschaft e. V. (DCIG) gemeinsam mit den ihr angeschlossenen Regionalverbänden am Sonnabend, dem 31. Mai, den 3. Deutschen CI-Tag, einen Aktionstag mit zahlreichen Veranstaltungen in über 60 deutschen Städten. Höhepunkt ist eine bundesweite Luftballonaktion. Als Schirmherrin des CI-Tages fungiert die prominente Ärztin und Fernsehmoderatorin Dr. med. Antje-Katrin Kühnemann.

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Auftaktveranstaltung „Woche des Hörens 2007“

Die Evolution des Hörens und ihre Analogie in Hörsystemen

 

Von Dipl.-Ing. Horst Warncke, Vereinigung der Hörgeräte-Industrie (VHI)

 

Erfolgsmodelle im Tierreich

Adler können aus großer Höhe eine kleine Maus entdecken, und Störche finden nach tausenden Flugkilometern punktgenau ihr Nest wieder. Diese Beispiele machen deutlich: Im Laufe der Entwicklungsgeschichte haben sich erstaunliche Fähigkeiten entwickelt. Besonders der Hörsinn ist von großer Bedeutung: So nutzen Fledermäuse den Ultraschall, um sich selbst in absoluter Dunkelheit sicher zu bewegen. Die hohen Frequenzen, die das Tier noch hören kann, erzeugen ein Echo, sodass es sogar im Schwarm von hunderten Tieren auf engstem Raum zu keiner Kollision kommt.

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Auftaktveranstaltung „Woche des Hörens 2007“

Die psychische Dimension des Hörens

 

Von Prof. Dr. med. Claudia Spahn, Universitätsklinikum Freiburg, Freiburger Institut für Musikermedizin

 

Hamburg (14. September 2007) - Der Hörsinn ist der erste Sinn des Menschen in der embryonalen Entwicklung: Ab etwa der 20. Schwangerschaftswoche reagiert der Fötus im Mutterleib auf akustische Reize. In der Evolution hatte der Hörsinn die wichtige Aufgabe, Gefahrenquellen in der Umgebung zu identifizieren. Aus dieser lebensentscheidenden Funktion erklärt sich, dass die Hörwahrnehmung nicht abgeschaltet werden kann, Hören also permanent stattfindet. Im Unterschied zu anderen Sinneswahrnehmungen, zum Beispiel dem Sehen, sind wir unseren Höreindrücken ständig ausgesetzt und können dies nur dadurch beeinflussen, dass wir bestimmte Orte meiden oder unseren Ohren durch Kopfhörer selbst gewählte akustische Produkte anbieten und Umgebungsreize weitgehend auszuschalten versuchen.

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Beratung, Tests und neue Wege

Woche des Hörens vom 17. bis 21. September 2007

 

Wer gut hört, genießt die Welt in ihrer ganzen Vielfalt. Photo: Fördergemeinschaft Gutes HörenMünchen (14. September 2007) - Es gibt einen Tag der Arbeit, des Gebets, der Frau, des Baumes, der Pressefreiheit, des Kindes, des Meeres – die Liste ließe sich noch lange fortführen. Für das Thema „Hören“ räumt die Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) nicht einen Tag, sondern sogar eine ganze Woche ein – und macht damit deutlich, welchen Stellenwert sie der Aktion beimisst. Vom 17. bis 21. September findet unter dem Motto „Gut Hören zählt“ nun zum zweiten Mal bundesweit die „Woche des Hörens“ statt.

 

Worum geht es bei dieser Aktionswoche eigentlich und was soll erreicht werden? Im Mittelpunkt der Kampagne steht die Aufgabe, deutlich zu machen, wie wichtig gutes Hören ist, sowohl im privaten, als auch im beruflichen Bereich. Beschäftigt man sich mit dem Thema erst einmal, drängt sich die Frage nach dem eigenen Hörvermögen förmlich auf: Wie ist es bei Ihnen darum bestellt? Sind Sie sicher, dass Sie noch alles hören? Allein in Deutschland leben etwa 15 Millionen Menschen mit Hörminderung, doch vielen ist das nicht einmal bewusst. Denn das Tückische am Hörverlust ist: Er tritt meist schleichend auf. Häufig lässt sich nur anhand kleiner Indizien erahnen, dass das Gehör nachlässt: der Fernseher, der immer lauter gestellt wird, die Unterhaltung mehrerer Menschen, die kaum noch verstanden wird – höchste Zeit für einen Hörtest!

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