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19 | 10 | 2017
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Mit Binko® gegen das Tinnitus-O(h)rchester im Kopf

München (3. März 2017) - Lieblingsmusik, Baustellenlärm, Gespräche oder die Mücke im Zimmer – das Gehör spielt eine zentrale Rolle dabei, wie Menschen ihre Umwelt wahrnehmen. Pro Jahr erleben jedoch 10 Millionen Deutsche erstmals eine Hörstörung durch Tinnitus.1 Das kurz- oder langfristige Pfeifen, Rauschen oder Klingeln ohne äußere Schallquelle kann die Betroffenen massiv belasten. Die Ursachen und Therapieoptionen der Ohrgeräusche sind vielfältig. Präparate aus der Apotheke, wie Binko® mit Ginkgo biloba-Blätter Trockenextrakt, können dabei unterstützen, die Ohrgeräusche durch eine bessere Durchblutung und Sauerstoffversorgung von Innenohr und Gehirn zu reduzieren.2

„Ich höre dieses Geräusch ständig. Es geht nicht weg, es ist niemals Ruhe“ – jedes Jahr nehmen etwa 10 Millionen Deutsche erstmals einen piepsenden, klingelnden oder summenden Tinnitus wahr. Verschwindet er wieder oder dauert kürzer als 3 Monate an, handelt es sich um einen akuten Tinnitus. Bei etwa 340.000 Menschen bleibt der Ton nach dieser Zeit und wird chronisch.1

„Wir sind lange davon ausgegangen, dass Tinnitus im Ohr entsteht“, so Dr. Veronika Vielsmeier vom Tinnituszentrum der Universität Regensburg. „Inzwischen wissen wir, dass die Ohrgeräusche auf einer veränderten Aktivität in den Hörarealen des Gehirns basieren.“ Mit zunehmender Dauer des Tons entsteht durch kortikale Reorganisation ein „Tinnitusnetzwerk“ im Gehirn, das gleichermaßen für Entstehen und Fortbestehen des Tones sorgt.3,4

Tinnitus kann verschiedene Ursachen haben. Während in den seltenen Fällen des objektiven Tinnitus eine körpereigene Schallquelle („somatosounds“) gefunden und oft behandelt werden kann, ist der subjektive Tinnitus nur für die Betroffenen hörbar, ohne dass ein interner oder externer akustischer Reiz vorhanden ist.3,5 Orthopädische Fehlstellungen, Lärmtraumata, Schwerhörigkeit oder ototoxische Medikamente können für die akustischen Fehlinformationen sorgen. Auch Stress wird als mögliche Ursache diskutiert und kann den Tinnitus beeinflussen.6

Die Mehrheit der knapp 3 Millionen Betroffenen in Deutschland, die unter chronischem Tinnitus leiden, können den Ton kompensieren und leben ohne starke Beeinträchtigung mit ihm. Bei 10 bis 20 %7 wird aus dem „ständigen Lärm im Kopf“ jedoch ein „Lärm in der Seele“, beschreibt Dr. Thomas Zickler, niedergelassener HNO-Arzt aus Pfungstadt, die Situation der Patienten, die stark durch chronischem Tinnitus belastet sind. Zickler zufolge ist es wichtig, sich Zeit für den Patienten zu nehmen und eine sorgfältige Anamnese zu erstellen, um eine individuell passende Therapie zu finden.

Bei akutem Tinnitus kommen vasoaktive Infusionen zusammen mit Kortison zum Einsatz.3 Bleibt der Ton langfristig bestehen, ist bei chronischem Tinnitus eine kognitive Verhaltenstherapie empfehlenswert, um psychologischen Begleiterkrankungen wie Depressionen, Angst- oder Suchterkrankungen entgegenzuwirken3. Auch Hörgeräte, Tinnitus-maskierende Noiser oder Entspannungstechniken wie Yoga können dabei helfen, das Ohrgeräusch akzeptieren zu lernen.8 Besonders bedeutsam ist für Zickler aber die Aufklärung und Beratung der Patienten.

Als unterstützende Therapie hat sich auch die Einnahme Ginkgo biloba-haltiger Präparate wie Binko® bewährt. Die Wirksamkeit unterschiedlicher Ginkgo-Präparate bei Tinnitus wurde in einem Übersichtsartikel analysiert.2 Dieser Analyse zufolge zeigte sich Ginkgo biloba, wenn er als standardisierter Extrakt aus Ginkgo-Blättern – entsprechend des europäischen und deutschen Arzneibuchstandards – verwendet wird, als Placebo überlegen. Der Ginkgo biloba-Extrakt sorgte für eine bessere Durchblutung des Innenohrs und Gehirns, wirkte positiv auf den Energiestoffwechsel und konnte die Festigung des Tinnitus reduzieren. Dabei erwies sich der standardisierte Ginkgo biloba-Extrakt hinsichtlich einer Veränderung von Intensität, Lautstärke und Schwere des Tinnitus gegenüber Placebo als statistisch signifikant überlegen.2

Neben der Behandlungsmöglichkeit mit dem Arzneimittel Binko®, das einen standardisierten Ginkgo biloba-Blätter Trockenextrakt enthält, unterstützt die Klinge Pharma Betroffene von Tinnitus auch mit Service- und Informationsmaterialien, die dabei helfen können, sich im Leben mit Tinnitus zurecht zu finden.

Referenzen

  1. Schaaf H et al.: „Tinnitus und das Leiden am Tinnitus“, in: Psychotherapeut 2010; 55: S. 225-232.
  2. von Boetticher A: „Ginkgo biloba extract in the treatment of tinnitus: a systematic review“, in: Neuropsychiatric Disease and Treatment 2011: 7, S. 441-447.
  3. Weise C: „Tinnitus“, in: Psychotherapeut 2011; 56: S. 61-78.
  4. Kleinstäuber M et al.: „Aktuelle therapeutische Ansätze bei subjektivem Tinnitus“, in: DNP – Der Neurologe & Psychiater 2013; 14 (6), S. 66-72.
  5. Weise C et al. Mit Tinnitus leben lernen, Springer: Berlin Heidelberg 2016.
  6. Schaaf H et al.: „Chronischer Stress als Einflussgröße bei Tinnituspatienten“, in: HNO 2014; 62: S. 108-114.
  7. Pilgramm M et al.: „Tinnitus in der Bundesrepublik Deutschland. Eine repräsentative epidemiologische Studie“, in: HNO Aktuell 1999; 7: S. 261-265.
  8. S3-Leitlinie 017/064 „Chronischer Tinnitus“, online: http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/017-064l_S3_Chronischer_Tinnitus_2015-02.pdf - (letzter Abruf: 22.02.2017).

Weitere Informationen unter www.klinge-pharma.com

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Anwendungsgeb.: Zur sympt. Behandl. v. hirnorgan. bedingten Leistungseinbußen im Rahmen eines therap. Gesamtkonzeptes b. dementiellem Syndr. mit den Hauptbeschw.: Gedächtnis-, Konzentrationsstör., Niedergeschlagenheit, Schwindel, Ohrensausen, Kopfschmerzen. Vor Behandl. spezif. zu behandelnde Grunderkrank. ausschliessen. Verläng. der schmerzfr. Gehstrecke b. arterieller Verschlusskrankh., Vertigo vaskulärer u. involutiver Genese, adjuvant. B. Tinnitus vaskulärer u. involutiver Genese.

Gegenanzeigen: Überempf. geg. Inhaltsst., Schwangersch..

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Warnhinw.: Enthält Lactose.

Klinge Pharma GmbH, Arzbacher Str. 78, 56130 Bad Ems.
Stand: Dezember 2016.


Quelle: Klinge Pharma, 03.03.2017 (tB).

 
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